Zu doof für alles

Am vergangenen Wochenende wurde uns mal wieder demonstriert, warum das öffentlich-rechtliche Fernesehen in Deutschland anders als die private Konkurrenz im In- und Ausland nur durch Zwangsgebühren am Leben erhalten werden kann. Weil man Anrufe aus dem Reich des Bösen lieber ignorierte, wurde eine nächtliche Boxübertragung zu Gunsten eines alten Schinkens abgebrochen. Wäre ja noch schöner, wenn sich deutsche ARD-Mitarbeiter nach den USA-Imperialisten richten würden.

t-online berichtet:

Da mag sich in der Nacht zum Sonntag so mancher Boxfan mühsam wach gehalten haben. Das Bierchen gekühlt, die Knabberei portioniert, wartete man gespannt auf den Kampf zwischen Bernard Hopkins und Karo Murat. Live-Übertragung der ARD aus Atlantic City.

Dann ging es endlich los. Man fieberte die ersten fünf Runden mit und sah sich plötzlich mit folgendem Text aus dem Konzept gebracht: „Die nachfolgenden Sendungen sind für Zuschauer unter 18 Jahren nicht geeignet“. Was folgte, war der 40 Jahre alte Spielfilm „Cannonball“.

Das lässt nicht nur den übermüdeten Zuschauer vor dem Bildschirm ratlos und frustriert zurück. Was war also geschehen?

Die zentrale Sendeleitung der ARD in Leipzig habe die Anweisung gehabt, den Spielfilm ab 4.15Uhr zu starten. Der Sendeplan sah das so vor. Man habe in den USA jedoch gewusst, dass es zu Verzögerungen beim Boxen kommen könne und habe auch über die Verschiebung des Kampfbeginnes informiert.

Nach Informationen der „Bild“-Zeitung haben die Mitarbeiter die Anrufe jedoch ignoriert und sich lieber an die Anweisungen gehalten und also die Live-Übertragung zugunsten des Spielfilmes unterbrochen.

  1. #1 von Harald am 29/10/2013 - 14:16

    Da lobe ich mir die Privaten.
    „Zuerst die Werbung, vorher gibt´s keinen Triebtäter!“

    …kleines Späßchen…

    Man muss die magengeschwürverursachenden „Öffentlich Rechtlichen“ ja nicht anschauen.
    Das ist alles nicht so schlimm.
    Bezahlen muss man sie so oder so. 😉

  2. #2 von Heimchen am Herd am 29/10/2013 - 14:23

    Und ich hatte schon überlegt, aufzubleiben…. habe es aber dann doch nicht gemacht,
    man gut….. 🙄

    „Nach Informationen der “Bild”-Zeitung haben die Mitarbeiter die Anrufe jedoch ignoriert und sich lieber an die Anweisungen gehalten “

    Brav….braves Hündchen…immer schön machen…was das Herrchen sagt! 😉

  3. #3 von Gudrun Eussner am 29/10/2013 - 14:51

    Ich könnte schreien vor Wut! Ihr solltet mal diese bekloppten Sendeanstalten sehen, wenn sie selbst irgendwas verschieben, verlängern etc., beispielsweise mit ihren lächerlichen Brennpunkten und Spezial, wo sie sogenannte Experten auffahren. Dann sitzt man oftmals (nicht immer) da und erfährt nichts, weiß nichts, sie würdigen einen nicht einmal einer kurzen Nachricht. Was wird aus dem Film, der um 22:15 Uhr beginnen sollte? Es ist die versammelte Inkompetenz, mit mehr als 7 Milliarden Euro / Jahr am Leben erhalten, am Tropf der düpierten Steuerzahler. 👿

  4. #4 von mike hammer am 29/10/2013 - 15:18

    Supid German Money

    man darf dem staat kein geld geben, die machen nur mist mit dem zeug!

    hier noch ein beispiel!


    So finanzieren deutsche Steuergelder antiisraelische NGOs in Israel und den PA-Gebieten…

    In einer bahnbrechenden Publikation, Deutsche Finanzierung von Politischen Interessenvertretungs-NGOs Spielt im Nahostkonflikt mit, berichtet NGO Monitor über Deutsche Entwicklungshilfsfinanzierungen an zahlreiche nichtstaatliche Organisationen (engl. non-governmental organizations, kurz: NGOs) in Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde, die sich an Delegitimationskampagnen gegen Israel beteiligen. Die Finanzierung dieser politischen Interessenvertretungs-NGOs wird von deutschen politischen Stiftungen, Kirchenhilfsverbänden und NGOs gesteuert.

    http://aro1.com/deutsche-steuergelder-fuer-den-antiisraelischen-krieg/#more-26902

    viel spaß beim SPENDEN! 👿

  5. #5 von Harald am 29/10/2013 - 15:26

    „Zwangsabgabe“

    Was mich betrifft:

    €17,98 pro Monat,
    vierteljährlich abgebucht zu 53,94 für nichts.

    ARD, ZDF, „Tagesschau“, „heute“ verursach(t)en mir Brechreiz.
    NDR, WDR, (SWR und andere…)…bääähhh.

    Wenn es hoch kommt (nicht: hochkommt) verirre ich mich für fünf bis zehn Minuten pro Tag
    an die „Flimmerkiste“,
    darin eingerechnet sind bereits Sendungen,
    die ich mir vielleicht einmal pro Monat oder (weit) weniger durch Ankündigung eines speziellen Themas anschaue.

  6. #6 von Gudrun Eussner am 29/10/2013 - 15:31

    “Die Bundesregierung und das deutsche Volk spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von … Holocaust Programmen“. Schöne Freudsche Fehlleistung!

    Und hier einige Information zum Thema Zochrot und Teddy Katz oder wie man systematisch mitarbeitet an der Zerstörung Israels. 👿

  7. #7 von Harald am 29/10/2013 - 15:36

    #3 Gudrun Eussner am 29/10/2013 – 14:51

    „Zwangsabgabe“

    Wenn es bei dir anders ist:
    Ich gönne es dir,
    wie ich dir einen TGV „vor der Haustür“ gönnen würde,
    aber nur mit Lockführern,
    die nicht so bekloppt sind wie der spanische.
    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article118653621/Spanischer-Lokfuehrer-bekam-drei-Warnungen.html

  8. #8 von Harald am 29/10/2013 - 15:43

    Lokführern

  9. #9 von Gudrun Eussner am 29/10/2013 - 16:02

    Ich habe meine Erfahrung mit den NRO bzw. NGO in Entwicklungsländern schon woanders gepostet, in Israel wird es aber ebenso sein: Sie sind eigens gegründet zur Beschäftigung von Billigagenten. Viele der für relativ geringes Gehalt Beschäftigten in den NROs sind linke Idealisten, glauben an das, was sie tun, z.B., den armen Nicaraguanern, Indonesiern, Palästinensern zu helfen. Von den gut dotierten Führungskadern dieser Institutionen kann man das nicht sagen, sie wissen ihren Auftrag für die Bundesregierung bzw. ihre jeweiligen Parteien auszuführen. Entwicklungshelfer der politischen Stiftungen in den Entwicklungsländern brauchen nicht Mitglied der jeweiligen Partei zu sein, die Mitarbeiter der Zentralen der KAS, HSS, FES, FNS, RLS aber sehr wohl. Diese leiten die Helferchen an und quetschen sie über ihre „Grassrout“-Erfahrungen aus, und die linken Armenfreunde reden wie’n Buch. Endlich hört ihnen mal einer zu, versteht sie. Am wichtigsten sind die Berichte. So günstig und direkt von der Quelle erfahren selbst hochdotierte Geheimdienstler nichts.

    Es gibt davon auch (mindestens) eine multinationale Institution, die Temporary International Presence in Hebron (TIPH). Da ist alles versammelt, was sich keinen durchorganisierten Dienst auf nationaler Ebene leisten kann/will, angefangen mit Norwegen. Im Archiv meiner alten Website gibt’s dazu einiges. 👿

  10. #10 von Lomar am 29/10/2013 - 18:42

    Die Pfeifen bei den ÖR haben bei uns eine Narrenkappe auf. Sie können doch machen, was sie wollen, seit sie nun steuerfinanziert sind. Es ist so wie mit allen sozialistischen Einrichtungen. Wenn der Geldsprudel unaufhörlich quillt, verabschiedet sich früher oder später die Qualität. Es kommt ja nicht auf sowas wie Qualität an. Pah… Nein, man braucht nur die richtige politische Einstellung. Das reicht vollkommen.