Erfreuliche Aussichten

Geolitico hat basierend auf den aktuellen Umfragewerten ausgerechnet, welche Folgen der politische Wandel in Deutschland für Politiker der Altparteien hat. Der Hass auf die AfD erklärt sich aus der Angst, demnächst einer ehrlichen Arbeit nachgehen zu müssen:

Wenn man Gewinne und Verluste der drei Landtagswahlen zusammenzieht, so werden bei der CDU 30 Angeordnete arbeitslos, bei der SPD 33, bei den Grünen 11 und bei den Linken 8. Die FDP gewinnt 10 Abgeordnete hinzu, und die AfD 43.

Wenn man die Bundestagswahl des kommenden Jahres hinzuzählt, so verlieren 120 Christdemokraten, 76 Sozialdemokraten, 10 Grüne und 12 Linke den Arbeitsplatz. Außerdem muss man für jeden Abgeordneten noch zwei bis drei Mann Entourage dazurechnen, die nach verlorenen Wahlen allerdings oft die Fahne wegschmeißen und zur neuen Obrigkeit überlaufen. Die FDP verbessert sich nach den derzeitigen Prognosen um 45 Mandate und die AfD um 112.

Wenn man sich dieses Desaster für die Regierungsparteien, aber auch für die parlamentarische Opposition vor Augen hält, so werden die Nervosität vieler Politiker und der aufgeregte Wahlkampfstil verständlich. Die Hoffnungen, sie bei Stiftungen, Stadtwerken, parteinahen Betrieben usw. zu entsorgen, werden bei schwindender Macht auf allen politischen Ebenen immer geringer. Die arbeitslosen Parteisoldaten werden sowohl bei der CDU wie auch bei der SPD das innerparteiliche Klima verschlechtern, intrigieren und querulieren.

Bis zur Bundestagswahl fließt noch ein bisschen Wasser die Panke (ein trübes Berliner Fließgewässer) herunter. Aber wenn Frau Dr. Merkel nicht bald gestürzt wird, kann es für CDU und SPD ja auch noch schlimmer kommen.