Jonny K.: Widerliche Gerichtsszenen

Der Ansturm auf Presseplätze hielt sich in Grenzen und man kam auch ohne Quote für türkische Journalisten aus. Der Prozess gegen die Mörder, die den jungen Jonny K. auf dem Berliner Alexanderplatz totgetreten haben, von der Staatsanwaltschaft vorsorglich bereits als Kavaliersdelikt „Körperverletzung mit Todesfolge“ niedrig angesetzt, gerät zur Vorführung eines gegen orientalische Kriminelle hilflosen Rechtsstaates. Lachende Angeklagte und offenkundig eingeschüchterte Zeugen lassen ahnen, wieviel kriminelle Energie da im Hintergrund brodelt. Die Reaktion eines Schöffen mit gesundem Menschenverstand, droht jetzt die schändliche Vorstellung gänzlich zum Zusammenbruch zu bringen. All das muss die fassungslose Schwester des Mordopfers hilflos mit ansehen. Man schämt sich wieder einmal, in diesem Land zu leben.

Die Morgenpost berichtet:

Jonny K. war laut Anklage in der Nacht zum 14. Oktober 2012 am Alexanderplatz mit Schlägen und Tritten so heftig angegriffen worden, dass er stürzte und später an Gehirnblutungen starb. Sein Tod hatte bundesweit Bestürzung ausgelöst. Sechs Männer im Alter von 19 bis 24 Jahren sitzen wegen des Vorwurfs der Körperverletzung mit Todesfolge beziehungsweise gefährlicher Körperverletzung auf der Anklagebank. Alle haben Schläge oder Tritte eingeräumt. Die Verantwortung für den Tod wiesen die Angeklagten aber zurück.

Grund des Antrages, den Schöffen abzulehnen, war am Donnerstag die Befragung eines Zeugen. Der, so gab er zumindest an, schien unter starken Erinnungslücken zu leiden. Der 23-jährige Ali J. wurde zunächst von einer beisitzenden Richterin ermahnt, sich doch besser zu konzentrieren und seiner Pflicht als Zeuge nachzukommen. Als er dennoch auch die weiteren Fragen mit „ich weiß es es nicht mehr“ oder Kopfschütteln beantwortete, schaltete sich einer der beiden Schöffen ein. Er habe da auch mal eine Frage, sagte er zu Ali J.: „Sind Sie einfach nur feige oder wollen Sie hier das Gericht verarschen?“

„Eine sehr überlegte, präzise, drastische und extrem wertende Äußerung“
Der Vorsitzende Richter Helmut Schweckendieck kritisierte den ehrenamtlichen Richter sofort und sagte, dies sei nicht der Ton, den er hier im Verhandlungssaal hören wolle, erst recht nicht von der Richterbank. Da war es jedoch schon zu spät. Verteidiger Peter Zuriel bat um eine Unterbrechung der Verhandlung.

30 Minuten später folgte der Antrag auf Ablehnung des Schöffen, dem sich alle anderen Verteidiger anschlossen. Sie begründeten den Antrag mit dem Eindruck ihrer Mandanten, der ehrenamtliche Richter sei offenbar verärgert, von dem Zeugen nicht die gewünschten, die Angeklagten belastenden Aussagen gehört zu haben. Es handele sich hier „offenkundig nicht um eine spontane, sondern ganz gezielt um eine sehr überlegte, präzise, drastische und extrem wertende Äußerung“, argumentierte Verteidiger Friedhelm Enners.

Richter Schweckendieck stellte den Antrag auf Ablehnung des Schöffen „zunächst zurück“ und will ihn erst am übernächsten Verhandlungstag, am Donnerstag, 6. Juni, bescheiden. Oberstaatsanwalt Michael von Hagen plädierte dafür, den Antrag als „unbegründet“ abzulehnen. Der Schöffe habe sich unqualifiziert geäußert, so der Anklagevertreter. Das sei aber nicht aus Unmut über die ausgebliebene belastende Aussage geschehen, sondern wegen der generell merkwürdig anmutenden Erinnerungslücken dieses Zeugen.

Ali J. galt als einer der wichtigsten Zeugen in diesem Proezss. Er und zwei weitere junge Männer, die ebenfalls als Zeugen geladen waren, hatten am 14. Oktober in jenem Moment die Diskothek „Cancun“ verlassen, als Jonny K. und dessen Freund Gerhardt C. angegriffen wurden. Bei polizeilichen Vernehmungen hatte sich Ali J. zwar ebenfalls schon auf Erinnerungslücken berufen, hatte sich aber auch an Details erinnern können.

So glaubte er, zumindest gesehen zu haben, dass sechs Personen zwei Personen schlugen und traten. Seine Erinnerungsausfälle begründete er auch damit, noch nie eine größere Prügelei beobachtet zu haben. Was Richter Schweckendieck als schwer nachvollziehbar einschätzte, müsste sich doch Ali J. dann eher besonders gut an das schlimme Geschehen erinnern.

Unter noch größerem Gedächtnisschwund schien der zweite Zeuge, der 22-jährige Fatih M., zu leiden. Er wusste angeblich nicht einmal mehr, wann er am 14. Oktober die Diskothek betrat, wann er sie verließ und warum er an diesem Tag überhaupt ins „Cancun“ gegangen war. Gebetsmühlenartig beantwortete er fast jede Frage mit Sätzen wie „ich kann mich nicht erinnern“ und „ich weiß es nicht mehr“.

Auch in den Medien wollte er kaum etwas über den Tod von Jonny K. gelesen oder gesehen haben, weil er keine Zeitung lese und nur sehr selten Fernsehen schaue. Schweckendieck äußerte Unverständnis: „Es fällt schwer, das zu glauben. Wissen Sie überhaupt, worum es in dem Prozess geht?“ Fragen des Gerichts und auch der Verteidiger, ob er vor seiner geplanten Zeugenaussage von anderen Personen unter Druck gesetzt worden sei, verneinte Fatih M. auffällig genervt und nachdrücklich.

Etwas genauer konnte sich der dritte Zeuge, der 23-jährige Muhammet A. erinnern. Er wusste zumindest noch, wann und warum er und die beiden anderen Zeugen am 14. Oktober ins „Cancun“ gegangen waren und dass er beim Verlassen der Diskothek die Prügelei gesehen habe. Allerdings habe er keine Brille getragen und aufgrund seiner Kurzsichtigkeit nicht viel erkennen können. Bei der Polizei hatte er noch zu Protokoll gegeben, dass der am Boden liegende Mann – offenkundig Jonny K. – getreten worden sei. Auch direkt mit dem Fuß von oben aufs Gesicht. In dem Protokoll war von einer „stampfenden Bewegung“ die Rede.

Einige Angeklagte lachten, als sie die Aussagen der drei Zeugen hörten. Auch auf den Zuschauerbänken war, offenbar von Angehörigen der Angeklagten, lautes Lachen zu hören. Jonny K.s Schwester Tina., die den Prozess als Nebenklägerin verfolgt, und ihr Lebensgefährte Gerhardt C. hatten zeitweise sichtlich Mühe, die Fassung zu bewahren.

  1. #1 von Blond am 31/05/2013 - 10:13

    Da lohnt sich kein Kommentar mehr.
    Ähnliches habe ich vermutet.
    Ein ganz bestimmtes Klientel darf in DE ungehindert und ungesühnt Menschen bestialisch ermorden.
    Ohne Grund.
    Einfach so.
    Hatten wir schon mal.

  2. #2 von Meckerer am 31/05/2013 - 10:34

    Duie BRD ist kein Rechtsstaat mehr die Justiz bestrht aus Id..ten und die BRD ist bereits in der Scharia und als Anhängsel der Türkei verkommen. Eklig.
    Mit tut nur die Schwester von Jonny leid die alles ertragen muß.Man merkr sich sich linke Justiz in das letzte….

  3. #3 von Heimchen am Herd am 31/05/2013 - 10:36

    Warum gibt es überhaupt noch einen „Prozess“?

    ALLE leiden an Gedächtnisstörung, vielleicht sollte man ihnen mal ein paar Schläge an
    den Hinterkopf geben, das erhöht das Denkvermögen! :mrgreen:

    MEIN URTEIL……. ALLE LEBENSLANG INS ARBEITSLAGER!!!

  4. #4 von Heimchen am Herd am 31/05/2013 - 10:44

    Seht Euch dieses Video an, dann bekommt man das Kotzen! :mrgreen:

    Maria Böhmer (CDU) fordert mehr Wertschätzung für Einwanderer

  5. #5 von KassandravonTroja am 31/05/2013 - 10:53

    Es war doch zu erwarten, dass sich solche Szenen abspielen würden. Unsere Justiz und unsere Politik sind derart verkommen, dass es einem nur noch übel werden kann. Sie sind so tief gesunken, dass es nicht mehr tiefer geht. Aber ich denke mal, dass jetzt unsere Gutmenschen auch aufwachen. Man hört sehr wenig von ihnen. Aber es wird uns nichts nützen. Die Politik wird weiterhin diesen Leuten in den Allerwertesten kriechen und die Justiz wird weiterhin ekel- und abscheuerregende Schauspiele abliefern, wenn wieder mal ein Deutscher gemessert, ins Koma – oder totgeprügelt wurde. Wir können im September können wir diese Politkaste abwählen.

  6. #6 von KassandravonTroja am 31/05/2013 - 12:30

    Übrigens: Was sagen denn da Kolat und Mayzek dazu? Die sind ja so schweigsam. Aber wahrscheinlich warten sie mal wieder darauf, dass sich Türken wieder über Diskriminierung und Ausgrenzung beklagen und dann gehts wieder in die Vollen mit , Forderungen, Unverschämtheiten, Frechheiten, Unterstellungen, Bezichtigungen, Erpressungen, Drohungen und Kriminalisierung der Deutschen.

  7. #7 von Jemeljan am 31/05/2013 - 15:35

    Ja, was hatten wir denn erwartet ? Einen fairen Prozess, wo tatsächlich noch nach Recht und Gesetz geurteilt wird ? So etwas wie „Gerechtigkeit“ gibt es im Strafrecht ja generell nicht, weil diese ja subjektiv ist. Aber wenigstens einen sauber laufenden Prozess, ohne das übliche „Arme-Täter, Opfer der Gesellschaft“-Gesabbel hätte es eigentlich schon sein dürfen.
    Mich nervt neben den „überraschenden“ (hüstel) Gedächtnislücken der Zeugen und dem Insistieren der Medien auf dem „pöhsen, pöhsten“ Ausbruch des Schöffen vielmehr die Art und Weise, wie der Prozess durch die Horden der Täter-Symphatisanten und deren Familien von der Besucherbank aus beeinflusst wird. Die Nebenklägerin, Tina K. , muss an jedem Prozesstag Spießrutenlaufen und neben der Trauer um den Tod ihres Bruders sich auch noch von den neuen „Herrenmenschen“ verhöhnen lassen. Das ist sowas von eklig.
    Nebenbei: brauchbarer Kommentar hier
    http://kassandrenrufe.wordpress.com/2013/05/31/zweierlei-prozess/

  8. #8 von rainer franzolet am 31/05/2013 - 16:04

    Ich hoffe mal das ich nicht der einzige bin der Flagge zeigt egal wo ich mich aufhalte. Ich sehe überall nur ängstliche Deutsche und Migranten, die in gruppen auftreten sie Adolfs SA. Mir reicht`s. Von der Politik und Justiz erwarte ich nichts mehr. Wenn Deutschland zu einem L
    and der Duckmäuser und Jammerlappen verkommt dann ohne mich.

  9. #9 von Sanngetall am 31/05/2013 - 18:06

    Eher glaube ich an die Unschuld einer Hure als an die Gerechtigkeit der deutschen Justiz

  10. #10 von Simbo am 31/05/2013 - 18:32

    #6 Kassandra

    Schau doch mal bei pi vorbei. Da gibt es einen Artikel „Brief an Kolat: Rutschen Sie mir doch den Buckel runter“ . Heute erschienen und von Claudio Casula verfasst.

  11. #11 von Heimchen am Herd am 31/05/2013 - 18:55

    Da braucht Kassandra gar nicht zu PI, WIR hatten den Beitrag schon gestern auf QQ!

    https://quotenqueen.wordpress.com/2013/05/30/migrant-an-migrant/

  12. #12 von KassandravonTroja am 31/05/2013 - 20:25

    Simbo: Ich habe den „Brief an Kolat“ sowohl hier als auch bei pi gelesen. Und ich kann Claudia Casula sehr gut verstehen.

  13. #13 von Heimchen am Herd am 31/05/2013 - 21:00

    #8 von rainer franzolet….. 😉

    Frei geboren – Frei sterben

  14. #14 von mike hammer am 31/05/2013 - 21:33

    es ist nicht ISLAM . (sagen uns die gutmenschen)

    its Not About The Nail

  15. #15 von KassandravonTroja am 01/06/2013 - 08:50

    Ich meinte natürlich „Claudio“.

  16. #16 von Deutschländer am 02/06/2013 - 01:32

    Naja, diese Vorgehensweise ist doch bekannt.

    Kann man z.b. auch in Bremen immer wieder sehr schön beobachten, dass Zeugen und sogar Anwälte und Richter vor der Verhandlung eingeschüchtert und bedroht werden und sich dann wundersamerweise an nichts mehr erinnern können bzw. schöne milde Bewährungsurteile fordern und verhängen.

    Nur hilft es echt nix, auf die feixenden Täter und ihre Banden zu schimpfen. Denen geht das am Arsch vorbei.
    Die Verantwortlichen sitzen hinter dem Richtertisch und im Innen- und Justizministerium.
    Würden die nämlich ihren Amtseid ernst nehmen, gäbe es da nix zu feixen.