Neues aus der virtuellen Welt

Gastbeitrag von Roland Welcker

werden kann, weiß nichts von der virtuellen Welt, die neben unserer besteht und sie durchdringt. In unserer sterben die Leute an Altersschwäche, aber auch — wie erst jetzt bekannt wird — durch Verschlucken beim Essen oder werden vom Auto überfahren, weil sie über die Straße gehen. Jene aber wird auch die Welt der Politik genannt, in ihr sind Sachen möglich, die in der realen unmöglich wären, beispielsweise eine Hochstaplerin, die sich akademische Titel zulegt und über Jahrzehnte nicht entdeckt wird. Der Herr Gabriel hat jetzt erstaunt bemerkt, wie zwar Helldeutschland den Führerbefehl »Ihr Kanaillen schafft das gefälligst!« erfüllt, jedoch die Bundespolizei dieser »Historischen Bewährungsprobe« nicht gewachsen ist. (Jetzt wieder in der wirklichen Welt) — es fehlt an Leuten und an Geld. Er weiß auch, wer daran schuld ist: die CDU—Innenminister der letzten 7 Jahre! Da denkt der kleine Moriz gleich, ja, wenn DER in der Regierung wäre, hätte DAS nicht passieren können. Leider ist es aber so, daß der Herr G. nicht nur in der Regierung, sondern auch Stellvertreter dieser Frau ist und NEBEN ihr sitzt. Da hätte doch — wieder zurück in Politikers Welt — eigentlich Manches möglich sein müssen. Schüttel, schüttel, schüttel.

Die Entdeckerfreude ist aber momentan ungebrochen. Ein Schlaumeier einer Partei, die sich den Randgruppen der Gesellschaft verpflichtet fühlt (Neger, Homosexuelle, Pädophile, »Flüchtlinge«, Rauschgiftsüchtige usw.), fordert die DITIB auf, ihr Verhältnis zum türkischen Sultan zu klären, und die sog. Gülen—Bewegung, sich zu identifizieren. Da kann der erwähnte kleine Moriz nun seinerseits die SEIT JAHRZEHNTEN bekannten Tatsachen entdecken und sich verwundern, daß (virtuelle Welt!, s. o.) das bis dato noch niemand bemerkt hat. Die DITIB (Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e. V.) ist nämlich ein Organ der türkischen Religionsbehörde (eben dieser Anstalt für Religion), wird von ihr angeleitet und finanziert, ebenso wie auch der Herr Mazyek und sein Verein. Die Türkei nimmt also AUCH auf diesem Wege Einfluß auf die Deutsche Innenpolitik. Und der Herr Gülen vertritt einen Islam, der sich — wie ein faules Ei vom anderen — nicht signifikant von den anderen Islams unterscheidet.

Wenn man das alles bedenkt — es sind nur Beispiele — kommt man leicht in Versuchung, nach einer beide Welten charismatisch einschließenden Kraft zu suchen, die den Sehnsüchten beider gerecht wird. ICH fand sie versuchsweise in Gestalt der »Religion des Friedens ®«, des Islams also. Ist das nicht allerliebst, was obenerwähnte DITIB im Internet schreibt, da quillt doch das Herz vor Sympathie über, weshalb ich mit diesem Zitat schließe:

»Wir verurteilen jeden Aufruf [den AUFRUF wohlgemerkt!] zu Hass und Gewalt. Die Ethik des Islam, sie lehrt uns Liebe, Toleranz, Vertrauenswürdigkeit, sie lehrt uns Frieden und Eintracht für die Gesellschaft, in der wir leben.«

Jedoch, wenn ich die Wahl hätte und es sein muß, würde ich mich doch lieber vom Auto überfahren lassen oder beim Mittagessen ersticken, als an islamischer »Liebe, Toleranz und Vertrauenswürdigkeit« zu partizipieren.

  1. #1 von Heimchen am Herd am 11/08/2016 - 18:27

    „Die Ethik des Islam, sie lehrt uns Liebe, Toleranz, Vertrauenswürdigkeit, sie lehrt uns Frieden und Eintracht für die Gesellschaft, in der wir leben.«

    Das ist voll die Wahrheit und die Erde ist eine Scheibe!

  2. #2 von Schildmaid am 11/08/2016 - 19:50

    @Heimchen: Wo steht denn DIESER Schwachsinn?

  3. #3 von Heimchen am Herd am 11/08/2016 - 20:02

    #2 von Schildmaid

    „Heimchen: Wo steht denn DIESER Schwachsinn?“

    Na, da oben im Beitrag! Stimmt es etwa nicht? 😉

  4. #4 von Heimchen am Herd am 11/08/2016 - 20:14