Archiv für März 2015

Absturz: Alle Fragen offen

germaanwings

Auch  Tag nach dem tragischen Absturz der Germawings-Maschine in Südfrankreich bleiben alle Fragen offen. Das ist immerhin noch besser, als viele Fragen von vorneherein zu verbotenen zu erklären, wie es die deutsche Kanzlerin reflexartig tat. Zum Glück scheinen aber deutsche Denkverbote bei den zuständigen Stellen in Frankreich nicht zu gelten. Gefunden wurde bisher der Voicerekorder mit offenbar erkennbaren Tonaufnahmen aus dem Cockpit, die jetzt gründlich analysiert werden. Nach neuesten Erkenntnissen war möglicherweise nur ein Pilot im Cockpit und der zweite konnte die Türe nicht mehr öffnen. Nach diesem Bericht der WELT wäre ein bewusst herbeigeführter Absturz nun doch im Bereich der  Wahrscheinlichkeiten. Eine Spekulation, die sich nie verbieten ließ, denn wenn ein Flugzeug ungebremst und schnurstracks 10 Minuten lang auf eine Felswand zusteuert, während eine kleine Kurskorrektur nach Norden den Aufprall verhindert hätte, denkt man unwillkürlich an die Ereignisse von 2001. Etwa 20 Kilometer weiter hätte es darüber hinaus einen großen See gegeben, wo man eine Notwasserung versuchen könnte. Vor wenigen Jahren war dies mit einem Airbus sogar mitten in New York auf dem Hudson gelungen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Koranschule will keine Verantwortung übernehmen

Der Integrationsbeauftragte der bayerischen Staatsregierung, Martin Neumeyer (CSU), fordert vom Verband Islamischer Kulturzentren (VIKZ) eine „kompromisslose Aufarbeitung“ der Vorfälle an einer Neu-Ulmer Grundschule. Muslimische Grundschüler, die eine VIKZ-Koranschule in Neu-Ulm besuchen, hatten im Januar im Unterricht Parolen gegen Christen und Juden geäußert. VIKZ-Vertreter wiesen die Vorwürfe der Einflussnahme auf die Kinder entschieden zurück. weiter bei Schwäbische Zeitung

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Eine Stimme der Vernunft

Schauspieler Horst Krause spricht über den Umgang mit Vorurteilen, die Abkehr von Multikulti und zeigt Verständnis für die Pegida-Proteste.Das Schwergewicht spielt seine nächste Paraderolle: In der Komödie „Krüger aus Almanya“ verkörpert Horst Krause einen resoluten Onkel, der seine Nichte davon abbringen möchte, einen Türken zu heiraten. Während in der Fiktion der Abbau gegenseitiger Vorurteile wunderbar funktioniert und die Regie das Gerangel der Kulturen mit einem Happy End garantiert, kommentiert der Publikumsliebling das Drehbuch des Lebens mit sehr kritischen Tönen. Getreu seinen Filmfiguren spricht der Charakterdarsteller offen an, was er von gesellschaftlichen Entwicklungen hält und bedient dabei doch selbst das eine oder andere Klischee. Eine Stimme der Vernunft in der Sächsischen Zeitung.

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Ein Polizist erzählt

Eigentlich hätte ich am Dienstagabend gar nicht ins Bett zu gehen brauchen. Ich versuche in den Nächten vor großen Einsätzen zwar zu schlafen. Aber ob das gelingt, ist eine andere Frage. Nicht, dass ich aufgeregt wäre, jedenfalls nicht auf diese positive Art wie vor Weihnachten. Aber ich wusste beim Zubettgehen, dass mir ein langer und mit Sicherheit kein einfacher Tag bevorstehen würde. weiter in der FAZ

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Man muss sich um den Rechtsstaat sorgen

Wenn Rechtsanwälte bestraft werden, weil sie Mandanten mit falscher Gesinnung verteidigen, glaubt man sich zu Recht in einer üblen Diktatur. In NRW ist es inzwischen noch besser: Da darf eine SPD-Abgeordnete nicht einem Parlamentsausschuss vorsitzen, weil sie als Anwältin einst einen Rechtsextremen vertreten hat. Das Beste daran: Es war ein Verfahren im Arbeitsrecht, das nicht das Mindeste mit der politischen Einstellung des Mandanten zu tun hatte, die der Anwältin nicht einmal bekannt war – möglicherweise auch noch gar nicht bestand, da dieser erst später auffällig und dann zum Polizistenmörder wurde. Müssen wir demnächst neben der Advocard noch ein Gesinnungszeugnis der SED vorlegen, wenn wir anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen? Und das in einem Staat, wo Personen wie Ströbele und Edathy parlamentarischen Ausschüssen vorsitzen…  Bericht im FOCUS

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PeGiDa-Montag vor großen Ereignissen


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Erste Scharia-Bank in Deutschland zugelassen

Zum ersten Mal in Deutschland hat einem Bericht zufolge eine Bank eine Lizenz erhalten, deren Geschäfte nach den Regeln des islamischen Finanzwesens ablaufen. Die Aufsichtsbehörde Bafin habe die Kuveyt Türk Bank AG voll zugelassen, berichtet das Handelsblatt. Nach Informationen der Zeitung ist dies eine Premiere in der deutschen Bankenbranche. weiter bei ZEIT

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Lynchmob greift Synagoge an

Am frühen Sonntagmorgen hat ein antisemitischer Lynchmob von 20 Personen in London versucht, eine Synagoge zu stürmen. Mitglieder der Gemeinde konnten dies verhindern, wurden aber teilweise verletzt. Es entstand Sachschaden am Gebäude:

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Grüner: Nur Sachschäden? Ist doch egal!

Vor allem, wenns nicht die eigenen Sachen sind, die zerstört werden:

Grüner aus Bochum: „Das sind doch nur brennende Autos“

Bochum. „Das sind doch nur brennende Autos: Beruhigt euch mal wieder!“ – so überschreibt der Ratsherr Karsten Finke einen Beitrag über die Krawalle in Frankfurt.

Beobachter der kommunalpolitischen Szene in Bochum beschreiben den Grünen-Ratsherrn Karsten Finke als eher unauffällig. Dass der 33-Jährige auch anders kann, beweist er in seinem Blog im Internet.

In seinem jüngsten Beitrag geht es um die Krawalle in Frankfurt anlässlich der Eröffnung der Europäischen Zentralbank am Mittwoch, bei denen die Stadt am Main in Schutt und Asche gelegt wurde und über 200 Menschen verletzt worden sind. Weiter hier…

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Fanatiker setzen die Grenzen

Es ist mir schon klar, dass das, was in Leipzig nach einer Lesung passiert ist, nicht mit Amazon zu vergleichen ist. Amazon bleibt natürlich der Erzbösewicht für den Literaturbetrieb, keine Frage. Ausgestattet mit Sympathiewerten irgendwo zwischen einem nordkoreanischen Lagerkommandanten und dem Vorsitzende der FDP in Berlin-Kreuzberg. Und trotzdem hätte die Nachricht, dass eine Autorin angegriffen wurde, den Literaturbetrieb etwas aufschrecken können. Astrid Korten hatte aus ihrem aktuellen Krimi gelesen, bevor ihr in Leipzig zwei Moslems auflauerten. Sie beschimpften sie, weil es im Buch um Ehrenmorde geht und schlugen danach auf sie ein. Einer rief: „Jeder Mann hat das Recht, dich mit Füßen zu treten, wenn du behauptest, dass islamische Männer ihre Töchter töten!“ Anstelle eines Ehrenmordes, beließen es die beiden schließlich bei Ehrenschlägen und ließen von der Verletzten ab. weiter bei Gideon Böss

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Willkommen im Club!

Buddhisten galten im multikulturellen Takatukaland lange Zeit als Inbegriff des Friedlichen und und Weisen – wie alles, was westliche Selbsthasser nicht verstehen und was fremd und weit weg ist. Leider muss der der lächelnde Mönch jetzt aus dem Puppenstübchen der Guten weichen, geopfert dem unerschütterlichen Glauben an den Islam als ewiges opfer böser Kräfte. Denn daheim in Asien wollen die Buddhisten sich nicht einfach friedlich dem Islam unterwerfen, wie deutsche Pfaffen. Und so werden sie jetzt vom Deutschlandfunk als irgendwie rechts angeklagt. Willkommen im Club!

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Weißes Haus zweifelt an IS-Beteiligung bei Anschlägen

Warum eigentlich? Weil Moslems eben doch im Grunde ihres Herzens Gute sind, selbst die vom IS? Oder weil Christen, Juden und Buddhisten bekannt dafür sind, sich irgendwo in die Luft zu sprengen oder wahllos um sich zu schießen, am liebsten da, wo möglichst viele Zivilisten sind? Bei Anschlägen in Sanaa sind mehr als 100 Menschen getötet worden. Ziel der Angreifer waren Moscheen. Dass der IS sich zur Tat bekannte, könnte auch Propaganda sein.
Weiter hier…

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Henkel sieht Nazis in der AfD

Der Selbstfindungsprozess der AfD wird von neuen Führungsfehden erschüttert. Es tobt ein Kampf um Macht und Einfluss. Der Vizevorsitzende Henkel rückt Parteimitglieder in die geistige Nähe zur NSDAP. weiter in der WELT

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Rechte Gewalt schockiert Deutschland

antifa-ffmDeutschland im Schockzustand! Die rechte Gewalt nimmt kein Ende! In Leipzig wurde die Redaktion der Leipziger Volkspresse angegriffen. Die offenkundig rechtsradikalen Täter aus dem LeGiDa-Lager bewarfen das Gebäude mit Steinen – offenbar allerdings ohne zu treffen, denn Scheiben gingen nicht zu Bruch. Außerdem schmierten sie braune Farbe an eine Ecke, und als ob das noch nicht genug Beweis für die Urheberschaft des Terrors wäre, hinterließen sie auch noch als Visitenkarte den von PeGiDa patentierten Schriftzug „Lügenpresse“, der schon aus urheberrechtlichen Gründen aussschließlich von diesen benutzt werden kann! Ob das richtig geschrieben wurde, wissen wir nicht, da kein Foto gezeigt wurde. (Bericht im FOCUS). Der feige und menschenverachtende Terroranschlag gegen das Herz der Demokratie entsetzt die Menschen um so mehr, als zuvor in dieser Woche rechte Krawallmacher aus dem Umfeld von AfD, FraGiDa und NSU eine friedliche Demonstration kapitalismuskritischer Bürger_Innen dazu missbrauchten, um halb Frankfurt in Schutt und Asche zu legen. Das hat der SPIEGEL herausgefunden, auch wenn die Frankfurter Polizei in Komplizenschaft mit den Rechten davon noch nichts wissen will und die Krawalle friedlichen Antifaschist_Innen in die Schuhe zu schieben versucht. Wie unser Bild aber beweist, waren diese überhaupt nicht beteiligt, sondern hielten sich zur fraglichen Zeit in einem amerikanischen Schnellrestaurant auf, um auf diese Weise ihre Unterstützung für den antiimperialistischen Kampf von US-Präsident Obama gegen die Juden machtvoll zu demonstrieren.

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Obama will Israel ausliefern

Barack Obama kann die demokratische Wahlentscheidung in Israel nicht akzeptieren. Jetzt droht er, Israel den Schutz der USA zu entziehen, was realistisch gesehen bedeuten würde, acht Millionen Israelis schutzlos der Vernichtung durch die übermächtigen Araber auszuliefern. ntv berichtet: Den Rest des Beitrags lesen »

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