Kachelmann wehrt sich

In Deutschland ist die Presse zur selbsternannten zweiten Staatsmacht geworden. Nicht selten führen sich Journalisten auf, als stünden sie über dem Gesetz. Opfer der koordinierten Rufmordkampagnien der Meinungskonzerne kann jeder werden: Promi, Privatmann oder kritischer Blogger. Die Verleumdungen, die einmal durch die Presse gingen wieder loszuwerden, ist den meisten unmöglich, denn das Prinzip der Gegendarstellung mit gleicher Aufmerksamkeit wird von den Volkserziehern ständig unterlaufen. Viel Glück kann man daher nur Jörg Kachelmann wünschen, der die Sache profesionell angeht. Nachdem zahlreiche Persönlichkeitsverletzungen bereits durch positiv beschiedene Unterlassungsklagen festgestellt wurden, klagen er und sein Anwalt jetzt in den bereits nachgewiesenen Fällen auf Schmerzensgeld.

  1. #1 von Reiner07 am 27/06/2014 - 12:39

    Wer Meinungen macht, das glauben diese Meinungsmacher doch schon lange, der ist letztlich auch verantwortlich für die von ihm vertretenen Meinung. Wenn diese falsch war und daraus Nachteile gegen Dritte entstehen ist es nur logisch, dass die für den Schaden verantwortlichen auch zur Rechenschaft gezogen werden.
    Hut ab vor Kachelmann, der endlich mal diese Meinungsmacher an ihrer konstruierten Lüge partizipieren lässt, denn denen ging es damals ums Geld, welches sie mit Lügen uns Stimmung verdient haben. Wer mit solcher Arbeit Geld verdient, indem er das Image anderer zerstört, der sollte auch dafür zahlen!

  2. #2 von Sophist X am 27/06/2014 - 16:28

    Überall wird man für Schäden durch Fahrlässigkeit und Schlamperei zur Kasse gebeten, von Vorsatz ganz zu schweigen. Außer man heißt Journalist. Ausgerechnet Journalisten sind ja sonst der Ersten, die danach schreien, jemand (im Zweifel irgendjemand) müsse zur Rechenschaft gezogen werden wenn ScheiBe passiert.

    Schön, dass die nun auch mal an der Reihe sind, und ich hoffe, es wird richtig teuer.

  3. #3 von Heimchen am Herd am 27/06/2014 - 18:15

    Journalisten sind skrupellos und gehen über Leichen!
    Ein widerliches Pack, mischen sich in alles ein und haben null Ahnung.

    Durch falsche Berichterstattung zerstören sie Existenzen, doch das interessiert sie nicht.
    Dann hat man eben Pech gehabt.

    Gegendarstellungen liest kein Mensch mehr, man ist und bleibt erledigt!

  4. #4 von Gudrun Eussner am 27/06/2014 - 18:31

    „Ruder Finn – oder: Dementis sind wertlos“

    Der französische Journalist Jacques Merlino stößt auf die in Washington ansässige Firma Ruder Finn. Sie verdient ihr Geld mit der Verbreitung von Nachrichten. Der Firmenchef plaudert aus der Schule, wie er für seine Auftraggeber Nachrichten, ob wahr oder erfunden, schnellstens an ausgewählte Multiplikatoren streut, und daß „nur zählt, was einmal behauptet wurde. Dementis sind dagegen völlig unwirksam.“

    Jugoslawien. Kurt Köpruner: Reisen in das Land der Kriege. Rezension vom November 2002
    http://www.eussner.net/artikel_2007-03-05_18-26-20.html

    Das sollte uns mal wieder an die Operationen der NATO erinnern. Was Jörg Kachelmann und anderen Personen geschieht, das funktioniert auch gegen Staaten, heute z.B. gegen Rußland in der Ukraine-Krise.

    In Köpruners Buch kann man nachlesen, wie die Balkan-Arbeit dieser Firma gewirkt hat. Besonders stolz sei die Firma gewesen, die Juden der USA auf die Seite der „internationalen Staatengemeinschaft“ und deren Absichten zu ziehen. Das muß eine Kunst gewesen sein, denn wie der Antisemitismus in Kroatien und Bosnien Zehntausende von Juden in kroatischen Konzentrationslagern vernichtet hat, konnte dem Gedächtnis der Entkommenen und der Nachkommen nicht entfallen sein. Der Trick war, in der New Yorker Zeitung „Newsday“ die Ereignisse in Kroatien, im August 1992, umzuschreiben und über angebliche serbische Konzentrationslager zu berichten. Dieses Reizwort reichte aus, um drei große jüdische Organisationen aufzubringen. Protestkundgebungen wurden organisiert und die Serben wurden „im Handumdrehen“ mit den Nazis gleichgesetzt. Dies berichtet der Ruder Finn-Firmenchef voller Stolz.

  5. #5 von Harald am 27/06/2014 - 18:45

    Wie war das,
    als eine ganze Stadt/ein ganzes Städtchen oder was auch immer,
    von der Bild-Zeitung als „Nazi-„Stadt““ (o.ä.) sttigmatisiert wurde,
    weil ein Kind/Jugenlicher aufgrund eines Herzfehlers(?) ertrank?
    Diekman/Friede Springer(?),
    wo sind sie?
    Das „Städtchen“(?)
    (ich muss doch mal schnell googlen)
    hatte einen entscheidenden Fehler?
    Es hatte zu wenig Mittel,
    um potente Rechtsmittel einzulegen.
    („Auch sah ich unter der Sonne, dass dort,
    wo Recht gesprchen werden sollte das Geld Recht beugt.)
    (sinngemäß)

    Die zweite Sache war die um Wulff
    (und seine „First Lady“,
    mit Verbindungen in „gewisse“ „halbseidene“,
    was schreib´ ich,
    „viertel““seidene“ Milieus)
    Liegt der Hund bei einer „First Lady begraben?
    Es kann nur eine geben!

    Das Neueste:
    Die Frau Walter Scheels vernachlässigt angeblich ihren Mann.
    Dies kam aus der gleichen Ecke.
    Die Gegenfragen,
    wie dies bei angesichts täglichen Besuchs und annähernd viertausend Euro Pflegegeld pro Monat an das Plegeheim sein kann ließen die Sache schnell verstummen.

    War auch hier die „Lady“, was bildet die sich eigentlich ein
    „der springende Punkt“?
    Verstummte die Kampagne nicht auch und haupsächlich durch die innergesellschaftliche Erinnerung an vorangegangene Kampagnen?

    Moralisch dürften diese Medienmacher erledigt sein.
    Dies wird scheinbar und oberflächlich wohl etwas abgefedert,
    abgemildert, überdeckt durch in Abhängigkeit stehende Schleimbeutel.

  6. #6 von Harald am 27/06/2014 - 18:50

    …wo kommt das Fragzeichen her?
    wo doch nur ich auf der Tastatur rumhacke
    kleines Späßchen

    …hatte einen entscheidenden Fehler. Punkt oder Doppelpunkt
    Es hatte zu wenig Mittel…

  7. #7 von Harald am 27/06/2014 - 18:53

    …wie dies bei täglichem Besuch…
    …wie dies angesichts täglicnen Besuchs…

    …gespr“o“chen

  8. #8 von Harald am 27/06/2014 - 18:59

    täglichen

  9. #9 von Harald am 27/06/2014 - 19:21

    Endlich hatte man seine „Nazis“!
    Es wurde höchste Zeit!
    Karrieren, Geldflüsse hängen daran,
    das gesamte System hängt daran.

    Alle waren da!
    Die Journaille war da,
    die „„Kämpfer“ gegen rechts“ waren da,
    Schröder war da,
    die Gutmenschen waren da…..

    https://www.google.de/search?sourceid=navclient&aq=&oq=sebnitz&hl=de&ie=UTF-8&rlz=1T4GGNI_deDE589DE589&q=sebnitz&gs_l=hp…0l5.0.0.2.15379………..0.7F8-jK2-yLk#hl=de&q=der+fall+sebnitz

    …eine „olle“ Kamelle,
    wert,
    sich hier und da daran zu erinnern.

  10. #10 von Harald am 27/06/2014 - 19:39

  11. #11 von Harald am 27/06/2014 - 19:50

  12. #12 von Heimatloser am 28/06/2014 - 12:54

    Ich wünsche der TAZ von ganzem Herzen das ihr endlich mal das gleiche passier, z.B. mit dem „Sauerland“ Artikel vor ein paar Tagen. Der ganze Artikel ist eine einzige Beleidigung.

  13. #13 von Heimchen am Herd am 28/06/2014 - 14:56

    Michael SchumacherKrankenakte gestohlen: „Schattenkrieger“ fordert 60.000 Franken

    Nach dem Klau von Michael Schumachers Krankenakte aus dem Klinikum Grenoble ist das Schriftstück Journalisten angeboten worden. Auf der Suche nach Spuren zum „Schattenkrieger“ ermittelt nun die Kripo.

    FOCUS Online nennt die Fakten zum Thriller um die Schumacher-Akte.
    Seine Verlegung aus Frankreich in die Schweiz sollte Ruhe für die weitere Behandlung bringen, doch jetzt ist genau das Gegenteil eingetreten. Denn eine Woche nachdem Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm infolge des Krankentransports nach Lausanne eine weitere „Rehabilitation außerhalb der Öffentlichkeit“ ankündigt hatte, entwickelt sich ein nicht für möglich gehaltener Krimi um die Krankenakte des berühmten Patienten.

    http://www.focus.de/sport/formel1/schumacher/schattenkrieger-fordert-60-000-franken-der-thriller-um-die-geklaute-schumacher-krankenakte_id_3944639.html

    So…es darf gewettet werden, welche Zeitung als erstes die Akte kauft!

    Ich tippe auf die Blödzeitung!!!

  14. #14 von Heimatloser am 29/06/2014 - 00:26

    Der Journalist der diesen „Kagemusha“ aufs Kreuz legt und der Polizei so elegant serviert das der Typ wirklich so bestraft wird das es weh tut, hat meinen erlichen Respect