Obama erpresst Netanyahus Entschuldigung

Zum Abschluss seiner Israelreise spricht US-Präsident Obama in Jerusalem. Nicht im israelischen Parlament, sondern in einem Kongreesszentrum. Obama bekräftigt die Freundschaft zwischen den USA, scherzt über das bekannte schlechte Verhältnis zum israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu. Später wird bekannt: Obama nötigte Netanyahu offenbar zu einem erniedrigenden Anruf bei Türkenführer Erdogan. Dort hatte er sich für das völkerrechtlich legitimierte Vorgehen der israelischen Marine gegen das Terroristenschiff Mavi Marmara zu entschuldigen. Dieses hatte bewusst versucht, durch Einfahrt in ein gesperrtes Seegebiet zu provozieren und eine israelische Kontrolle mit den Worten „geh zurück nach Auschwitz“ (Video unten) abgelehnt. Als israelische Soldaten dennoch an Bord kamen, wurden sie mit Eisenstangen, Messern und Schusswaffen angegriffen und ein verletzter Soldat über Bord geworfen. Weil sich die Soldaten gegen die Verbrecher wehrten, musste sich Netanyahu jetzt beim Drahtzieher des antisemitischen Drecks auch noch entschuldigen.

Die israelische Botschaft zitiert Obama, berichtet aber nicht von dem offenbar erpressten Zugeständnis der israelischen Seite:

„In den vergangenen zwei Tagen habe ich mit Ministerpräsident Netanyahu und Präsident die Bande zwischen unseren Ländern erneut gestärkt. Ich wurde Zeuge der alten Geschichte des jüdischen Volkes am Schrein des Buches, und ich habe Israels leuchtende Zukunft in Gestalt Ihrer Wissenschaftler und Unternehmer gesehen. Dies ist eine Nation von Museen und Patente, zeitlosen heiligen Orten und bahnbrechender Innovation. Nur in Israel ist es möglich, sowohl die Thorarollen vom Toten Meer zu besichtigen, als auch den Ort, von dem die Technik für den Mars Rover stammt. Doch worauf ich mich am meisten gefreut habe, ist die Möglichkeit, direkt zu ihnen, dem israelischen Volk zu sprechen – besonders so viele junge Menschen – über die Geschichte, die uns heute hierher gebracht hat und die Zukunft […].“

Bezugnehmend auf die oft von den Medien für schlecht erklärte persönliche Beziehung zu Ministerpräsident Netanyahu erklärte er scherzend:

„Ich weiß, dass in Israels lebendiger Demokratie jedes Wort und jede Geste sorgfältig analysiert werden. Doch Sie sollten wissen, jedes der Dramen zwischen mir und meinem Freund Bibi über die Jahre haben wir uns nur ausgedacht, um Material für Eretz Nehederet zu kreieren.“ Die Satiresendung Eretz Nehederet (Ein wunderbares Land) greift aktuelle Themen aus der Politik auf.

Im Verlauf der Rede nahm Obama Bezug auf den bevorstehenden Feiertag Pessach, die lange Freundschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Israel, die schwierige Sicherheitslage Israels angesichts der aktuellen Lage in der Region und seine Vorstellung von einem Frieden zwischen Israel und den Palästinensern.

Nach einem Empfang im US-Konsulat in Jerusalem und einem Treffen mit Oppositionsführerin Shelly Yachimovich fand zu Ehren Obamas ein Dinner im Amtssitz von Präsident Shimon Peres statt, in dessen Verlauf Obama mit der Ehrenmedaille des Präsidenten ausgezeichnet wurde.

Präsident Peres verlieh die Medaille mit den Worten: “Diese Auszeichnung steht für Ihren unermüdlichen Einsatz dafür, Israel stark und Frieden möglich zu machen. Ihre Präsidentschaft hat den engen Beziehungen zwischen Israel und den USA neue Höhen verliehen, ein Gefühl der Intimität, eine Vision für die Zukunft.“

Am Freitagmorgen besuchte Obama die Grabstätten von Theodor Herzl und Yitzhak Rabin auf dem Herzl-Berg. Anschließend besichtigte er die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

Um 14.20 Uhr deutscher Zeit wird Präsident Obama den Heimflug antreten – sollte es nicht aufgrund von derzeit herrschenden Sandstürmen zu Verzögerungen kommen, die wohl verhindern werden, dass Obama wie geplant mit dem Hubschrauber von Jerusalem zum Flughafen gelangen kann.

(Quelle:Präsidialamt/Amt des Ministerpräsidenten/Weißes Haus, 21./22.03.13 )

Die Süddeutsche Zeitung frohlockt:

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich bei der Türkei für die Tötung von neun türkischen Aktivisten bei der Stürmung einer Gaza-Hilfsflotte 2010 entschuldigt und damit die Voraussetzung für eine Normalisierung der Beziehungen zu Ankara geschaffen. Er habe sein Bedauern darüber während eines Telefongesprächs mit Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ausgedrückt, sagte Netanjahu in Jerusalem.

Gleichzeitig kündigte der israelische Ministerpräsident auch die Wideraufnahme der diplomatischen Beziehungen beider Länder an. US-Präsident Barack Obama habe kurz vor seine Abreise aus Israel dabei geholfen, das Telefonat zu arrangieren. Erdogan habe die Entschuldigung akzeptiert, teilte ein Vertreter der USA ergänzend mit.

Bei dem israelischen Einsatz gegen das türkische Schiff „Mavi Marmara“ waren im Mai 2010 insgesamt neun türkische Aktivisten getötet worden. Die islamisch-türkische Stiftung für humanitäre Hilfe (IHH) hatte die „Mavi Marmara“ gechartert. Zusammen mit anderen Schiffen sollte sie als „Solidaritätsflotte“ Israels Seeblockade des Gaza-Streifens durchbrechen und 10.000 Tonnen Hilfsgüter zu den Palästinensern bringen.

Das israelische Militär enterte mehrere Schiffe von Kommandobooten und Hubschraubern aus. Auf der „Mavi Marmara“ wehrten sich vor allem türkische Aktivisten und lieferten sich mit den Soldaten Schlägereien und Kämpfe. Es wurden 50 Aktivisten sowie sieben israelische Soldaten verletzt. Erdogan warf Israel damals „Staatsterrorismus“ vor. In einem UN-Bericht wurde die israelische Seeblockade des Gazastreifens als „rechtmäßig und angemessen“ bezeichnet. Der Militäreinsatz gegen die Hilfsflotte wurde aber als „maßlos und unangebracht“ eingestuft.

Originalton des Funkverkehrs mit der Mavi Marmara: „Go back to Auschwitz“ und „We are helping Arabs to go against the US. Don´t forget 9/11, guys!“ Obama drängte jetzt auf eine Entschuldigung – bei diesen Verbrechern, die von Natopartner Erdogan und deutschen Bundestagsabgeordneten unterstützt werden:

  1. #1 von Jule am 23/03/2013 - 10:31

    Erdogan ist ein dummer und eitler Pfau und Netanyahu ein Mensch mit einem scharfen Verstand. Wer steckt wohl wen in die Tasche? Entschuldigung hin – Entschuldigung her!!!

  2. #2 von Sophist X am 23/03/2013 - 10:38

    Wann entschuldigt sich Obama für den vorsätzlichen Abschuss des „Familienvaters“ Osama, der einfach so in seinem Eigenheim saß als der Sensemann klopfte?

  3. #3 von Heimchen am Herd am 23/03/2013 - 11:21

    Das Lied….. NEIGHBORHOOD….BULLY…..von BOB DYLAN……sagt ALLES!

    Hallo ZAHAL…..extra für Dich, schau mal wieder vorbei! 😉

    http://wejew.com/media/8717/Neighborhood_Bully/

  4. #4 von Heimchen am Herd am 23/03/2013 - 11:45

    Obama kommt… und boykottiert den zentralen Konsens der israelischen Gesellschaft: Die Klagemauer, die Knesset und die Universitaet in Ariel

    Obama kommt. Die Israelis sind groessenteils gelangweilt und desinteressiert, bis sauer ueber das bevorstehende Verkehrschaos.

    Noch bevor er hier ist, hat er bereits in drei, vier symbolischen Gesten – die hoechstwahrscheinlich sehr genau geplant waren, – schon gezeigt, wie er zum juedischen Staat steht und ehrlich gesagt, waere ich froh, wenn man ihn nicht so pompoes empfangen wuerde.

    Was haben wir ihm zu verdanken? Dass er kurz nach Amtsantritt nach Kairo flog (und Israel demonstrativ nicht mit einem Abstecher beehrte), die Moslembruederschaft in seiner Rede hofierte, einen weiteren arabischen Staat im ehemaligen Mandatsgebiet als “gerecht” und Ortschaften in Judea und Samaria als “israelische Siedlungen, deren Legitimitaet die USA nicht akzeptieren koennen“, bezeichnete?

    Dass er die USA aus dem Nahen Osten zurueckzieht und Schwaeche beweist, worauf Iran und andere islamistische Elemente bereitwillig das Machtvaakum ausfuellen? Dass er in Libyen El Kaida und ihre Sympathisanten an die Macht half, dadurch die Gegend destabilisiert und und libysche Waffen an unsere Grenzen geschwemmt werden?

    Wofuer sollen wir ihm danken? Dass er ein selten anti-israelisches “Albtraum” Regierungsteam in den Fuehrungspositionen des CIA, Aussen- und Verteidigungsministerium eingesetzt hat (wo genau ist die angeblich ‘uebermaechtige israelische Lobby’, ohne die in Washington angeblich gar nichts geht, liebe Antisemiten, wenn man sie braucht?)

    Weiter hier…. http://aro1.com/obama-kommt-und-boykottiert-israel/

    Nach Schabbatsruhe…. kann man sich weiter informieren bei Uli! 😉

  5. #5 von mike hammer am 23/03/2013 - 11:54

    was kostet es natanjahu sich zu entschuldigen?
    nichts.

    was kostet es erdoschmarn umzuschwenken?
    in einer gesellschaft die tod der „schande“ vorzieht?
    ich habe das dumpfe gefühl, der machts nicht lang, der Krebs. 😦

  6. #6 von Heimchen am Herd am 23/03/2013 - 12:00

    [Video] Obama strebt Treffen mit Naftali Bennett an:
    `Die USA stehen uneingeschränkt zu Israel´

    US-Präsident Barack Obama setzt seine Serie überraschender Aussagen bei seinem Israel-Besuch fort. Während er bereits bei einer Pressekonferenz in Ramallah dem Vorsitzenden der sogenannten „Palästinensischen Autonomiebehörde“ Abu Mazen („Mahmoud Abbas“) vor laufenden Kameras in dessen Anwesenheit mitteilte, er könne „einen Stop des israelischen Wohnungsbaus vergessen“ und solle „ein neues Denken erlernen“ und gleichzeitig mit keinem Wort mehr die Waffenstillstandslinien von 1958 als Grenze eines „palästinensischen Staates“ erwähnte, betonte Obama in einer Rede vor israelischen Jugendlichen und Studenten in Jerusalem: „Israel ist zwar von feindlichen Nachbarn umgeben, aber: Israel ist nicht alleine. … Die USA stehen uneingeschränkt zu Israel.“

    In seiner Rede erklärte Obama, eine „Zwei-Staaten-Lösung“ in Form eines palästinensischen Staaten in Judäa und Samaria könne, so glaubt er, den Frieden in der Region bringen. Diese Aussage führte zu kritischen Anmerkungen etwa von Minister Naftali Bennett, dem Vorsitzenden der „Siedlerpartei“ haBeit haJehudi, die sich bei den Knessetwahlen von 3 auf 12 Mandate vervierfachen konnte und zusammen mit dem Likud von Ministerpräsident Binjamin Netanyahu und der Mitte-Rechtspartei Yesh Atid sowie der Partei von Zipi Livni die neue israelische Regierungskoalition bildet.

    Weiter hier: http://haolam.de/artikel_12659.html

    Das sagt Naftali bennett dazu: http://www.youtube.com/watch?v=XOgB46Vg3KQ .

    Naftali Bennett… ist ein anderes Kaliber als Netanjahu, ich glaube nicht, dass Obama ihn
    zum Anruf beim Türkenführer genötigt hätte! 😉

  7. #7 von Heimchen am Herd am 23/03/2013 - 12:58

    Neue Folge von LatmaTV online Die Fernsehgebühren….. 😆

    http://haolam.de/Kultur/artikel_12673.html

  8. #8 von marc am 23/03/2013 - 13:23

    Der grösste Witz ist ja das Obama die Mauer(nur 5% dort sind wirklich eine Mauer und das deshlab weil dort immer rübergeschossen wurde!)abschaffen will aber die Grenze zu Mexico genau so schützt-aber nicht wegen Terroristen sondern wegen Drogen und Einwanderern.

  9. #9 von Face-It am 23/03/2013 - 16:12

    …und wo genau steht jetzt, dass er sich hat erpressen lassen?
    Wie kommt ihr überhaupt drauf?
    Habt ihr auch nur einen Hauch von Information die das untermauern würde?

  10. #10 von Heimchen am Herd am 23/03/2013 - 16:57

    Lass mich raten: Ein linker Pali-Freund?

    Ein Naivling?

    Ein Traumtänzer?

    NUR solche verblendeten Gestalten stellen solche Fragen!

  11. #11 von Heimchen am Herd am 23/03/2013 - 17:06

    „Das Telefonat mit Erdogan habe Netanjahu vom Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv aus noch direkt vor Obamas Abreise unter dessen Beteiligung geführt. Obama hatte sich wiederholt für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen beiden Ländern ausgesprochen.“

    http://www.bild.de/politik/ausland/benjamin-netanjahu/netanjahu-entschuldigt-sich-bei-tuerkei-fuer-tote-bei-erstuermung-von-gaza-hilfsschiff-29630944.bild.html

    Wenn DAS nicht nach Erpressung riecht, dann weiß ich auch nicht! :mrgreen:

  12. #12 von Face-It am 23/03/2013 - 18:14

    Obama spricht sich für eine Verbesserung aus seit die Sache passiert ist.
    Das reicht dir schon als „Beweis“? Kein Wunder, dass in Deutschland nur Idioten von Schafen gewählt werden. Ihr glaub auch alles.

    Netanjahu hat einfach nur die Hosen voll. Er hat Angst, dass der große Ami ihnen den Dollarhahn abdreht. Dann wäre die Apartheidsregierung aus radikalen Zionisten und religiösen Fanatikern nämlich ganz schnell am Ende und es würde eine Regierung an die Macht kommen die in dieses Jahrtausend gehört. Es ist schon der Hammer, dass der Obama tatsächlich runter fliegen muss, damit der kleine Hilfeempfänger wieder weiß wo er hingehört.

    Dieses Land ist nicht überlebensfähig ohne eine Subvention von Außen die an sowjetische Satellitenstaaten erinnert.
    Die dreiste Politik die dort mit den Geldern aller westlichen Nationen gefahren wird ist an Dreistigkeit nicht zu übertreffen und erschafft durch das Aufrechterhalten untragbarer Zustände innerhalb der überwachten Gebiete und der Ablehnung und Konterkarierung jeglicher Demokratiebemühungen eine Gefahrenzone im Mittleren Osten die uns wiederum noch mehr Kosten durch Konflikte und zusätzliche Hilfen noch mehr Kosten.

  13. #13 von Heimchen am Herd am 23/03/2013 - 18:38

    Du widerlicher ANTISEMIT…. verpiss Dich….bevor ich mich vergesse! 👿

  14. #14 von Face-It am 23/03/2013 - 18:43

    Sind bei dir jetzt die Sicherungen ob der Fremdwörter durchgebrannt oder hast du einfach nur keine Argumente?

    Ich habe nichts antisemitisches gesagt.
    Ich spreche ausschließlich vom Konstrukt des israelischen Staates sowie der sowjetartigen Unterstützung der Show durch die USA und EU.

  15. #15 von Heimchen am Herd am 23/03/2013 - 18:55

    Mit einem ANTIZIONISTEN und ISRAELHASSER , wie Du einer bist, diskutiere ich nicht!

    Verpiss Dich, aber schnell! 👿

  16. #16 von Face-It am 23/03/2013 - 19:14

    lol
    bin schon weg.
    Ist tatsächlich ein Kindergarten hier.
    Sehr empfehlenswert 😀

  17. #17 von Heimchen am Herd am 23/03/2013 - 19:16

    Noch etwas Begleitung für Dich! :mrgreen:

  18. #18 von mike hammer am 23/03/2013 - 20:31

    #Heimchen

    huch hatten wir besuch von einem nazi-penner?
    gibts computer und internet schon auf
    hartz 4.

    du bist ein klasse türsteher. 😀

  19. #19 von mike hammer am 23/03/2013 - 20:40

    # Heimchen
    der hat glück das # Mark-13 gerade beschäftigt ist,
    der hätte ihm nicht nur den PC infiziert
    sondern auch gleich das hirn mit. 😉

    „……Natanjahu die Hosen voll………“
    der kerl war bei der sajeret matkal, gehört zur legendären truppe von entebe
    und dann kommt hier ne arschgeburt die mal irgendwo ein hackenkreuz oder stop atomkraft sprayt und riskiert ne große lippe.

    ich würde gerne mäuschen spielen, face it gegen einen kerl wie natanjahu, einen elitekämpfer
    mit großer kill erfahrung und skrupellosigkeit, Hähähä
    :mrgreen:

  20. #20 von Heimchen am Herd am 23/03/2013 - 20:47

    „du bist ein klasse türsteher“

    Ich bin zwar nur 160cm „groß“……. aber an mir kommt KEINER vorbei! 😀

  21. #21 von mike hammer am 23/03/2013 - 20:53

    #20 von Heimchen am Herd

    eine klasse für sich! 😀

  22. #22 von mike hammer am 23/03/2013 - 20:56

    der würde sich sofort in die hose scheissen im angesicht eine vom calieber natanjahus.

    :mgreen:

  23. #23 von Heimchen am Herd am 23/03/2013 - 21:02

    #21 von mike hammer

    Danke! Bei mir gibt es nur…. face….to….face….. und da ziehen sie ALLE den Kürzeren! 😀

  24. #24 von Huggibär am 23/03/2013 - 21:05

    Warum wurden die restlichen Terroristen aus Israel rausgelassen?

  25. #25 von mike hammer am 23/03/2013 - 21:10

  26. #26 von mike hammer am 23/03/2013 - 21:10

    #23 von Heimchen am Herd
    wie der da oben? 😉

  27. #28 von Heimchen am Herd am 23/03/2013 - 21:18

    Obamas Besuch – eine Parabel

    Nach einigen Jahren, die von Spannungen zwischen beiden gekennzeichnet waren, entschied sich der Baron einen unerwarteten Besuch im Dorf zu machen. Die Leute waren sehr aufgeregt und kamen heraus, um ihm ein warmes Willkommen zu bereiten. Der Bürgermeister und der Baron sprachen von der ewigen Freundschaft zwischen der Burg und dem Dorf.

    Alle jubelten, besonders als der Baron seine Hilfe bei der Verteidigung des Dorfes gegen Gefahren versprach, die um seine Grenzen herumlungerten. Der Baron drängte das Dorf Frieden mit diesen Kräften zu schließen, sagte aber, er verstehe, wenn es das nicht tun könne und bestätigte seine Unterstützung für das Recht des Dorfs auf Selbstverteidigung.

    Die Menschen waren zufrieden, aber Bürgermeister sagte zum Ortsschreiber: „Interessant, dass er seine anhaltende Rolle bei der Schaffung des Problems nicht erwähnte.“

    Weiter bei meinem Freund Heplev!

    http://heplev.wordpress.com/2013/03/23/obamas-besuch-eine-parabel/

    Lesebefehl für ALLE FACE-IT-TYPEN…. :mrgreen:

  28. #29 von mike hammer am 23/03/2013 - 21:19

    das abzeichen links auf der brust bekommt man nicht für volle hosen!

  29. #30 von Heimchen am Herd am 23/03/2013 - 21:26

    #19 von mike hammer

    „der hat glück das # Mark-13 gerade beschäftigt ist,
    der hätte ihm nicht nur den PC infiziert
    sondern auch gleich das hirn mit. “

    Weißt Du wo er gerade steckt? 🙄

  30. #31 von mike hammer am 23/03/2013 - 21:38

    #29 von Heimchen am Herd
    lss ihn mal, der hat ja auch noch ein reales leben und es sind ja nicht alle so frei in der zeiteinteilung. 😉

    was bildet sich dieser # Faze it wie israelische premiers gewählt werden, die gehen durch
    die hölle bevor sie überhaupt ins parlament dürfen.

    solche idioten wie barry würden nicht mal mülltrennungsminister werden können!
    http://usbacklash.org/obamas-secret-columbia-university-transcripts-may-hide-more-lies-serious-threat-to-obama-re-election/

  31. #32 von mike hammer am 23/03/2013 - 21:39

    lass nicht iss.
    können se nicht mal ne tastatur für männer bauen? 😦

  32. #33 von Heimchen am Herd am 23/03/2013 - 22:08

    #30 von mike hammer

    Ich lass ihn…. 😉

    Tastaturen für Männerhände gibt es reichlich, brauchst nur mal eingeben bei Google.. 😉

  33. #34 von Gudrun Eussner am 24/03/2013 - 00:09

    Warum seid Ihr so sauer auf „Face-It“? Der ist doch ganz einfach zu widerlegen:

    Die USA haben, wie übrigens alle Staaten der Welt, noch nie etwas aus Freundschaft getan, denn Freundschaft, linkssprechend „Solidarität“, ist keine politische, sondern eine ideologische Kategorie zur Verschleierung von Absichten, meist von schlechten.

    Die USA haben seit dem 29. November 1947 wiederholt gezeigt, daß sie keine Freunde Israels sind. Man lese „The Secret War Against the Jews“, von John Loftus und Mark Aarons. Was einem sofort einfällt, das ist die USS Liberty, 1967, oder auch die 25-jährige Gefangenschaft in den USA des Jonathan Pollard, der Israel mit Informationen versehen hat, die auf Grund der Beziehungen beider Länder eh an Israel hätten gegeben werden müssen, dem Land aber vorenthalten wurden.

    Wenn die USA bis heute Israel stützen, dann aus Eigeninteresse. Glaube doch keiner, daß der araberhörige Barack Obama freiwillig mit Israel kooperiert. „Face-It“ bräuchte aber, wenn er gutwillig wäre, nur einmal durchzudeklinieren, was in den USA, im Nahen und Mittleren Osten, in der EU, auf den Finanzmärkten und sonstwo geschähe, wenn die USA ihre Zusammenarbeit mit Israel beendeten, da kein $ mehr ankäme.

    Seine Juden- und Israelfeindschaft demonstriert Barack Obama dadurch, daß er nicht an die Klagemauer geht, nicht in der Knesset, sondern vor einigen linksgewirkten Studis redet, „Yes we Candy!“, und dadurch, daß er Benjamin Netanyahu veranlaßt, sich bei Barack Obamas Freund Recep Tayyip Erdogan zu entschuldigen. Ich hätte übrigens gern mal den wörtlichen Text des Telefonats. Kennt einer den? Man kann auch sein Bedauern aussprechen wie seinerzeit der Papst in Sachen Regensburger Rede. 😀

  34. #35 von dieterdohmen am 24/03/2013 - 00:27

    #34 Gudrun Eussner:
    Sehr richtig!
    Aber es heißt inzwischen, daß es gar nicht Obamas Initiative, oder was auch immer, gewesen sein soll, die zur angeblichen Entschuldigung geführt hat:
    http://www.timesofisrael.com/netanyahu-syria-major-factor-in-turkey-normalization-decision/
    Und siehe auch hier:
    http://www.timesofisrael.com/amidror-turkey-thaw-a-response-to-changing-middle-east/
    Und wer mag, kann sich auch noch die ‚Tweets‘ dieses Schwachmaten hier geben:
    http://www.timesofisrael.com/turkish-envoy-to-us-tweets-of-friendship-with-israel/

  35. #36 von dieterdohmen am 24/03/2013 - 00:36

    @ Heimchen & Mike Hammer:
    Bibi hat sich nicht entschuldigt – siehe hier:
    http://pjmedia.com/barryrubin/2013/03/23/did-israel-apologize-to-turkey-well-no-not-exactly/

    Aber selbst wenn, Mike Hammer hat das in irgendeinem Post hier schon gesagt: Es wären nur Worte gewesen. Denn wer das Video schaut und die Worte dieser Wichser hört, als sie vom israelischen Tower (oder wie das bei der Seefahrt heißt) zur Umkehr aufgefordert worden sind, der weiß GANZ GENAU wer sich zu entschuldigen hat usw.
    Auf polnisch wünscht man solchen Leuten „Huj im w dupe!“, Schw*** in deren Arsch!
    .
    Und überhaupt: Diese armselige Schrott-Flotille war nur ein dämlicher Vorwand um mit Israel offiziell brechen zu können. Genauso wie sie (die Nazis, also Außerirdische, die plötzlich nach Deutschland kamen) damals den ‚Überfall‘ auf den Sender Gleiwitz inszeniert hatten um einen Vorwand für den Krieg zu haben. Da nahmen sie (also diese fremden Nazis) KZ-Häftlinge aus Sachsenhausen, steckten sie in polnische Uniformen und erschossen diese Männer. Der ausführende Kopf dieser Aktion, der SS-Mann Naujocks wurde natürlich nie verurteilt.
    Genauso wie diese angebliche Hilfsflotilla, kam es auch beim Überfall auf den Sender gar nicht auf die Glaubwürdigkeit an. Die Sache kann noch so stinken, die Leute halten sich dennoch daran fest, weil sie es unbedingt wollen:
    .
    „Ich werde propagandistischen Anlass zur Auslösung des Krieges geben, gleichgültig, ob glaubhaft. Der Sieger wird später nicht danach gefragt, ob er die Wahrheit gesagt hat oder nicht.“
    .
    Das sagte der Führer zur Gleiwitz-Aktion und so können auch Erdolfs Worte auf türkisch zur Flotilla gelautet haben. Organisiert wurde die Sache vom Sympathmann und Philanthropen Reinhard Heydrich: „Der Führer braucht einen Kriegsgrund“ und er wollte ihm ein geheimdienstliches „Meisterstück“ liefern, „das aller Welt einwandfrei bewies, daß Polen diesen Krieg begann.“
    .
    Die Sache stinkt noch mehr als alle diese ‚Friedenssegler‘ zusammen! Schlappschwanz Erdowahn geht es nur darum vor seinen verblödeten muslimischen Verbrecherfreunden als starker Mann dazustehn. Denn nur Stunden nach der angeblichen Entschuldigung Netanjahus hat er gleich sein Agreement gebrochen und will nun doch nicht das türkische Gerichtsverfahren, das er gegen die Offiziere der IDF angeleiert hatte, einstellen lassen, will keinen Gesandten oder gar Botschafter nach Jerusalem schicken, und im nächsten Monat will er die Hamas besuchen gehen.
    Ach ja, und wie immer kein Wort von den Ägyptern, die unter Mubarak und den Muslimbrüdern das Emargo mittrugen und tragen. Die dürfen das anscheinend. Wieso beschwert sich Erdowahn nicht bei Morsi darüber, daß dieser die Schmugglertunnel mit Abwasser fluten läßt?

  36. #37 von dieterdohmen am 24/03/2013 - 00:45

    #34 Gudrun Eussner:
    Sehr richtig!
    Aber es heißt inzwischen, daß es gar nicht Obamas Initiative, oder was auch immer, gewesen sein soll, die zur angeblichen Entschuldigung geführt hat:
    http://www.timesofisrael.com/netanyahu-syria-major-factor-in-turkey-normalization-decision/
    Und siehe auch hier:
    http://www.timesofisrael.com/amidror-turkey-thaw-a-response-to-changing-middle-east/
    Und wer mag, kann sich auch noch die ‘Tweets’ dieses Schwachmaten hier geben:
    http://www.timesofisrael.com/turkish-envoy-to-us-tweets-of-friendship-with-israel/

  37. #38 von dieterdohmen am 24/03/2013 - 01:15

    Und schaut mal das Video, das den Vorfall auf der Mavi Marmara zeigt. Unheimlich friedlich! Die reinsten Blumenkinder.

  38. #39 von Heimchen am Herd am 24/03/2013 - 14:37

    Israel entschuldigt sich bei der Tuerkei sich gegen ihre Terroisten verteidigt zu haben – Eine Schande. Vielleicht aber auch ein grosser, strategischer Schritt fuer den kommenden Syrienkrieg?

    Ich wollte eigentlich etwas ueber die zu tiefst freche und antiisraelische Rede Obamas in Jerusalem schreiben, aber gerade kommt da die Blitzmeldung von einer ‘Aussoehnung’ mit dem lieben Herrn Erdogan, und da muss ich doch hierzu kurz ein paar Dinge loswerden.

    Erstmal zum Hintergrund, bevor ich meine rechten Traenen ueber den anscheinend neu-linken Netanjahu ausschuette:

    Die letzten Tage sahen vier realtiv gravierende, bis ungewoehnliche bzw. unerwartete politische oder strageische Entwicklungen in unserer Nachbarschaft, die zusammen auf weitreichende Folgen hindeuten koennten:

    1) 19.03.2013 – Zum einen war da der jordanische Koenig Abdullah von Jordanien, der in einem Interview sehr ungewohnte Toene ueber Netanjahu zu verbreiten hatte (zur Erinnerung an ganz andere Toene hier): Seine Diskussionen mit Netanjhau haetten sich “sehr verbessert” und die Beziehungen zu Netanjhau seien “sehr stark“.

    2) 19.03.2013 – Angeblich sollen chemische Waffen in Syrien eingesetzt worden seien. Das syrische Regime beschuldigt die Rebellen, obwohl nach den USA und anderen die Chemiewaffenfaehigkeit bei Assad und nicht den Rebellen liegt und das getroffene Gebiet angeblich unter Rebellenkontrolle war. Obama deutete aber an, dass eine Bestaetigung des Verdachts, zu einem militaerischen Eingreifen fuehren koennte, obwohl man das natuerlich sehr mit Vorsicht geniessen sollte. Ein israelischer Experte sagte im israelischen Fernsehen des 10. Kanals, dass man bei der Anwendung von chemischen Waffen (wie z.B. Sarin-Nervengift’gas’) viel mehr Tote erwarten wuerde (es sollen um die 26 gewesen sein).

    3) 21.03.2013 – Der Jahrzehnte alte Aufstand der Kurden gegen die Tuerkei sei beendet, verlautete die fuehrende Aufstandsbewegung der PKK. Ohne den Obama Besuch waere das sicher ein Top-Thema in den israelischen Nachrichten gewesen. Was war ploetzlich passiert nach all den Jahren? Woher der ploetzliche Wandel und das gerade in einer Zeit, wo die Kurden im Irak eine zu einem grossen Teil unabhaengige Basis haben?

    4) 22.03.2013 – Nach mehreren Jahren der Weigerung, entschuldigt sich jetzt Israel offiziell und foermlich fuer den Marmara-Vorfall bei der Tuerkei und wird Enschaedigungen bezahlen. Als Gegenzug der ‘Normalisierung’ sollen noch nicht einmal alle Einzelheiten ausgehandelt sein, so dass Israel sich anscheinend schon mal im Voraus sich entschuldigte. Angeblich soll es sogar die Blockade um Gasa lockern bis beenden – was ein weiterer Sieg unser gewollten Vernichter waere. Fuer viele Israelis kommt dieser Schritt vollkommen ueberraschend und ist unverstaendlich.

    Weiter hier: http://aro1.com/israel-entschuldigt-sich-bei-der-tuerkei/

    Äußerst interessante Überlegungen!