Alaaf und Helau

Während in vielen Regionen Deutschlands heute mit Alaaf und Helau die Karnevalstage beginnen, ist es in Köln ein ganz normaler Tag. Denn hier regieren die Narren das ganze Jahr. Der NDR berichtet über einen offenbar etwas verwirrten Beamten der Stadt, der im Umland wahllos „Aussichtsplattformen“ in Rübenfelder bauen lässt. Eine knappe Viertelmillion Euro hat der Jeck die Kölner Bürger schon gekostet, ohne dass sich Widerstand gezeigt hätte. Denn in Köln ist man tolerant und jeder Jeck ist eben anders. Zum Filmbericht

Dr Joachim Bauer ist der Leiter des Grünflächenamtes der Stadt Köln

  1. #1 von Harald am 27/02/2014 - 11:44

    Nee,
    oder?

    „Jeder Jeck ist eben anders.“
    D e r ist ganz anders.

    …das heißt…

    …der ist eigentlich gar nicht anders
    er ist genau so wie alle Klüngel-Fritzen,

    …aber die treuen Dackel-Augen!!!

    Können diese Augen,
    fern jedweder Klüngelei,
    können diese Augen lügen?

  2. #2 von Harald am 27/02/2014 - 11:50

    „…80cm hoch“…
    …vielleicht kommt ja noch eine ein oder gar zwei Zentimeter starke Antirutschbeschichtung hinzu.

    Man darf nicht voreilig urteilen!

    „Glauben Sie ja nicht, was Sie hier sehen!“

  3. #3 von Heimchen am Herd am 27/02/2014 - 11:54

    „Dr. Joachim Bauer ist der Leiter des Grünflächenamtes der Stadt Köln“

    Der hat doch einen Knall.

    Ich stelle mir gerade vor, wie da ca. 20 Leute auf der besonders hohen Plattform (80 cm) stehen
    und den Rüben beim Wachsen zusehen. 😆 😆

  4. #4 von Heimchen am Herd am 27/02/2014 - 12:02

    Ist die Benutzung der Plattformen eigentlich kostenlos, oder muß man „Eintritt“ bezahlen? 😆

  5. #5 von Harald am 27/02/2014 - 12:07

    Aussichtplattform…
    Äcker…

    Vielleicht handelt es sich um einen mit Steuergeldern errichteten Hochsitz für einen verklüngelten Jäger?
    Oder* ein Hilfsprogramm für ein Bauunternehmen mit „freien Kapazitäten“?
    (*) Vielleicht ist diese „Oder“ ein nicht exklusives (ausschließendes)?
    Vielleicht übertrifft die Realität wie nicht selten die Fantasie?

  6. #6 von Heimchen am Herd am 27/02/2014 - 12:19

    Ich denke auch, den wahren Grund werden wir nicht erfahren. (Geheimsache) 😉

    Die totale Überwachung?? Jeder Rübe stehen laut EU 10cm Lebensraum zu.

  7. #7 von Harald am 27/02/2014 - 12:24

    Die Sache ist steigerungsfähig,
    z.B. durch eine Tür inmitten der Botanik, (und sonst nichts)
    um Derartiges aber zu verkaufen bedarf es eines wahren Meisters,
    das ist ein Problem.

    Die Hauptsache ist,
    es wird gebuddelt.

  8. #8 von Harald am 27/02/2014 - 12:43

    Wenn gar nichts mehr geht,
    dann ist es Kunst.

    „“Die Tür“, Grenze zwischen Räumen, Sphären.““

    Für´s erste gar nicht so schlecht.

    Nun fehlen nur noch der Klängel-Künstler und ein beamteter Klüngel-Funktionsträger.
    der Fluss der Steuermittel ist kein Problem.
    Busreisen, Tagesausflüge, Restaurants,…

    …Jesses nee…

    …die Aussichtsplattformen sind Realität.

  9. #9 von Heinz Ketchup am 27/02/2014 - 12:46

    Es fehlen aber noch die Ab- bzw. Zufahrten zur Autobahn, sowie ein entsprechend großer Parkplatz damit auch die Autobahnbenutzer diese herrliche Aussicht genießen können!

    Auch Jäger könnten diese Plattformen benutzen, z.B. als Hochstand. Wobei die 80 cm-Plattform bestens für kurzsichtige Jäger geeignet ist, wenn diese auf Niederwildjagd gehen! :mrgreen:

    Also wenn ich mir die Augen von diesem Herrn so ansehe, scheint der irgend etwas genommen zu haben! 🙄

  10. #10 von Heinz Ketchup am 27/02/2014 - 12:53

    Kommt ein Nigerianer an Karneval nach Köln…

    „Als Ausländer versehentlich in den Kölner Karneval zu stolpern, ist eine verwirrende Erfahrung. Einem in New York lebenden Nigerianer ist das am Donnerstag passiert.

    Staunend über das bunte Treiben auf den Straßen, seinen Koffer in der Hand wandte er sich in der Nähe des Kölner Hauptbahnhofs an einen der wenigen Nichtkostümierten: „Do you know what this festival is called?“ Er erhielt zur Antwort: „This is women’s carnival.“ Woraufhin der ausländische Besucher einwandte: „Aber die Männer sind doch auch alle verkleidet!“ 🙄

    Vielleicht hätte den Reisenden noch jemand warnen sollen, dass er besser auf seinen Schlips und seine Schnürsenkel aufpassen sollte.“ 😉

    http://tinyurl.com/p2v8esx

  11. #11 von Harald am 27/02/2014 - 13:27

    #10 von Heinz Ketchup am 27/02/2014 – 12:53

    Ich erinner mich noch genau an meine Bundeswehrzeit und „Weiberfastnacht“:

    Anzugsordnung:
    „Alles, nur keine Krawatte!“ 😉

  12. #12 von Heimatloser am 27/02/2014 - 13:43

    MPU für Allllllllle !!!

    na gut, erst mal alle Politiker 🙂

  13. #13 von Rainer Ebeling am 27/02/2014 - 14:00

    Wer baut diese Plattformen? Die Firma einer Frau Bauer?

  14. #14 von Heinz Ketchup am 27/02/2014 - 14:08

    #11 von Harald am 27/02/2014 – 13:27

    Und was war mit den Schnürsenkeln, wurden die etwa nicht durchgeschnitten?

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass meine Söhne von der Schule (mangels Krawatte) dafür mit durchgeschnittenen Schnürsenkeln nach Hause kamen! 😉

  15. #15 von Harald am 27/02/2014 - 14:32

    #14 von Heinz Ketchup am 27/02/2014 – 14:08

    „Und was war mit den Schnürsenkeln, wurden die etwa nicht durchgeschnitten?“

    Nein.
    Auf diese Idee,
    …Elend!…
    die wohl zunehmend mangels Krawatten reifte,
    war man noch nicht gekommen.

  16. #16 von Heinz Ketchup am 27/02/2014 - 15:02

    #12 von Heimatloser am 27/02/2014 – 13:43

    Dumme Frage von mir: Wer oder was ist MPU? 🙄

  17. #17 von Harald am 27/02/2014 - 16:21

    „MPU“ bedeutet „Idiotentest“. (Volksmund)

    Vielleicht hat es etwas mit
    „RMP“
    Raderschall, Möhrer und Peters
    Landschaftsarchitektenbüro
    zu tun?

    Klicke, um auf laudatio_ginkgo2011.pdf zuzugreifen


    http://www.rmp-landschaftsarchitekten.de/index.php?id=5&lang=de

    Mehr dazu werde ich nicht googlen.
    😉

  18. #18 von Heinz Ketchup am 27/02/2014 - 16:45

    #17 von Harald am 27/02/2014 – 16:21

    Trotz meiner mittlerweile über Jahrzehnte andauernden Fahrpraxis hatte ich noch nicht das „Vergnügen“ an so einer „Untersuchung“ teilnehmen zu müssen und ich hoffe auch, dass es weiterhin dabei bleibt. 😉

    Wie war noch mal der Spruch: Man wird alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu! 🙄

  19. #19 von Heimatloser am 27/02/2014 - 16:53

    #16 Heinz Ketchup

    MPU = = => „Medizinisch-Psychologische Untersuchung“ auch als „Idiotentest“ bekannt.
    >>>>>: http://de.wikipedia.org/wiki/Medizinisch-Psychologische_Untersuchung

  20. #20 von Heinz Ketchup am 27/02/2014 - 17:20

    #19 von Heimatloser am 27/02/2014 – 16:53

    Danke für den Hinweis, Harald hatte mich auch schon halbwegs darüber informiert. 😉

  21. #21 von Heimatloser am 27/02/2014 - 18:27

    Also was denkt ihr? MPU für Politiker Pflicht, oder ist das zu hart? Sozusagen eine zu hohe Hürde?

  22. #22 von WahrerSozialDemokrat am 27/02/2014 - 20:21

    Bitte nicht erschlagen.

    Einen „Aussichtsturm“ habe ich als Subunternehmer berechnet.

    Da könnt ihr dann bei Erdbeben aber auch drauf bleiben. Absolut sicher… 🙂

  23. #23 von Harald am 27/02/2014 - 20:42

    „MPU für Politiker“

    Es scheint nicht notwendig zu sein,
    nur durch eine MPU amtlich anerkannte Idioten zuzulassen.

  24. #24 von Harald am 27/02/2014 - 20:57

    #22 von WahrerSozialDemokrat am 27/02/2014 – 20:21

    „Finite Elemente“,

    …nee,
    ich komme nicht „vom Bau“,
    fand mich vor langer Zeit aber einmal in der Situation,
    ein Statikprogramm zu schreiben.

    Als sehr wichtig erschien es mir,
    bekannte Lösungen,,
    durchgerechnete Modelle zum Vergleich, zur Überprüfung heranzuziehen.

  25. #25 von Heinz Ketchup am 27/02/2014 - 21:30

    #22 von WahrerSozialDemokrat am 27/02/2014 – 20:21

    Ich hatte erst an einen Karnevalsgag des NDR (extra 3) gedacht aber es scheint doch etwas Ernsthaftes zu sein. Jedenfalls ist es eine kuriose Geschichte in einer Walachei, wo weit und breit außer plattem Land nichts Interessantes zu sehen ist, derartige „Aussichtstürme“ zu installieren.

    Der 80 cm-„Turm“ ist vermutlich für die Beobachtung von Feldhamstern und Maulwürfen vorgesehen. 😉

  26. #26 von olli am 27/02/2014 - 23:15

    Die Türme sind geschickte Subventionen für unsere „Altmetallsammler“.

  27. #27 von Sophist X am 28/02/2014 - 09:40

    Wenn es die lokalen Medien nicht stört, was fällt dem NDR dann ein, in fremden Revieren nach seltsamen Geschäften zu graben.
    Die haben Glück gehabt, dass man sie nicht in das Rübenfeld ohne Wiederkehr verbannt hat bevor sie das Stadtgebiet verlassen konnten.