Als die Türken die Machtfrage stellten

Warum haben deutsche Politiker so viel Angst vor Türken und anderen islamischen Gewaltimmigranten? geht es wirklich nur um Wählerstimmen oder ist es das Bewusstsein, wie schnell die ungebetenen Gäste bürgerkriegsähnliche Zustände in Deutschland herstellen können, wenn die Politik nicht mehr bereit wäre, ihren Bedürfnissen entgegen zu kommen? Wie das aussehen könnte, zeigten uns die Türken vor 20 Jahren in Köln. Nach einem Brandanschlag auf ein von Türken bewohntes Haus in Solingen zeigten andere Türken in Köln, wie sie mit der deutschen Polizei umgehen können.

Der Kölner Stadtanzeiger erinnert an eine der ersten Gewaltorgien der Türken im Gastland Deutschland:

Es war, als wäre ein Orkan durch die Venloer Straße in Ehrenfeld gefegt. Überall zersplittertes Glas, verschreckte Anwohner, geplünderte Geschäfte. So erinnern sich Zeitzeugen an den 3. Juni 1993. Etwa 200 radikale türkische Jugendliche waren marodierend durch die Venloer Straße gezogen, hatten Anwohner und Geschäftsleute in Angst versetzt, Schaufenster eingeworfen und sich eine blutige Schlacht mit der Polizei geliefert. Einen vergleichbaren Einsatz hat es seitdem in Köln nicht mehr gegeben.

Zur offiziellen Trauerfeier für die Opfer von Solingen hatten sich mehr als 12 000 Menschen auf dem Moschee-Gelände an der Inneren Kanalstraße versammelt. (Archivbild)
Der 3. Juni ist ein Donnerstag, fünf Tage nach dem Brandanschlag in Solingen. Neonazis hatten dort das Haus der türkischen Familie Genç angezündet, zwei Frauen und drei Mädchen starben. In Köln findet am 3. Juni die offizielle Trauerfeier in der Moschee an der Inneren Kanalstraße statt. Bundespräsident Richard von Weizsäcker spricht vor 12.000 Gästen, der Brandanschlag ist zu einem Politikum geworden.

Gegen 13.45 Uhr, die Feier ist noch in vollem Gang, spaltet sich eine Gruppe vorwiegend türkischer Jugendlicher von der Trauergemeinschaft ab. Es sind vor allem Anhänger der rechtsextremen türkischen Partei der Nationalistischen Bewegung, kurz MHP, besser bekannt als Graue Wölfe.

„Sie hielten Stöcke in der Hand, Schlagketten und Messer“, erinnert sich Celal B. Der gebürtige Türke war damals Sozialberater im Kölner Arbeitslosenzentrum, politisch sehr aktiv. B. war nach dem Attentat nach Solingen gereist und hatte geholfen, friedliche Protestkundgebungen zu organisieren. „Aber diese Jugendlichen in Köln“, sagt B. heute, „waren noch nicht mal in Solingen, viele stammten aus Köln, die anderen aus umliegenden Städten. Denen ging es nicht um Trauer. Das waren Bekloppte, Verrückte, die total ausgerastet sind.“

Die Gruppe zieht zunächst Richtung stadtauswärts. „Wir wollen euer Blut, wir wollen unsere Rache“, skandieren die jungen Männer. Tobend vor Wut schlagen und treten sie gegen alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Sie greifen Schottersteine aus dem Gleisbett der KVB am Ehrenfeldgürtel, reißen Poller aus der Verankerung, zertrümmern mehr als 60 Schaufenster entlang der Venloer Straße, zünden Knallkörper und entreißen einem Zivilpolizisten seine Pistole. Anwohner, die ihre Fenster öffnen, werden mit allem beworfen, was greifbar ist. „Wir wollen Naziblut“, rufen die Männer. Und: „Wenn noch ein Ausländer von Rechten verletzt wird, brennen eure Städte.“

Die Polizei ist von der Wucht der Ereignisse völlig überrascht. Zwar stehen 1500 Beamte aus ganz Deutschland bereit, um die Trauerfeier zu schützen. Aber mit dieser Eskalation haben sie offenbar nicht gerechnet. „Die Gruppe war extrem aggressiv, nicht zu beruhigen“, erinnert sich ein ehemaliger SEK-Beamter im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Weil die Demonstranten auch durch Polizeiketten nicht zu stoppen sind, setzt die Einsatzleitung schließlich das SEK ein, etwa 30 Mann. Ihr offizieller Auftrag: „Lagebereinigung.“ Der Beamte erzählt es so: „Wir haben den Vorwärtsgang eingelegt.“ Die Elitepolizisten packen Schlagstöcke aus, greifen die aufgebrachten Türken an. 30 Männer werden in Gewahrsam genommen, einige durch Stockhiebe verletzt. Der Sachschaden summiert sich am Ende auf 250.000 Euro.

Als „Lehrstück“ bezeichnet Ehrenfelds Bezirksbürgermeister Josef Wirges aus heutiger Sicht die Geschehnisse vom 3. Juni 1993. „Wir hätten uns den Sorgen unserer türkischen Mitmenschen früher annehmen müssen, uns stärker solidarisch zeigen müssen“, sagt Wirges. Das habe sich inzwischen geändert. „Wir haben uns untergehakt. Heute stehen wir mit unseren türkischen Mitbürgern zusammen entschlossen gegen rechts.“

Die damals von der heutigen Prunkmoschee ausgehende Gewaltorgie wäre an dieser Stelle ohnehin heute nicht mehr denkbar. Die damals systematisch zerstörten deutschen Geschäfte der Venloer Straße sind mittlerweile fast alle vertrieben und türkischen Läden gewichen.

  1. #1 von Krösa-Maja am 06/06/2013 - 10:21

    „Wir wollen euer Blut“

    Ist doch ne klare Aussage! Ab nach Rumänien.

  2. #2 von KassandravonTroja am 06/06/2013 - 11:27

    Krösa-Maja: Ob unsere schwachsinnigen, nichtsnutzigen, deutschstämmigen Politiker begreifen, dass sie auch damit gemeint sind? Wie war das noch mal mit dem Füttern des Krokodils in der Hoffnung als letzter gefressen zu werden? Oder müssen wir solche Ansagen nicht so ernst nehmen, weil die das nicht so meinen und sogar als multikulturelle Bereicherung ansehen?
    Fragen über Fragen an Bereicherungs-Böhmer, Türken-Claudschi, Buntes-Gauckler, Bundeshosenanzug?
    Übrigens: Im Farce-Prozess, bei dem es um den Mord an Jonni geht, werden Äußerungen unserer Schätze, Talente und Bereicherer gemacht, das haut dem Faß den Boden aus.

  3. #3 von KassandravonTroja am 06/06/2013 - 12:39

    Übrigens: Türken zeigen uns aber auch, wenn es in Häusern, in denen Türken wohnen, brennt, wie es zu laufen hat. Kolat hat es uns ja gesagt, dass das grundsätzlich ein rechtsradikaler Brandanschlag zu sein hat. Unter einem rechtsradikalen Brandanschlag geht da gar nichts, auch wenn sie ihre Häuser – gewollt oder ungewollt – selbst abfackeln, sei es, dass illegal Strom abgezapft wurde, der liebe, außer Haus wohnende Papi an den Leitungen rumgefummelt oder die Omi im Bett geraucht hat. Ein Hakenkreuz dazugeschmiert und Hitlerparolen gerufen und schon passt das. In bestimmten Foren, Suchmaschinen und in den Statistiken läuft das als rechtsradikale Tat.

  4. #4 von GrundGesetzWatch am 06/06/2013 - 13:19

    „Wir haben uns untergehakt. Heute stehen wir mit unseren türkischen Mitbürgern zusammen entschlossen gegen rechts.“

    Nanu. Ich dachte immer die Grauen Wölfe wären rechtsextrem. Sind die jetzt links oder werden wir von Ehrenfelds Bezirksbürgermeister Josef Wirges ganz kräftig verarscht?

  5. #5 von Sergej am 06/06/2013 - 14:16

    Jaja gegen Rechts-wen meint er damit?Die vielen Rechten Hitler Attentäter`?Die Reaktionären Rechten die SA Leute erschosssen wie es im Horst Wessel Lied betauert wird?Die Türkischen Rechten meint er auf jeden fall nicht.

    Und was meinten die Türken falls sie wirklich Rechte und nicht Nazis gesagt haben mit:
    Und: „Wenn noch ein Ausländer von Rechten verletzt wird, brennen eure Städte.“ gab es in dieser Zeit nicht auch Gewalt zwischen Rechten Türken und Linken Kurden?

  6. #6 von Gudrun Eussner am 06/06/2013 - 14:24

    @ #4 GGWatch, der Bezirksbürgermeister hat verstanden, daß es jetzt darum geht, mit den untergehakten Türken gemeinsam neue NSU-Mörder zu rekrutieren, um die Verhältnisse in der Türkei wieder zugunsten des Lider zu richten. Da kann man gegen die Grauen Wölfe nicht vorgehen, die werden vermehrt als Kontaktpersonen zum Verfassungsschutz benötigt. 😆

  7. #7 von KassandravonTroja am 06/06/2013 - 14:27

    GrundGesetzWatch: Natürlich stehen die geschlossen gegen rechts. Gegen rechts zu stehen ist bedeutend einfacher und ungefährlicher. Die gegen-rechts-Kämpfer werden dafür gut bezahlt – und zwar von denen, die sie bekämpfen und die gegen-rechts-Kämpfer sonnen sich im Lob von gehirngewaschenen Gutmenschen aus allen Lagern der Republik. Wer hat schon so viel Mut wie Stürzenberger und noch einige wenige, die sich gegen linken und muslimischen Terror stellen. Ich möchte keinesfalls den Brandanschlag in Solingen relativieren oder gar schönreden, aber wie wie viele Brandanschläge auf Häuser in denen Türken oder Aslyanten wohnen, gab es seither und wie oft wurden da Rechtsradikale als Täter festgestellt? Wenn die Politiker und die Medien so laut schweigen, dann wissen wir, dass da natürlich nichts mit Rechtsradikalen war. Denn das würde uns nicht wochen- und nicht monatelang sondern jahrelang um die Ohren gehauen. Wir kämen vor lauter Mahnwachen, Gedenkmärschen gegen rechts und Lichterketten nicht mehr auf die Straßen.
    Übrigens Krösa-Maja: „Wir fordern euer Blut!“ – Die Forderer werden es auch bekommen. Das gehört schließlich zur Willkommenskultur. Das Blut von Jonni, Daniel, Kevin, Mel, Tom, David, Ivan, Susanne, Nicole und der anderen über 7.000 von Migranten ermordeten Deutschen haben sie schon bekommen.

  8. #8 von luxlimbus am 06/06/2013 - 17:29

    „Tanz mir die KRÖSA-MAJA – und jetzt den Messer-Jocke…“

    (Musik nach D.A.F. der Mussolini ~ anno ’81 // Protagonisten nach Astrid Lindgreen)

    LOL! Starker Nick-Name!

  9. #9 von Umlandt Gerhard am 06/06/2013 - 18:08


    Deutschland hat keine Politik mehr.
    Nur einen Scheißhaufen.
    Und das schon länger.
    (30 Jahre)

  10. #10 von Nationalliberaler am 06/06/2013 - 18:31

    Nun, die objektiv doch mehr als bedenkliche Beweislage mit Blick auf die Angeklagten,
    die Hinweise auf türkische Verstrickungen und Gutachter, die die Brandstiftungsvariante technisch widerlegten, aber nicht mehr zugelassen wurden, lassen ein Politurteil mit Sündenbockdogmatik möglich erscheinen. Das nur am Rande. Ich möchte aber allen temporär Aufenthaltsberechtigten dringend nahe legen, sich zu mässigen und grundsätzlich GG-konform wie gastdevot zu betragen, da ansonsten bürgerbasierte Ordnungsprogramme der elaborierten Art drohen, gegen die der staatlichen Ordnungskräfte sich als Schülerlotsenprogramm ausnehmen werden.
    Von mir und Millionen anderen gibt es am Tag T minus X definitiv keinen Bereicherungsbonus.

  11. #11 von WachtamRheinbeiRhöndorf am 06/06/2013 - 18:48

    Wenn Ausländer scheiße sind , „sind Ausländer scheiße“.
    Ein analoges Axiom: Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.
    Und das BverfG sagt: wir sehen das Grundrecht auf meinungskonstatierenden ‚Grund zur Annahme‘ nicht unzulässig ausgeübt, unbeschadet einer im Einzelfall zu beleuchtenden Motivation gem. §130, unter gewichtenden Berücksichtigung der stare-decisis-Wirkung, die das Grundrecht entfaltet.

  12. #12 von Heimchen am Herd am 06/06/2013 - 23:44

    #11 von WachtamRheinbeiRhöndorf

    Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose! GENAU!!!! 😉

  13. #13 von türkische SS-Brigaden am 07/06/2013 - 02:58

    Im 3. Reich hatten wir die gleiche Allianz aus 1. deutscher Politik&Wirtschafts-”Elite”, 2. Islam und 3. Horror & Gewalt:
    „Wir wollen euer Blut, wir wollen unsere Rache“, skandieren die jungen Männer. Tobend vor Wut schlagen und treten sie gegen alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Sie greifen Schottersteine aus dem Gleisbett der KVB am Ehrenfeldgürtel, reißen Poller aus der Verankerung, zertrümmern mehr als 60 Schaufenster entlang der Venloer Straße, zünden Knallkörper und entreißen einem Zivilpolizisten seine Pistole. Anwohner, die ihre Fenster öffnen, werden mit allem beworfen, was greifbar ist. „Wir wollen Naziblut“, rufen die Männer. Und: „Wenn noch ein Ausländer von Rechten verletzt wird, brennen eure Städte.“
    Da sind sie wieder: SA und SS! Willkommen im 4. Reich!

  14. #14 von KassandravonTroja am 07/06/2013 - 08:36

    türkische SS-Brigaden: Das dürfte sich bald in mehr Städten so abspielen, wenn unsere Politik, Justiz, Behörden usw. nicht das tun, was diese neuen Herrenmenschen verlangen. Und wenn gerade kein „Rechter“ zur Hand ist, dann helfen diese liebenswerten, herzlichen, lebensfreudigen, uns bereichernden Menschen gerne nach. Sie wollen „Naziblut“ – und sie werden es auch bekommen, denn sie dürfen auch festlegen, wer Nazi ist – und das ist jeder Deutsche. Die Politik, die Justiz, die Behörden ducken sich schon seit Jahren – finden das sicher auch noch toll. Besonders die Politik dürfte sicher geschnallt haben, dass sie über diese Leute keine Macht mehr haben – die kriegt dann der deutsche Steuermichel ab, wenn er in der 30er-Zone 40 fährt, falsch parkt – ohne auch noch jemanden dabei zu behindern – oder seine Steuererklärung nicht richtig ausgefüllt hat.

  15. #15 von Harald am 08/06/2013 - 11:09

    „Als „Lehrstück“ bezeichnet Ehrenfelds Bezirksbürgermeister Josef Wirges aus heutiger Sicht die Geschehnisse vom 3. Juni 1993. „Wir hätten uns den Sorgen unserer türkischen Mitmenschen früher annehmen müssen, uns stärker solidarisch zeigen müssen“, sagt Wirges. Das habe sich inzwischen geändert. „Wir haben uns untergehakt. Heute stehen wir mit unseren türkischen Mitbürgern zusammen entschlossen gegen rechts.““

    Josef Wirges,
    der Offmann der Woche,
    …oohstännich!….

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