Anschluss der Ukraine vollzogen

Ein paar mehr Tote als damals beim Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich hat es dann doch gekostet, aber Ende gut, alles gut. Die Ukraine wurde der EU einverleibt. Ein Blick auf die Karte zeigt, wo als nächstes schwere Menschenrechtsverletzungen eine humanitäre Unterstützung unterdrückter Völker durch die EU nötig machen: Weißrussland fehlt noch in der Sammlung und das kleine Moldawien und dann reicht die EU auf voller Länge von Finland bis zum Kaukasus an die russische Grenze. Danach könnte es schwierig werden. Vielleicht aber auch schon davor, denn auf der jetzt befreiten Halbinsel Krim unterhält Russland noch einen Flottenstützpunkt mit Nutzungsvertrag für die nächsten 50 Jahre. Den hat der gestürzte Präsident noch ausgehandelt und damit ein gewisses Hemmnis für eine Natomitgliedschaft der Ukraine geschaffen. Vor der weiteren Befreiung Osteuropas nimmt sich die Kanzlerin mit ihren Ministern noch Zeit, im Nahen Osten für Ordnung zu sorgen. Dort stockt bekanntlich der Friedensprozess, weil die Juden der Forderung nach einem judenreinen Palästina nicht nachkommen. Die Deutschen werden bei ihrem Israelbesuch darüber mal ein ernstes Wort mit Israel reden.

  1. #1 von Harald am 24/02/2014 - 11:12

    „Mutti“ kommt,
    o weh,
    rette sich,
    wer kann,
    Und Netanjahu schmiedet…
    …ja,
    was?
    Wer ist der beste Schmied?

  2. #2 von Harald am 24/02/2014 - 11:37

    „Ein Blick auf die Karte zeigt, wo als nächstes schwere Menschenrechtsverletzungen eine humanitäre Unterstützung unterdrückter Völker durch die EU nötig machen:“
    🙂

    Wenn es nicht so :neutral:, vor allem treffend wäre,
    könnte man darüber :mrgreen:

  3. #3 von Harald am 24/02/2014 - 11:39

    Wenn es nicht so 😐 , vor allem treffend wäre,
    könnte man darüber :mrgreen:

  4. #5 von Heimchen am Herd am 24/02/2014 - 14:49

    „Merkel reist an diesem Montag mit dem nahezu komplettem Kabinett zu den fünften deutsch-israelischen Regierungskonsultationen nach Jerusalem. Mit 16 Ministern und Staatsministern ist die geplante Teilnehmerzahl so groß wie noch nie – nur Kanzleramtschef Peter Altmaier ist nicht dabei.“

    Ich hoffe, dass das nahezu komplette Kabinett nicht in EINEM Flieger sitzt! Sollte dieser abstürzen,
    wären wir ohne Regierung! 🙄

  5. #6 von Gutartiges Geschwulst am 24/02/2014 - 16:18

    Wir werden weiter marschieren
    Wenn alles in Scherben fällt,
    Denn heute gehört uns Brüssel
    Und morgen die ganze Welt.
    Ratatatam

  6. #7 von Krokodil am 24/02/2014 - 16:24

    “ Sollte dieser abstürzen, wären wir ohne Regierung!“

    Ich frag mich gerade, ob es einen Unterschied machen würde… 😆

  7. #8 von Heimchen am Herd am 24/02/2014 - 16:41

    „Ich frag mich gerade, ob es einen Unterschied machen würde“

    Wir bekämen dann aber sofort Neuwahlen. 😉

  8. #9 von Gutartiges Geschwulst am 24/02/2014 - 16:47

    #7 von Krokodil: „Ich frag mich gerade, ob es einen Unterschied machen würde.“

    Meinst Du politisch oder stimmungsmäßig?

  9. #10 von Heimchen am Herd am 24/02/2014 - 16:55

    Die Ukraine ist das Griechenland des Ostens
    Die Ukraine lebt über ihre Verhältnisse. Seine Rechnungen kann das Land nur noch anderthalb Monate lang zahlen. Ohne neue Schulden droht ein Staatsbankrott. Da hilft auch die eigene Währung nichts.

    Der bisherige Präsident der Ukraine ist auf der Flucht. Die Opposition übernimmt die Hebel der Macht. Doch eines der drängendsten Probleme ist die hohe Verschuldung des Landes. Ohne weitere Hilfen droht der Bankrott. Die „Welt“ beantwortet die wichtigsten Fragen.

    Wie viel Geld braucht das Land?

    Die Übergangsregierung hat eine rasche Geberkonferenz gefordert. Das Land benötigt nach eigenen Angaben rund 35 Milliarden Dollar an ausländischer Hilfe. Die Summe entspricht etwa dem Finanzbedarf für das laufende Jahr. Die Ukraine sitzt auf einem Schuldenberg von 64,1 Milliarden Dollar. Allein in diesem Jahr müssen umgerechnet 3,6 Milliarden Dollar für die Tilgung von Altschulden und 2,6 Milliarden Dollar für Zinsen aufgebracht werden. Doch die Ukraine lebt auch deutlich über ihre Verhältnisse. Das Haushaltsdefizit wird im laufenden Jahr auf rund 14 Milliarden Dollar hochschnellen. Weil die Wirtschaft am Boden liegt und das Land insbesondere Rohstoffe teuer einführen muss, kommt zur Neuverschuldung noch ein Leistungsbilanzdefizit von umgerechnet 16,4 Milliarden Dollar hinzu, das finanziert werden muss. Zusammen macht das rund 37 Milliarden Dollar.

    http://www.welt.de/finanzen/article125151664/Die-Ukraine-ist-das-Griechenland-des-Ostens.html

    Na super…. solche Länder braucht die EU ganz dringend, die wissen nämlich nicht wohin
    mit dem ganzen Geld und Zahlmeister Nr. 1 ist wieder Deutschland.

  10. #11 von Martin Schrödl am 24/02/2014 - 20:35

    Tjaaa… schön ausgetrickst haben sie da Putin, während er sotschimäßig stillhalten mußte. Da ist jetzt guter Rat teuer. Heute hat er sich mal zu Wort gemeldet, aber ist es nicht schon zu spät? Alles läuft auf ein Duell Ashton gegen Putin hinaus. Die EU sieht sich als politischer Global Player, ist aber militärisch und finanziell ein Zwerg. Rußland sieht sich als politischer Global Player, ist jedoch militärisch stärker und finanziell dank Rohstoffen besser ausgestattet. Und näher dran an Kiew, ohne nennenswerte Sprachbarriere. Viele Russen und Ukrainer betrachten sich noch immer als zusammengehörig, und den Status Quo nur als Phase, die vorübergehen wird. Wenn Putin sich nicht von den EU-Ladys Ashton und Merkel über den Tisch ziehen lassen will, könnten die nächsten Wochen noch mal spannend werden. 🙂

  11. #12 von Olli P. am 25/02/2014 - 15:49

    # Heimchen:

    Wie kriegt man den Bundestag in einen Flieger?

  12. #13 von Heimchen am Herd am 25/02/2014 - 16:04

    #12 von Olli P.

    Mein lieber Olli….was hast Du bloß für schlimme Gedanken? 🙄

  13. #14 von Heimchen am Herd am 25/02/2014 - 16:10

    Klitschko erklärt Kandidatur bei Präsidentenwahl
    In der Ukraine will Ex-Boxweltmeister Vitali Klitschko bei der Präsidentschaftswahl antreten. Ex-Präsident Janukowitsch soll nach dem Willen des Parlaments vor das Internationale Strafgericht.

    In der Ukraine hat Ex-Boxweltmeister Vitali Klitschko seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im Mai erklärt. Er werde bei dem Urnengang am 25. Mai antreten, sagte Klitschko. „Ich bin völlig überzeugt davon, dass in der Ukraine die Spielregeln geändert werden müssen“, sagte Klitschko am Dienstag in Kiew. „Es muss Gerechtigkeit herrschen. Ich weiß, dass dies möglich ist“, erklärte der Ex-Boxweltmeister.

    Der 42-jährige Chef der Udar-Partei war eine der führenden Persönlichkeiten der Protestbewegung gegen den abgesetzten ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch. Klitschko hat bereits in den vergangenen Monaten mehrfach betont, für das höchste Staatsamt kandidieren zu wollen. Zuletzt hatte auch die aus der Haft entlassene Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko ihre Bewerbung angekündigt.

    Klitschko wenig Chancen eingeräumt

    Dass Klitschko gegenüber Timoschenko in der Defensive ist, davon ist der deutsche Osteuropa-Experte Ewald Böhlke überzeugt. „Herr Klitschko hat da gar keine Chance gegen sie. Timoschenko ist Champion im politischen Boxen, Klitschko ist Champion im sportlichen Boxen“, sagte Böhlke, Direktor des Berthold-Beitz-Zentrums, in der Phoenix-Sendung „Unter den Linden“. „Sie kann im oligarchischen System blendend umgehen mit den entsprechenden politischen Intrigen.“

    Weiter hier: http://www.welt.de/politik/ausland/article125182042/Klitschko-erklaert-Kandidatur-bei-Praesidentenwahl.html

    Ich mag die Timoschenko nicht, die ist mir nicht geheuer! 🙄

  1. Gefährliches Spiel auf der Krim | quotenqueen
  2. Zündeln wie vor hunder Jahren | quotenqueen