Türken unbeliebt in aller Welt

Ist Deutschland bald das letzte Land, dass sich mit debilen Grinsen die einmischung der Türken und deren Förderung reaktionär-islamischer Fanatiker im eigenen Land gefallen lässt? Nach Israel sind jetzt auch die diplomatischen Beziehungen der Türkei mit Ägypten eingefroren. Der türkische Botschafter wurde aus dem Land gejagt. Den Ägyptern passt nicht, dass erdogan seine Freunde von den Muslimbrüdern weiter unterstützt.

Der Standard berichtet:

Vergangene Woche war es, in einem Parlamentsausschuss, der das Budget des türkischen Außenministeriums beraten sollte, da verlor Ahmet Davutoglu vor laufender Kamera die Beherrschung: So könne man nicht mit einem Außenminister sprechen, brüllte er los und schlug mit der Faust auf den Tisch. Oppositionsabgeordnete hatte ihn wieder mit seiner „Politik der null Probleme mit den Nachbarn“ gepiesackt und mit dem Kriegskurs gegen Syrien, wo das Assad-Regime Gas gegen die Bevölkerung einsetze – im Prinzip doch nicht anders wie die Regierung Erdogan gegen ihre Bürger auf der Straße, so hörte er.

Unablässig unter Druck wegen der wenig populären Syrienpolitik, musste Davutoglu am Wochenende eine weitere Ohrfeige einstecken: Kairo erklärte den türkischen Botschafter zur unerwünschten Person und wies ihn außer Landes. Mit einer entsprechenden Gegenmaßnahme für die Öffentlichkeit tat sich der türkische Außenminister schwer. Die vom ägyptischen Militär eingesetzte Regierung in Kairo hatte gar nicht erst einen neuen Botschafter nach Ankara entsandt. Nach Israel unterhält die Türkei nun auch mit Ägypten nur noch diplomatische Beziehungen auf Ebene von Geschäftsträgern.

Ausgelöst hat den neuen Streit der türkische Premier. Jedes Mal, wenn Tayyip Erdogan das „Rabaa“-Zeichen mit den vier Fingern macht, geht in der türkischen Diplomatie etwas in die Brüche. Im Vormonat stand er in Prizren auf einer Rednerbühne, zeigte die vier Finger und erklärte: „Die Türkei ist Kosovo, Kosovo ist die Türkei!“ So viel neoosmanische Schwärmerei goutierte die serbische Regierung, die den Kosovo eher als Teil ihres Staatsgebiets sieht, nicht; sie bestellte den türkischen Botschafter in Belgrad ein.

„Rabaa“ heißt auf Arabisch „das Vierte“, und das „Rabaa“-Zeichen soll an das Massaker der ägyptischen Armee gegen Anhänger des gestürzten islamistischen Präsidenten Mohamed Morsi auf dem Rabaa-al-Adawiya-Platz in Kairo vergangenen August erinnern. Auch Erdogan benützt es nun als Symbol für den „Widerstand“ von Muslimen gegen Putschgeneräle, israelische Besatzer, Assad-Rebellen, gleichgültige Diplomaten aus dem Westen.

Seinem inhaftierten politischen Duzfreund Morsi sprang Erdogan nun erneut mit einem „Rabaa“-Zeichen bei und erklärte bei einer Pressekonferenz: „Ich applaudiere Herrn Morsis Haltung vor Gericht. Ich respektiere ihn.“ Die Türkei werde niemals Putschregierungen anerkennen, legte Erdogan am Samstag noch nach. Da hatte Kairo schon erbost den Botschafter ausgewiesen.

Davutoglu hatte noch versucht, den Kosovo-Zwischenfall auszubügeln, und sprach von einem „Missverständnis“. Die Abwertung der diplomatischen Beziehungen mit Ägypten beschrieb das Ministerium als „bedauerliche Situation“, für welche die ägyptische Übergangsregierung die Verantwortung trüge.

  1. #1 von dieterdohmen am 28/11/2013 - 15:37

    Verstehe ich nicht, denn…

    😉

  2. #2 von Heimchen am Herd am 28/11/2013 - 16:44

    „Türken unbeliebt in aller Welt“

    Das verstehe ich gar nicht, die sind doch sooooo nett! 🙄

  3. #3 von Heinz Ketchup am 28/11/2013 - 17:38

    #1 von dieterdohmen am 28/11/2013 – 15:37

    Vielleicht hat sie ja in der Zwischenzeit ihre Meinung über die Türkei geändert! :mrgreen:

  4. #4 von G-Q am 28/11/2013 - 18:32

    Ich hab sie doch alle gern…fast alle ^.^

  5. #5 von kongomüller am 28/11/2013 - 19:34

    wie???? die türken sollen unbeliebt sein???
    dabei haben haben sie doch die deutsche sozialindustrie und den migrations-industriellen komplex aufgebaut.
    da werden immerhin jahr für jahr zig milliarden umgesetzt.
    und womit sollten wir die angestellten der sozial- und arbeitsämter beschäftigen, wenn nicht ständig türkische kundschaft vor der tür stünde?
    manche treberhilfe müßte auf ihren maserati verzichten.

  6. #6 von Heinz Ketchup am 28/11/2013 - 20:29

    #5 von kongomüller am 28/11/2013 – 19:34

    und womit sollten wir die angestellten der sozial- und arbeitsämter beschäftigen, wenn nicht ständig türkische kundschaft vor der tür stünde?

    Du hast je sowas von recht, genau so ist es. Leider stehen mittlerweile nicht nur die Türken vor der Tür, aber mit den Türken fing das ganze Elend an! 😦

    Als Deutschland zum Einwanderungsland wurde
    Vor 40 Jahren trat der Anwerbestopp für Gastarbeiter in Kraft. Damit sollte der Zuzug von Ausländern beendet werden.

    Bewirkt wurde das Gegenteil – mit Folgen bis heute.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-11/einwanderung-anwerbestopp

  7. #7 von Gudrun Eussner am 28/11/2013 - 22:01

    Ja, ich finde auch: Undank ist der Türken Lohn! 😀

  8. #8 von Respekt am 29/11/2013 - 11:21

    Türken wissen das sie unbeliebt sind und als Deppen angesehen werden. Sie wissen um ihre Minderwertigkeit. Das ist es, was sie so agressiv macht: das Unfähigsein, sich aus Gruppenzwängen anatolischer Sippschaft und aus der Allahknechtschaft zu erheben. Und dann selbstständig denken lernen zu müssen.