Ist der Pfarrer überfordert?

Gauck

Immer öfter scheint Pfarrer Gauck zu vergessen, dass er nicht auf der kanzel seiner Kirchengenmeinde steht, sondern mit Sensibilität das höchste Amt der Bundesrepublik Deutschland bekleiden sollte. Dazu gehört als höchstes Gebot, die Zurückhaltung zu tagespolitischen Fragen, über denen der Präsident idealerweise stehen sollte. Schon mit seinen weltfremden Phantasien über gejagte Dunkelhäutige in deutschen U-Bahnen sorgte der frühere Kirchenmann für Verwunderung. Jetzt äußert er sich in unwürdiger Weise zu einer partei, der inzwischen 6% der Bürger ihre Stimme geben würden. Der Theologe wirft einem Wirtschaftsprofessor in offenkundiger Fehleinschätzung seiner Kompetenz Populismus vor. Dabei dachten wir, der Konflikt zwischen Kirche und Wissenschaft sei inzwischen beigelegt.

Der STERN berichtet (man beachte die neue Wortwahl des Artikels:

undespräsident Joachim Gauck hat den Unmut der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) auf sich gezogen. Gauck habe die AfD als „populistische Partei“ bezeichnet, über deren verpassten Einzug ins Parlament er „sehr dankbar“ sei, berichtete der Kölner „Express“. AfD-Chef Bernd Lucke sagte der Zeitung: „Ich halte das für eine Entgleisung und einen Verstoß gegen die Neutralitätspflichten des Bundespräsidenten.“ Es sei nicht hinnehmbar, dass Gauck öffentlich äußere, wen er im Parlament sehen wolle und wen nicht.

Bei einer Diskussionsveranstaltung mit dem polnischen Staatspräsidenten Bronislaw Komorowski an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) hatte Gauck am vergangenen Freitag nach Angaben des „Express“ gesagt, viele Länder hätten populistische Parteien im Parlament. „Wir nicht! Darüber bin ich sehr dankbar“. Jetzt aber sei der Einzug der AfD in das Europaparlament möglich.

Juristische Schritte gegen Gauck ließ Lucke offen. Er wolle zunächst abwarten, „ob der Herr Bundespräsident das Gespräch mit mir sucht“, sagte der Hamburger Wirtschaftsprofessor.

  1. #1 von mike hammer am 24/10/2013 - 11:13

    was wollt ihr vom evangelischen pfarrer anderes hören. nächster bundespräsi sollte
    loda-matheus werden, der schießt wenigstens mal ein tor und
    seine worte sind auch nicht schlimmer als
    gauk seine. 😆

  2. #2 von xRatio am 24/10/2013 - 13:07

    Es gibt keinen Maulkorb für Bundespräsidenten.
    Punkt.

    Lucke erweist sich mit seiner „Neutralitätspflicht“ also auch juristisch als erbärmlicher Dilettant vom Dienst.
    Keine Ahnung, weder ökonomisch noch juristisch.

    Gilt für alle Produkte der windigen, absolut unseriösen Astrologen- und Hurenzunft namens „Volkswirtschaft“.
    Volks“wirte“ bewirten das Volk mit Schwachsinn hoch 10.
    „Volkswirte“ haben außer hanebüchenem Unsinn nichts gelernt und nichts verstanden.
    Staatsgepämpert schwadronieren und lügen sie wie die Klimaschwindler vor sich hin.

    „Volkswirte“ haben noch nicht mal gerafft, daß es den angeblichen Gegenstand ihrer „Wissenschaft“ überhaupt nicht gibt. 😆

    Zum IM Pfaffen aus Ossiland fällt mir nur noch Wagner ein:
    Ich hab‘ es öfters rühmen hören,
    Ein Komödiant könnt‘ einen Pfarrer lehren. :mrgreen:

    Echte Christen sind und waren schon immer Sozialisten.
    Gestern mit Hitler, heute mit Allah unterwegs.

    xRatio

  3. #3 von xRatio am 24/10/2013 - 13:11

    Spaß beiseite:
    Ein Volk hat die Regierung, die es verdient, weil es sie WILL.

    Ein Volk, das nicht einmal seine liberale Verfassung kennt, diese nicht einmal kennenlernen will
    und auf deren Durchsetzung und Beachtung besteht,
    ein Volk, das seine Verfassung lieber dämlichst verteufelt und linken Scharlatanen und Rattenfängern hinterherhechelt,
    ist dumm wie Bohnenstroh.
    So ein Haufen soll bloß nicht rumjaulen und in „bewährter“ Manier andern die Schuld an seinem Elend und Untergang zuweisen.

    xRatio

  4. #4 von Heimchen am Herd am 24/10/2013 - 13:16

    Die Aufgaben des Bundespräsidenten:

    Der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland. Er regiert nicht, sondern er repräsentiert das Land. Deshalb steht er über den Parteien und über allen politischen Institutionen. Er ist neutral.

    Wenn die Bundesrepublik Deutschland einen Vertrag mit einem anderen Land abschließt, dann unterzeichnet der Bundespräsident, d.h. er unterschreibt den Vertrag im Namen von ganz Deutschland.

    Wenn der Bundespräsident ins Ausland reist, repräsentiert er ganz Deutschland. Solche Reisen nennt man Staatsbesuche.

    Wenn andere Länder Botschafter nach Deutschland schicken, werden Sie vom Bundespräsidenten empfangen und akzeptiert.

    Aber der Bundespräsident hat noch andere wichtige Aufgaben. Er ernennt z.B. die Bundesrichter und die Beamten der Bundesrepublik Deutschland. Er ernennt auch die Offiziere der Bundeswehr, d.h. der deutschen Armee. Ohne eine Ernennung durch den Bundespräsidenten können diese Leute keine Beamten werden. Wenn sie etwas falsch gemacht haben oder wenn sie pensioniert werden wollen, kann der Bundespräsident sie wieder entlassen. Erst dann dürfen sie gehen.

    Er hat auch das Recht, Kriminelle zu begnadigen. Wenn der Bundespräsident eine Begnadigungsurkunde unterzeichnet, müssen diese Leute nicht mehr in das Gefängnis oder können früh aus dem Gefängnis entlassen werden.

    Alle Gesetze müssen vom Bundespräsidenten geprüft werden. Ist alles in Ordnung, unterschreibt er das Gesetz. Erst dann werden sie gültig.

    ………………………………………………………………………………………………………………………………………………

    So…um es ganz kurz zu sagen:

    Repräsentieren, unterschreiben….und ansonsten, lächeln und Klappe halten!!! :mrgreen:

  5. #5 von Heimchen am Herd am 24/10/2013 - 13:24

    Biografie stellt Gauck als vom Amt überfordert dar

    Eine neue Biografie gibt Einblicke in das Leben von Joachim Gauck. Demnach ist Gauck überfordert, eine Ex-Geliebte hilft ihm als Beraterin. Die “intellektuelle Bürde” des Amtes belaste ihn.

    Frank schreibt Gauck ausführlich eine besondere Beziehung zu Frauen zu. “Er kann unheimlich flirten. Und dabei ist es ihm ganz egal, in welchem Alter die Frau ist”, zitiert er eine Jugendfreundin. Ausgiebig kommt auch Gaucks frühere Geliebte Helga Hirsch zu Wort. Mit ihr war das Staatsoberhaupt bis 1998 liiert. Verheiratet ist der Bundespräsident seit 1959 mit Gerhild Gauck. Gemeinsam haben sie vier Kinder. Obwohl Gauck heute mit der Journalistin Daniela Schadt zusammenlebt, wurde die Ehe bisher nicht geschieden.

    Gaucks Ex-Geliebte Hirsch trennte sich nach acht Jahren Beziehung von Gauck. Über die Gründe wird sie in dem Buch mit den Worten zitiert: “Es war mir zu viel Nähe, das hat mich in Panik versetzt.” Frank führt die Aussage auf Gaucks Ehe zurück. Hirsch habe es nicht ertragen, dass Gauck sich nicht von seiner Ehefrau scheiden ließ.

    An anderer Stelle berichtet Frank gar über Gerüchte, wonach Gauck homosexuell sei und 1990 mit seinem damaligen Pressesprecher nicht nur zu tun gehabt habe. Er und sein früherer Sprecher hätten darüber gelacht, soll Gauck dazu gesagt haben. Im Übrigen sei das Muster von der Stasi bekannt.

    Weiterlesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article120524187/Biografie-stellt-Gauck-als-vom-Amt-ueberfordert-dar.html

    Mein lieber Scholli…..dieser Moralapostel hat es faustdick hinter den Ohren!!! :mrgreen:

  6. #6 von Gudrun Eussner am 24/10/2013 - 16:10

    Das macht derjenige, der über zu viele Termine klagt: 👿

    (KNA) Bundespräsident Joachim Gauck besucht Ende November das «Zentrum für Islamische Theologie» (ZIT) der Universität in Münster. Das teilte die Hochschule am Dienstag mit. Das vom Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide geleitete ZIT ist eines der vier vom Bund geförderten Zentren für Islamische Theologie, das Lehrer für den Religionsunterricht an Schulen ausbildet.

  7. #7 von Heinz Ketchup am 24/10/2013 - 19:10

    Unser Bundesgauckler meint es sei alles nur ein Missverständnis: 🙄

    AfD-Chef Lucke empört über Gauck: Bundespräsident bedauert Missverständnis

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundespraesident-bedauert-missverstaendnis-a-929603.html

  1. Du sollst nicht lügen | quotenqueen