Jeder ein Nazisympathisant

Gastbeitrag von Harald Martenstein, gefunden in der ZEIT

Neulich las ich eine Literaturkritik über den neuen Roman des recht bekannten Autors Christian Kracht. Ich bin kein Fan. Aber als ich in der Kritik las, er sei nicht nur recht bekannt, sondern auch rechtsradikal, spürte ich in mir eine Welle der Solidarität. Zum Beweis für die Rechtsradikalität wurden lang und breit Äußerungen von jemandem angeführt, mit dem Kracht korrespondiert. Nach dieser Definition wäre Gandhi ein Nazi gewesen. Er hat Briefe an Hitler geschrieben. weiterlesen in der ZEIT

  1. #1 von Sanngetall am 22/03/2013 - 19:49

    Im Nachkriegsdeutschland entstand unter dem Einwirken der 1968er-Generation eine linke Diskurshoheit, die langsam aber sicher zu einer Gesinnungsrepublik führten. Eva Herman wagte es am 9. Oktober 2007 bei J. Kerner im ZDF von einer „gleichgeschalteten Presse“ zu sprechen. Dem voraus ging, dass Alice Schwarzer ihre Ansichten zwischen „Steinzeitkeule und Mutterkreuz“ verortete. Damit hatte sie als Erste einen Bezug zwischen Eva Hermans Thesen und dem Nationalsozialismus hergestellt. Die Autorin Thea Dorn machte aus dem Eva-Prinzip das „Eva-Braun-Prinzip“. Bundesdeutsche Medien stellten Eva Herman fortan als eine verkappte NS-Sympathisantin dar. Der Rest dürfte ja bekannt sein.

    Das nennt man die Nazikeule! Die Nazikeule ist die Ultima Ratio der LinksGrün_Innen Kampfrhetorik,

    Aber: Wer einen Linken mit seiner eigenen Nazikeule erschlägt, ist ein Held! Und das gelingt meisten mit Fakten und der harten Realität!

  2. #2 von Peter T. am 22/03/2013 - 19:52

    Das ist doch schon ein Jahr alt…..Der aktuelle Martenstein hat es dafür in sich!…. Wird hier wohl verschlafen.

  3. #3 von Peter T. am 22/03/2013 - 19:53

  4. #4 von Peter Pan am 23/03/2013 - 01:41

    Dabei kommt Georg Diez selber aus der Hauptstadt der Bewegung und hat am 20.04. Geburtstag der alte Motherfucker!

  5. #5 von abusheitan am 23/03/2013 - 08:33

    „Palästina gehört den Arabern, wie England den Engländern und Frankreich den Franzosen, schreibt er. Es ist ungerecht und unmenschlich, den Arabern die Juden aufzubürden.“
    GHANDI.

    „Nicht nur denunzierte Ghandi zivilisatorische Errungenschaften wie das öffentliche Verkehrs-, Bildungs- und Gesundheitswesen als unstatthaften »Versuch, die Welt mit Hilfe der völlig unnatürlichen und rasenden Maschinenkraft zu verbessern« – »Einklang mit der Natur« hieß für ihn, schon der täglichen Nahrungsaufnahme jegliche Lust auszutreiben, indem er die Nahrung so einfach und roh wie möglich und frei von jeglichen Gewürzen zu sich nahm.
    Gandhis Kampf gegen Sinnlichkeit und Freude, sein Eifer, mit dem er Sexualität nur zur Fortpflanzung zulassen wollte, seine Verteufelung des Sexualtriebes als etwas Unmenschliches, dem Tierreich Zugehöriges – der darin gipfelte, dass er im Alter von 37 Jahren gegenüber seiner Ehefrau ein Keuschheitsgelübde ablegte – verkörpert geradezu, was Freud als Besonderheit des »moralischen Masochismus« hervorhob. Zeitlebens übte sich Gandhi nicht nur durch Fasten und vegane Ernährung in Selbstzucht und Keuschheit. Sein zwanghafter Wunsch, »unreine Gedanken« abzutöten, die ihn »heimtückisch überfallen« , trieb ihn in den Versuch der Selbstzerstörung, der zum Kern des Masochismus gehört.“
    http://www.materialien-kritik.de/archiv/Mahatmas%20Moral.htm

    Der spinnende Spinner Ghandi wäre heute wahrscheinlich bei den Grünen und würde vor allem warnen, was irgendwie Fortschritt und Wege aus Armut und Leid verspricht.

  6. #6 von testikel am 23/03/2013 - 10:26

    Jared Taylor

    auch:

    kannte den bisher nicht, ein Nazi?