Auch BoGiDa, KaGiDa, WüGiDa erfolgreich

Auch die 250 BoGiDa-Demonstranten in Bonn haben einen großen Erfolg errungen. Millionen Zuschauer konnten im Morgenmagazin der ARD einen halbwegs sachlichen Bericht sehen, in dem nicht nur der Terror der Antifa gegen Andersdenkende eindrucksvoll gezeigt wurde, sondern auch Akif Pirincci mit einem herzerwärmenden Statement für vorweihnachtliche Gefühle sorgt:

Ein Bild vom Montag aus Kassel dokumentiert dort ebenfalls ein allmähliches  Anwachsen des Bürgerprotestes. Augenzeugen berichten von 150 bis 200 Teilnehmern, die einen Demonstrationszug gegen 100 Blockierer der Antifa durchsetzen konnten:

kagida151214

In Würzburg fanden sich erstmals mehr als 100 Teilnehmer zum Spaziergang zusammen. Ein wütender Mob von Deutschenhassern beließ es nicht bei Pöbeleien. 20 Störer wurden von der Polzei festgenommen:

Der obige Film ist natürliche eine rechte Propagandalüge und zeigt, wie man die Dinge durch geschickte Filmtricks manipulieren kann! Was wirklich in Würzburg passierte, zeigt das bayrische Zwangsfensehen:

So muss Fernsehen! Dann gibt´s auch Demokratieabgabe!

  1. #1 von Lomar am 19/12/2014 - 10:19

    Das war aber wirklich mal ein sehr guter Fernsehbeitrag. Alle Achtung dem jungen Reporter! So geht Berichterstattung. Mehr davon in diesen linksversifften ÖR und die Menschen können sich wieder ihre eigene Meinung bilden. Das machen sie sowieso, liebe ÖR… 😉
    Allerdings ist eure Glaubhaftigkeit inzwischen im Keller.

  2. #2 von Sophist X am 19/12/2014 - 11:08

    A propos Berichterstattung: Ein selten bescheuertes Pamphlet auf der Achse.
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/pegida_sachsen_sind_ziemlich_arabisch

  3. #3 von Dienstag am 19/12/2014 - 11:08

  4. #4 von Lomar am 19/12/2014 - 18:17

    Was für ein schwachsinniger Auftritt da in der Anstalt?! Wir brauchen vor 2% Moslems keine Angst zu haben? Wieviele Prozente der Gesamtbevölkerung machten eigentlich die RAF aus? Vor der musste man auch keine Angst haben? Wieviele Prozent der Gesamtbevölkerung wählen NPD? Vor denen sollen wir Angst haben? Wenn dieser Idiot mal in einer dunklen Unterführung einem Räuber und Messerstecher gegenüber steht, dann kann er ja mal rechnen, wieviele Prozente der Bevölkerung Räuber und Messerstecher sind. Viel Spaß!

  5. #5 von Heimchen am Herd am 19/12/2014 - 19:04

    Der Typ in der Anstalt ist grottenschlecht, dritte Wahl.

    Mit seinen müden Witzen, lockt er niemanden hinter dem Ofen hervor!

    ER war klasse:

    Der legendäre Heino Jaeger Neues vom Sport

  6. #6 von Dienstag am 19/12/2014 - 21:03

    #2 von Sophist X am 19/12/2014 – 11:08

    „Ein selten bescheuertes Pamphlet auf der Achse.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/pegida_sachsen_sind_ziemlich_arabisch

    Sprachlich ist der Beitrag nur ne 3+, aber inhaltlich ist er einfach köstlich! 🙂

  7. #7 von Dienstag am 19/12/2014 - 21:11

    #4 von Lomar am 19/12/2014 – 18:17

    „Wir brauchen vor 2% Moslems keine Angst zu haben? Wieviele Prozente der Gesamtbevölkerung machten eigentlich die RAF aus?“

    Wieviel Prozent der Gesamtbevölkerung machen eigentlich Zonen-Kriminelle wie dieser Lutz Bachmann aus?

  8. #8 von Dienstag am 20/12/2014 - 10:04

    http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Zentralrat-der-Juden-nimmt-Muslime-in-Deutschland-in-Schutz-id32390882.html

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-zentralrat-der-juden-nimmt-muslime-in-schutz-a-1009714.html

    Weder die Christen noch die Juden wollen also von kriminellen Zonis ihr Abendland gerettet haben. Das erinnert mich ganz stark an 68, als auch die Arbeiterklasse keinerlei Interesse daran hatte, von linken Spinnern „befreit“ zu werden.

  9. #10 von Dienstag am 20/12/2014 - 14:11

    Interviews mit Pegida-Teilnehmern in voller Länge:

    http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2014/Kontaktversuch-Luegenpresse-trifft-Pegida-,pegida136.html

    Wer wie ich Spaß daran hat, dumme Menschen bei der öffentlichen Zurschaustellung ihrer Dummheit zu betrachten, für den ist dieses Video ein Hochgenuss.

  10. #11 von Heimchen am Herd am 20/12/2014 - 17:42

    Fest des Wahnsinns
    Mit Pegida wächst auseinander, was nicht zusammengehört: Auf der einen Seite die Politik, auf der anderen das angeblich „dumme“ Volk

    Wir führten uns auf wie eine Nonne auf der Reeperbahn, die den Nutten Moral predigt. Und wir sagten allen, wie sie es machen sollten – so wie wir! Mit unseren Integrationsbeauftragten, unserer Toleranz, unserer Willkommenskultur. Und jetzt ist der Lack ab. Erst die AfD, dann die Pegida. Als sei Gottfried von Bouillon auferstanden, um mit seinen Heerscharen wieder gen Jerusalem zu ziehen.“

    Man kann die Ansichten der Demonstranten für albern, dumm und maßlos halten. Aber sie sind nicht alberner, dümmer und maßloser als die Ansichten, die Jakob Augstein oder Jürgen Todenhöfer bei Illner und Plasberg von sich geben. Oder die Anhänger der Friedensbewegung bei ihren Umzügen. Wenn nur maßvolle, vernünftige und richtige Meinungen erlaubt wären, wäre dies das Ende der Meinungsfreiheit. Alles Übrige regeln die einschlägigen Paragrafen des Strafgesetzbuches über Beleidigung, Verleumdung und üble Nachrede.

    Was also bringt die politische Elite dermaßen in Rage, dass sie ihren Auftrag vergisst, dem Volke zu dienen und stattdessen dem Volk Gehorsam abverlangt? Es ist der Hochmut des Vormunds gegenüber dem Mündel, eine abgrundtiefe Verachtung der „Menschen da draußen im Lande“. Die werden immer wieder aufgefordert, sich zu engagieren, aber wehe, sie tun es wirklich!“

    Weiter hier:

    http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article135589729/Fest-des-Wahnsinns.html

    Herrlich… ein excellenter Artikel von Hendryk M. Broder!

    Was wohl der neue ZRV der Juden, Schuster, dazu sagen wird??

  11. #12 von Dienstag am 20/12/2014 - 18:37

    #11 von Heimchen am Herd am 20/12/2014 – 17:42

    „Was wohl der neue ZRV der Juden, Schuster, dazu sagen wird??“

    Zu Pegida hat sich Schuster ja bereits klar geäußert. Dass er sich zu den Ergüssen des wichtigtuerischen HB-Männchens äußern wird, glaube ich jedoch nicht.

  12. #13 von Heimchen am Herd am 20/12/2014 - 18:44

    #12 von Dienstag

    WAS mein Hund der schielt?…Nein, der soll so gucken!

    „Dass er sich zu den Ergüssen des wichtigtuerischen HB-Männchens äußern wird, glaube ich jedoch nicht.“

    Sagt ein anderes wichtigtuerisches HB-Männchen! 😉

  13. #14 von Dienstag am 20/12/2014 - 18:47

    #13 von Heimchen am Herd am 20/12/2014 – 18:44

    „Sagt ein anderes wichtigtuerisches HB-Männchen! :wink:“

    Dank für die Blumen! 😉

  14. #15 von Heimchen am Herd am 20/12/2014 - 18:58

    #14 von Dienstag

    „Dank für die Blumen! “

    Da nicht für! 😉

  15. #16 von Adorno am 21/12/2014 - 09:28

    INSIDE JOB!!!

  16. #17 von Adorno am 21/12/2014 - 09:56

    …sagt zumindest Christoph Dreier auf der World Socialist Website über PEGIDA:

    Pegida: ein Produkt des Staates

    Von Christoph Dreier 18. Dezember 2014

    Die Demonstrationen der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida), die seit neun Wochen in Dresden stattfinden, sind nicht Ausdruck einer allgemeinen Rechtsentwicklung, sondern das Produkt einer systematischen Kampagne in Politik und Medien. Sie richtet sich nicht nur gegen Migranten, sondern gegen die gesamte Arbeiterklasse. Nach Polizeiangaben kamen am vergangenen Montag 15.000 Menschen zu der islamfeindlichen Demonstration zusammen. So viele wie nie zuvor. Die Teilnehmer, die aus dem ganzen Bundesgebiet angereist waren, ließen keinen Zweifel an ihrer extrem rechten und reaktionären Gesinnung. Zwischen zahlreichen Deutschlandfahnen wurden Schilder hochgehalten, auf denen Parolen wie „Mehr Geld für unsere Kinder statt Asylschwindler“, „Keine Sharia in Europa“ oder „Gegen Glaubenskriege auf deutschem Boden“ geschrieben standen. Unter den Demonstranten befanden sich nach eigenen Angaben „zahlreiche Funktionsträger und Mitglieder“ der faschistischen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD). Die Partei hatte in den letzten Wochen massiv für die Märsche mobilisiert und ihre Anhänger zur Teilnahme aufgerufen. Auch die rechtskonservative Alternative für Deutschland (AfD) war vertreten. Unter anderem war die Landtagsfraktion aus Brandenburg mit ihrem Chef Alexander Gauland angereist. Dieser hatte die Demonstrationen schon vorher als legitimen Protest gegen eine verfehlte Asylpolitik bezeichnet. Der überwiegende Teil der in Deutschland lebenden Asylbewerber sei weder politisch verfolgt noch Flüchtling, so Gauland. Die Mobilisierung des reaktionären Bodensatzes der Gesellschaft, der in Dresden auf die Straße ging, ist das Ergebnis einer gezielten Initiative. In den letzten Wochen erhielten die zunächst sehr kleinen Demonstrationszüge in Dresden eine überdimensionierte Aufmerksamkeit in den Medien. Die Berichterstattung reichte von der Verharmlosung als „Ungeordnetes Volksgrummeln“ (taz) oder „widersprüchliches Phänomen“ (Süddeutsche Zeitung) bis hin zu offener Unterstützung und Aufstachelung, wie sie etwa in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zu finden war. Am Montag jubelte FAZ-Mitherausgeber Berthold Kohler, dass heute nicht mehr wie zu früheren Zeiten „die Nazi-Keule herausgeholt und so lange geschwungen“ werde, „bis auch die Union den Kopf“ einziehe „wie eine Schildkröte“. Kohler plädiert dafür, die Demonstranten ernst zu nehmen und „eine Einwanderungspolitik zu verfolgen, deren Regeln sich strikt an den Interessen des eigenen Landes orientieren.“ Eine andere Formulierung dafür, das Recht auf Asyl gänzlich abzuschaffen. Ähnlich äußerten sich Vertreter der Bundesregierung. Innenminister Thomas De Maizière (CDU) hatte schon vor Beginn der Demonstrationen Anfang Oktober Proteste gegen Flüchtlingsheime verteidigt und als „legitim“ bezeichnet. Als die Demonstrationen in Dresden Fahrt aufnahmen, stellte er sich hinter die Teilnehmer und erklärte, man müsse deren Sorgen ernst nehmen. Auch der sozialdemokratische Vizekanzler und SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel forderte, man müsse auf diejenigen Demonstranten zugehen, die verunsichert seien und mitliefen. Sein Parteikollege Roger Lewentz, der in Rheinland-Pfalz das Innenministerium leitet, wehrte sich dagegen, die Demonstranten als rechts oder ausländerfeindlich zu bezeichnen. „Wenn so viele Menschen dafür auf die Straße gehen, muss man als Politik diese Menschen auch ernst nehmen“, sagte der SPD-Politiker. Besonders die sächsische Landesregierung unterstützte die Demonstranten. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hatte bereits in der letzten Woche angekündigt, in einen Dialog mit den Pegida-Teilnehmern zu treten. Auch sein Innenminister Markus Ulbig (CDU) erklärte, es sei „völlig falsch, die Menschen zu stigmatisieren und alle in die rechte Ecke zu stellen.“ Tillich und Ulbig knüpfen damit direkt an die braunen Traditionen der Biedenkopf-CDU in Sachsen an. Kurt Biedenkopf war von 1990 bis 2002 Ministerpräsident und seine Landesregierung ein Hort rechter Politiker. Von 1990 bis 2000 war Steffen Heitmann sein Justizminister. Dieser hatte schon 1993 das Programm formuliert, das jetzt im Zentrum der Pegida-Demonstrationen steht. Nach einem Besuch Stuttgarts und anderer westdeutscher Städte hatte er erklärt, er empfände angesichts des hohen Ausländeranteils „bis zum Bedrohlichen die Fremdheit, die einem entgegenschlägt“, und er sei zum Schluss gekommen: „Die Deutschen müssen vor Überfremdung geschützt werden!“ Einer von Heitmanns Nachfolgern war von 2002 bis 2004 Thomas de Maizière. Heitmann musste 1993 aufgrund der zitierten Äußerungen noch die Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten aufgeben. Heute melden sich die rechten Seilschaften der CDU nicht nur zurück, sondern erhalten breite Unterstützung in der Partei und von Teilen der SPD. Sie gehen weit über Heitmanns Positionen hinaus und mobilisieren für die rechtsextremen Pegida-Demonstrationen. Bei Pegida handelt es sich nicht um den Ausdruck einer allgemeinen Rechtsentwicklung der Bevölkerung, sondern um eine systematische Kampagne in Politik und Medien. Sie zielt darauf ab, die wachsenden sozialen und politischen Spannungen in reaktionäre Kanäle zu lenken und eine faschistische Bewegung aufzubauen. Das Jahr 2014 war von der Wiederbelebung des deutschen Militarismus geprägt. Seitdem Bundespräsident Gauck Anfang des Jahres das Ende der militärischen Zurückhaltung verkündet hat, setzt die Bundesregierung dieses Programm mit ihrem aggressiven Kurs gegen Russland und der deutschen Kriegsbeteiligung gegen den Islamischen Staat in die Tat um. Erst gestern beschloss das Bundeskabinett die Entsendung von Kampftruppen in den Irak. Der Kriegskurs wird dabei auch von der so genannten Opposition, den Grünen und der Linkspartei unterstützt. Gleichzeitig findet in den Medien eine regelrechte Kriegspropaganda statt, die jeden niedermacht, der sich dagegen ausspricht. Trotz dieser Einschüchterungsversuche steht die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung der Kriegspolitik feindlich gegenüber. Ebenso wächst die Opposition gegen soziale Ungleichheit und immer neue Kürzungen in ganz Europa. Die Mobilisierung des braunen Mobs in Dresden ist eine weitere Eskalationsstufe. Sie dient der Unterdrückung dieser Opposition und der Durchsetzung der Kriegspolitik und neuer Sozialangriffe. Dafür ist die herrschende Elite wie in den dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte bereit, extrem rechte Kräfte zu mobilisieren. Für die Arbeiterklasse birgt diese Entwicklung große Gefahren, auf die sie sich politisch vorbereiten muss. Der Kampf gegen die faschistische Gefahr ist untrennbar mit dem Kampf gegen den Militarismus und die herrschende Elite und ihre Parteien verbunden, die ihn vorantreiben. Nur eine unabhängige Bewegung der Arbeiter gestützt auf ein sozialistisches Programm kann dem rechten Spuk Einhalt gebieten.

    ************

    Hm, ich wüßte gerne, ob der Schreiber Christoph Dreier identisch ist mit Christoph Vandreier, dem stellvertretenden Vorsitzenden der trotzkistischen Partei für Soziale Gleichheit, kurz PSG.

    Oh Mann, hoffentlich fliege ich bei Quotenqueen jetzt nicht raus, weil ich mich auf die linke (linksradikale? linksextremistische?) WSWS bezogen habe. :mrgreen:

  17. #18 von Dienstag am 21/12/2014 - 10:10

    #17 von Adorno am 21/12/2014 – 09:56

    An dem Geschwalle dieses Herrn Dreier/Vandreier kann man sehr schön erkennen, wie nahe sich die linken und die rechten Idioten mit ihren wahnhaften Phantasien doch sind.

  18. #19 von Adorno am 21/12/2014 - 10:33

    @#18 von Dienstag

    Klingt, als wüßten Sie mehr! Ist es nun der Gleiche?

  19. #20 von Dienstag am 21/12/2014 - 12:03

    #18 von Dienstag am 21/12/2014 – 10:10

    „Klingt, als wüßten Sie mehr! Ist es nun der Gleiche?“

    Ich weiß nicht, ob Vandreier = Dreier. Aber ich bin sicher, das ließe sich herausfinden, wenn man denn will.

  20. #21 von Volker am 23/12/2014 - 19:31

    „Auch BoGiDa, KaGiDa, WüGiDa erfolgreich“

    Heißt „BoGiDa“ etwa „Bonn Gegen (die) islamisierung Des abendlandes? Falls ja: warum werden Groß- und Kleinschreibung vertauscht? Soll das besonders originell sein?