15 Jahre Klima-Pause

Leser selbstdenkender Blogs wissen es schon lange, jetzt hat es auch das Sturmgeschütz der Demagogie gemerkt und die mehr wissenden Leser des SPIEGEL erfahren es auch endlich. Der angenommene Klimawandel durch menschliche Einflussnahme findet seit 15 Jahren nur noch in den Köpfen der Klimaprofiteure statt. Die Temperaturen  haben sich seitdem nicht erhöht, obwohl immer mehr CO2 in die Atmossphäre gelangt ist. Damit sein kann, was eigentlich nicht sein darf, haben die Lobbiisten offenbar 15 Jahre nach einer plausiblen Erklärung gesucht und jetzt endlich eine solche gefunden, weshalb der SPIEGEL die Meldung endlich bringen darf, ohne sich als Klimaleugner strafbar zu machen. Der kühle Pazifik vermasselt uns die Katastrophe. Sehr glücklich können Klimahysteriker über diese Tatsache nicht sein. Denn keine Klimaerwärmung ist keine Klimaerwärmung – umso mehr, wenn die Ursache nicht ein milliardenschweres politisches Programm ist, sondern die Welt sich wieder einmal ganz allein und auf natürlichem Wege rettet, ohne dass Claudia Roth helfen muss. Der SPIEGEL berichtet:

Die steigende Temperaturkurve gilt als Symbol für den menschengemachten Klimawandel. Jeder Uno-Klimabericht stellte die wirkungsvolle Grafik nach vorne. Aufgrund der jüngsten Klimaentwicklung hat sie allerdings an Gewicht verloren: Das Klima hat sich seit 15 Jahren nicht weiter erwärmt, die Kurve zeigt nicht mehr nach oben – obwohl die Menschheit zunehmend Kohlendioxid in die Atmosphäre pustet.

Den Prognosen zufolge hätte es seit der Jahrtausendwende um rund 0,25 Grad wärmer werden müssen. Computermodelle konnten die Entwicklung bislang nicht erklären. Nur zwei Prozent der Simulationen zeigten eine solch lang anhaltende Temperaturdelle, berichten deutsche Forscher in einer neuen Studie. Nun meinen Wissenschaftler die Erklärung gefunden zu haben. Kühles Pazifikwasser sei verantwortlich für den Stillstand der Erwärmung der Luft, berichten Forscher im Wissenschaftsmagazin „Nature“.

Was für Außenstehende klingen mag wie ein Taschenspieler-Trick, beruht auf solider Physik. Die meiste Energie gelangt in die Ozeane, sie schlucken etwa 90 Prozent der Wärme. In ihren obersten drei Metern halten die Meere so viel Wärme wie die gesamte Lufthülle der Erde. Rhythmische Schwankungen von Meeresströmungen ändern die Witterung auf Jahre hinaus. Ein ungewöhnlich warmer tropischer Pazifik etwa, ein sogenannter El Niño, sorgt alle paar Jahre für Unwetter.

Zuletzt hatte sich das gegenteilige Phänomen gehäuft: Mehrfach war La Niña aufgezogen, im Pazifik war kühles Tiefenwasser an die Oberfläche gestiegen, es drängt warmes Wasser nach unten – und kühlt die Luft. Obwohl der tropische Ostpazifik lediglich ein Zwölftel der Erde bedeckt, erkläre seine Abkühlung nahezu vollständig, warum sich die Luft im globalen Durchschnitt in den vergangenen Jahren nicht weiter aufgeheizt habe, berichten Yo Kosaka und Shang-Ping Xie von der University of California in San Diego in „Nature“.

Ihnen sei es mit einem Computermodell gelungen, die Klimaentwicklung präzise nachzubilden. Getreulich zeige die Simulation die regionale Witterung der vergangenen Jahre wie etwa die Dürre 2012 in den USA, heißere Sommer in nördlichen Breiten oder Luftströmungen über dem Pazifik. Vor allem ein Zusammenhang steche heraus: Simultan mit der Temperatur des Ostpazifik schwanke seit 1970 die globale Temperatur. Ist das Rätsel der Erwärmungspause also gelöst?

„Die Arbeit zeigt, dass eine Abkühlung des tropischen Pazifik eine abgebremste globale Erwärmung begründen kann“, sagt Stefan Brönnimann, Klimatologe an der Universität Bern. Es sei beachtlich, dass die pazifische Kühlung im Modell die globalen Klimaschwankungen so gut nachbilde, ergänzt Doug Smith vom britischen Met Office. Vermutlich könnte die natürliche Variation im Pazifik die Erwärmungspause ausreichend erklären, meint auch Gerald Meehl vom National Center for Atmospheric Research in den USA. Seine frühereN Simulationen hatten den Zusammenhang bereits nahegelegt.

Über die Ursache der Klimaschwankung allerdings mache die neue Studie keine Angaben, betont Brönnimann: Warum hat sich der Pazifik abgekühlt? Diese Frage bleibe offen. Die Abkühlung des Pazifiks könne von weiteren Klimaeinflüssen verursacht worden sein – die somit letztlich die Ursache für die Erwärmungspause wären, meint auch Smith.

Erwärmungspausen hat es in der Erdgeschichte immer wieder gegeben.Wenn sie deutlich länger als 15 Jahre dauerten, sprach man sogar von Eiszeiten. Das war, bevor Scharlatane entdeckten, wie man den Menschen mit Angst vor dem Weltuntergang das Geld aus der Tasche ziehen kann.

  1. #1 von olli am 30/08/2013 - 10:23

    Es gibt keinen Islam Bonus???

    Weihnachts-Urteil

    Ein Zeuge Jehovas weigerte sich, die Weihnachtsplanung in der Firma zu unterstützen. Das Gericht entschied: Er muss sich beteiligen, da er im Vorstellungsgespräch darauf hingewiesen wurde. AG Freiburg, 13 Ca 331/09

    Bierkasten-Urteil

    Ein Muslim weigerte sich, im Getränkehandel Bierkästen zu schleppen. Das Gericht entschied: Ihm darf nicht wegen „beharrlicher Arbeitsverweigerung“ gekündigt werden. BAG, 2 AZR 636/09

    http://www.bild.de/ratgeber/recht/arbeitsrecht/die-schraegsten-arbeitsurteile-32020332.bild.html

    Ach so-und bei dem Moslem steht also nichts von Arbeit im Arbeitsvertrag oder wie?Vielleicht sollte man den Richter mal untersuchen lassen.

  2. #2 von Sophist X am 30/08/2013 - 14:07

    So funktionieren übrigens Klimasimulationen:

    Ich nehme die Temperaturkurve und schraube so lange an den Parametern eines Diagramms, bis der Computer diese Kurve zehntelgenau nachzeichnet.
    Dann rufe ich im Ministerium an und rufe laut:
    „Heureka! Ich habe das Rästel gelöst. Überweist mir eine Million für ein neues Institut, und von da an werde ich euch weissagen!“

  3. #3 von aktivposten am 30/08/2013 - 15:45

    „Und hier die weitere Vorraussage:
    Es wird wärmer oder kälter, das hängt vom Wetter ab! Bitte nehmen Sie bei der Kleidungswahl darauf Rücksicht.“

    Eine neue Kollegin meiner Frau, die von einem anderen Standort (Nähe Erzgebirge!) an ihren versetzt wurde, erzählte, daß das Unternehmen bei einer Anschaffung 2011 die Kosten für eine Schneeschaufel für einen neuen Unimog verweigert hat. Begründung: wir haben Klimawandel, in Deutschland wird es nicht mehr schneien, da brauchen Sie keine Schneeschaufel. Die Anschaffung von Streugut wurde ebenfalls abgelehnt.
    Ergebnis: die Schneeschaufel konnte unter der Hand von einem anderen Standort „besorgt“ werden, die hatten ein defektes Teil, das sich reparieren ließ, so daß zumindest die Zufahrten geräumt werden konnten. Das fehlende Streugut sorgte für einen Schwer- und zwei Leichtverletzte(n).
    Der ideologiegläubige Logistik-Konzern ist ein typisches Gutmenschenbeispiel, der „Kampf gegen den Klimawandel“ gehört zur Unternehmensphilosophie und die werben damit, daß sie eine CO2-Abgabe bezahlen (und deshalb ihre Preise erhöht haben) und daher „klimaneutral“ unterwegs sind.

  4. #4 von Harald am 31/08/2013 - 08:27

    #3 von aktivposten am 30/08/2013 – 15:45

    „Es wird wärmer oder kälter…“

    „…oder es bleibt, wie es ist.“
    meinte der Bürzel.