Mädchen? Nein, danke

Diese offene Diskriminierung des weiblichen Geschlechts mit nachfolgender Abtreibung wird merkwürdigerweise gern betrieben von zugewanderten Frauen aus dem Haus des Friedens, was natürlich nichts mit dem Islam an sich zu tun hat. Die EU unternimmt wenig bis gar nichts dagegen. Stattdessen kümmert sie sich um die wirklich wichtigen Sachen wie Frauenquoten. Die EU muss erstmal Daten sammeln, während die Babys sterben. Aber dann wird mit aller Härte gegen diese Praxis vorgegangen. Jawoll, ja. Ob wir da das Jugendstafrecht als Vorbild nehmen? Immerhin sind da die Opfer „echte“ Menschen und keine Nichtmenschen (=Unpersonen) wie ungeborene Kinder…

  1. #1 von Heimchen am Herd am 25/01/2014 - 10:52

    „Abtreibung allein aufgrund des „falschen“ Geschlechts ist in vielen Ländern illegal. Dennoch sei die Praxis weit verbreitet, so der EU-Kommissar. Buben zählten kulturell und traditionell in vielen Regionen mehr als Mädchen. In Teilen von Indien und China kommen inzwischen 120 bis 140 Buben auf 100 Mädchen. Ein normales Geschlechterverhältnis liegt laut WHO bei 102 bis 106 Buben zu 100 Mädchen. Laut UNFPA-Bericht von 2012 hat die „selektive Abtreibung nach Geschlecht“ (Genderzid) in Asien schon 117 Millionen Frauenleben gekostet. Allein in China und Indien seien 85 Millionen ungeborene Mädchen abgetrieben worden – trotz Wirtschaftsboom.“

    Wohin die Dezimierung der weiblichen Föten führt, kann man hier lesen:

    Ein junger indischer Medizinstudent tritt Anfang der 1970er Jahre den praktischen Teil seines Studiums an – und das Erste, was ihm an der Tür des Kreißsaals begegnet, ist eine Katze, die mit einem blutbeschmierten menschlichen Fötus im Maul hinausläuft und im Begriff ist, ihn aufzufressen. Auf die vorsichtige Frage nach dem Warum erhält der Jungmediziner die Antwort – kühl und in sachlichem Ton: „Weil es ein Mädchen war.“

    http://www.spektrum.de/rezension/das-verschwinden-der-frauen/1184110

    DAS IST KRANK!!! 👿

  2. #2 von Heimchen am Herd am 25/01/2014 - 12:52

    Habe ich gerade gefunden….. 🙄

    Inspiration: Kämpfe darum! – Fight for it!

  3. #3 von Gudrun Eussner am 25/01/2014 - 16:17

    Wer auf 155 Seiten lernen möchte, was in den ersten neun Monaten der Entwicklung des Menschen los ist, dem empfehle ich das Buch des Göttinger Professors für Neurobiologie Gerald Hüther und der Psychotherapeutin, Schwerpunkt Pränatale Psychologie, Inge Krens:

    Das Geheimnis der ersten neun Monate. Unsere frühesten Prägungen. Beltz Verlag 2005, 4., neu ausgestattete Auflage 2011.

    Darin gibt es Informationen, die einen umhauen können: Das Kind als Subjekt und die „Lebenswelt des ungeborenen Kindes“ werden vorgestellt, „Lernende Zellen“, „Übende Netzwerke“, „Lernen mit Gefühl“.

    Schon im Mutterleib kann man ein Kind psychisch fast ermorden. man kann ihm auch Voraussetzungen schaffen, daß es sein Leben nach der Geburt meistert. 😛

  4. #4 von Heimchen am Herd am 25/01/2014 - 16:36

    Als Mutter von zwei Söhnen, gebe ich zu, dass ich mir auch lieber Söhne gewünscht hatte. 😳

    Aber nur deshalb, weil ich mit den weiblichen Geschelchtsgenossinnen immer schon auf Kriegsfuß
    stand und stehe. Da wäre der Streit mit einer Tochter quasi schon vorprogrammiert gewesen.

    Mein Mann hätte lieber eine Tochter gehabt, na klar, Töchter lieben immer ihren Vater mehr, als ihre
    Mutter. Bei mir war es ganz genauso, meinen Vater habe ich geliebt, mit meiner Mutter hatte ich
    immer Streit. 🙄

  5. #5 von Heimchen am Herd am 25/01/2014 - 16:56

    Kann es sein, dass sich alle Mütter insgeheim lieber Jungen wünschen und Väter lieber Töchter?
    Gibt es vielleicht auch kulturelle Unterschiede?

    Natürlich wollen westliche Männer auch einen Stammhalter haben, allein schon, damit der Familienname
    weitergeführt wird im Stammbaum! 😉 Aber sie sind auch stolz wie Oskar über ihre Töchter, so
    wie mein Vater. Drei Mädchen und einen Jungen! 😉

  6. #6 von Gudrun Eussner am 25/01/2014 - 17:01

    Ja, Heimchen, hast in allem recht, und ganz schlimm wird es, wenn eine ledige Mutter eine Tochter bekommt. Die ist ihr Leben lang eine zuviel. Ein Sohn kann den abhanden gekommenen Partner ersetzen, was ihn psychisch nicht unbeschädigt läßt, aber für ein Mädchen gibt es wenig Chancen. Da gilt das Motto: Nichts wie weg! Möglichst bis nach China! 😉

  7. #7 von Heimchen am Herd am 25/01/2014 - 17:19

    Liebe Gudrun… ich möchte niemals die Tochter einer ledigen Mutter gewesen sein. Die Tochter
    ist IMMER die Konkurrentin der Mutter, immer. Das habe ich bei meiner Mutter immer gespürt!
    SIE hatte drei Mädchen und einen Sohn. Meinen Bruder hatte sie abgöttisch geliebt, für uns
    Mädchen hatte sie keine Liebe mehr übrig. Dafür liebte unser Vater uns Mädchen umso mehr!

    Als mein Mann bei meinem Vater um meine Hand angehalten hatte,(ich bin die jüngste Tochter),
    da spürte ich förmlich seinen Schmerz und seinen Verlust, einen geliebten Menschen herzugeben!
    Er hatte meinem Mann gesagt, dass er mich ja gut behandeln sollte, sonst würde er es mit ihm
    zu tun bekommen und das hätte er auch! 😉

  8. #8 von Gudrun Eussner am 25/01/2014 - 17:21

    Dafür liebte unser Vater uns Mädchen umso mehr!

    Glückliches Heimchen! 😛

  9. #9 von Heimchen am Herd am 25/01/2014 - 17:36

    „Glückliches Heimchen!“

    Ja und nein….mein geliebter Vater ist leider sehr früh verstorben, er wurde nur 63 Jahre alt.
    Da war ich 28 Jahre alt und gerade hochschwanger mit meinem ältesten Sohn. Konnte leider
    nicht zu seiner Beerdigung gehen, wegen der Gefahr vorzeitiger Wehen.
    Konnte mich nie richtig von ihm verabschieden, das macht mir noch heute zu schaffen. 😥

    Es war wirklich eine ganz tiefe Liebe zu meinem Vater und wenn ich daran denke, muß ich weinen…..

  10. #10 von quotenqueen am 25/01/2014 - 18:12

    Na ja, ich bin ja auch eine Frau. Aber ich wollte immer Töchter, vor allem, weil uns da mehr Namen einfielen. Aber ein Junge ist auch dabei, und ich muss sagen, Jungen sind besser zu händeln, sind nicht so zickig.

  11. #11 von Gudrun Eussner am 25/01/2014 - 18:12

    Trotzdem glücklich! 😛

  12. #12 von Heimchen am Herd am 25/01/2014 - 18:18

    #10 von quotenqueen

    Du bist nicht zufällig Jayne? 🙄

  13. #13 von Heimchen am Herd am 25/01/2014 - 19:21

    Keine Antwort, ist auch eine Antwort! 😉

  14. #14 von quotenqueen am 25/01/2014 - 21:06

    @ 12: War nicht online. Kein Kommentar.

  15. #15 von Heimchen am Herd am 25/01/2014 - 21:10

    SNOWY WHITE – Midnight Blues…. 😉

  16. #16 von kongomüller am 26/01/2014 - 10:35

    es ist doch kein wunder, daß z.b. im islam jungen wertvoller sind als mädchen; bei stammeskriegen sind jungen gegner, mädchen beute.
    je mehr jungen, desto wehrhafter, je weniger mädchen, desto uninteressanter ein stamm als überfallsziel.