Alle Jahre wieder: Pegida im Advent

Auch in diesem Jahr ist die Adventszeit in Sachsen wieder geprägt von der Hoffnung auf Erlösung. „Merkel muss weg,“ das ist wohl der größte Weihnachtswunsch vieler Deutscher. Und so versammeln sich wieder tausende – vor allem in Dresden – und Presseclowns steigen in ihre Kostüme, um die wöchentliche Skandalmeldung über Bürgergewalt gegen „Journalisten“ zu produzieren. QQ zeigt, was wirklich passiert.

  1. #1 von Heimchen am Herd am 30/11/2015 - 18:36

    Zeigt Gesicht und macht den Mund auf, wir werden von Wahnsinnigen regiert, und das muss ein Ende haben!“ war bei der vergangenen Pegida-Demo Lutz Bachmanns Abmoderation, unter dem Eindruck eines schockierenden Polizisten-Brandbriefes, Ein badenwürttembergischer Beamte hatte darin zu den Anschlägen von Paris Stellung bezogen und gesagt, die deutsche Polizei sei absolut unvorbereitet und heillos überfordert, wenn sich ein ähnliches Szenario in Deutschland abspielen würde. Die über 20.000 Demonstranten auf dem Theaterplatz hörten schweigend und erschüttert zu.

    Vor zwei Wochen hatte Tatjana Festerling unter dem Eindruck der Anschläge eine Reihe von politischen Forderungen rund um Asylpolitik und Terrorismus-Bekämpfung gestellt. Sie forderte Sanktionen gegen Terror unterstützende Staaten, Maßnahmen zum Aufspüren untergetauchter Einwanderer und ein Kopftuchverbot im öffentlichen Raum.

    In der vergangenen Wochen waren bei den Pegida-Demos laut Beobachtern mindestens um die 25.000 Menschen auf der Straße. Von der Polizei gibt es dazu keine offiziellen Angaben mehr.

    EPOCH TIMES

  2. #2 von Heimchen am Herd am 30/11/2015 - 18:39

    +++ Beginn des Live-Tickers! +++

    18:12 Uhr In Dresden regnet und regnet es bei windstillen 4 Grad. Das soll sich auch laut Wetterbericht erstmal nicht ändern. Kein ideales Wetter für eine Kundgebung, doch der Theaterplatz füllt sich, wenn auch nicht so schnell wie an den vergangenen Montagen. Aktuell ist sieht man ein Meer voller Regenschirme vor der Semperoper.

    18:30 Heute steht ein prominenter ausländischer Gastredner auf dem Programm: Tommy Robinson aus Großbritannien, Gründer der English Defence League.

    Außerdem werden Lutz Bachmann und Ernst Krahn zu hören sein.

    Robinson, der mit bürgerlichem Namen Stephen Yaxley-Lennon heißt, ist den Dresdnern bereits vom „Pegida-Geburtstag“ am 19. Oktober bekannt. Damals sagte Robbins, Pegida werde eine Rolle bei der Rettung Europas spielen. Er ist der Ansicht: Politisch steuert Europa gerade „entweder auf eine Scharia-Gesellschaft oder den totalen Marxismus“ zu. Robinson ist seit Jahren gegen die fortschreitende Islamisierung in UK aktiv und wird von Kritikern als rechtsextrem bezeichnet. Er enstammt der Hooligan-Szene.

    EPOCH TIMES

  3. #3 von Heimchen am Herd am 30/11/2015 - 18:42

    18:40 Die Eröffnungsmusik läuft. In wenigen Augenblicken beginnen die Reden. Die Stimmung auf dem Theaterplatz ist trotz Regens heiter.

    Klasse!

  4. #4 von Heimchen am Herd am 30/11/2015 - 19:01

    18:42 Uhr Lutz Bachmann eröffnet die Kundgebung. Er verliest die Versammlungsauflagen.

    Neben ihm auf dem Pult sind der „braune Mob“ (Wischmob) und ein Adventsgesteck zu sehen, auf dem die erste Kerze brennt.

    Es sei ihm wichtig, auf den Irrsinn hinzuweisen, an dem Merkel und Erdogan derzeit arbeiten, so Bachmann.

    Es könne nicht sein, dass deutsche Soldaten in einen Krieg ziehen, während syrische junge Männer im besten wehrfähigen Alter in Deutschland gemütlich Kaffee trinken und Sozialleistungen kassieren, kritisiert er hinsichtlich des geplanten Bundeswehr-Einsatzes in Syrien.

    18:52 Uhr Bachmann ruft die Dresdener Thesen in Erinnerung. Es gebe gerade den Versuch, eine neue staatlich geförderte Bewegung zu etablieren.

    In den Medien werden mit Inbrunst für „WSD – Wir spalten Deutschland, oder wie sie heißt …“ geworben, so Bachmann und deren Teilnehmerzahlen hochgeschrieben. Der einzige Grund für die Werbung sei, dass eine Spaltung der Patrioten von Pegida geplant sei.

    „Dank Euer aller Weitsicht ist diese Nummer in Dresden grandios gescheitert“, so Bachmann. Pegida werde deshalb in Zukunft verstärkt im Vogtland aktiv werden, um den Menschen dort eine nicht gesteuerte und echte Alternative zu geben.

    Die Pegida-Forderungen (10 „Dresdener Thesen“), für die man in Dresden sei über ein Jahr auf die Straße gingen, würden die anderen jetzt als ihr neuerfundenes Rad ausgeben.

    EPOCH TIMES

  5. #5 von Heimchen am Herd am 30/11/2015 - 19:08

    18:55 Uhr Tommy Robinson spricht auf Englisch und Bachmann übersetzt ihn Satz für Satz auf Deutsch.

  6. #6 von Heimchen am Herd am 30/11/2015 - 19:16

    19:05 Uhr Tommy Robinson:

    „Wenn Menschen sich umschauen, was man tun kann, dann sehen sie die wöchentlichen Veranstaltungen von Pegida und denken sich, dass kann ich auch machen.“

    Er habe seit seinem letzten Dresden-Besuch mit Pegida-Ablegern und anderen gleichgesinnten Gruppen europaweit gesprochen.

    Am Samstag, dem 6. Februar 2016 wird es die erste europäische Pegida-Demo geben, die zeitgleich in verschiedenen Ländern stattfinden werden:

    Österreich, Belgien, Tschechien, England, Frankreich, Deutschland, Holland, Polen, die Slowakei und die Schweiz und sogar Australien. „Wir werden uns für einen Grund unter einem Banner vereinen: Rettet unserer Kultur, rettet unsere Länder, rettet unsere Zukunft, vereint für eine bessere Zukunft unserer Kinder“. (Großer Jubel der Pegiden)

    „Menschen aus ganz Europa und der ganzen Welt sind durch die Dresdner inspiriert worden“, und auch er könne sagen, dass er von den Dresdener Pegiden inspiriert worden sei. „Ihr habt das Feuer in meinem Hintern wieder entfacht und ich haben mich entschlossen, in diesen Kampf wieder einzusteigen“, so Robinson.

    Es gebe keinen Zweifel, dass es schon jetzt Tausende Dschihadisten in Europa gebe, die genau jetzt ihre Gewehre und Bomben vorbereiten.

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  7. #7 von Heimchen am Herd am 30/11/2015 - 19:18

    19:14 Robinson macht klar: „Wir wollen eine Bewegung sein, die frei von Antisemitismus und Rassismus ist. Welche Rasse haben der Islam und die Muslime? Das ist keine Rasse, das ist eine Ideologie“ (Große Zustimmung der Demonstranten)

    Beim letzten Mal habe er gesagt, jedes Land habe das Recht, sich zu verteidigen und natürlich hat das auch jeder Kontinent. „Die Welt ist neidisch auf unser europäisches Erbe und das ist zu wertvoll um es während unserer Lebenszeit und vor unseren Augen zerstören zu lassen.“

    Kein europäisches Land könne die Krise allein bestehen. Deshalb müsse Europa nun zusammen halten.

    „Die Scharia-Anhänger und Dschihadisten unter uns werden immer mehr und immer selbstbewusster. Sie können aber durch einen entschiedenen europäischen Widerstand von Tausenden Menschen überstimmt und an die bestehenden Gesetze gebunden werden.“

    „Lasst uns das Jahr 2016 zum Entscheidungsjahr sein, in dem Europa sich gegen eine Ideologie gewandt hat, welche die Zerstörung und Versklavung der Menschen plante“, endet Robinson. „Gott schütze Euch.“

    EPOCH TIMES

    Klasse Rede!

  8. #8 von Heimchen am Herd am 30/11/2015 - 19:25

    19:16 Ernst aus Nürnberg überbringt die Grüße von Pegida-Nürnberg. Er ist Theologe und hat sich länger mit dem Islam beschäftigt. Er berichtet, dass es schon 15 Pegida-Spaziergänge in Nürnberg gab. Tatjana, Lutz und Siegfried hätten die Nürnberger unterstützt und ermutigt. Nun sei es Zeit für fränkische Gegenbesuche in Dresden

    EPOCH TIMES

    Sehr gute Rede vom Ernst!

  9. #9 von quotenschreiber am 30/11/2015 - 19:27

    Legida hat die Versammlung in Leipzig für heute abgesagt. Satt dessen will man auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein trinken. Legida sympathisanten würde man dort an roten Mützen erkennen 😉
    Muss auch mal sein 😉

    http://www.lvz.de/Specials/Themenspecials/Legida-und-Proteste/Legida/Legida-will-auf-den-Weihnachtsmarkt-Oezdemir-kommt

  10. #10 von Heimchen am Herd am 30/11/2015 - 19:35

    „Legida sympathisanten würde man dort an roten Mützen erkennen

    Muss auch mal sein 😉 “

    Klar, sie haben es sich verdient! 😉

  11. #11 von tom am 30/11/2015 - 19:41

    Und so erging es Robinson in England-vermutlich Agenten des Staates attackieren ihn und einen Freund,die Aggressoren werden weggeschickt die Angegriffenen verhaftet!

  12. #12 von Heimchen am Herd am 30/11/2015 - 19:49

    19:26 Ernsts Rede richtet sich sehr scharf gegen die Merkel-Politik und ihre Handlanger, sowie gegen die „faschistoide“ Ideologie des Islam.

    „Wir sind derzeit Zeuge eines Eroberungsfeldzugs von Glücksrittern und Deserteuren“, so Ernst über die Migrationskrise.

    „Terror habe keine Religion“ hieß es neulich in den Sozialen Netzwerken nach den Terror-Anschlägen von Paris. Ernst sagt: „Terror ist eine Religion – und diese Religion speißt sich aus einem Buch, das wie kein anderes in der Weltgeschichte Anleitung und Befehlsinstanz für Zerstörung und Unterdrückung ist – und ich meine den Koran.“

    „Ich spreche dem Koran, das Recht ab, die Religionsfreiheit für sich beanspruchen zu können“, so der Theologe. Jeder Koran-Leser werde ab der ersten Sure zur tickenden Terror-Zeitbombe. Auch die verordneten Gebetszeiten der Muslime seien nichts anderes als paramilitärischer und faschistischer Drill zur Kontrolle und Machtdemonstration. (Updates aus seiner Rede folgen)

    *

    19:30 „Wollen wir trotz Regen´ne Runde durch die Stadt gehen?“, fragt Siegfried Daebritz. Der Spaziergang ist eröffnet.

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  13. #13 von Heimchen am Herd am 30/11/2015 - 20:23

    20:05 Bachmann sagt: „Ihr seid definitiv keine Schönwetterpatrioten“, bevor er Siegfried Daebritz als Redner ankündigt.

    20:15 Daebritz hält eine Rede über die Wendehälse, die mittlerweile hektische Betriebsamkeit zeigen und Dinge sagen, bei denen sie sich noch vor einem Jahr die Zunge abgebissen hätten.

    „Wir brachen das Eis, wir bohren die dicken Blätter, jetzt wo sich rund um Deutschland die geänderte politische Stimmung in Wahlergebnissen niederschlägt und Deutschland von NAZIS umzingelt ist“, so Daebritz … will die CDU zm Beispiel auf einmal ein Vollverschleierungs-Verbot durchsetzen. Er zitiert Alice Schwartzer:

    Das Kopftuch ist die Flagge des islamischen Kreuzzuges. Diese islamistischen Kreuzzügler sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts!“

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  14. #14 von Heimchen am Herd am 30/11/2015 - 20:25

    20:18 Daebritz zitiert aus einem Papier der CDU-Innenexperten, das so klingt, als ob Politiker da „eifrig die Redebeiträge von Pegida studiert hätten“. In der SZ klang das so:

    Zur Bewältigung der Flüchtlingskrise verlangen die Unionspolitiker einen Abbau von „Fehlanreizen“ und eine Begrenzung der Zuwanderung. Der Vorsitzende der Konferenz, der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Kolze aus Sachsen-Anhalt, sagte: „Wir werden nicht jeden Menschen aufnehmen können.“ Die Zuwanderung müsse so gesteuert werden, dass sie weiterhin auf gesellschaftliche Akzeptanz stoße.

    „Trotz unserer humanitären Verantwortung gilt unsere Verantwortung zuerst allen unseren Bürgerinnen und Bürgern. Wir sind vor allem ihnen verpflichtet.“ („Ach was! Auf einmal!“, so Daebritz): „Wer bei uns statt dem Grundgesetz nur die Scharia anerkennt, kann kaum dauerhaft einen Platz in unserer Gesellschaft finden.“

    „Wir erwarten von den hier lebenden Zuwanderern, sich die Grundlagen und Werte unseres Staates und seiner freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu eigen zu machen.“

    Soweit die CDU-Innenexperten.

    EPOCH TIMES

  15. #15 von Heimchen am Herd am 30/11/2015 - 20:34

    20:20 Lutz Bachmann fragt spontan, ob sich irgendjemand, der halbwegs singen könne, traue die Nationalhymne anzustimmen? Eine Demonstrantin namens Marie übernimmt die Aufgabe aus vollem Herzen und bekommt riesigen Applaus. Währenddessen gibt es das Taschenlampen-Ritual „damit diesen Wahnsinnigen ein Licht aufgeht“, so Bachmann.

    Nächste Woche sei man wieder auf dem Theaterplatz. Er erklärt die Veranstaltung für beendet.

    „Bleibt schön patriotisch!“ verabschiedet der Pegida-Gründer die Zuschauer im Livestream.

    EPOCH TIMES

  16. #16 von Heimchen am Herd am 30/11/2015 - 20:35

    DANKE DRESDEN! 😉

  17. #17 von Heimchen am Herd am 30/11/2015 - 20:42

    „Daebritz sagt: „Ihr kriegt uns nicht von der Straße, bis wir direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild haben.“ Bis dahin werde in Dresden mit den Füßen abgestimmt: „Bis 2017 oder hoffentlich noch früher ist das hier unsere Open-Air-Wahlkabine.“

    Also, bis 2017 möchte ich nicht warten, lieber heute als morgen!