Süddeutsche korrigiert Schulz

Wenn die Süddeutsche Israel vor falschen Anschuldigungen in Schutz nimmt, muss es schon dick gekommen sein. Wie aus dem Mund von Manfred Schulz (SPD), als er in der Knesset arabische Propagandalügen verbreitete. In der Redaktion des Blättchens hat sich zwar keiner gefunden, der diesen Anfängen wehren wollte, aber immerhin darf die israelische Abgeordnete Einat Wilf die gröbsten Verleumdungen in einem Gastbeitrag richtigstellen. Das kann den auf  „Antizionismus“ gedrillten Lesern der Süddeutschen Zeitung nicht gefallen. Entsprechend unfreundlich fallen die Leserkommentare zum großen Teil aus.

Schließlich kennt man die Fakten selber besser aus fünf Jahre alten Berichten von Amnesty. Oder aber man findet Fakten und Zahlen beim Thema Israel von vorneherein unerheblich, wie die mustergültig volkserzogene SZ-Leserin Maria Meier:

Zwar stimmen bei Schulz nicht die absoluten Zahlen in der Wiedergabe einer Frage, dennoch stimmt sehr wohl das Verhältnis! Und das Verhältnis ist doch in diesem Fall das entscheidene: Israelis haben deutlich mehr Wasser zur Verfügung als Palästinänser! In diesem Sinne war nur ein kleines Nebendetail falsch. Die Hauptaussage war dagegen komplett durch Zahlen der UN bestätigt! Auch der Schluss ist irgendwie unsinnig. Natürlich muss man auch den Kontakt zu den Leuten suchen, die Israel hassen. Wie soll sonst ein endgültiger Frieden sonst mäglich sein? Die Israel-Hasser sterben ja nicht einfach plötzlich aus.

Stimmt, dafür sorgt schon das Neue Süddeutschland.

zum Artikel der SZ

  1. #1 von GrundGesetzWatch am 20/02/2014 - 11:47

    Dieser Artkel der linken Zeit hat das Thema besser recherchiert als die Alpen-Prawda von Prantl.
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-02/israel-wasser-westjordanland-schulz/komplettansicht

  2. #2 von Peter Pan am 20/02/2014 - 12:40

    Hat der Wasserverbrauch nicht auch viel mit dem Hygieneverhalten zu tun?

  3. #3 von Harald am 20/02/2014 - 12:53

    #2 von Peter Pan am 20/02/2014 – 12:40

    „Hat der Wasserverbrauch nicht auch viel mit dem Hygieneverhalten zu tun?“

    Er hat vor allem mit der Schaffung von Mehrwert,
    mit Arbeit zu tun,
    sei es landwirtschaftlich, inustriell, wissenschaftlich…
    Es hat damit zu tun, ob man arbeitet oder „schon immer genau dort lebte“,
    wo es gerade grün durch andere ist,
    aber „Gotteskrieger und Arbeit“…
    …das ist nicht zumutbar,
    …ein paar „selbstgebastalte Böller“ über die Grenze zu schießen,
    das macht zumindest Laune.

  4. #4 von Harald am 20/02/2014 - 13:02

    Nachtrag „Arbeit“:

    Die Palästinenser…

    (hier ist nicht die Rede von jenem unterprivilgeirten und drangsalierten Teil der Bbevölkerung, an dem vorbei die Geldströme in den Korruptionssumpf (zum größten Teil) der Hamas fließt)

    …leben vom Krieg.

    Als Söldner.
    Als Schutzgelderpresser.

  5. #5 von Harald am 20/02/2014 - 13:04

    …unterprivilegierten…
    …Bevölkerung…
    …Geldströme…fließen…

  6. #6 von Harald am 20/02/2014 - 13:33

    „Schulz“…
    …ist überall…

    Neulich träumte ich von Schulz,
    wie er aus dem Bild eines alten Dampffernsehapparats heraus die Lautstärke für seine Rede
    an dem Knopf links unten hochregelte.

  7. #7 von Harald am 20/02/2014 - 13:35

    Blödelei aus

  8. #8 von Gudrun Eussner am 20/02/2014 - 13:42

    @ #4 Harald, genau das habe ich gedacht, als in unseren öffentlich-rechtlichen Anstalten zum Thema das berühmte Foto links Plantage mit grünen Bäumen dicht an dicht und rechts beige-gelbe Wüste gezeigt wurde, um die armen palästinensischen Araber so recht von Herzen zu bedauern und zu beweisen, daß die Israelis ihnen das Wasser abgraben.

    Es erinnerte mich an einen Witz, den Egon Bahr erzählte, als er Minister im BMZ war. Er war auf einer Dienstreise in Afrika, ich meine, es war im Sudan. Da fuhr er durch wüste Gegenden und seine Partner erklärten ihm weinend, daß da ja leider nichts wüchse. Dann kam er an einem Feld vorbei, wo bestes Getreide wuchs: „Und was ist da, mit dem Weizen?“ Antwort: „Ja, wenn man ihn anbaut!“ 😀

    Was übrigens das Abgraben von Wasser angeht, so ist das eine Spezialität der Araber, die das schamlos betreiben und damit den Grundwasserspiegel senken. Aber das ist wohl in Ordnung, es gehört ja bis zum Jüngsten Gericht sowieso alles ihnen. 👿

  9. #9 von Gudrun Eussner am 20/02/2014 - 13:46

    Sorry, das bezog sich auf Kommentar # 3. 😀

  10. #10 von Harald am 20/02/2014 - 14:38

    #8 von Gudrun Eussner am 20/02/2014 – 13:42

    „Was übrigens das Abgraben von Wasser angeht, so ist das eine Spezialität der Araber, die das schamlos betreiben und damit den Grundwasserspiegel senken. Aber das ist wohl in Ordnung, es gehört ja bis zum Jüngsten Gericht sowieso alles ihnen“

    Vor allem fließt derartiges Wasser durch keine Wasseruhr und in keine Statistik ein.

    😐 😉

  11. #11 von Lomar am 20/02/2014 - 16:43

    Heist der Typ nicht Martin Schulz? Oben steht Manfred.

  12. #12 von Jeremias am 20/02/2014 - 17:32

    #6 von Harald am 20/02/2014 – 13:33

    Oh, könnte ich zeichnen, würde ich das ins Bild übersetzen und als Wahlplakat bei der EuropaWahl herumtragen.

  13. #13 von Heimchen am Herd am 20/02/2014 - 18:02

    #11 von Lomar

    „Heist der Typ nicht Martin Schulz? Oben steht Manfred.“

    Natürlich heißt er MARTIN Schulz!

    QQ nimmt es manchmal nicht so genau. 😉

  14. #14 von Heimchen am Herd am 20/02/2014 - 18:08

    Tja, den Palästinensern geht es wirklich schlecht, guckst Du hier: :mrgreen:

    Schaut mal, wie sie unter dieser israelischen „Besatzung“ „leiden“

    Das Haus, das Sie oben sehen, ist das einen „Palästinensers“ in Hebron. Sieht mehr wie ein Palast aus, oder? Sie leiden wirklich unter dieser israelischen „Besatzung“.

    Es gibt übrigens tausende arabischer Häuser wie dieses überall in Judäa und Samaria. Bevor es für Juden unsicher wurde durch die arabischen Dörfer zu fahren (d.h. vor Oslo – und ja, das ist die Wahrheit), beschäftigten wir uns auf mit Busfahrten zu Verwandten in Samaria öfter mit der Frage, in welchem der Häuser wir auch gerne wohnen würden.

    http://heplev.wordpress.com/2014/02/15/schaut-mal-wie-sie-unter-dieser-israelischen-besatzung-leiden/

  15. #15 von Heimchen am Herd am 20/02/2014 - 18:09

    Luxusvilla in Ramallah gefällig? In „Palästina“?

    http://heplev.wordpress.com/2014/02/18/luxusvilla-in-ramallah-gefallig-in-palastina/

    Sieht doch so aus, als seien sie arm und würden richtig leiden, oder? 🙄

  16. #16 von Harald am 20/02/2014 - 19:14

    #12 von Jeremias am 20/02/2014 – 17:32

    „#6 von Harald am 20/02/2014 – 13:33

    Oh, könnte ich zeichnen, würde ich das ins Bild übersetzen und als Wahlplakat bei der EuropaWahl herumtragen.“

    Ich muss nach Hollywood!
    „Trickfilmstudios“,
    „Situationskomik“ und Konsorten,

    das ist jüdischer HJumor,
    jüdischer als der jüdische,

    Jesses nee…
    😉

  17. #17 von Harald am 20/02/2014 - 19:20

    #14 von Heimchen am Herd am 20/02/2014 – 18:08
    #15 von Heimchen am Herd am 20/02/2014 – 18:09

    „Warschauer Ghetto“
    „Genozid“
    „Völkermord“

    Das Googeln über die Bevölkerungsexplosion überlasse ich jedem selbst.