Wer half den Boston-Mördern?

Ermittler in den USA gehen davon aus, dass die beiden Terroristen von Boston weitere Helfer aus dem islamischen Milieu hatten. Die Bomben wurden nach Anleitungen aus dem islamischen Magazin Inspire gebaut, das für den Dschihad in westlichen Ländern wirbt und den Rechtgläubigen praktische Ratschläge zur Durchführung mit einfachen Mitteln gibt. Dennoch wird vermutet, dass es auch praktische Hilfe für die Terroristen gab.

BILD berichtet:

Die mutmaßlichen Hauptverantwortlichen der Bomben-Anschläge von Boston sind ermittelt. Doch die Ermittler vermuten, dass die Brüder nicht allein gehandelt haben. Jetzt suchen sie im Umfeld von Dschochar und Tamerlan Zarnajew nach möglichen Helfern.

Es gebe noch immer „Personen von Interesse in den USA“, welche die Bundespolizei FBI gern befragen würde, sagte der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus, der Republikaner Mike Rogers, dem Sender ABC.
Hatten die Boston-Bomber doch Helfer?

Tagelang fahndete das FBI nach einem mysteriösen Mann. Jetzt haben sie den Mann gefunden. Er heißt Mikhail Allakhverdov (39), genannt Misha. Ein zum Islam konvertierter Armenier.

„Ich war nicht sein Lehrer. Und wenn ich sein Lehrer gewesen wäre, hätte ich sichergestellt, dass er niemals so etwas getan hätte, zitiert die „Los Angeles Times“ den Mann.

Allakhverdov lebte bis vor drei Jahren in Boston und sagte den Ermittlern, er kannte den älteren Zarnajew, aber nach dem Wegzug hatte er keinen Kontakt mehr. Das FBI überprüft derzeit seine Angaben.

Auf die Spur Allakhverdovs brachte das FBI die Mutter der Boston-Bomber. Subeidat Zarnajewa sagte: „Wir mochten ihn vom ersten Augenblick an. Misha hatte ein Talent, über den Islam zu sprechen.“

Die aus Tschetschenien stammenden Brüder Dschochar und Tamerlan Zarnajew beschuldigt, die Anschläge auf den Boston-Marathon am 15. April ausgeführt zu haben, bei denen drei Menschen getötet und mehr als 260 weitere verletzt worden waren.

Der 26 Jahre alte Tamerlan Zarnajew wurde bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei getötet, sein 19-jähriger Bruder später schwer verletzt gefasst. Er liegt in der Krankenstation eines Gefängnisses.

Eine detaillierte Analyse der Bomben hatte ergeben, dass die Sprengsätze nach einer Anleitung des digitalen al-Qaida-Magazins „Inspire“ gebaut wurden, berichtet NBC News.

Laut dem Regierungsbericht hielten sich die Terroristen an eine Rohrbomben-Bauanleitung aus dem Artikel des Magazins „Wie man eine Bombe in der Küche deiner Mutter baut“. Mindestens eine der verwendeten Bomben in Watertown sei ein mit Klebeband umwickelter Rohrbogen gewesen – genau so wie in „Inspire“ beschrieben.

Im Artikel stehen ebenfalls Anleitungen für Bomben aus Schnellkochtöpfen. Diese Konstruktion benutzten Tamerlan und Dschochar Zarnajew für die Bomben, die beim Marathon gezündet wurden.

Das „Inspire“-Magazin wurde im Juli 2010 von al-Qaida ins Leben gerufen. Es soll unter den US-Muslimen und anderen westlichen Moslems den Dschihad schüren.

Der Abgeordnete Michael McCaul sagte dem Sender Fox News, er gehe davon aus, dass die Verdächtigen eine entsprechende Ausbildung erhalten hätten, um die Anschläge auszuführen.

  1. #1 von KassandravonTroja am 30/04/2013 - 18:25

    Ich denke auch, dass die beiden Terroristen Helfer hatten. Wobei schon wieder die Verschwörungstheorien ins Kraut schießen. Das ganze sei inszeniert und das viele Blut auf dem Boden sei kein Blut sondern rote Farbe oder Ketchup. Die Mutter dieser beiden Früchtchen tut sich da besonders hervor. Es wird genügend Gutmenschen geben, die begeistert auf diesen Zug „Es war doch nur eine Inszenierung“ springen. Ich würde dann gern mal die Verletzten befragen, ob ihre Verletzungen auch nur inszeniert sind, und womöglich leben die „Ermordeten“ noch und laufen qietschvergnügt irgendwo rum.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 30/04/2013 - 18:38

    Friedrich berät in den USA über Terrorabwehr….. 😆

    Zwei Wochen nach den Bombenanschlägen von Boston hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) vor der Bedrohung durch terroristische Einzeltäter auch in Europa gewarnt. „Die Grundstruktur der Gefährdung ist ähnlich wie in den USA“, sagte Friedrich am Montag (Ortszeit) bei einem Besuch in Washington. Derzeit gebe es aber keine konkreten Hinweise auf eine Anschlagsgefahr in Deutschland.

    „Der Innenminister erklärte, dass die USA kurz nach dem Anschlag auf den Bostoner Marathonlauf den Kontakt mit den deutschen Sicherheitsbehörden aufgenommen hätten. Beide Länder seien bei der Terrorbekämpfung „engstens vernetzt“ und würden „auf allen Ebenen“ gut zusammenarbeiten.“

    WIR haben immer ein paar schläfer bei uns! :mrgreen:

    „Die Bomben im Zielbereich des Marathons sollen zwei aus einer tschetschenischen Familie stammende Brüder gelegt haben, die seit Jahren legal in den USA lebten.“

    WAS heißt hier SOLLEN??? Ich verstehe die Frage nicht, das ist doch erwiesen, oder??

    Weiter zum Artikel: http://nachrichten.freenet.de/topnews/friedrich-beraet-in-den-usa-ueber-terrorabwehr_3890256_533312.html

    So ein Schwachsinn! :mrgreen:

  3. #3 von Lomar am 30/04/2013 - 18:38

    Wer glaubt, es gäbe keine Hintermänner, der muss nicht klar im Kopf sein.
    Selbstmordattentäter sind meist irgendwelche naiven Deppen, die man vorher geködert hat. Die Chefs sind doch nicht so blöd und ballern sich selbst in die Luft. Nein, es müssen schon welche sein, die ordentlich indoktriniert wurden und an 72 Jungfrauen als Belohnung glauben. Konvertiten bieten sich immer an. Wer zum Islam übertritt, muss einfach nicht dicht sein.

  4. #4 von KassandravonTroja am 30/04/2013 - 18:58

    @Heimchen am Herd: Ach, der Friedrich! Und der berät auch noch die USA in Sachen Terrorabwehr. Nur hier kriegt er diesbezüglich gar nichts gebacken. Meldungen diesbezüglich fangen immer an mit: „Friedrich will..“ – Salafisten das Hartz kürzen, sie ausweisen, er will prüfen, will beobachten, lässt mal etwas vom Stapel um den Dumm-Michel zu beruhigen – und das auch nur vor wichtigen Wahlen. Wenn die Wahlen vorbei sind, gehts wieder weiter wie gehabt. Islamisten, Djihadisten, Gotteskrieger, Terroristen und solche, die es werden wollen, erleben hier die volle Unterstützung unserer Politik.

  5. #5 von Sempronius Densus Bielski am 30/04/2013 - 21:57

    Das Öl in den islamischen Ländern ist das Problem. Es gibt den terrorunterstützenden Staaten Macht und Geld. Würde man ihnen das Öl wegnehmen, wäre es bedeutend ruhiger auf der Welt.

  6. #6 von KassandravonTroja am 01/05/2013 - 09:18

    @Sempronius Densus Bilski: Zustimmung, es ist das Öl, dass diesen Staaten die Macht gibt und das unsere Politiker zu Kriechern und Weicheiern gemacht hat. Wenn die kein Öl hätten, wäre es bedeutend ruhiger auf der Welt.

  7. #7 von punikoff am 02/05/2013 - 12:20

    Es ist nur eine Überlegung: Wenn es tatsächlich nur um Öl geht, ist die Reaktion der Terroristen stupide, aber verständlich. Die Autoindustrie, die ja noch hauptsächlich Autos herstellt, die mit Treibstoff fahren, der aus Öl gewonnen wird, setzt auf erneuerbare Energien, wie Hybrid und Elektro. Die Turbane haben Angst, dass die Öl-Interessenten abspringen!

    Ich hab schon besser gesponnen. Vermutlich war einfach nur purer Hass auf Amerika.