Hilfe, AfD auf Anti-Islam-Kurs!

Die Medien sind in Aufruhr! Die AfD hat doch tatsächlich auf ihrem Parteitag festgestellt, dass der Islam irgendwie nicht zu Deutschland gehört. Grauenvoll! Hier stellvertretend der TAGESSPIEGEL: Die rechtspopulistische AfD hat die Ablehnung des Islam in ihrem Grundsatzprogramm verankert. Die über 2000 Mitglieder des Parteitags in Stuttgart forderten am Sonntag mit großer Mehrheit Einschränkungen für Muslime. Unter der Überschrift „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ sprachen sie sich für ein Verbot der Vollverschleierung aus und lehnten Minarette ebenso wie den Muezzin-Ruf ab. Zudem sollen Imane nach dem Willen der AfD an deutschen Universitäten ausgebildet werden. Der Entwurf des Vorstandes wurde im wesentlichen gebilligt.

  1. #1 von ingres am 02/05/2016 - 11:17

    Ach, ich hab den Hintssse vonne CDU heute morgen auf DLF gehört. Da hat dich der Modertor des DLF einige Scheineinwände gemacht. Z. B. hat der den Volker Kauder zitiert und die Aussagen von Kauder waren fast deckungsgleich mit den AfD-Aussagen. Da hat der Hintze gesacht, dass das beim Kauder ganz anders gemeint war (womit er ja recht hat, der Kauder hat hja nix gemeint) usw.
    Und die CDU würde das ja differenezieren. Und da hat der Moderator den Scheineinwand gebracht, dass die AfD doch auch nichts gegen den privaten Muslim habe. Ja aber der Kontext sei ganzu anders, das bei der CDU sei konstruktive Lösung und bei der AfD das sei Populismus, damit wolle man Wähler gewinnen. Ja ber wieso lassen die sich gewinnen frage ich mich da doch?
    Ja und die AfD hätte also grundsätzlich keine Lösungen. Wieso eingentlich nicht? Islam die Flügel stutzen ist doch eine Lösung. Wenn man Hasspredigten verhindern will, dann kann man natürlich betteln, dass der Imam nicht Haß predigt, man kann aber auch dei Moschee schließen oder gar nicht erst bauen. Wieso sollen das keine Lösungen sein.
    Ja und dann kam natürlich von Irgendeinen, dass die dann in der Hinterhofmoschee Haß predigen. Ja aber wieso predigen die denn überhaupt Haß?

  2. #2 von Gudrun Eussner am 02/05/2016 - 13:18

    Es ist wirklich zum Kaputtlachen!

    Im Figaro steht heute unter der Überschrift „Die AfD tritt als anti-islamische Kraft auf“ kein einziges Wort über das verabschiedete Parteiprogramm, sondern „Frauke Petry ist in ihrer Partei umstritten“, sie „mußte zurücktreten hinter radikaleren, als sie ist“, und „der Islam wird für unvereinbar mit der deutschen Kultur gehalten“. Der Korrespondent Nicolas Barotte zitiert erneut den Präsidenten der BpB Thomas Krüger, SPD. Sonst kennt er keine Experten. Wahrscheinlich kann der Korrespondent nicht einmal Deutsch.

    AfD beschließt Grundsatzprogramm
    Sonntag, 1. Mai 2016, 17.33 Uhr: Nun hat die AfD offiziell ihr Grundsatzprogramm beschlossen. Das sind die wichtigsten Punkte des Grundsatzprogramms:
    – „Ungeregelte Asylzuwanderung“ schadet Deutschland. Willkommen sind „qualifizierte Einwanderer mit hoher Integrationsbereitschaft“.
    – „Der Islam gehört nicht zu Deutschland.“
    – Direktwahl des Bundespräsidenten
    – Volksentscheide nach Schweizer Vorbild
    – Krippenbetreuung und häusliche Erziehung sollen gleichberechtigt nebeneinander stehen.
    – Beschränkung der Mandatszeiten von Abgeordneten auf vier Legislaturperioden. Ausgenommen sind Direktkandidaten.
    – Strafmündigkeit ab 12 statt ab 14 Jahren
    – Die Türkei soll niemals Mitglied der EU werden können.
    – Eine grundlegende Reform der EU – zurück zu mehr Souveränität der Nationalstaaten.
    – Ausweisung straffälliger Ausländer erleichtern?
    – Die Zahl der Abtreibungen soll sinken. Dies soll durch neue Maßgaben für die Beratung von Schwangeren erreicht werden.
    – Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in seiner jetzigen Form. Es soll nur noch zahlen, wer auch tatsächlich zuschaut oder zuhört.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/afd-parteitag-im-live-ticker-afd-will-saarlaendischen-landesverband-aufloesen_id_5488144.html

    Der gewiß nicht AfD-freundliche FOCUS führt zwei (!) Punkte auf, die nur „nicht“ ausweisen:
    – „Der Islam gehört nicht zu Deutschland.“
    – Die Türkei soll niemals Mitglied der EU werden können.

    Und was das Gezeter der deutschen und deutschsprachigen Medien über angeblich mehrheitlich geäußerte Ablehnungen, also über das was nicht sein soll:

    Die werfen das gewiß auch den Juden vor, die in ihrem Grundsatzprogramm nur drei Mal sagen, was zu tun ist, sieben Mal aber was nicht zu tun ist: du sollst nicht, lo! 😉

  3. #3 von ingres am 02/05/2016 - 14:53

    Ach so ich wußte, ich hatte die Abrundung vergessen. Das DLF-Interview mit Hintze war ja ein Scheininterview mit vom Moderator zum Schein vorgetragenen Einwänden (da machen die jetzt häufig, weil sie das Reden über die Dinge nicht mehr gänzlich vermeiden können). Am Ende war dann auch alles in Butter; denn da fand der Moderator doch selbstständig noch was rechtpopulistischer beid er AfD und fragte den Hintz, ob das nicht gefährlich (für die Demokratie) sei. Ja das war der Hintze auch dieser Meinung und sie verabschiedeten sich in der Eintracht, dass die AfD eine Gefahr sei. Ich weiß ja nicht, was die gedenken gegen diese Gefahr zu unternehmen. Denen muß ja klar sein, dass die Beschwörung der Gefahr durch die AfD anscheinend zu nichts führt. Was also wollen sie tun?

  4. #4 von Reiner07 am 02/05/2016 - 15:42

    Wenn rund 2/3 der Deutschen meinen, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, aber die Blockparteien diese Tatsache ignorieren, dann darf man gespannt sein wie lange diese Parteien es weiter ignorieren können. Wahrscheinlich so lange bis manche unter die 5% rutschen, oder endlich ihre Parteispitzen austauschen, die einfach den Volkswillen nicht akzeptieren.
    So wenig wie die Türkei zu EU passt, so wenig passt das islamische Kulturbild nach Europa. Außer Merkel will wohl keiner die Türkei wirklich in der EU, es war ja sowieso nur so eine Schnappsidee der USA, was der Antrieb für Beitrittsverhandlungen war. Eine Türkei, die täglich einen Schritt mehr in Richtung Islamismus unterwegs ist kann niemals in die EU!!!

  5. #5 von Heimchen am Herd am 02/05/2016 - 17:49

    „Der Entwurf des Vorstandes wurde im wesentlichen gebilligt.“

    Man könnte den Entwurf auch als Entwurf des Verstandes bezeichnen!
    Denn die AfD-Leute haben bewiesen, dass sie bei vollem Verstand sind, im Gegensatz
    zu unseren toleranzbesoffenen Gutmenschen!

    Und die Islamversteher müssen sich jetzt warm anziehen und das ist auch gut so!

  6. #6 von Cheshire Cat am 03/05/2016 - 01:19

    Na, wer hätte das nur gedacht:
    Lügenmedien finden sich selbst glaubwürdig.
    Es gibt aber auch ein Paar Überraschungen

    http://meedia.de/2016/05/02/luegenpresse-studie-des-br-60-prozent-der-bevoelkerung-glauben-dass-medien-nicht-unabhaengig-sind/

    Der Bayerische Rundfunk (BR) hat beim Meinungsforschungs-Institut TNS Emnid eine Studie über die Erwartungshaltung der Bevölkerung an die Medien in Auftrag gegeben. Dabei kam – wenig überraschend – heraus, dass sich in Sachen Informationen über die Hälfte der Befragten auf öffentlich-rechtliches Fernsehen verlässt. Erschreckend: 60 Prozent sind der Meinung, dass Medien vorgegeben wird, worüber und auf welche Art sie berichten sollen.