Polizei bewertet AfD als bürgernah

Die Geschichte schwelt bereits seit dem Herbst. Anlass für die Äußerungen der Polizisten war ein Einsatz am 24. Oktober in Schöneberg. Eine Kundgebung der AfD wurde von Linken lautstark begleitet. Eine Demonstrantin zog sich einen Schal über Mund und Nase, Polizisten sahen einen Verstoß gegen das Vermummungsverbot. Die Frau bekam eine Strafanzeige. Anwalt Stolle beantragte, das Verfahren einzustellen, das tat die Staatsanwaltschaft später auch. Doch die positive Bewertung der AfD durch die zwei Beamten ließ Stolle keine Ruhe. Er stellte eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Die ganze Geschichte im Tagesspiegel

  1. #1 von Heimchen am Herd am 28/04/2016 - 16:23

    „Die Partei ,Alternative für Deutschland‘ wird aus polizeilicher Sicht als eine bürgernahe und konservative Partei bewertet“, heißt es in der Anzeige, „jedoch wird die Partei aus der Sicht des linken Spektrums als eine ,rechte‘ Partei angesehen“.

    Die Zeugenaussage des Kollegen ist nahezu identisch. Aus polizeilicher Sicht werde die AfD als „bürgernahe und konservative Partei eingestuft“, heißt es. Fast wortgleich kommt auch der Satz zur Sichtweise des „linken Spektrums“. Sortieren Berliner Polizisten die AfD und deren Gegner in gut und böse?“

    Die beiden Polizeibeamten haben die AfD völlig richtig bewertet. Aus Sicht des linken
    Spektrums natürlich nicht.

    Hätten die Beamten die AfD als rechtsradikal bewertet, hätte sich der Anwalt der Linken, bestimmt
    nicht künstlich aufgeregt und es würde auch keine Anzeige geben!