EU will jetzt alle Bürger berauben

Das Experiment Zypern ist erfolgreich verlaufen. EU-Bonzen konnten öffentlich fordern, Bankkunden zu enteignen und private Konten zu plündern – und kein einziger Politiker baumelte am Laternenpfahl. Das macht Mut zu neuen Streichen. warum nur die Bürger Zyperns ausrauben? Jeder Bürger bietet sich als Opfer an. Zunächst heißt es natürlich, Bürger mit mehr als 100.000 Euro Sparguthaben. Wer weniger hat, gilt wohl noch als gefährlich.

Die WELT berichtet:

Im Entwurf der Regeln zur Abwicklung von Banken sei es nicht ausgeschlossen, das Guthaben über der gesetzlich geschützten Summe von 100.000 Euro zur Bankenrestrukturierung verwertet werden könnten, erklärte die Sprecherin von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier in Brüssel.

„Die Diskussion darüber läuft aber noch, es gibt dazu noch keine Einigung“, ergänzte sie. Ersparnisse unter 100.000 Euro, die von der gesetzlichen Einlagensicherung garantiert werden, seien aber auf jeden Fall außen vor.

Das Rettungspaket für Zypern sieht vor, dass Einlagen über 100.000 Euro in der Pleitebank Laiki zum Teil verloren gehen. Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem hatte in einem Interview mit Reuters erklärt, dies könne auch bei künftigen Rettungsfällen gelten. Er ruderte später aber zurück: Dies sei so nicht gemeint gewesen, Zypern sei als Einzelfall zu sehen.

Die Banken in Zypern sollen erst wieder am Donnerstag öffnen. Inzwischen soll der Verwaltungsratschef der größten zyprischen Bank unmittelbar vor dem Rücktritt stehen. Andreas Artemis habe der Bank of Cyprus sein Rücktrittsschreiben am Dienstag zugestellt, sagte eine mit der Sache vertraute Person.

Die Bank wolle sich noch am Nachmittag mit der Personalie befassen. Zyperns Banken stehen nach dem jüngsten Rettungspaket für das Land vor einer radikalen Schrumpfkur. Reiche Kunden werden in die Pflicht genommen, damit Zypern einen eigenen Sanierungsbeitrag leistet.

  1. #1 von andienen am 27/03/2013 - 10:43

    Raus aus der EU!! Alternative für Deutschland!

  2. #2 von Jürgen am 27/03/2013 - 10:48

    Jean-Claude Juncker
    „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
    So funktioniert die EU Politik.
    Zypern ist sozusagen ein Probelauf,wenn diese Politik weitergeführt wird,wird es zu Aufständen und Bürgerkriegen kommen.

  3. #3 von Meckerer am 27/03/2013 - 11:20

    Wir müssen lernen zu handeln und diesem Gutmenschenparteiendreck der uns EU, OIro und Rettungsschirme beschert abzuwählern. Juncker? Der Bürgermeister von Luxenburg? Da gibts gute Bezeichnungen for das was er in Raum stellt. EUDSSR!! Dieses jahr haben wir letzte Gelegenheit bei der BTW etwas anders zu machen und den abgewirtschafteten links-mitte-Dreck davonzujagen,

  4. #4 von Pecos Bill am 27/03/2013 - 11:29

    Haben diese Brüsseler Schwachmaten eigentlich noch nie darüber nachgedacht, dass auch die Mafia ihre Kohle irgendwo liegen hat? Ich glaube nicht, dass die sich so einfach enteignen lässt, ohne dass Blut fließt und Köpfe rollen.

  5. #5 von Harald am 27/03/2013 - 12:42

    Wer ist denn vorher für die von Banken „verzapften“ Verluste („in der „jüngeren“ Geschichte“) eingetreten?
    Der deutsche Steuerzahler?
    Ich bin ganz konfutius, ich möchte fast schreiben verschwurbelt.

  6. #6 von mike hammer am 27/03/2013 - 12:53

  7. #7 von Harald am 27/03/2013 - 13:01

    Ergänzung
    „von Banken bzw. von Abzockern gegenüber „unbedarften“ Banken „verzapft“…“.

    Aber:
    Beinahe alles ist eine Sache persönlichen Involviertseins.
    Was kümmert(e) einen Anleger die Konsequenz einer „Staatsbürgschaft“, also die Haftung „des Steuerzahlers“, was kümmerte ihn die Privatisierung der Gewinne, die „Verstaatlichung“ der „Verluste“?
    Verluste ohne Gänsefüßchen sind es nicht, das Geld hatte lediglich den Besitzer gewechselt,
    Wer wird denn so kleinlich denken?

  8. #8 von Harald am 27/03/2013 - 13:21

    „Unmengen sind (angeblich) schon weg“
    http://www.bild.de/politik/ausland/zypern-krise/angst-vor-der-grossen-kapitalflucht-wo-fliessen-die-zypern-millionen-hin-29681082.bild.html

    Das war vorauszusehen.
    Dies betrifft wohl nur die „relativ oder „ganz“ Großen“.

    Wer einige Hundertausend Euro (z.B. auch zur Altersvorsorge) vor dem Fiskus retten wollte dürfte unter diese Kategorie nicht fallen.

    Für ihn sieht es „mau“ aus.
    Er ist der Verlierer in diesem Spiel.

  9. #9 von kongomüller am 27/03/2013 - 13:57

    das ist eine sehr gefährliche situation.
    man stelle sich vor, salafisten würden die eu-bürokratur, die enteignungs-zentralbanditen(ezb) und das eu-laberment mit passagiermaschinen angreifen – sofort würde halb europa aus dank zum islam konvertieren.
    mir graust es.

  10. #10 von Gudrun Eussner am 27/03/2013 - 16:29

    Hallo QQ, das habe ich Euch schon gestern mittag geschickt. Nicht angekommen?

    Heute (also gestern) im Wirtschaftsteil des Figaro:
    Der Präsident der Eurogroupe Jeroen Dijsselbloem quidam hat vor der Presse gemeint, der Fall Zypern könnte „Schule machen“. http://tinyurl.com/bskwj9x

    Als die Investoren, die Finanzmärkte und der letzte Haushälter des nächstbetroffenen Südlandes sich vor Entsetzen nicht einkriegten, hat er gemeint, Zypern wäre ein „Sonderfall“.

    Also besteht noch Hoffnung, daß die Volkswirtschaften und der Finanzsektor der südlichen EU-Staaten nicht wie die Zyperns plattgemacht werden?

    Nun wüßte ich gern, von welcher versammelten Inkompetenz wir regiert werden. Wer ist Jeroen Dijsselbloem? Wiki reicht schon, er ist ein Apparatschik der niederländischen Arbeiterpartei. 😈

  11. #11 von Martin1 am 27/03/2013 - 19:52

    Hallo Quotenschreiber!

    Ich bin wohl doof, aber ich verstehe den Sinn dieses Artikel gar nicht!
    Sind Sie nun für oder gegen Bankenrettung auf Steuerzahlerkosten?
    Und wo ist der Unterschied zwischen einer direkten und indirekten Belastung unserer Mitbürger dafür?

  12. #12 von Martin1 am 28/03/2013 - 07:12

    Ick hab nur Minus aufn Konten!
    Liebe EU, davon könnt ihr mir gerne was wegnehmen! Bin ick froh, wenn ich danach weniger hab!

  13. #13 von oxyartes am 28/03/2013 - 08:43

    Nachdem jeder mit über 100’000 EUR enteignet wurde, haben sich die Betroffenen mit einer Schaufel und warmer Kleidung beim Bahnhof beim zuständigen Politkommissar zu melden.
    Enteignet die Kulaken!