Schweiz: Kreuzzug strafbar

Während Mohammedaner aus westeuropäischen Ländern unbehelligt als IS-Terroristen im nahen Osten morden dürfen und kaum Strafverfolgung zu befürchten haben, wenn Ihnen nicht gerade persönlich Straftaten zugeordnet werden können, droht die Schweiz jetzt dortigen Christen, sich an „Kreuzzügen“ zu beteiligen. Europäische Christen schauen zwar angestrengt in Richtung Gaza, wenn ihre Glaubensbrüder und Schwestern in Syrien und Irak gekreuzigt und gesteinigt werden, aber einige arabischstämmige Christen sind wohl vor Ort, um ihre Verwandten zu schützen. Das aber ist strafbar, warnt die Schweiz, denn es gefährde die Neutralität des Landes. Militärdienst im Ausland ist offenbar nur in der Operettenarmee des Vatikan gestattet.

  1. #1 von Heimchen am Herd am 27/08/2014 - 11:51

    „Es geht vor allem um die Sicherung unseres Volkes, unserer Sprache und unserer christlichen Kultur“, sagte demnach einer der Kämpfer der Zeitung.“

    WAS würde ich dafür geben…diese weisen Worte, von unseren Politikern zu hören!!!
    Aber da kann ich wohl ewig drauf warten, oder??

    Im Gegenteil…unsere Politiker holen uns diese Barbaren ins Land. Setzen uns ihnen schutzlos aus.
    Treten unsere christliche Kultur mit Füßen…und unsere Sprache wird auch noch verschwinden!

    Das sind apokalyptische Aussichten…

  2. #2 von Sophist X am 27/08/2014 - 12:24

    Mit „Kreuzzug militanter Christen“ hat man beim Hokusfocus gleich drei Pfuibäh-Vokabeln in eine Reihe gezaubert. So geht deutscher Journalismus!

    Christen haben bekanntlich schön stillzusitzen bis der Mohammedaner ihres Vertrauens mit dem Messer kommt.
    Unterlassung kann auch ein Verbrechen sein, wahlweise eine Sünde (Sogar eine schwerwiegende!), auf „Neutralität“ ist da geschi…

  3. #3 von Egon M. am 27/08/2014 - 13:08

    „… aber einige arabischstämmige Christen sind wohl vor Ort, um ihre Verwandten zu schützen. Das aber ist strafbar, warnt die Schweiz, “

    Diese „Warnung“ stammt nicht von „der Schweiz“. Es handelt sich vielmehr um die Einzelmeinung des als nicht sonderlich helle bekannten SVP-Manns Reimann, der ganz offensichtlich den gesetzlichen Begriff „Militärdienst“ missinterpretiert.

    http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19270018/index.html#a94