„Ein Bollwerk gegen Jihadismus“

José Maria Aznar, der ehemalige spanische Ministerpräsident, gehört zu den wenigen echten Freunden Israels unter europäischen Politikern. Er findet: „Anerkennung eines palästinensischen Staates wird Hoffnung auf Frieden ausbremsen“:

Ein palästinensischer Staat existiert noch nicht. Die einzig vorhandenen Strukturen, die einem funktionieren Staat ähneln, werden von der international als Terrorgruppe designierten Hamas kontrolliert. Bisher widerstand Europa dem Drang, eine Entität anzuerkennen, die effektiv nicht existiert. Leider frönen heute einige Europäer einer „Recognition Now“ Politik. Wie gut die Absichten hinter diesen Initiativen auch sein mögen, Palästina jetzt als Staat anzuerkennen ist unangebracht, kontraproduktiv und ungerechtfertigt. Es wird weder Frieden fördern, noch eine ausgehandelte Lösung ankurbeln, und es wird zudem die unilateralen Schritte der Palästinensischen Autonomiebehörde PA belohnen. Genau genommen bezeugt es einer gravierenden Verantwortungslosigkeit, den politischen und strategischen Fokus von der Bedrohung des Jihadismus wegzuschieben, um sich mit einer Phantasie zu beschäftigen.

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  1. #1 von Gudrun Eussner am 30/10/2014 - 13:46

    Um den Funktionären des Islam in den arabischen Staaten und zu Hause zu gefallen, scheuen die europäischen Politiker keine noch so abwegige Entscheidung. Hilflosigkeit gepaart mit Verantwortungslosigkeit -> Looser!