Schlechte Noten für Pressefreiheit

Auf der Rangliste der Reporter ohne Grenzen ist Deutschland in Sachen Pressefreiheit wieder einen Platz weiter nach unten gerutscht. Bemängelt wird die Konzentration der Pressemacht auf Kosten der Meinungsvielfalt, wobei ausdrücklich die WAZ Gruppe und der Dumont-Verlag erwähnt werden. Weiterhin wirkten sich negativ die Einschüchterung und Bedrohung kritischer Journalisten durch den sich ausbreitenden Islam und einzelne Rechtsextreme aus. Würde die selber linke Organisation auch noch die Bedrohung bürgerlicher Journalisten und Blogger durch Linksextremisten, oft flankiert von der Konzernpresse, berücksichtigen, fiele das Ergebnis wohl noch schlechter aus. Wir denken da etwa an die Schmutzkampagne von Dumont gegen eine Schweizer Pfarrerin (QQ berichtete u.a. hier und hier), wobei sich später bei juristischer Prüfung alle Anschuldigungen als erlogen herausstellten.

Die WELT berichtet:

Das international renommierte Netzwerk Reporter ohne Grenzen (ROG) hat auf seiner jährlich veröffentlichten Rangliste der Pressefreiheit Deutschland um einen Platz auf Rang 17 herabgestuft. Problematisch sei vor allem die „abnehmende Vielfalt der Presse“ in Deutschland, begründet ROG die verschlechterte Bewertung.

Aus Geldmangel würden immer weniger Zeitungen mit eigener Vollredaktion arbeiten, mehrere Redaktionen seien 2012 komplett geschlossen worden. Mit Sorge beobachte ROG außerdem „die Diskussionen um ein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung und Drohungen radikaler Gruppen gegen kritische Berichterstatter“, heißt es weiter. Positiv hervorzuheben sei ein neues Bundesgesetz von 2012, das Journalisten stärker vor Durchsuchungen schütze. (…)

Deutschland liegt auf der weltweiten ROG-Rangliste der Pressefreiheit mit Platz 17 (von 179) innerhalb Europas im Mittelfeld, vor Costa Rica (18) und hinter Tschechien. Bei der schlechteren Bewertung Deutschlands sei mit ausschlaggebend die abnehmende Vielfalt der Presse gewesen.

In vielen Regionen Deutschlands gebe es keine konkurrierenden Printmedien mehr, heißt es in der Begründung. Gleichzeitig steige die Zahl der von Unternehmen bezahlten Beiträge, die sich immer stärker – und für den Leser kaum erkennbar – mit journalistischen Inhalten mischen würden.

Außerdem werde die Berichterstattung im Überregionalen immer stärker gebündelt, kritisiert ROG. Als Beispiele werden die WAZ-Mediengruppe und die Mediengruppe DuMont Schauberg angeführt, wo seit 2009/2010 Redaktionsgemeinschaften gebildet wurden, die bis zu fünf eigenständige Zeitungen mit nahezu identischem Mantelteil beliefern.

Auch der Verlag Axel Springer wird in diesem Zusammenhang genannt, der im Oktober 2012 angekündigt hatte, die gemeinsame Redaktion von „Welt“-Gruppe und „Berliner Morgenpost“ mit der des „Hamburger Abendblatts“ zusammenzulegen. Das Gleiche sei von der Verlagsgruppe Rhein Main ab Mitte 2013 für die Mantelredaktionen von „Wiesbadener Tagblatt“, „Wiesbadener Kurier“ und „Allgemeiner Zeitung“ (Mainz) geplant, führt ROG aus.

Zudem gelangten Journalisten oft nur schwer an Behördeninformationen. Anfragen würden häufig nur langsam und gegen hohe Gebühren beantwortet, gleich fünf deutsche Bundesländer hätten nach wie vor keine eigenen Informationsfreiheitsgesetze verabschiedet.

Die Diskussionen über ein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung auf Bundesebene, „das den Schutz journalistischer Quellen bedroht und potentielle Informanten abschreckt“, wird ebenfalls als eine Bedrohung der Pressefreiheit bewertet.

Positiv hervorzuheben sei das Pressefreiheitsgesetz vom August 2012, das Journalisten bei investigativen Recherchen vor staatlichen Übergriffen schütze.

Mit Sorge beobachtete Reporter ohne Grenzen den Prozess gegen zwei investigative Journalisten in der sogenannten Sachsensumpf-Affäre sowie Drohungen radikaler Gruppen gegen kritische Berichterstatter, zum Beispiel durch Islamisten, aber auch durch Rechtsextremisten.

In diesem Zusammenhang wird auf mehrere im Internet kursierende Drohvideos radikaler Islamisten verwiesen, die sich gegen Journalisten richten. Als Beleg für Bedrohung durch Rechtsextremisten wird ein Anschlag auf die Redaktion der „Lausitzer Rundschau“ im Mai 2012 genannt.

  1. #1 von Meckerer am 31/01/2013 - 19:01

    Pressefreiheit oder Meinungsfreiheit dind in der BRD nun DDR2.0 nur Worthülsen oder ein glatte Lüge. Wird doch alles mit AushebelungsParagrafen imd Strafrecht usw. unterdrückt. Nur rot-grün- links hat Narrenfreihreit und deren Wähler.

  2. #2 von Peter Pan am 31/01/2013 - 19:38

    Die traditionellen Medien sind zum großen Teil nur noch Hülsen. Dafür gibt es erfreulicherweise immer mehr Gutes wie QQ, Achgut, Vera Lengsfeld,PI , Eulenfurz, etc. pp.. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Blogs auch immer beliebter und verbreiteter werden.
    Ich kann mich noch gut an das wohlige Gefühl erinnern, als ich hier meine ersten Artikel las und merkte, dass da draussen noch andere mit gleichen Ansichten sind, dass das nicht die Dümmsten sind und dass ich mit den linken Gutmenschen nicht alleine gelassen werde. Deshalb glaube ich, dass dies auch anderen in der Zukunft so ergehen wird.
    Und hier herrscht in meinen Augen, wenn auch von ein bischen Anonymität ummantelt, ausreichend Pressefreiheit.
    Die es um jeden Preis zu erhalten und vielleicht noch auszubauen gilt.

  3. #3 von Heimchen am Herd am 31/01/2013 - 20:05

    „Israel schafft es wegen der Übergriffe seiner Armee in den Palästinensergebieten nur noch auf Platz 112. Während der Gaza-Offensive im November griffen die Streitkräfte gezielt Journalisten und Redaktionen mit Verbindungen zur Hamas an. In Israel selbst bleibe trotz echter Pressefreiheit die Militärzensur ein strukturelles Problem.“

    DAS durfte natürlich wieder NICHT fehlen! :mrgreen:

  4. #4 von Heimchen am Herd am 31/01/2013 - 20:10

    Wo bleibt die Berichterstattung? Israel ist das einzige Freie Land im Nahen Osten

    Vielleicht sind sie ja zu beschäftigt damit über die Demokratie des Staates Israel zu lamentieren, um tatsächlich zu berichten, aber die Mainstream-Medien haben einen Bericht von Freedom House komplett ignoriert; Freedom House ist eine unabhängige Watchdog-Gruppe, die sich der Ausbreitung der Freiheit in aller Welt verschrieben hat. Sie bewertete Israel als das einzige freie Land im Nahen Osten.

    In der Ausgabe ihres jährlichen Berichts „Freedom in the World“ für 2013 schrieb die Organisation:

    Israel bleibt das einzige freie Land der Region. In den vergangenen Jahren haben Kontroversen Gesetzesvorschläge umgeben, die die freie Meinungsäußerung und das Recht von Organisationen bürgerlicher Gesellschaften bedrohten. In den meisten Fällen sind diese Maßnahmen aber entweder von der Regierung bzw. dem Parlament verworfen oder vom Obersten Gerichtshof niedergeschlagen worden.

    Mit anderen Worten: Israels Demokratie funktioniert. Im Gegensatz dazu wurden Sowohl der Gazastreifen unter der Hamas als auch die Westbank unter der palästinensischen Autonomiebehörde als „Nicht Frei“ eingestuft, genauso wie Jordanien. Der Libanon und Ägypten zählten nur als „Teilweise Frei“.

    Weiter hier……

    http://heplev.wordpress.com/2013/01/29/wo-bleibt-die-berichterstattung-israel-ist-das-einzige-freie-land-im-nahen-osten/

    Gute Frage Heplev……aber dafür haben wir ja Dich! 😉

  5. #5 von zrwd am 31/01/2013 - 22:00

    ‚Auf der Rangliste der Reporter ohne Grenzen ist Deutschland in Sachen Pressefreiheit wieder einen Platz weiter nach unten gerutscht.‘

    juckt die Verleger nicht, denn wie die Merkelpartei glauben sie fest daran, dass die Mehrheit ihren dämlichen Sermon will. Da müssen erst massenhaft Konkurse der Verlagshäuder kommen 😉

  6. #7 von Harald am 01/02/2013 - 02:29

    …“bezahlt“…
    …“bezahlt wird“…
    …“sich bezahlen lässt“…
    …“inhaltsbeliebig“…

    Das ist der springende Punkt.

    „Pressefreiheit“…

    Wir lachen uns einen Döner

  7. #8 von Knopf am 01/02/2013 - 08:05

    Nichts davon oben ist mit echten Beschränkungen der Pressefreiheit zu tun.
    Die Linken UND Rechten Verlage die da gleichwertig erwähnt werden tun das aus Kostengründen.
    Das sollte jedem halbwegs gebildeten Menschen klar sein der diese so angeblich unfreien Medien in den letzten Monaten verfolgt hat.

    Wobei…wenn hier nur so Peter Pansen rumlaufen die regelmässig die Tagesschau abschalten um die Kommentare bei PI-News zu studieren wird es wirklich hart. Das geht schon in Richtung Betreutes Wohnen.

  8. #9 von Krokodil am 01/02/2013 - 08:29

    #8 von Knopf am 01/02/2013 – 08:05

    Um diese Uhrzeit noch / schon besoffen?
    Hier ist NICHT Indymedia, Wikipedia oder sonst ein Sozialarbeiterverein. Auch nicht der NPD oder sonstiger brauner Stammtisch.
    Die Tagesschau auf DDR eins schalt ich gar nicht erst an, Du Honk. Da sieht man nur dämliche Knöpfe im Chor singen.
    (Alle Nichtknöpfe bitte Brecheimer bereithalten.)

  9. #10 von Harald am 01/02/2013 - 08:37

    Nun gut,
    man benotigt Empfänger für die Werbung.
    Und Seifenopern haben den „nützlichen“ Nebeneffekt:
    vom Wesentlichen abzulenken.

    „Gut“.

    Für die „Macher“,
    für die Profiteure,
    für all jene,
    die die Realität ausblenden wollen.

    Eigentlich kann jeder zufrieden sein.

  10. #11 von Knopf am 01/02/2013 - 08:39

    Krokodil bist du jetzt ein Heimchen Klon oder sind hier eigentlich nur 3 Leute am Kommentieren?
    Am Inhalt merkt man es ja nicht wirklich.

  11. #12 von Harald am 01/02/2013 - 09:42

    „Presse-„Freiheit““

    ist nur dann gegeben,
    wenn die Presse von den „Richtigen“ bezahlt wird.

  12. #13 von Heimchen am Herd am 01/02/2013 - 13:02

    #11 von Knopf

    HIER bei QQ sind die Spitzenkommentatoren….. hier wird nicht geklont, hier ist JEDER

    EINZIGARTIG!! HIER herrscht noch MEINUNGSFREIHEIT und HIER darf sogar ein „KNOPF“
    SEINE vorgefertigte „Meinung“ abgeben!

  13. #14 von Knopf am 01/02/2013 - 14:08

    Heimchen kann auch Texte.
    Muss schon Ostern sein oder sowas.

  14. #15 von Heimchen am Herd am 01/02/2013 - 14:15

    Heimchen kann ALLES, wenn Heimchen will!

    Und nun sei still, sonst kommt wieder der Lukas!

  15. #16 von gogo am 01/02/2013 - 14:21

    @Muselknopf
    Da Du Texte magst hier ein Video extra für Dich! 😀

  16. #17 von gogo am 01/02/2013 - 18:38

  17. #18 von Heimchen am Herd am 01/02/2013 - 18:50

    Die vergessenen Christen des Jemen

    Raymond Ibrahim, Gatestone Institute, 29. Januar 2013

    Wenn man an den Jemen denkt – das verarmte arabische Land, das Osama bin Laden zeugte und zwischen Saudi-Arabien und Somalia eingepolstert, die zwei der radikalsten muslimischen Staaten gehören – denkt man selten an Christen, vorwiegend, weil sie in einer solch ungastlichen Umwelt praktisch nicht existieren. Fakt ist, dass die meisten Zählungen legen nahe, dass die gesamte nichtmuslimische Bevölkerung weniger als ein Prozent beträgt.

    Allerdings diskutiert ein neuer arabischer Bericht die Existenz von Christen im Jemen und ihr Leid – eine bedrängte Lage, die inzwischen gewohnt sein sollte, wo immer christliche Minderheiten unter muslimischen Mehrheiten leben.

    Inoffizielle Statistiken legen nahe, dass es rund 2.500 indigene Christen im Land gibt, die ihren Glauben im Untergrund praktizieren, während feindliche Stämme sie umgeben. Nach Angaben des Menschenrechtsaktivisten Abdul Razzaq al-Azazi „können Christen im Jemen weder ihre Religion leben, noch können sie frei die Kirche besuchen. Die Gesellschaft würde sie bearbeiten, damit sie zum Islam übertreten.“

    Weiter hier…..

    http://heplev.wordpress.com/2013/02/01/die-vergessenen-christen-des-jemen/

  18. #19 von Heimchen am Herd am 01/02/2013 - 18:54

    MIR ist gerade danach…… ich liebe das Lied….

    Beste Version von Knockin on heavens door – Mit Mark Knopfler

    http://www.youtube.com/watch?v=ZgAoe1o2134 .

  19. #20 von Heimchen am Herd am 01/02/2013 - 19:19

    Scharfe Kritik des Simon Wiesenthal Centers an Jakob Augstein erneuert:
    Rabbi Cooper: `Augsteins Verleumdungen religiöser Juden schüren den Hass´

    Circa 60 Journalisten nahmen gestern an einer Pressekonferenz teil, die sich mit der Liste der schlimmsten antisemitischen und antiisraelischen Verunglimpfungen 2012 des Simon Wiesenthal Centers und dem Fall des deutschen Journalisten Jakob Augstein befasste. Auf Einladung des Mideast Freedom Forum Berlin stellten sich dazu Rabbi Abraham Cooper vom Simon Wiesenthal Center in Los Angeles und der Politikwissenschaftler Dr. Matthias Küntzel den Fragen der Presse.

    Rabbi Cooper lobte Kanzlerin Angela Merkel für die direkte Konfrontation des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi, der Juden als Kriegstreiber und Nachfahren von Affen und Schweinen bezeichnet hatte. Mursi und die Muslimbruderschaft waren die Nummer 1 auf der Liste der schlimmsten antisemitischen Verunglimpfungen. „Wir sind Kanzlerin Merkel dankbar, dass sie Mursi konfrontiert hat. Mursi versucht, 14 Mrd. Euro an Unterstützung aus den USA, der Weltbank, Deutschland und anderen westlichen Ländern zu erhalten. Die Welt kann dieses Manifest des Hasses von der Regierung des größten und einflussreichsten arabischen Landes nicht tolerieren.“

    Weiter hier…..

    http://haolam.de/artikel_12084.html

  20. #21 von Krokodil am 04/02/2013 - 09:25

    #11 von Knopf am 01/02/2013 – 08:39

    Mit Inhalt kann doch kaum einer was anfangen.

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