Stinkbombe an Wowereit

Mit dem Schrecken davon gekommen: Berlins regierender Bürgermeister (links)

Mit dem Schrecken davon gekommen: Berlins regierender Bürgermeister (links)

Auch an den Maßnahmen terroristischer Gegner lässt sich offenbar die Bedeutung eines Politikers messen. Während gerade in den USA der Präsident und Senatoren mit Rizin, einem der gefährlichsten Gifte (und übrigens ein Naturprodukt) angegriffen werden, reicht es beim Berliner regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit nur für eine Stinkbombe – die offensichtlich nicht einmal dazu bestimmt war, Schaden anzurichten. Auf der Poststelle des Rathauses wurde am Mittwoch ein verdächtiges Päckchen geöffnet, das ein verschlossenes handelsübliches (und daher vermutlich korrekt beschriftetes Fläschchen) mit der übel riechenden Substanz Buttersäure enthielt. Gefährlich ist so ein Scherz trotzdem, denn  man kann bei Wowereit nicht unbedingt voraussetzen, dass er gewusst hätte, dass Buttersäure keine von einem politischen Verehrer zugesandte Delikatesse ist.

Der STERN berichtet:

In der Poststelle des Roten Rathauses in Berlin ist ein Päckchen mit Buttersäure entdeckt worden, das an den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) adressiert war. Nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA steckte in dem verdächtigen Päckchen eine handelsübliche Flasche mit der übelriechenden Flüssigkeit. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung von dem Paket mit Buttersäure und einer Einwegspritze berichtet. Ein Bekennerschreiben soll sich nicht in dem zehn Zentimeter hohen Paket befunden haben. Eine Stellungnahme des Senats liegt bislang nicht vor.

Wir empfehlen Wowereit, das Fläschchen den im Kampf gegen Rechts stehenden Genossen zu spenden, die Buttersäure immer mal gerne einsetzen – so etwa seinerzeit gegen den Anti-Islamisierungskongress von Pro Köln.

  1. #1 von Heimchen am Herd am 18/04/2013 - 18:27

    Huch….was ist das denn?? 🙄

    KONKURRENZKAMPF

    Buttersäure-Anschläge im Freiburger Rotlichtmilieu
    Konkurrenzkampf mit üblen Mitteln: Im Rotlichtmilieu Freiburg hat es erneut Anschläge mit Buttersäure gegeben. Seit August wurden fünf Fälle registriert – die Polizei rechnet mit einer deutlich höheren Dunkelziffer.

    Seit August hat die Kriminalpolizei fünf Anschläge mit Buttersäure auf verschiedene Terminwohnungen registriert, in denen Prostituierte ihre Dienste anbieten. „Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein“, sagt Kriminalhauptkommissar Paul Schneider. Denn im Milieu ist die Neigung nicht besonders hoch, Anzeige zu erstatten und mit der Polizei zu reden. Nicht zuletzt deshalb, weil sich manche der Damen illegal in Deutschland aufhalten.

    Wo’s zum Himmel stinkt, geht kein Freier hin 🙄

    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/buttersaeure-anschlaege-im-freiburger-rotlichtmilieu–20452289.html

    Der wird doch nicht…… OMG….Klaus! 🙄

  2. #2 von Gudrun Eussner am 18/04/2013 - 20:15

    „Mit dem Schrecken davon gekommen: Berlins regierender Bürgermeister (links)“

    Politisch ja, weiß ich, aber wo auf dem Foto? 😀

  3. #3 von Schaurig am 19/04/2013 - 18:24

    „Gestank“ wird oft subjektiv empfunden. Für Pobereit wärs vielleicht das Duft-Nonplusultra gewesen. Er wird möglicherweise auf entgangenen Genuß klagen.

  4. #4 von himes am 19/04/2013 - 23:15

    Die Bildunterschrift ist gekonnt. Gratulation!