Diktatur ohne Diktator

Manchmal zeigen sich schmunzelnd die Drahtzieher der "Bürgerempörung": Berufspolitiker

Manchmal zeigen sich schmunzeld die Drahtzieher der „Bürgerempörung“: Berufspolitiker

Wofür brauchen die Deutschen noch einen Diktator? Im neuen Deutschland ist der Untertanengeist so verwurzelt, dass die Bürger sogenannte „breite Bündnisse“ bilden, um oppositionellen Störenfrieden die vom Staat gewährten Bürgerrechte zu verwehren. Der nominelle Rechtsstaat steht schmunzelnd daneben und muss nur noch wegschauen. Dieses Phänomen wird man heute wieder einmal beobachten können, wenn im nordrheinwestfälischen Velbert GDL und Pro-NRW gemeinsam gegen einen Akt staatlicher Repression protestieren. Einer Familie, deren Mutter mit der Pro-Bewegung sympathisiert, wurden die Pflegekinder entzogen.

Das „Bündnis“ ruft auf, den Protest gegen staatliche Willkür gewaltsam zu unterbinden. Damit es nicht ganz so offensichtlich ist, wird noch eine Prise revolutionäres Pathos beigemengt – gerade so, als ob die Stadt und die sie regierenden Linksparteien mit Pro gemeinsame Sache machen würden:

Die Stadt Velbert teilt auf ihrer Homepage mit, dass der Rathausplatz nach dem dort am Dienstag stattfindenden Markt, noch bis Mittwochabend gesperrt bleiben soll. Als Grund gibt die Stadtverwaltung lediglich eine „Großveranstaltung“ an. Eine Aufklärung der Öffentlichkeit über die genauen Gründe, soll hier offenbar absichtlich vermieden werden. Dabei wird verschwiegen, dass es sich bei der sogenannten „Großveranstaltung“ um eine Kundgebung der islamfeindlichen, rassistischen und extrem rechten Gruppierung „German Defence League“ und der rechtspopulistischen Splitterpartei „PRO NRW“ handelt. Wir klären im Folgenden genauer auf:

„Die Stadtverwaltung weist darauf, dass der Rathausplatz nach dem Wochenmarkt am morgigen Dienstag, 26. Februar, gesperrt bleibt bis Mittwoch, 27. Februar, gegen 20 Uhr.
Grund ist eine Großveranstaltung auf dem Rathausplatz. (Stadt Velbert)“

Sicherlich lesen viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Velbert diese Mitteilung mit großer Verwunderung. Sie werden sich berechtigt fragen, was es mit der Sperrung des Rathausplatzes auf sich hat und sie werden sich noch viel mehr fragen, um welche sogenannte „Großveranstaltung“ es sich hier handeln könnte.

Da es die Stadt Velbert offenbar nicht für nötig hält ihre Einwohnerinnen und Einwohner dessen aufzuklären, erachten wir es für wichtig die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis zu setzen. Gleichzeitig fragen wir uns aber auch, warum es die Stadt Velbert, ihre Behörden und Politiker nicht als ihre Aufgabe erachtet, 1. die Öffentlichkeit von der Kundgebung extrem rechter Gruppen und Parteien aufzuklären und 2. keine Stellung zum Aufmarschieren eben genannter islamfeindlicher und rassistischer Personenkreise unmittelbar vor dem Rathaus bezieht.

Für Mittwoch, den 27. Februar 2013, haben die islamfeindliche und extrem rechts Gruppierung „German Defence League“ (kurz: GDL) und die rechtspopulistische Splitterpartei „PRO NRW“ zu einer Mahnwache vor dem Rathaus aufgerufen. Als Anlass für diese Kundgebung nennen die Gruppen in ihren im Internet verbreiteten Aufrufen die „Wegnahme der Pflegekinder aus einer Wuppertaler Familie aus politischen Gründen“. Es wird berichtet, dass einer Wuppertaler Familie Ende letzten Jahres die Pflegekinder mit kurdisch-marokkanischer Abstammung nach 5 Jahren weggenommen worden. Das Jugendamt Velbert begründet dies mit der „Beachtung der Außendarstellung“, weil die Pflegemutter (mittlerweile „Pro NRW“-Mitglied) auf „Pro NRW“-Demos geht, eine islamkritische Einstellung besitzt und offen im Internet gegen Muslime hetzt.
Auf dem rechtspopulistischem Medium „pi-news“ wird ausführlich (mit Interview der Pflegemutter) von dem Ereignis berichtet. Dabei werden vor allem die Kinder in den Vordergrund gestellt und gar mit Fotos im Internet abgebildet. Dieses Ereignis wird ganz offensichtlich von „German Defence League“ und „Pro NRW“ dazu instrumentalisiert, um eine „Mahnwache“ vor dem zuständigen Jugendamt in Velbert abzuhalten. Dabei handelt es sich tatsächlich um eine unter diesem Deckmantel stattfindende Kundgebung einer extrem rechten Gruppierung und einer rechtspopulistischen, vom Verfassungsschutz beobachteten Partei.

Alle Bürgerinnen und Bürger, denen es nicht passt, wenn islamfeindliche und extrem rechte Gruppen und Parteien in Velbert aufmarschieren wollen, haben die Möglichkeit ihren Protest Ausdruck zu verleihen. Wir werden es nicht unkommentiert lassen, wenn solche Gruppen und Parteien eine Kundgebung abhalten und rufen deshalb alle Menschen auf, sich an dem Gegenprotest zu beteiligen. Velbert hat keinen Platz für Rassismus!

Rechtspopulisten Kontra geben! – Gegen die Kundgebung von „Pro NRW“ und „GDL“
Mi. 27.2. – 15 Uhr – Rathausplatz Velbert!

  1. #1 von Heimchen am Herd am 27/02/2013 - 10:20

    OT… QQ…WO IST DIE KOMMENTAR SPALTE geblieben?

    Man kann NICHT sehen, WER gerade WO kommentiert! 😉

  2. #2 von quotenschreiber am 27/02/2013 - 10:30

    Da sind se wieder! Wir haben nix gemacht, da hat WordPress wohl wieder an sich rumgespielt. danke für den Hinweis! Was wären wir ohne unsere aufmerksamen Leser!

  3. #3 von Harald am 27/02/2013 - 11:05

    „da hat WordPress wohl wieder an sich rumgespielt“
    Jesses nee,
    …Elend!…

  4. #4 von Heimchen am Herd am 27/02/2013 - 11:23

    „Diktatur ohne Diktator“

    DAS funktioniert wohl auch NUR bei UNS!!

    Die Mehrheit der DEUTSCHEN….. sind MITLÄUFER….DAS war schon IMMER so!
    NUR nicht aus der ROLLE fallen…..ja nicht AUFFALLEN!
    WAS sollen die LEUTE denken!

    Da macht man lieber ALLES mit, auch wenn man persönlich ANDERER MEINUNG ist!

  5. #5 von Nur Schikane (@No_Asyl) am 27/02/2013 - 12:45

    Das „breite Bündniss“ besteht aus dauerhartzenden linken Faschisten die aus dem ganzen Land zusammengekarrt werden und sogenanntes Demonstrationsgeld aus dem Topf „Kampf gegen Rechts“ erhalten.

  6. #6 von mike hammer am 27/02/2013 - 13:04

    OT und auch irgendwiw nicht.
    deo obermotz der linken gutmenschisten
    und ocupy idioten, grossayatolla des judenhasses und der israelfeindschaft der UN, falschuebersetzer ins franzoesische der
    menschenrechte, miterfinder des terminus besetzte gebiete fuer judea und samaria,
    grosinquisitor des westlichen judenhasses hnter linken,
    Stefan Hesel ist mit 95 gestorben
    only the good die jung!

  7. #7 von tyrannosaurusrex am 27/02/2013 - 13:56

    Am „Kampf gegen des Recht“ gutverdienend teilzunehmen bedeutet ja nicht das man gegen eine „Faschistische Terror Diktatur“ Stellung bezieht! Es wird offensichtlich an einer linksfaschistischen Diktatur gearbeitet! Denn eine solche ist für die Gut- und Bessermenschen die ideale Regierungform!

  8. #8 von bratak2013 am 27/02/2013 - 19:22

    Aber was will man dagegen tun? Man findet keinen zweiten, E-Mails werden nicht beantwortet. Die Dienste bilden Blogger aus um die Szene auf zu mischen.

  9. #9 von Heimchen am Herd am 27/02/2013 - 19:45

    „Rechtspopulisten Kontra geben! – Gegen die Kundgebung von „Pro NRW“ und „GDL“
    Mi. 27.2. – 15 Uhr – Rathausplatz Velbert!“

    Diese bösen Rechtspopulisten aber auch! 😀

    WAS wollen diese „bösen Rechtspopulisten“ denn sooo BÖSES???

    Volksinitiative gegen Asylmissbrauch!

    Volksinitiative gegen Asylmissbrauch: Landesweite Kundgebungsserie ab 9. März!

    Seit vier Jahren erleben wir einen dramatischen Anstieg des Asylbewerberstroms nach Nordrhein-Westfalen. Bei über 98 % der Personen handelt es sich allerdings gar nicht um politisch Verfolgte, sondern um reine Wirtschaftsflüchtlinge, also Scheinasylanten. Die Aufnahmekapazitäten der Kommunen sind längst gesprengt, auch weil viele abgelehnte Asylbewerber einen sogenannten “Duldungsstatus” erhalten. Das Boot ist nicht nur voll, sondern droht bereits zu kentern!

    Schluss damit! Schluss mit dem massenhaften Asylmissbrauch und Asylbetrug!

    Die Bürgerbewegung PRO NRW geht daher in einer historischen Initiative direktdemokratischer Mitbestimmung auf Landesebene in die Offensive. PRO NRW hat dafür beim SPD-geführten Innenministerium eine “Volksinitiative gegen Asylmissbrauch” angemeldet und wird das weitere Vorgehen in einer Vorstandssitzung am Wochenende erläutern. Mit diesem, in der NRW-Landesverfassung verankertem Instrument, kann der Landtag von der Bevölkerung gesetzlich dazu gezwungen werden, das Thema Asylmissbrauch und konkrete Lösungsvorschläge zu behandeln. Erstmalig würde damit ein solches Instrument der direkten Demokratie auf Landesebene von einer freiheitlichen, rechtsdemokratischen Gruppierung genutzt. Ein bundesweites Aufbrechen des medialen Schweigekartells zum Thema Asylmissbrauch und Asylbetrug wäre gewiss!

    Lassen Sie uns also gemeinsam Geschichte schreiben!

    http://www.pro-nrw.net/?page_id=1508

    Mann….ist das BÖSE!! Da wird einigen SCHMUNZLERN….das SCHMUNZELN vergehen! 😉

    „Rechtspopulisten Kontra geben! “ Na, dann versucht ES mal! :mrgreen:

  10. #10 von Martin1 am 27/02/2013 - 23:54

    Buuuuaaaahhhhh… :-((( Wer ist denn dieser widerlich hässliche Typ (2. von Links) mit der durchsichtigen Brillenfassung?
    Uuuuuuaaaahhh. Eklig!

  11. #11 von mike hammer am 27/02/2013 - 23:57

    #10 von Martin1

    schau ihm tief in die augen. 😆

  12. #12 von mike hammer am 27/02/2013 - 23:58


    🙄

  13. #13 von mike hammer am 28/02/2013 - 00:00

    👿

    irgendwie spinnt wordpress!

  14. #14 von Harald am 28/02/2013 - 09:54

    Beschirmt, in roasrotem Licht
    spricht er „Schätzchen, verstehst du nicht?
    Ich hatte nicht vor, dich zu foppen,
    du sollst mich poppen und nicht kloppen!“

  15. #15 von s.Braun am 28/02/2013 - 13:14

    Wo ich den Beck hinwünsche darf ich leider nicht sagen oder schreiben sondern nur denken – das wäre obernazi !

  16. #16 von Heimchen am Herd am 28/02/2013 - 14:07

    Man sollte meinen, dass es keinen Zweifel darüber geben kann, dass man einer Pflegemutter auf Grund ihrer politischen Haltung nicht die Kinder wegnehmen darf. Man sollte auch meinen, dass der Protest gegen ein entsprechendes Jugendamt, das so verfährt, kein Grund sein darf, die Protestler zu beleidigen, zu bedrohen und am Ende sogar noch zu verfolgen. Aber alles das kann man sehr schön meinen, wenn man den Luxus hat, in einem gerechten Land zu leben und nicht in einem Land, in dem mit zweierlei Maß gemessen wird und linksextreme Straftaten gar nicht erst registriert werden und in einem Land, in dem nicht der unsägliche Geist der „Political Correctness“ herrscht. Aber in so einem gerechten Land leben wir nicht.
    (Ein Bericht von der Mahnwache der German Defence League und Pro NRW vor dem Jugendamt in Velbert – von Sebastian Nobile)

    http://www.pi-news.net/2013/02/mahnwache-gegen-kindesentzug-in-velbert/#more-308833

    Genauso hatte ich mir das vorgestellt! :mrgreen: