Berlin: Freiheit statt Knast

Das kleine U-Bahn-Erlebnis ging mir nach, und nach zwei, drei Klicks flimmerte mir vom Bildschirm eine Zahl entgegen: 6884. In Worten, sechstausendachthundertvierundachzig in Berlin rechtskräftig verurteilte Straftäter sind derzeit in der Stadt unterwegs, ohne ihre Haftstrafen anzutreten. Ein Anfrage der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus brachte die Zahl ans Licht. Stichtag war der 1. Dezember 2014, im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung von rund zehn Prozent. Das nenne ich einen satten Zuwachs. Mehr hier…

  1. #1 von D. Brandau am 03/01/2015 - 14:49

    Ich arbeite in einem Berliner Gefängnis. Um genau zu sein arbeite ich als „Wärter“, „Knastbulle“ oder eben als „Schliesser“ dort. Die Berliner Gefängnisse sind halb leer, in jedem Fall unterbelegt. Die Kapazität wird seit ca. zehn Jahren nicht ausgelastet. Jetzt muss man sich Folgendes vor Augen halten: Unsere Chef-Etage von Senatsverwaltung für Justiz bis hinunter zu den Sozialarbeitern in den Hafthäusern, sind allesamt die oft erwähnten Gutmenschen, die auch die Blockparteien wählen. Das Ergebnis ist somit nicht verwunderlich.
    Seit Jahren wird die Kriminalstatistik manipuliert. Seit Jahren werden selbst grobe Verstösse während der Haftzeit nicht geahndet. Ich könnte hier Seiten füllen.
    Ein Experte für das Strafvollzugsgesetz ist der Rechtsanwalt Rüdiger Portius. Dieser wiederum vertritt in der Regel den Abou-Chaker Clan ( in dessen Dunstkreis bewegt sich auch der aggressive Ferchichi- Clan ). Der feine Herr Portius lebt mit Renate Künast zusammen. Gibt es jetzt noch Fragen?

  2. #2 von Volscho am 03/01/2015 - 16:50

    Es ist für Herrn Portius Strafe genug mit Renate Künast zusammenzuleben, Sie beschriebene Situation hat aber mit Gutmenschentum nichts zu tun, sondern nur mit krimineller Korruption .

  3. #3 von stm am 03/01/2015 - 16:56

    Der feine Herr Portius lebt mit Renate Künast zusammen.

    Mein Beileid.

    Gibt es jetzt noch Fragen?

    Wann war das, als sich Amnesty International darüber beschwert hat, daß in deutschen Gefängnissen zu viele „Ausländer“ sitzen? Klar, wenn man kriminelle Ausländer nicht wieder zurück schickt, sitzen sie im Knast. Nun laufen sie also wieder frei herum. Die abschließende Frage ist jetzt allerdings, wozu der „Staat“ noch ein Gewaltmonopol benötigt, wenn er sich von denen, für deren Disziplinierung er es einsetzen sollte, auf der Nase herumtanzen läßt.

  4. #4 von Heimchen am Herd am 03/01/2015 - 17:05

    „Der feine Herr Portius lebt mit Renate Künast zusammen.“

    Mein Schwager saß mal neben ihr in einer gemischten Sauna auf Fuerteventura…

    Er findet sie sympathisch… :mrgreen:

  5. #5 von Pecos Bill am 03/01/2015 - 18:15

    Schon Ende der 1970er Jahre erzählte mir ein Rechtspfleger aus einer Großstadt im Rheinland, dass im Knast seiner Heimatstadt mehr als 50% der Insassen Ausländer seien. Und er erzählte auch, dass er und seine Kollegen von der Obrigkeit dazu verdonnert wären, dies um jeden Preis für sich zu behalten, von wegen Ressentiments und so.

  6. #6 von mike hammer am 03/01/2015 - 18:51

    Die Welt

    In Stuttgart sticht ein MANN (bei ALLAH)
    ein Mann sticht seiner EX mit einen Schraubenzieher mehrmals ins Gesicht.

    es ist auf der FLUCHT, keine angaben zur person.

  7. #7 von D.Brandau am 03/01/2015 - 19:25

    @ volscho
    Die beschriebene Situation hat aber mit Gutmenschentum nichts zu tun, sondern nur mit krimineller Korruption.
    Ich sehe das etwas anders. Aus gutmenschlicher Naivität, und damit haben wir es hier zu tun, wird täglich bei der deutschen Justiz bestehendes Recht gebeugt. Korruption ist hier ein zusätzlicher Baustein, um einen für zivil- als auch strafrechtlich bestehenden Maßnahme- Katalog ausser Kraft zu setzen. Viele dieser bei der Justiz arbeitenden Leute verstossen wissentlich gegen bestehende Gesetze. Oft auch aus Karrieregründen. Kriminell ist es in jedem Fall. Naivität macht das Ganze nur noch etwas gefährlicher.