Skandaldorf: Sachsen verherrlichen die Pest!

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Beim Dorf und Heimatfest im sächsischen Dorf Colmnitz stellen die Dorfbewohner mit einem langen Umzug die Geschichte ihres Dorfes dar. Zum Glück ist es keine tausendjährige – aber wenigstens liegt es irgendwo in der Nähe von Freital, Dresden, Sebnitz und anderen Orten des Grauens, wie mancher Journalist jetzt vielsagend raunt. Und tatsächlich – wir sind entsetzt, was dort verherrlicht wird! Zum Beispiel die Pest (Foto oben), der Millionen Menschen zum  Opfer fielen. Colmitz feiert sich mit der Pest, wie geschmacklos! Aber das ist noch lange nicht alles!

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Auch die leidvolle Geschichte unter dem Regime der christlichen Inquisition wird nicht etwa voller Scham verschwiegen, sondern durch einen gröhlenden Mönch zur Volksbelustigung. Muss man noch darauf hinweisen, dass derselbe eine Pegida-typische Glatze trägt?

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Aber damit noch lange nicht genug! Für viel Empörung in Helldeutschland sorgen auch Soldaten in napoleonischer Uniform, die seinerzeit Europa mit Krieg und Tod überzogen. Besonders furchterregend: Sie führen auch noch ein offenbar echtes Artilleriegeschütz mit sich – und niemand in Colmnitz scheint sich daran zu stören!

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Da verwundert es auch nicht mehr, dass sogar ein bewaffneter Volkspolizist des kommunistischen Regimes wieder durch das Sachsendorf patrouilliert. Und niemand protestiert!

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Selbst die dunkle Zeit der 50er Jahre, im Osten wie unter der Adenauerdiktatur im Westen geprägt von der Versklavung von Frauen und der Unterdrückung von Schwulen, Lesben, Transgender und weiteren 56 Geschlechtern, deren bloße Existenz sogar teilweise geleugnet wurde, und der Herrschaft rassistischer weißer Spießer, die eine Festung Europa herzlos gegen schutzsuchende Afrikaner abschirmten, dient den geschmacklosen Colmnitzern jetzt als Volksbelustigung, ohne der Tränen der Unterdrückten zu gedenken.

Zum Abschluss der Feier hopsten tausende Nazis zu den Klängen eines rechten Marsches mit erhobenem rechten Arm:

Wir sagen pfui und fordern eine Entschuldigung bei allen Opfern von Pest, Napoleon, Kirche, DDR und 50er Jahren!

  1. #1 von Heimchen am Herd am 31/05/2016 - 10:01

    „Wir sagen pfui und fordern eine Entschuldigung bei allen Opfern von Pest, Napoleon, Kirche, DDR und 50er Jahren!“

    Hoffentlich habt Ihr jetzt niemanden vergessen, das wäre ja furchtbar! 🙂

  2. #2 von Heimchen am Herd am 31/05/2016 - 10:12

    „Skandaldorf: Sachsen verherrlichen die Pest!“

    DAS war nicht der Skandal, sondern das hier:

    Nazi-Uniformen bei Heimatfest in sächsischem Dorf

    s aller Welt – Nazi-Symbole beim Heimatfest im sächsischen Dorf Colmnitz
    30.05.2016, 15:35
    FESTUMZUG
    Nazi-Uniformen bei Heimatfest in sächsischem Dorf
    Beim Festumzug in Colmnitz lief am Sonntag auch diese Truppe mit – in Wehrmachtsuniform und mit Militärwagen in Tarnfarben.
    Foto: Marcus Fischer
    Beim Festumzug in Colmnitz lief am Sonntag auch diese Truppe mit – in Wehrmachtsuniform und mit Militärwagen in Tarnfarben.
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    Ein Dorf feiert Heimatfest – und beim Festumzug tragen Einwohner Hakenkreuz-Uniformen. Skandal oder skurrile Geschmacksverirrung?

    Colmnitz/Berlin. Wehrmachtsuniformen, ein Fahrzeug in Tarnfarben und mit aufmontiertem Maschinengewehr und auch das Hakenkreuz war zu sehen – kein Neonazi-Aufmarsch, sondern der Festumzug des örtlichen Heimatvereins. Wie das?

    Ort des irritierenden Geschehens war die 1400-Einwohner-Ortschaft Colmnitz in Sachsen. Dort, nicht weit entfernt von Freiberg mit seiner Bergakademie, feierten die Einwohner am Wochenende ihr „Colmnitzer Schul- und Heimatfest“. Auf der Homepage des Heimatvereins heißt es dazu: „Der Termin orientiert sich an der ersten urkundlich verbrieften Erwähnung von Colmnitz im Jahr 1346.“

    Einige Beobachter des Umzug fühlten sich am Wochenende aber streckenweise eher an eine andere Epoche der Geschichte erinnert – als nämlich die Gruppe in Wehrmachts-Outfit als Teil des Festumzugs durch den Ort marschierte. Der Fotograf Marcus Fischer hielt die Szenerie für einen Bericht in der „Leipziger Internetzeitung“ fest. Auch auf Facebook wurden Fotos von dem Umzug veröffentlicht.

    http://www.morgenpost.de/vermischtes/article207619721/Nazi-Symbole-beim-Heimatfest-in-einem-saechsischem-Dorf.html

    Im Internet halten sich negative und eher gelassene Kommentare zu der Nazi-Symbolik die Waage. Neben Kritik an der Umzugs-Gruppe finden sich auch Kommentare des Inhalts, man solle nicht gleich einen Skandal aus der fragwürdigen Verkleidung machen. Der Fairness halber muss erwähnt werden, dass in dem Festumzug die Colmnitzer Geschichte der vergangenen Jahrhunderte aufgezeigt werden sollte. Und auch Fotograf und Augenzeuge Fischer zeigte sich in einer Twitter-Botschaft nachsichtig.

  3. #3 von quotenschreiber am 31/05/2016 - 11:17

    Ja eben. Die Zeit des nationalsozialismus wurde im Festumzug nicht verschwiegen, sondern ebenso mit einer kleinen Gruppe dargestellt wie die anderen geschichtlichen Ereignisse im Dorf. Die Empörungspresse tut aber so, als ob ein bejubelter Festumzug mit Hakenkreuzfahnen stattgefunden hätte, in dem Nazis verherrlicht worden wären. Der historische Bezug und der Rest des Zuges wird in böser Absicht verschwiegen.

  4. #4 von Gudrun Eussner am 31/05/2016 - 11:20

    @ #2 Heimchen

    „Colmnitz/Berlin. Wehrmachtsuniformen, ein Fahrzeug in Tarnfarben und mit aufmontiertem Maschinengewehr und auch das Hakenkreuz war zu sehen – kein Neonazi-Aufmarsch, sondern der Festumzug des örtlichen Heimatvereins. Wie das?“

    Und wie sollte ihre Geschichte dargestellt werden ohne die Nazi-Komponente? Sollte sie ausgeklammert werden? Oder war in Colmnitz niemand Nazi, gab’s keine Hakenkreuze?

    Deutschland wird noch mal an PC ersticken! Und, liebes Heimchen, bitte nicht mehr aufregen darüber, daß die UNESCO alle jüdischen Bezeichnungen in Restpalästina (Israel, Westbänk, Gaza) arabisiert hat. Die Araber sind nämlich auch beleidigt durch ihre Geschichte. 😉

  5. #5 von Heimchen am Herd am 31/05/2016 - 11:31

    #3 von quotenschreiber

    „Der historische Bezug und der Rest des Zuges wird in böser Absicht verschwiegen.“

    So ist es! Das ist eine böswillige Unterstellung und sollte endlich einmal gerichtliche
    Konsequenzen haben! Der Heimatverein sollte die Presseheinis verklagen!

  6. #6 von Sophist X am 31/05/2016 - 14:15

    Neulich habe ich über eine TV-Serie gezappt, in der Nazidarsteller auch mit Hakenkreuz rumliefen. Skandal total.

  7. #7 von Cheshire Cat am 31/05/2016 - 15:04

    Die Pest unserer Zeit ist MASSENEINWANDERUNG.

  8. #8 von Sigmar Gabriel am 02/06/2016 - 21:36

    „Skandaldorf: Sachsen verherrlichen die Pest!“
    Es ist eine Schande wie Deutschland auf geziehlt gemachte Fotos eines geldgeilen Antifa-Fotografen reagiert.Vor allem BILD SPIEGEL STERN NORGENPOST haben ein einziges Hakenkreuz in einem Historischenm Festumzug in größe eines Eurostückes vergrößert über das Land verteilt. Das nenne ich schon mal mit den Worten Sigmar Gabriels DRECHS-Paparazzi.

  9. #9 von Zimmerer am 17/06/2016 - 10:21

    Der Umzug war doch ein ganz lustiger. Ich weiß gar nicht was manche sich hochschaukeln wegen nichts. Jeder hackt nun auf den Fotographen ein. Der hat doch nur ein Bild gemacht.
    Daß mann ein Hakenkreuz nicht öffentlich zeigen sollte weiß heutzutage jedes Kind. Offenbar wird der “ ahnungslose “ Kofferträger in seinen Kreisen als Held gefeiert.
    Armes Deutschland !!