Als Israelis leben Araber und Juden zusammen

Präsident Shimon Peres hat am Montag die Familie Abu-Hamza in Abu Gosh besucht, die von den schwerwiegenden Vorfällen in der vergangenen Woche besonders schwer betroffen war. Peres hatte ausdrücklich darum gebeten, die Familie zu besuchen. In Abu Gosh waren 28 Fahrzeuge beschädigt und rassistische Parolen an Hauswände geschmiert worden. Bei seinem Besuch im Haus der Familie sagte Peres: „Ich weiß, dass es Menschen gibt, die verbrecherische Dinge tun. Diese verachtenswerten Taten wurden von der politischen Rechten und Linken gleichermaßen verurteilt und der Staat Israel wird so etwas nicht tolerieren. […] Ich bin nicht nur gekommen, um den Terror zu verurteilen, sondern auch, um den Ort Abu Gosh als kulturelles und touristisches Zentrum zu würdigen, das Israel mit Stolz erfüllt. […] Wir sind ein Volk – dieser Terror trifft uns genauso wie euch. […] Wir müssen in Frieden und in Gemeinschaft zusammenleben.“

Präsident Peres erklärte weiter, er habe den zuständigen Polizeikommandanten angewiesen, die Suche nach den Tätern zu intensivieren. Der Bürgermeister Abu Goshs, Salim Jabar, der den Präsidenten begleitete, sagte: „Unsere Eltern haben uns gelehrt, auf dem Weg des Friedens zu gehen und die gute Nachbarschaft und das Zusammenleben zu pflegen. […] Wir wissen, dass weder der Präsident noch die Regierung für diesen schrecklichen Vorfall verantwortlich sind, sondern eine Gruppe von Unruhestiftern.“

Auch der 12-jährige Sohn der Familie Abu-Hamza, Wasim, nahm an dem Treffen teil und erzählte dem Präsidenten von seinen Gefühlen nach den schweren Vorfällen: „Was passiert ist, war nicht gut, wir sind Juden und Araber, aber zwischen uns gibt es keinen Hass. Wir sind Brüder.“

(Quelle: Israelisches Präsidialamt, 24.06.13)

  1. #1 von gogo am 29/06/2013 - 16:35

    Bei uns hätte man ganz NRW gefordert … und bekommen!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 29/06/2013 - 16:51

    „Auch der 12-jährige Sohn der Familie Abu-Hamza, Wasim, nahm an dem Treffen teil und erzählte dem Präsidenten von seinen Gefühlen nach den schweren Vorfällen: „Was passiert ist, war nicht gut, wir sind Juden und Araber, aber zwischen uns gibt es keinen Hass. Wir sind Brüder.“

    Hmm…..“Wir sind Brüder“…das sehen aber nicht alle so!

    Praktizierter Antisemitismus:
    Palästinenser: „Keine Juden erlaubt!“

    „Wir werden das Treffen genehmigen, vorausgesetzt es gibt dabei keine Juden.“

    Das ist das, was man dieser Tage wahrscheinlich zu hören bekommt, wenn man um ein Treffen mit einem hochrangigen PA-Vertreter in der Westbank anfragt.

    Palästinensische Journalisten, die versuchen für westliche Kollegen Treffen oder Interviews mit PA-Repräsentanten zu arrangieren, sind inzwischen daran gewöhnt solche Dinge tagtäglich zu hören. Erst letzte Woche z.B. beantragte ein Journalist ein Treffen von westlichen Journalisten und einem Top-PA-Vertreter; ihm wurde gesagt, er solle „sicherstellen, dass es keine Juden oder Israelis“ unter den Besuchern gibt.

    Der Helfer des Offiiziellen fuhr in seiner Erklärung fort: „Es tut uns leid, aber wir treffen uns nicht mit Juden oder Israelis.“

    Weiter hier: http://haolam.de/artikel_13855.html

  3. #3 von mike hammer am 29/06/2013 - 19:49

    schimon peres ist ein seniler alter sack, er ist schon vor 90 jahren als seniler alter sack zur welt gekommen, er war antriber schlimmster fehler in der israelischen politik und hat
    tzchak rabin regelrecht in den tod getrieben.

    das sich weder in der hölle noch im himmel ein plätzchen
    für ihn findet erfüllt mich mit
    großer sorge!

    igal amir hat den falschen getroffen, soll er gesagt haben!