NRW wird Asylanten kostenlos krankenversichern

Während der arbeitende Doofmann in Deutschland für seine studierenden Kinder, wenn sie wegen langer – durch die gewählten Volks“vertreter“ verursachten – Wartezeit die 25 überschreiten, Krankenkassenbeiträge zahlen muss, will NRW den Asylanten die Mitgliedschaft schenken. Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen sollen vom kommenden Jahr an mit einer Gesundheitskarte zum Arzt gehen können wie jeder andere gesetzlich Versicherte auch. NRW schafft als erstes Flächenland die Möglichkeit für Asylbewerber, sich selbstständig in Behandlung zu begeben. Und für Bekloppte als Zugabe: Da die Gesundheitskosten vom Steuerzahler übernommen würden, habe das neue Modell für die übrigen Versicherten „keine Folgen“. Wie schön! Es wird nicht in die eine Tasche gegriffen, sondern nur in die andere. Mehr hier…

  1. #1 von Lomar am 31/08/2015 - 14:23

    NRW hat viel Geld, glaub ich. Das ist ja auch das Mindeste, was ein so reiches Land tun kann.
    Und falls es doch etwas kosten sollte, also nur falls, dann holt sich NRW das vom verhassten bayerischen Steuerzahler. Es wird also in der Tat so sein, dass es keinen NRWler irgend etwas kosten wird. Ehrenwort!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 31/08/2015 - 16:00

    „NRW wird Asylanten kostenlos krankenversichern“

    Das ist alles überhaupt kein Problem, so sieht es zumindest unsere „Landesmutter“.

    Hannelore Kraft: “Dieses Land ist stark, dieses Land kann das”:

    NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sieht das Land angesichts anhaltend hoher Flüchtlingszahlen gut gerüstet: “Dieses Land ist stark, und dieses Land kann das”, sagte die SPD-Politikerin am Sonntag (30.08.2015) im Westpol-Sommerinterview beim WDR.

    Trotz der angespannten Flüchtlingssituation zeigte Kraft sich optimistisch: “Es ist wirklich fantastisch, was die Kommunen schaffen, wie schnell sie solche Notunterkünfte aus dem Boden stampfen können.” Sorge, dass es auch in NRW zu fremdenfeindlichen Übergriffen kommen könnte, hat Kraft jedoch nicht: “Ich glaube, dass wir weit weg sind von dem Punkt, bei dem das kippen könnte.”

    http://www1.wdr.de/themen/infokompakt/nachrichten/nrwkompakt/kraft-sommerinterview-fluechtlinge-100.html

    Wenn man das liest, dann fragt man sich ernsthaft, was diese Frau geraucht hat!

    Wäre ich eine Asylantin, ich würde mir NRW aussuchen, hier wird man bevorzugt als
    Ausländer behandelt und niemand von den Einheimischen beschwert sich darüber.

  3. #3 von Heimchen am Herd am 31/08/2015 - 16:17

    „Sorge, dass es auch in NRW zu fremdenfeindlichen Übergriffen kommen könnte, hat Kraft jedoch nicht: “Ich glaube, dass wir weit weg sind von dem Punkt, bei dem das kippen könnte.”

    Wieso ist sie sich dessen so sicher??

    Weil hier im Westen die Antifa besser aufgestellt ist? Weil hier im Westen die Hochburg der
    Dekadenz ist? Weil hier im Westen die Menschen derart eingeschüchtert sind, dass sie nicht
    zu widersprechen wagen, geschweige denn auf die Straßen gehen, um zu demonstrieren?

    Weil hier im Westen Pegida erfolgreich zerschlagen wurde?
    Weil hier im Westen die meisten Moslems leben?

    Also, wieso ist sie sich so sicher?

  4. #4 von dentix07 am 31/08/2015 - 17:10

    Ach, sind deswegen die vor Kurzem noch vorhandenen Milliarden bei den kranken Kassen schon verfrühstückt? Müssen deswegen (wie schon angekündigt) die Beiträge wieder steigen?
    Damit wird (auch?) in NRW ein Artikel auf „Klodeckel des Tages“ (5.7.2015) wahr, den ich dorten noch kritisiert hatte, weil laut Gesetz Asylbewerber nur bedingt Anspruch auf ärztliche Leistungen haben.
    >“Auszug aus dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)

    neugefasst durch Bekanntmachung vom 05.08.1997 (BGBI. I S. 2022),
    zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 22. November 2011 (BGBI. I S. 2258)

    § 4
    Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt

    1.Zur Behandlung akuter Erkrankungen und Schmerzzustände (!) sind die erforderliche ärztliche und zahnärztliche Behandlung einschließlich der Versorgung mit Arznei- und Verbandmitteln sowie sonstiger zur Genesung, zur Besserung oder zur Linderung von Krankheiten oder Krankheitsfolgen erforderlichen Leistungen zu gewähren. Eine Versorgung mit Zahnersatz erfolgt nur, soweit dies im Einzelfall aus medizinischen Gründen unaufschiebbar ist (!).”
    Und ist bei Zahnersatz auf die einfachste Versorgung beschränkt!<

    Das heißt de facto (nicht nur) NRW bietet Asylbewerbern ärztliche Leistungen auf die sie gesetzlich KEINEN Anspruch haben, einfach mal eben so!?

  5. #5 von lilaemma am 31/08/2015 - 17:18

    Es gibt so viele Mitversicherte, für die keine Beiträge gezahlt, die aber trotzdem mit versorgt werden. Es hat nie gestört. Wieso jetzt? Wenn es um Menschen geht, die nichts haben?

  6. #6 von Leo Trotzki am 31/08/2015 - 17:46

    Ah ja…

    Wenn die in Nordrhein-Westfalen soviel Geld haben, dann bitte schön…

  7. #7 von marc am 31/08/2015 - 23:46

    @lila

    Ja stimmt zum Beispiel in der Türkei und im Balkan da sind die Eltern der Kinder die hierhin zum Arbeiten kamen mitversichert,ob sie noch Arbeiten oder nicht ist egal…
    Unsere Regierung konnte noch nie sagen um wiviel Geld es sich handelt…und das obwohl man sogar bei der letzten Volkszählung die Klos gezählt hat(ob das die Vorbereitung für die Massenweinwanderung war?)aber wieviel Arztkosten man ins Ausland überweist weiss man nicht?Wer soll das glauben?
    Wahrscheinlich ist es sehr hoch denn man kann sich denken dass das ganze Dorf auf einen „Mitversicherten“behandelt wird.
    Wo doch schon unsere Presse berichtete das in Deutschland AOK KArten reihum gingen oder verkauft wurden.Deshalb wurde ja die Fotopflicht eingeführt-überpürft aber eh kaum einer.

    Hatte früher Onkel A. aus B. schlechte Zähne und kam zum Urlaub nach Deutschland ging er einfach zu einem Zahnarzt bei dem der Verwandten nicht war und schwupps waren die Zähne. gemacht.

  8. #8 von Harald am 01/09/2015 - 00:47

    #5 von lilaemma am 31/08/2015 – 17:18

    Wenn Deutschland zusammenbricht
    gibt´s gar nichts mehr.
    Hoch das Bein!

    Wenn der Islam herrscht,
    wer bezahlt Harz IV, Sozialhilfe und Konsorten?
    Hoch das Bein!

    Wohin wandern die wahren Gläubigen aus,
    wenn Deutschland zusammenbricht?
    Hoch das Bein!

    „Extem Pigmentierte aus Afrika sollen gut gegen Türken sein“,
    sagt man.
    Ist das wahr?
    Hoch das Bein!

    „Es wird zuviel“,
    jammern Eingewanderte.
    „nur noch meine Verwandten,
    dann sollte man dichtmachen.“
    Hoch das Bein!

    Ärzte und wer noch alles profitiert
    (Krankenhäuser, Pharmaindustrie, Hersteller medizinischer Geräte, -Hilfsmittel, Prothesen etc.)
    sind aus „ethischen Gründen“ für eine kostenlose medizinische Versorgung der Invasoren.
    Hoch das Bein!

  9. #9 von dentix07 am 03/09/2015 - 21:13

    Korrektur!
    Habe den Text der Vereinbarung auf der Website meiner KZV gelesen!
    Da steht – entgegen meiner Vermutung – ausdrücklich drin, daß der Leistungsanspruch auf Leistungen entsprechend Asylbewerberleistungsgesetz beschränkt bleibt! Sie bekommen also NICHT die gleichen Leistungen wie der normale gesetzlich Versicherte!

    Was mir noch nicht ganz klar ist sind die Aussagen die budgetierten ärztlichen Leistungen betreffend!
    @ Harald und lilaemma
    Ob die Ärzte davon profitieren ist – so wie ich es verstehe – noch nicht ausgemacht!
    (Und wenn doch, na und? – Es ist wohl nicht mehr als recht, wenn sie für ihre Arbeit auch bezahlt werden, oder? Ihre Arbeit, bzw. ihr Arbeitsplatz entsteht ja nicht erst durch die Behandlung von Flüchtlingen. Im Gegensatz zu denen der „Asylbranche“ die ohne Asylbewerber/Flüchtlinge nichtt existent wären!)
    Da kommen nämlich die oben angesprochenen budgetierten ärztlichen Leistungen ins Spiel.

    Normalerweise ist es so, daß die Kassen feste Summen für die Behandlung ihrer Versicherten an die KV-/KZVen überweisen. Diese Summen ergeben sich aus der Zahl der Versicherten, der Lohnsteigerung, den vorherigen Behandlungszahlen und Kosten, etc.

    Für diese Summe haben die Ärzte alle (unter Budget liegenden) Leistungen zu erbringen, damit ist das endgültig abgegolten („mit befreiender Wirkung“, wie es so schön heißt).

    Beim Lesen des Vereinbarungstextes ist mir allerdings nicht ganz klar geworden, ob die zusätzlichen „Patienten“ das Budget/den Pauschalbetrag erhöhen, also für mehr Anspruchsberechtigte auch mehr Geld zur Verfügung steht.
    Mein derzeitiger Eindruck ist, daß sich der Pauschalbetrag der an die KV-/KZVen fließt dadurch NICHT erhöht, denn Asylbewerber mit GKarte werden im Text deutlich NICHT zu den Mitgliedern der Kassen gerechnet.

    Abrechnung mit den Krankenkassen läuft nämlich folgendermaßen:
    Der Versicherte wird behandelt, die erbrachten Leistungen werden (am Ende eines Quartals) an die KV/KZV gemeldet, die dann aus den Pauschalbeträgen (nach Abzug eines prozentualen Beitrags für die KV/KZV) das Honorar an den Arzt/Zahnarzt auszahlt. (Ist noch komplizierter, da gibt’s nämlich noch den Honorarverteilungsmaßstab, die RLVs, etc. Aber lassen wir es dabei!).
    Reicht der Pauschalbetrag für alle Behandlungen und Ärzte/Zahnärzte ist’s gut! Reicht er nicht, gucken die Ärzte/Zahnärzte in die Röhre! Denn mehr als den Pauschalbetrag gibts nicht! Dann haben Ärzte und Zahnärzte teilweise umsonst (ohne Lohn) gearbeitet!
    Es kommt häufig genug vor, daß noch nach mehreren Jahren Ärzte und Zahnärzte Honorar zurückzahlen müssen, weil erst dann feststeht ob z.B. der Pauschalbetrag richtig berechnet war.

    Wenn mein bisheriger Eindruck richtig ist, dann wären an vorderster Stelle Ärzte und Zahnärzte die Gelackmeierten, denn sie sollen für die gleiche Summe mehr Patienten behandeln, was de facto heißt: Weniger (oder höchtens gleiches) Geld für mehr Arbeit!
    (Dank RLV [wenn er nicht angepaßt wird] würden die Ärzte dann auch noch bestraft, denn der RLV (Regelleistungsvolumen) legt fest wieviele Patienten ein Arzt pro Quartal behandeln darf. Überschreitet er diese Anzahl wird ihm stufenweise für die Patienten die er über Vorgabe behandelt hat das Honorar gekürzt! Nur als Beipiel: Nach RLV 1000 Patienten/Quartal. Für den 1001sten bis z.B. 1100sten bekommt er 10% weniger, für 1101 bis z.B. 1300 20% weniger, für 1301 – 1500 30% weniger usw. bis er Nichts mehr bekommt! – Es ist, wie gesagt noch komplizierter! – Wenn wundert es da, daß auch Termine danach ausgerichtet werden? Hab ich ein RLV von 2000, hab ich auch nur Termine für 2000 Patienten! Ansonsten zahl ich ja drauf! – Und da Privatversicherte im RLV nicht berücksichtigt werden, gibt’s für die natürlich Termine. Abgesehen davon, daß eh 90% GKV sind und nur rd. 10% Privat (und die nachgewiesenermaßen auch noch seltener zum Arzt gehen), beinflußen die 10% die Wartezeit der restlichen 90% so wenig, daß das nicht mal Sekunden ausmacht!)

    Wie gesagt, ist mein bisheriger Eindruck, die Gemeinden zahlen für die Behandlung an die Krankenkassen. Bloß, wenn sich dadurch RLVs, Pauschalbeträge, Budgets NICHT erhöhen, kassieren die Kassen de facto das Geld ein, ohne es an die die die Arbeit gemacht haben, die Ärzte, auszuzahlen!

    Ich muß allerdings noch mal betonen, daß ich mir da nicht sicher bin. Kann auch sein, daß die Leistungen nach AsylbLG gesondert in den Topf gezahlt werden und ich das nicht verstanden habe! (Nach bisheriger Erfahrung mit dem „Gesundheitssystem“ halte ich erstere Vermutung für keineswegs ausgeschlossen! – Im „Gesundheitssystem“ sind Dinge möglich, die allen sonst in der Wirtschaft üblichen Regeln widersprechen und die ein normaler Mensch in diesem Staat nicht für möglich hält!)

  10. #10 von Harald am 03/09/2015 - 22:23

    #9 von dentix07 am 03/09/2015 – 21:13

    …ehe ich weiterlese:

    „Ob die Ärzte davon profitieren ist – so wie ich es verstehe – noch nicht ausgemacht!
    (Und wenn doch, na und? – Es ist wohl nicht mehr als recht, wenn sie für ihre Arbeit auch bezahlt werden…

    Darüber habe ich nichts geschrieben,
    diesbezüglich habe ich mich nicht geäußert,
    keine Meinung vertreten.

    Wer bezahlt?

    Der Steuerzahler.

    Ich kann einen Betteler „aus ethischen Gründen“ unterstützen,
    indem ich ihm fünf Euro zujuble,
    die ich aus der Tasche eines Anderen „entnommen“ habe,
    odrrr?
    …oder sollte ich den Anderen zuvor fragen,
    ob er damit einverstanden ist?

    weiter im text

  11. #11 von Harald am 03/09/2015 - 22:27

    Bettler

    …oder sollte ich,
    der „ethische Gründe“ für sich beansprucht,
    am Ende in meinen Geldbeutel greifen?

    Damit wir uns nicht falsch verstehen:

    Ich schreibe nicht von Unkostenerstattung,
    die mir etwa durch die Fahrt zu dem Bettler *** entstehen.

    (***) du weißt schon, was gemeint ist.

  12. #12 von Harald am 03/09/2015 - 22:35

    …wie geschrieben,
    es ist nicht Sache der Krankenkassen,
    sondern des „Staates“,
    des Steuerzahlers,
    dies ist e i n Beispiel der umverteilung von sehr vielen,
    ein Beispiel mehr,
    welches den Zerfall rasant beschleunigt.

    Ein anderes ist die Entwertung des Geldes,
    (Draghi, Anleihenkäufe, Flutung mit Geld)

  13. #13 von Harald am 03/09/2015 - 22:56

    …na klar,
    ein ad-hoc hingehacktes Beispiel kann hinken,
    und es hinkt.

    Also;

    Aus „ethischen Gründen“ muss ich den Bettler unterstützen,
    gebe ihm eine meiner leerstehenden Wohnungen, lasse ihm Pflege angedeiehn
    und kassiere.

    Wer zahlt zum Beispiel Ver- und Entsorgung?
    Versorgungsunternehmen?

    Wir basteln uns eine Sheriff.