Aus für deutschen Biosprit

raps

Die deutsche Umweltangst beschränkt sich nicht auf den Ausstieg aus allen modernen Technologien und die Energiegewinnung mit Windmühlen. Auch bei der Biosprit-Hysterie waren die Deutschen ganz vorne mit dabei. Wertvolle Ackerflächen, auf denen Bauern seit Jahrhunderten hochwertige und vielfältige Lebensmittel für die Menschen in Deutschland anbauten, verwandelten sich schlagartig in grellgelbe Monokulturen eines weitgehend nutzlosen Unkrauts. Tausende Bauern gingen den grünen Scharlatanen auf den Leim und wurden durch Steuersubventionen zum Rapsanbau gedrängt. Alles natürlich unter der Schirmherrschaft der EU-Bürokratie, deren Anweisungen die deutsche Politik in hündischen Gehorsam vorbildlich übererfüllte. Jetzt aber gefällt es den Herren zu Brüssel, es sich anders zu überlegen. Und damit ist die gesamte Jahresernte aus Deutschland unverkäuflich. Viele Bauern stehen vor dem Ruin.

Die WELT berichtet:

Es ist die Geschichte eines Sprinters, der vorausprescht und erst hinter der Ziellinie erfährt, dass er schon mit dem Startschuss disqualifiziert worden war.

Der Schnellstarter ist die deutsche Biokraftstoffindustrie. Die Europäische Union hatte es der Branche schon 2009 zur Pflicht gemacht, nur noch nachhaltig produzierte Biomasse zu verwenden.

Von der Aussaat bis zum Tank sollten Landwirte, Agrarhändler, Ölmühlenbetreiber und Biokraftstoffproduzenten nachweisen können, dass für den Biosprit kein Regenwald gerodet, kein Grünland umgebrochen und kein Moor trockengelegt wurde: Ohne Nachhaltigkeitszertifikat sollte nichts mehr auf den europäischen Markt dürfen.

Biosprit, so das Ziel der Nachhaltigkeitsverordnung, sollte helfen, die EU-Klimaschutzziele ohne unerwünschte Nebenwirkungen zu erfüllen. Insbesondere billige Palmöl-Importe aus Indonesien und Malaysia waren den EU-Beamten suspekt: Sie sollten nur unter strengen Auflagen möglich sein. Für die weiße Weste der europäischen Klimaschützer sollten keine Regenwälder und Orang-Utan-Reservate dran glauben müssen.

Deutschland wäre nicht das Land der Energiewende, wenn es sich die Erfüllung der EU-Wünsche nicht sofort zur Herzensangelegenheit gemacht hätte. Unverzüglich gingen Behörden und Agrarverbände daran, die EU-Verordnung in nationales Recht umzusetzen: Die deutschen Nachhaltigkeitszertifizierungssysteme ISCC-DE und REDcert-DE wurden noch 2010 von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung offiziell anerkannt und sofort in ganz Deutschland genutzt.

Prüfer zogen über die Lande und kontrollierten in Stichproben die Produktionsbedingungen der Betriebe. Allein mehr als 1000 Agrarfirmen erwarben das REDcert-DE-Zertifikat – bei Kosten von mehreren Tausend Euro pro Betrieb. Bis weit nach Osteuropa hinein orientieren sich Rohstofflieferanten seither am deutschen Ökosiegel.

Zwar hatte Deutschland die europäische Richtlinie als erstes EU-Land überhaupt umgesetzt, während Länder wie Polen, Spanien oder Frankreich lange Zeit überhaupt keine Anstrengungen unternahmen.

Doch wenn die deutsche Agrarbranche darauf gehofft hatte, für ihre Vorreiterrolle die Anerkennung der EU-Kommission einzuheimsen, wurde sie brutal enttäuscht: Mitten in der Rapsernte 2012 ließ die EU-Kommission die völlig konsternierten Unternehmen wissen, dass es nun ein europäisches Zertifikat gebe und der deutsche Nachhaltigkeitsnachweis damit ab sofort nicht mehr anerkannt wird.

Die gesamte deutsche Rapsernte 2012 gilt der EU nun auf einmal als nicht nachhaltig produziert – und ist damit außerhalb Deutschlands kaum noch verkäuflich. Bei den Ausschreibungsrunden der Mineralölkonzerne, die regelmäßig zu Jahresbeginn ihren Biosprit fürs ganze Jahr im Voraus einkaufen, gingen die deutschen Hersteller leer aus.

Denn die Kraftstoffmultis haben kein Interesse, E5, E10 oder Biodiesel ohne Nachhaltigkeitsnachweis auf den Markt zu bringen, der sich anderswo auf keine nationale Bio-Quote anrechnen ließe.

Die Folgen für die ohnehin hart bedrängte deutsche Biospritbranche sind dramatisch – und für den Klimaschutz womöglich auch. „Unsere Produktionsanlage in Mecklenburg-Vorpommern steht in diesem Sommer voraussichtlich komplett still“, sagt Robert Figgener, Geschäftsführer des Lünener Biodieselherstellers Ecomotion GmbH. „Ich habe in diesem Jahr so gut wie nichts verkauft.“

Ähnlich klingt es beim führenden konzernunabhängigen Biokraftstoffproduzenten Verbio AG in Sachsen-Anhalt, der rund zwei Drittel seines Umsatzes mit Biodiesel erwirtschaftet: Dort ist die monatliche Verarbeitungsmenge auf gerade noch ein Sechstel der üblichen Menge eingebrochen. „Das zwingt uns, den Rohstoff Rapsöl durch Palmöl zu ersetzen“, schimpft Verbio-Chef Claus Sauter.

Die Bundesregierung ist alarmiert: „Die deutsche Wirtschaft ist nun gezwungen, nachhaltig zertifizierte Ware in Märkten abzusetzen, die keine Zertifizierung verlangen“, erklärte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: „Dies führt bei den Betrieben zu negativen wirtschaftlichen Auswirkungen, da Preisabschläge hingenommen werden müssen.“

Petra Sprick, Geschäftsführerin des Verbandes der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland, spricht von Preisabschlägen zwischen drei und fünf Euro pro Tonne, die Hersteller akzeptieren müssen, weil sie ihre Ware nur noch in wenigen Ländern loswerden. „Das geht direkt vom Gewinn ab.“

Zudem drohten weitere Kosten: Die Betriebe müssen sich zusätzlich für mehrere Tausend Euro das EU-Zertifikat besorgen, damit der Ernte 2013 nicht dasselbe Schicksal droht. Diese Aussicht treibt Agrarhändler auf die Barrikaden: „Vor allem viele kleine Landhändler empfinden das als reine Schikane“, sagt Sprick. „Wir hören von immer mehr Betrieben, die eine neue Zertifizierung nicht mehr mitmachen wollen, die streiken.“

  1. #1 von Martin1 am 29/04/2013 - 19:02

    Schön, wieder eine grüne Traumseifenblase, die geplatzt ist.

    Wann kommt denn das „Aus für die Energiewende“? Und das „Aus für die doppelte Staatsbürgerschaft“, und das „Aus für ungezügelte Einwanderung von Moslems“?

    Ich hoffe sehr bald!

    Um die Bauern, die aus Profitgier Monsato-Genraps angebaut (und mit deren Pestizid Roundup behandelt) haben, tut es mir übrigens nicht wirklich leid!

  2. #2 von marc am 29/04/2013 - 19:24

    Die Roten fangen schon wieder an Kirchen Illegal abzureissen:

    Die Saint-Jacques-Kirche in Abbeville ist abgerissen worden. Jetzt liegen Steinhaufen am Platz des Gotteshauses, das zwischen 1868 bis 1878 gebaut worden war. Die alten Steine der Kirche werden mit Kippern weggeräumt und entsorgt. Die Diözese von Amiens, die Einwohner von Abbeville, Franzosen, Deutsche und Russen stehen unter Schock.

    Franzosen, Europäer und die ganze christliche Welt fragen sich, was in Frankreich passiert. Werden bald andere Kirchen dem Schicksaal von Saint-Jacques folgen?

    Während Russland seine Kirchen seit dem Zerfall der UdSSR wiederaufbaut, zerstört Europa jetzt seine Gotteshäuser, obwohl sie doch ein Kulturerbe seiner Zivilisation sind. Bretonen der Gemeinde Plounerin haben bewiesen, dass man eine Kirche renovieren kann. Die dortige Kirche wurde zwischen 1875 bis 1878 errichtet. Mit einer Volksabstimmung im Jahre 2010 haben die 700 Bretonen mit Erfolg das Renovierungsprogramm durchgeboxt.

    http://german.ruvr.ru/2013_04_29/Illegaler-Abriss-von-Kirche-in-Frankreich-lost-Emporung-aus/

  3. #3 von zweitesselbst am 29/04/2013 - 20:44

    Ja, wenns sich nicht mehr lohnt, ist Schluss mit lustig, äh grün. ^^

  4. #4 von Tyrannosaurus am 29/04/2013 - 21:20

    Schön zu sehen das die SGU, die SSharia Grüne Untergrundarmee, so erfolgreich darin ist Deutschland Schaden zuzufügen! Wenn die rotgrüne Pest wieder an die Macht kommt wird sie DEUTSCHLAND in den Gesammtverantwortungsruin im südlichen Sumpf ohne Boden treiben und in Brüssel eine nie dagewesene schreckliche Euroökokratur erschaffen mit Generalvollmacht über unser Volksvermögen! Eine ALTERNATIVE zu diesen alternativlosen Deutschlandabschaffern muss her: Eine ALTERNATIVE für DEUTSCHLAND! Damit unser Land wieder frei ATMEN kann!Deshalb nicht vergessen: „Wahltag ist Zahltag“! Yes we can!!!

  5. #5 von Jeremias am 30/04/2013 - 00:01

    Die Rache der EU an den Deutschen. Bundeskanzlerin Merkel, die mächtigste Frau der Welt(NewYorkTimes). Nichts anderes ist von einer FDJ-Sekretärin für Agitprop – Lügenpflege – zu erwarten. Aber diese Landwirte wählen wieder CDUCSUSPDFDPDieGrünenDieLinken. Sie sind eben bodenständig. Und wenn sie ungespitzt bis Unterlippe in ihren Boden gehauen werden.

  6. #6 von zrwd am 30/04/2013 - 19:08

    dder biosprit war ursprünglich eine Erfindung der GrünfaschiistInnen, die heutzutage damit nicht mehr zu tun haben wollen.