Lucke zur Wahl in Griechenland

Zum Ergebnis der Griechenland-Wahl erklärt Bernd Lucke, Sprecher der Alternative für Deutschland:

Die wirtschaftliche Misere in Griechenland hat die Wähler scharenweise in die Arme der linksradikalen Partei Syriza getrieben. Denn nur Syriza verspricht, das Elend zu beenden, das die Griechen wegen der Europolitik seit vielen Jahren ertragen müssen. Das Festhalten am Euro hat dazu geführt, dass Griechenland seit fünf Jahren unter Massenarbeitslosigkeit leidet und mehr als die Hälfte aller Jugendlichen keine Beschäftigung findet. Nun will Syriza den Euro nicht in Frage stellen, sondern verlangt Schuldenstreichung und weitere Kredite. Das passt nicht zusammen. Leider fehlt in Griechenland eine bürgerliche Partei, die wie die ‪#‎AfD‬ die Probleme korrekt benennt und Lösungen aufzeigt.

Hoffen wir, dass Syriza jetzt die richtigen Entscheidungen fällt, um die dramatische Lage in Griechenland zu bessern. Ein Schuldenschnitt für Griechenland muss sein – insoweit hat Syriza völlig Recht. Das Geld ist ohnehin verloren, aber wenn wir jetzt endgültig darauf verzichten, muss Griechenland im Gegenzug den Euro verlassen. Nur so kann das Land wirtschaftlich wieder auf die Beine kommen.

  1. #1 von Sophist X am 29/01/2015 - 15:09

    „Denn nur Syriza verspricht, das Elend zu beenden, das die Griechen wegen der Europolitik seit vielen Jahren ertragen müssen.“

    Sekundär wegen der Europolitik. Was die Griechen primär falsch machen, könnten z.B. die Polen den Griechen gern erzählen. Dort waren die Straßen auch nicht mit Gold gepflastert, aber sie haben die Ärmel hochgekrempelt.

  2. #2 von Gudrun Eussner am 29/01/2015 - 16:10

    Eine gemeinsame Währung steht am Ende, nicht am Anfang der politischen und wirtschaftlichen Harmonisierung eines Raumes, ganz egal, was die Griechen im Gegensatz zu den Polen „falsch“ gemacht haben. Wer definiert „falsch“ und „richtig“?

  3. #3 von marc am 29/01/2015 - 17:02

    Ein Uni-Professor schildert ein paar Erfahrungen

    Wie die Wirklichkeit mit den vielen Muslimen in Deutschland heute schon aussieht, das schildert ein mir bekannter Wissenschaftler, Uni-Professor, anschaulich so: „Wer glaubt, der Islam sei eine harmlose Religion, hat leider keinerlei Ahnung. Keiner meiner Muslime hat bzgl. der Anschläge in Paris jegliches Zeichen des Bedauerns gezeigt. Einer bestätigte, dass ein Muslim jemanden, der den Propheten auch nur zeichnet, töten darf, zumindest im Prinzip. Drei meiner ehemaligen Mitarbeiter betrachte ich als radikalisiert (wohlgemerkt: PROMOVIERTE Chemiker). Mir wurde mehrfach gesagt, ich sei ein unwürdiger Ungläubiger, dem nur durch Übertritt zum Islam (ich habe als überzeugter Atheist weder Religion noch Konfession) seine Sünden vergeben würden (ich scheine ein menschliches Schwein zu sein), andernfalls würde ich nach meinem Tod in der Hölle schmoren.“

    Was der Professor mit seinen muslimischen Studenten erlebt

    Weiter schreibt der Wissenschaftler: „Es gibt aber auch die friedlichen Muslime, von denen keinerlei Gefahr ausgeht. Die Deutschen sind – wie bei den Narreteien AGW/Energiewende*) – leider in der Mehrzahl so blöde, dass sie nicht verstehen, was es wirklich mit der Islamisierung auf sich hat. Muslime sind überzeugt, dass die USA eines Tages nicht mehr existieren und die ganze Welt muslimisch sein wird. Bei der Promotion eines muslimischen Mitarbeiters haben ihm die Muslima nicht öffentlich gratuliert, sie stellten sich (einige davon mit Promotion) in eine Ecke und hielten sich von den “Herren der Schöpfung” fern. Der frisch Promovierte weigerte sich, von meinen Mitarbeiterinnen Gratulationen anzunehmen. Die Schwester einer meiner Doktorandinnen warf dieser vor, wie sie es verantworten könne, mit mir alleine in meinem Büro zu sitzen und zu diskutieren. Sie erwartete eine “Aufpasserin”, denn ich bin kein Muslim und dazu ein Mann – da verschlug es mir die Sprache. Ich entgegnete nur, dass wir das Promotionsverfahren auch ohne Abschluss beenden könnten.“

    „So dumm kann ein Volk eigentlich nicht sein“

    http://kpkrause.de/2015/01/24/warum-der-islam-zu-deutschland-nicht-gehort/

    also wenn selbst ein Professor mit den gebildeten schlechte Erfahrungen macht…

  4. #4 von Kettenraucher am 29/01/2015 - 18:32

    /Leider fehlt in Griechenland eine bürgerliche Partei, die wie die ‪#‎AfD‬ die Probleme korrekt benennt und Lösungen aufzeigt./

    Und hier irrt der gute Mann.
    Die gibt es wohl und heißt:

    Chrysi Avgi

    Die benennt jedenfals die Fakten, so weit ich weiß.
    Ob die Lösungen hat kann ich nicht beurteilen.

  5. #5 von Sophist X am 29/01/2015 - 19:07

    >#2 von Gudrun Eussner am 29/01/2015 – 16:10
    >Wer definiert “falsch” und “richtig”?

    Der gleiche, der falsches und richtiges Mogeln definiert 😉
    http://www.nwzonline.de/politik/griechen-mogeln-bei-eu-zahlen_a_1,0,3244186436.html

    (Erstbestes aus Google)

  6. #6 von Gudrun Eussner am 31/01/2015 - 01:10

    Habe eben im Nachtmagazin einen Bericht vom AfD-Parteitag gesehen. Bernd Lucke tritt da auf als Alleinherrscher für eine Politik, die mir dem einstigen liberalen Flügel der CDU und der FDP nachempfunden scheint. Die aber sind aus einer Zeit, als es ganz andere Probleme in Deutschland gab, als heute.

    Er zählt die Themen auf, die ihm alle nicht so wichtig sind: Islam, Immigration, die sind nicht vordringlich. Mit Pegida hat er nichts zu tun. Wenn er mit seinen Vorstellungen durchkommt, hat die AfD fertig. Die Bürger haben keinen Bedarf an retro.

    Sie haben auch keinen Bedarf an einem Parteichef, der nicht nur gegen die uns drohenden Gefahren nicht vorgehen will, sondern der diese Gefahren nicht einmal wahrnimmt, sondern damit kommt, da er einige nette muslimische Freunde hat.

    Die AfD ist die Fortsetzung der Ignoranz mit anderen Mitteln. Angela Merkel wird’s freuen.