Köln: Juden kommen in den Keller

Die Nürnberger Rassegesetze nahm der Kölner mit Humor

Die Nürnberger Rassegesetze nahm der Kölner mit Humor

Im Kölner Streit um das geplante Jüdische Museum am Rathaus bahnt sich das an, was Kölner selbstherrlich eine „Kölsche Lösung“ nennen. Damit meinen die latent fremdenfeindlichen Kölner jene gewitzten Hintertürchen, mit denen sie sich stets gegen Fremde verklüngelt haben. Das Jüdische Museum passt vielen Kölnern nicht, angeblich ist auch kein Geld dafür vorhanden. Die kölsche Lösung sieht jetzt so aus, dass man statt dessen ein „Haus der Kölner Geschichte“ baut. Das kostet genauso viel, aber dafür wäre Geld da. Und gebraucht wird es auch, nachdem es sogar für das übrige Deutschland schon ein Haus der Geschichte in Bonn gibt.

Das wäre so aber noch keine Kölsche Lösung, denn man muss ja pfiffig auch den Juden noch eins auswischen. Da das Haus über der Grabungsstätte der mittelalterlichen Synagoge entsteht, kann man den jüdischen Teil der Kölner Geschichte dann im Keller besichtigen. Das entspricht auch dem Anteil jüdischer Geschichte in Köln, denn schließlich war die toleranteste aller Städte vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert 500 jahre lang „judenrein“, nachdem man mit Pogromen etwas nachgeholfen hatte. In Vorbereitung des neuesten Narrenstreiches hatte OB Roters (SPD) kürzlich den archäologischen Leiter des Projektes bereits gefeuert (QQ berichtete). Der hatte etwas zu laut über antisemitische Strömungen bei der Kölner Obrigkeit nachgedacht.

Der Stadtanzeiger berichtet:

Der Kölner Historiker Martin Stankowski hat eine Reihe von Kölner Persönlichkeiten jenseits der Parteigrenzen um sich versammelt, die einen neuen Vorschlag zur Bebauung des Rathausvorplatzes machen. Statt eines Jüdischen Museums soll über der Archäologischen Zone ein „Haus der Kölner Geschichte“ entstehen, das die Geschichte des Judentums in Köln ebenso wie die römisch-fränkische Zeit als Teil der Kölner Stadtgeschichte darstellt.

Grundlage könnte der ursprüngliche Architektenentwurf für das Jüdische Museum sein. Außerdem müsste das Stadtmuseum aus seinem sanierungsbedürftigen Bau an der Zeughausstraße an das Rathaus umziehen und ein grundlegend neues Konzept erhalten. Der bisher vorgesehene Erweiterungsbau wäre damit überflüssig.

  1. #1 von mike hammer am 27/04/2013 - 14:26

    wir brauchen kein museum in köln, wär gut wenn mal den antisemitendreck von der kölner
    domplatte entfernt. die kölner sollen sich lieber selber ein museum hinstellen,
    als erinnerung an die türkischen herren die dort bald herrschen
    werden. jüdisches museum, puh, geschenkt!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 27/04/2013 - 15:26

    Um die HASSWAND….. kümmert sich schon Gerd B-Mann! 😉

    Neues altes Thema

    Jetzt bin auch ich dran! Vor dem Kölner Dom wird nicht mehr nur gegen Israel gehetzt, sondern auch gegen den Oberbürgermeister Kölns und ganz persönlich gegen mich. In einem Flugblatt von Walter Herrmann, das vor dem Dom verteilt wird, wird behauptet, ich sei kriminell.

    http://tapferimnirgendwo.com/2013/04/20/neues-altes-thema/

  3. #4 von Heimchen am Herd am 28/04/2013 - 12:11

    Habe ich bei Heplev entdeckt! 😉

    WATCHMAN

  4. #5 von mike hammer am 28/04/2013 - 16:26

    #QQ

    von-ARO1

    [Grossbritannien] Im Dienst der Palästinenser

    Danke an Renate fuer die Uebersetzung dieses Ynet-Artikels von Elyakim Haetzni.

    Kommentar:

    Britanniens Beteiligung beim Aufbau der palästinensischen Armee ist angesichts seiner dunklen Vergangenheit sehr problematisch

    Der britische Botschafter in Israel, Matthew Gould, unterstützt mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln die palästinensische Armee; diese habe, so sagt er, eine zentrale Rolle beim Aufbau eines palästinensischen Staates. Er drängt Israel dazu, seine Befehlsgewalt an die palästinensische Armee in den Gebieten B und C abzutreten; weiterhin offenbarte er, dass das Vereinigte Königreich “in die Ausbildung der Sicherheitskräfte der Palästinenser investiert… Wir haben hochrangige erfahrene Offiziere an den Ausbildungsstätten der Palästinenser integriert.”

    Indessen, uns Juden erinnert dieses Vorgehen an andere “erfahrene” britische Offiziere; und zwar an solche wie Glubb Pascha und all die anderen britischen Kommandeure, die die jordanische Armee aufgebaut und während ihrer Invasion des Landes Israel 1948 befehligt haben, um den UN Teilungsplan zu vereiteln. Es waren genau diese Streitkräfte, die damals Gush Etzion und das jüdische Stadtviertel in Jerusalem zerstört haben und die tausende jüdischer Soldaten und Zivilisten getötet haben.

    Wir Juden erinnern uns auch an die Worte des antisemitischen Generals Evelyn Barker, dem Kommandeur der britischen Streitkräfte im Land Israel:

    “(Wir) werden die Juden so bestrafen, wie es der Rasse besonders missfällt, indem wir ihre Taschen treffen und sie mit unserer Verachtung strafen.”

    Und vor Barker war da ein Col. Waters Taylor, der Finanzberater des Muftis Haj Amin el-Husseini; Taylor erklärte dem Mufti während des Pogroms von 1920, dass über Ostern genügend gewaltsame Unruhen in Jerusalem stattfinden müssten, damit sowohl General Bols (Oberster Verwaltungsbeamter, 1919-20) als auch General Allenby (Kommandeur der ägyptischen Streitkräfte, 1917-19, anschließend Hoher Kommissar in Ägypten) dafür eintreten, dass der Plan aufgegeben wird, einen Staat im jüdischen Heimatland zu schaffen. Waters Taylor erläuterte weiter, dass dies nur mittels Gewalt erreicht werden könnte.

    Nach den Aufständen sagte Col. Waters Taylor zu Moussa Kazim, dem Bürgermeister von Jerusalem:

    “Ich habe euch eine günstige Gelegenheit verschafft; fünf Stunden lang war Jerusalem ohne militärischen Schutz; ich hatte gehofft, dass ihr diese Gelegenheit nutzen würdet, aber ihr habt versagt.“

    Auf diese Weise entstand die Redewendung der Mörder “Dola Maana“ (die Regierung ist mit uns). Sie ist noch älter als die Redewendung “Itbach al Yahud“ (schlachtet die Juden ab).

    weiter auf…:

    http://aro1.com/im-dienst-der-palastinenser/