Besoffene Linke randalieren

War es die Erleichterung, wieder einmal die Machtübernahme durch Pro-Köln verhindert zu haben? In der Nacht zum Sonntag wurden zahlreiche randalierende Linke in Köln-Kalk festgenommen. Dort hatten am Samstag selbsternannte Antifaschisten versucht, eine Kundgebung von Pro niederzubrüllen, bei der die Räumung eines von Krinminellen besetzten Hauses – wie bereits vom Rat beschlossen – gefordert wurde. In der Nachbarschaft des geschehens stieg am Abend offenbar die große Siegesfeier.

Der Express berichtet:

In einem Haus an der Rolshover Straße feierten 150 Angehörige der linken Szene eine Riesen-Sause auf drei Stockwerken. Gegen 0.30 Uhr in der Samstagnacht meldeten sich die ersten Nachbarn bei der Polizei wegen Ruhestörung.
„Die lagen und saßen besoffen auf der Straße, warfen mit Bierflaschen, machten einen Höllenlärm“, berichtet eine Anwohnerin dem EXPRESS. Als die Beamten anrückten gaben sich die Partyleute renitent, also wurde Verstärkung gerufen. „Es war eine zweistellige Zahl an Streifenwagen im Einsatz, die Betrunkenen wehrten sich heftig gegen die Festnahmen“, so ein Sprecher.

Es kam zu Prügeleien mit der Polizei, mehrere Beteiligte wurden verletzt. Der Einsatz verlagerte sich dann Richtung Kalker Post, wo sich eine Gruppe weiter gegen die Beamten wehrte.

Letztlich wurden vier Betrunkene in Gewahrsam genommen, fünf Anzeigen wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt geschrieben. Gegen 2.30 Uhr war endlich Ruhe in Kalk. Die Krawallos kamen am nächsten Morgen wieder frei.

Die Linken hatten offenbar vom Niederbrüllen der Oppositionellen großen Durst bekommen. Ob das Freibier vom Oberbürgermeister spendiert wurde, ist nicht bekannt. Über die Kundgebung am Mittag berichtet der Kölner Stadtanzeiger:

Auf dem kleinen Platz vor Steinebachs Geschäft versucht Pro-Köln-Vorsitzender Markus Wiener seine Botschaft loszuwerden, er fordert die Räumung des Autonomen Zentrums in der Wiersbergstraße.

Doch die linken Gegner brüllen dagegen an, Dutzende Polizisten stehen zwischen den beiden Gruppen. Dieter Steinebach sagt: „Diejenigen, die hier Geld verdienen müssen, sind die Dummen.“ Eine ältere Frau pustet draußen in ihre Trillerpfeife. Sie hat eine gelbe Warnweste über ihrem Rollator gespannt, auf der Weste steht: „Wir stellen uns quer“. Die Frau ist 82 Jahre alt und sagt: „Ich geh immer auf die Straße und unterstütze die jungen Leute.“ Man könne ihnen ja nicht alles verbieten. Die Pro-Köln-Politiker bezeichnet sie als „die ewig gestrigen“.

Nach zwei Stunden begleiten Polizisten die Rechtsextremen gegen 12.30 Uhr hinunter zur U-Bahn-Haltestelle, die Gegendemonstranten schreien ihnen nach: „Nazis raus!“

Die besoffenen Krakeeler sehen sich wie üblich als Opfer von Polizeigewalt:

Am Freitag abend beendete die Polizei eine WG Party in Kalk wegen Ruhestörung. Die Gäste gingen freiwillig, ohne weitere Probleme. Einige setzten sich noch auf den Platz an der Post, holten sich beim türkischen Imbiss was zu Essen, tranken noch ein Bier, unterhielten sich, um den warmen Sommerabend ausklingen zu lassen.
Kurze Zeit später wurde der Platz brutal und grundlos von der Polizei geräumt. Der Einsatzleiter erfand dafür angebliche Grölereien und Flaschenwürfe – die es nicht gegeben hat. Selbst einigen der PolizistInnen stand der Schock darüber ins Gesicht geschrieben, was da jetzt passieren sollte (mitgemacht haben sie natürlich trotzdem), andere waren genüsslich gewaltvoll.

Die zumeist am Boden sitzenden Leute wurden schwer verletzt – mit Schlagstöcken, Pfefferspray und Hundbissen. Einige wurden mit auf die Wache genommen, wo sie gewaltsam nackt ausgezogen und ihre Körperöffnungen untersucht wurden. Diese Maßnahme ist nur bei konkretem Verdacht auf Dealerei zulässig, bei der Polizei Köln jedoch seit geraumer Zeit illegale, routinemäßige Schikane – etliche Festgenommene aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen mussten es in letzter Zeit über sich ergehen lassen.

Es wird Zeit, dass wir diese extrem traumatisierenden Praxis der Kölner Polizei beenden. Es kann nicht sein, dass auf der Kalker Wache Polizistinnen und Polizisten systematisch Menschen mit ihren Fingern vergewaltigen.
Betroffene können sich zur psychischen Unterstützung an das Out of Action team wenden, zur Rechtsberatung gibt es den Ermittlungsausschuss (EA). Es ist sinnvoll, das erlebte so detailliert wie möglich in einem Gedächtnisprotokoll festzuhalten.

  1. #1 von kalyptus666 am 29/07/2013 - 11:23

    Wieso kommen die Kerle immer wieder frei ???

  2. #2 von Heimchen am Herd am 29/07/2013 - 11:25

    „Es kam zu Prügeleien mit der Polizei, mehrere Beteiligte wurden verletzt. Der Einsatz verlagerte sich dann Richtung Kalker Post, wo sich eine Gruppe weiter gegen die Beamten wehrte.
    Letztlich wurden vier Betrunkene in Gewahrsam genommen, fünf Anzeigen wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt geschrieben. Gegen 2.30 Uhr war endlich Ruhe in Kalk. Die Krawallos kamen am nächsten Morgen wieder frei.“

    Warum wird dieses verwahrloste Pack nicht länger festgehalten??

    Das sind doch alles keine Ersttäter ….sondern Wiederholungstäter!

    WER hält seine schützende Hand über sie??

    Fragen über Fragen!