Eine deutsche Geisteskrankheit

„Eine deutsche Geisteskrankheit“ nennt Heinz Rudolf Kunze die Entscheidung von Raduio Bremen und NDR, auf zwei ihrer durch Zwangsgebühren deutscher Haushalte finanzierten Wellen grundsätzlich keine deutschsprachige Musik mehr zu senden. Die selbstherrlichen roten Senderfürsten verstehen das als ein Zeichen von Weltoffenheit – auch wenn kein anderes Volk dieser Welt eine entsprechende Entscheidung verstehen kann. Das Musikverbot wird zu einer Zeit verhängt, da deutsche Popmusik und Schlager immer mehr Fans im Volk finden. FOCUS berichtet

  1. #1 von Harald am 26/02/2014 - 11:11

    Ein „Non-Stop-Muezzin-Ruf“,
    das wär´s!

    Den könnte man einer Bundestags-Muppet-Show überlagern.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 26/02/2014 - 12:31

    Soviel ich weiß, gibt es doch schon immer Sender, die nur Schlager…Klassik….Pop…oder Rock spielen.

    Hier in NRW….ist das jedenfalls so. Ich höre zum Beispiel immer WDR 2, weil sie dort meinen
    Musikgeschmack spielen….englische Rock- und Popmusik. Auch mal deutsche Popmusik, aber
    eher selten.

    Deutsche Schlagermusik kann man auf WDR 4 hören….wenn man denn möchte.

    Also, alles halb so wild…würde ich mal sagen. 😉

    Mein Schwager ist ein absoluter Fan von Helene Fischer und er versteht überhaupt nicht, dass ich
    mit dieser Art von Musik nichts am Hut habe. Die Geschmäcker sind halt unterschiedlich. Das hat
    aber weniger mit der Sprache zu tun, sondern mit dem Musikstil. 😉

    Ich bin ein absoluter Fan von Pink Floyd und das kann mein Schwager nun wieder nicht verstehen,
    so ist das Leben, aber es gibt Schlimmeres, oder? 😉

  3. #3 von Heimchen am Herd am 26/02/2014 - 12:47

    Für alle Fans von Helene Fischer…. 😉

    Helene Fischer – ein Medley ihrer Lieder

  4. #4 von Lomar am 26/02/2014 - 13:52

    Ich bin eigentlich froh, wenn ich das Gesülze nicht hören muss. Ich höre eigentlich gar kein Radio mehr. Das spart mir viel Ärger und Aufregung. Nur, wenn es woanders mal läuft oder die Oma es für sich mal an macht. Das Land der Vollidioten, wie es die Südtiroler Band Freiwild mal in einem ihrer Liedlein nannte, spielt eh keine Musik ab, die sich kritisch mit dem System auseinandersetztund deshalb folgerichtig vollkommen nazi ist. Den deutschsprachigen Seelenkleister von durchgehend linksgestrickten Bands und Interpreten, mit starker Tendenz zur Volkserziehung, der mir da geboten wird, den tu ich mir nicht an und das Englischsprachige, was man mir anbietet gefällt mir nicht oder ich kenne es von meiner Jugend an. Von volkstümlicher Musik und Schlagern bin ich kein Fan. Die Musik, die mir gefällt, kaufe ich mir auf CD und höre sie auch nicht den ganzen Tag, sondern, wenn ich Lust drauf habe. Ich sauf ja auch nicht den ganzen Tag Wein oder esse unentwegt.

  5. #5 von Harald am 26/02/2014 - 14:04

    „Volksmusik“,
    (in Anführungsstrichen, „so genannte „Volksmusik““,
    möglichst mit nicht mehr als drei Akkorden ist zum größten Teil keine und inhaltsleere Veraschung
    und Geldmacherei pur, „genau das „Richtige“ für die „verblödete Masse“)
    Sarkasmus aus

    Hier
    http://www.youtube.com/watch?v=c0U96RsU7lQ&feature=player_detailpage .
    legt ein „Volksmusikverbundener“ seine Sicht der Dinge dar.

    Um es mit Gerhard Polt zu sagen:

    „Do kommer doch e bissl…“

  6. #6 von Harald am 26/02/2014 - 14:05

    „r“

  7. #7 von Heimchen am Herd am 26/02/2014 - 14:31

    Flamenco-Gitarrist Paco de Lucia ist tot
    Er kombinierte Flamenco mit Klassik und Jazz und erhielt für sein Schaffen den Prinz-von-Asturien-Preis: Der Stargitarrist Paco de Lucia ist mit 66 Jahren gestorben.

    Der spanische Flamenco-Musiker Paco de Lucía ist tot. Wie die Stadtverwaltung von Algeciras im Süden Spaniens mitteilte, starb er im Alter von 66 Jahren in Mexiko an einer Herzattacke. Der Tod sei vom Neffen Ramón Sánchez bestätigt worden. Die Familie wolle in den nächsten Stunden weitere Informationen bekannt geben, hieß es.

    Der Tod des begnadeten Musikers sei „ein unwiederbringlicher Verlust für die Kulturwelt, für Andalusien“ sagte José Ignacio Landaluce, Bürgermeister von de Lucías Geburtsstadt Algeciras. Die Stadt rief nach seinem Tod eine offizielle Trauerzeit aus.

    http://www.zeit.de/kultur/musik/2014-02/paco-de-lucia-flamenco

    Ein großer Verlust für die Musikwelt… möge er in Frieden ruhen..

    Paco de Lucia – Live at the Montreux Jazz Festival 2012 (HD)

  8. #8 von Sophist X am 26/02/2014 - 16:44

    Quotenkunze sollte grundsätzlich überhaupt keiner spielen.
    Qualität an Sprache festzumachen ist natürlich abwegig, aber die Masse der neueren deutschsprachigen Produktionen ist einfach grauenvoll. Eigentlich wie früher, nur dass heute jeder Stümper einen Plattendeal bekommt.
    Wer das trotzdem gerne hört schaltet eben um. Himmel.

    Paco ist tot? Auch das noch 😦

  9. #9 von Martin Schrödl am 26/02/2014 - 19:13

    Klar kann man umschalten. Tun es immer mehr bei einer bestimmten Welle (also davor flüchten), bekommen das auch die Programmverantwortlichen mit und nehmen Einfluß auf das Sorgenkind, falls sie ideologisch nicht völlig verblendet sind. Dagmar Wöhrl (CSU) hofft ja auf diesen Effekt.

    Aber:

    Das ist nur das halbe Problem. Bringt man es nicht mehr fertig, auf einem Sender, der überwiegend englischsprachige Musik spielt, auch mal was Deutsches, Französisches, Spanisches oder Italienisches unterzubringen, zwingt man das weltoffene Publikum quasi dazu, sich eine neue Welle zu suchen. Das ist schade, weil es die ohnehin gespaltene Zuhörerschaft in immer kleinere Gruppen zerfallen läßt. Toleranzfördernd ist das ganz sicher nicht.

  10. #10 von Heimchen am Herd am 26/02/2014 - 19:21

    Solange sie die Zwangsabgaben kassieren dürfen, machen sie was sie wollen.

  11. #11 von stm am 26/02/2014 - 19:29

    #10 von Heimchen am Herd am 26/02/2014 – 19:21

    Gerade habe ich gehört, daß irgend eine Kommission oder ein Beirat empfohlen hat, die Rundfunkgebühren um 73 cent pro Monat zu senken. Doll. Nun denken sie, damit ist ihr Schmarotzertum gesichert. Die sollten gar nichts bekommen. Andere finanzieren sich auch über Werbung, und wenn Parteien Meinungen kaufen wollen, sollen sie das selbst bezahlen.

  12. #12 von Heimchen am Herd am 26/02/2014 - 19:44

    #11 von stm

    Das Schärfste ist ja….die machen trotzt Zwangsabgabe, auch noch Werbung. Das ist der Gipfel!
    Die kriegen den Hals nicht voll genug.

    Warum finden sich nicht ein paar Anwälte und klagen gegen diesen Zwangsabgaben-Verein?
    Das dürfte doch kein Problem sein.

  13. #13 von stm am 26/02/2014 - 20:19

    #12 von Heimchen am Herd am 26/02/2014 – 19:44

    Der Gipfel ist aus meiner Sicht, daß ein Thomas Gottschalk dazu noch schwarz unter der Hand Werbung für Autos einbaut, und man das alles unter der Bezeichnung „Qualitätsmedium“ durchgehen läßt. Eigentlich hätte man den Laden danach direkt schließen und alle Beteiligten wegen Untreue und Verrat anklagen müssen. Die Leute gucken jedoch weiter brav in die Röhre, glauben den MIst und finden es toll.

  14. #14 von Heimchen am Herd am 26/02/2014 - 20:42

    #13 von stm

    Noch so eine Geldverschwendung: 👿

    Deutsche Rodler zu Gast im Sportstudio 10
    ZDF wehrt sich gegen Vorwurf der Gebührenverschwendung

    Von Sotschi auf den Lerchenberg und wieder zurück: Nach ihren Olympia-Erfolgen sind die deutschen Rodler so gefragt wie nie. Das dachte sich auch das ZDF und ließ die Gold-Fahrer Felix Loch, Natalie Geisenberger, Tobias Arlt und Tobias Wendl samt Bundestrainer Norbert Loch auf Senderkosten vom Olympia-Ort nach Mainz ins „Sportstudio“ einfliegen – und muss sich nun mit dem Vorwurf der Gebührenverschwendung auseinandersetzen.

    http://www.rp-online.de/sport/olympia-winter/sportstudio-zdf-wehrt-sich-gegen-vorwurf-der-gebuehrenverschwendung-aid-1.4039359

    Die haben überhaupt kein Unrechtsempfinden, diese Lerchenberger!

  15. #15 von Heimchen am Herd am 26/02/2014 - 20:47

    Tedeschi Trucks Band – „Midnight in Harlem“

  16. #16 von stm am 26/02/2014 - 20:49

    #14 von Heimchen am Herd am 26/02/2014 – 20:42

    Der ganzen sch…. Sport ist ohnehin uninteressant. Das Qualitätsmedium hat den abendfüllenden Olympia-Wahn nur noch für die Schampoo-League unterbrochen. Und dann hat sich herausgestellt, daß die „Spitzensportler“ doch mit ganz normalem Doping dort hin gekommen sind. Spiele ohne Ende für das Volk. Gähn.

  17. #17 von Heimchen am Herd am 26/02/2014 - 21:06

    #16 von stm

    „Und dann hat sich herausgestellt, daß die “Spitzensportler” doch mit ganz normalem Doping dort hin gekommen sind“

    Und mit 19 Medaillen sind wir nur auf Platz 6 gelandet. Sehr schön, sonst wären die noch völlig
    abgehoben.

    Und diese widerliche Hetze gegen Putin und der Umweltschäden. Als wenn es die sonst nicht
    geben würde. Die peinliche Propaganda von ARD und ZDF war unerträglich!

  18. #18 von stm am 26/02/2014 - 21:14

    #17 von Heimchen am Herd am 26/02/2014 – 21:06

    Und diese widerliche Hetze gegen Putin und der Umweltschäden.

    Genau, in Bayern wären die Schäden natürlich egal.

  19. #19 von Heimchen am Herd am 26/02/2014 - 21:28

    #18 von stm

    Aber wir beide kommen jetzt ein bisschen vom Thema ab. 😉

    Es geht darum, dass Radio Bremen und der NDR, keine deutschsprachigen Lieder mehr spielen
    wollen. Ich frage mich, warum nicht? Hat das einen bestimmten Grund?

    Ich meine, ich mag auch keine Schlager, aber dennoch finde ich diesen Beschluß als eine
    Bevormundung, eine Art Diktat. Alles was DEUTSCH ist, muß verbannt werden, habe ich den
    Eindruck, oder täusche ich mich da? 🙄

  20. #20 von Heimchen am Herd am 27/02/2014 - 15:53

    Was meinen denn eigentlich Bushido und Co. dazu? :mrgreen:

    Ist das eigentlich Deutsch…was die singen?

    Müßen sie halt Englisch lernen….RAP mit deutschen Texten hört sich auch bescheuert an.

  21. #21 von Heimchen am Herd am 27/02/2014 - 15:55

    Joe Young feat. Inspectah Deck – I Don’t Wanna Go Back

  22. #22 von stm am 28/02/2014 - 16:33

    #19 von Heimchen am Herd am 26/02/2014 – 21:28

    Konsequenter Weise sollten sie gar keine deutschsprachigen Sendungen mehr machen, dann besteht auch weniger Gefahr, daß jemand sich den Murks anhört und vielleicht darauf hereinfällt. ;-)