Heute können und müssen wir uns verteidigen

Gastbeitrag aus dem Newsletter der israelischen Botschaft, Berlin

Am Sonntag hat die (israelische Anm. d.R.) Regierung bei der wöchentlichen Kabinettssitzung des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus gedacht, der jährlich am 27. Januar, dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee, begangenen wird.

Netanyahu wies bei dieser Gelegenheit vor allem auf die Gefahren hin, die dem jüdischen Volk heute drohen. Er erklärte:

„Antisemitismus ist nicht verschwunden und – leider – trifft das auch auf den Wunsch zu, einen großen Teil des jüdischen Volkes und den Staat Israel zu vernichten. […] Eines der großen Länder der Erde betreibt systematische Holocaustleugnung. Es handelt sich […] um den Iran, der heute von den Vereinten Nationen aus und in anderen Foren die Leugnung der Shoah anführt, während er sich auf das vorbereitet, was für ihn der nächste Holocaust sein soll – die Zerstörung des jüdischen Staates. Unermüdlich arbeitet er an der Entwicklung von Atomwaffen, um dieses Ziel zu verwirklichen. Wir nehmen diese Drohungen ernst, und wir werden sie nicht wahr werden lassen. Dies ist unsere wichtigste Mission als Regierung und Volk. […]

Heute können die Juden sich verteidigen. Diese Fähigkeit findet ihren Ausdruck im Staat, im Militär und den Sicherheitsdiensten und in unserer Bereitschaft, gegen jene zu handeln, die gekommen sind, um uns zu zerstören. […]

Daher müssen wir um uns herum darauf schauen, was im Iran und in seinen Vasallenstaaten geschieht und was in anderen Regionen passiert, etwa mit den tödlichen Waffen in Syrien, das mehr und mehr auseinander bricht. […] Ich möchte daher die breitest- und stabilstmögliche Koalition bilden, um vor allem anderen den bedeutenden Sicherheitsbedrohungen entgegenzutreten, vor denen der Staat Israel steht […].“

Medienberichten zufolge wächst in Sicherheitskreisen die Sorge, dass syrische C-Waffen in die Hände der Hisbollah gelangen könnten. Mehrere Batterien des Raketenabwehrsystems Iron Dome wurden bereits an verschiedenen Orten im Norden Israels aufgestellt, unter anderem in der Region Haifa.

(Amt des Ministerpräsidenten/Haaretz, 27.01.13)

  1. #1 von Heimchen am Herd am 28/01/2013 - 18:19

    QQ…. Entschuldigung…. aber dieser Artikel, den ich gestern schon hier eingestellt habe,

    ist viel, viel besser!!!

    Holocaust-Gedenktag
    27. Januar 2013 um 11:04 | Veröffentlicht in Geschichte, UNO | 5 Kommentare
    Schlagwörter: Gedenkfeiern, Gedenkkultur, Holocaust, UNO-Generalsekretär
    Vorab: Ich bin für diesen Gedenktag. Er ist wichtig, weil es solche Drecksäcke wie Ahmadineschad gibt. Und viele weitere, die nicht so „prominent“ sind.

    Jetzt hatte neulich der Herr UNO-Generalsekretär etwas von sich gegeben, das mir zeigt, wie „ernst“ dieser Tag von solchen Leuten wie ihm genommen wird: Er forderte dazu auf am 27. Januar allen Menschen zu gedenken, die im Holocaust ihr Leben verloren haben.

    Ihr „Leben verloren“ – nicht vergast, ermordet, vernichtet. Verloren. So, wie wenn keiner wirklich etwas dafür kann, dass 6 Millionen Menschen nicht mehr am Leben sind. Eine Naturkatastrophe. Nicht mit industriellem Herangehen ermordet. Ihr „Leben verloren“. Wie wenn man unterwegs ist und da geht etwas verloren, z.B. ein Schlüsselbund.

    Für mich ist das mindestens an Verhöhnung der Opfer grenzend. Eher diese Grenze überschreitend.

    Und dann frage ich mich noch etwas: Wieso soll eigentlich immer nur der Toten gedacht werden, nicht aber der Überlebenden? Warum werden Tote geehrt, aber nicht diejenigen, die dem Tod gerade noch entgangen sind? Schließlich mussten/müssen diese Überlebenden seitdem mit dem Erlebten leben und sind davon gezeichnet. Von den Erinnerungen, den Erlebnissen, den Bildern, die sie nie aus den Köpfen bekommen können?

    Wäre es nicht an der Zeit, nicht nur um die toten Juden (und „Zigeuner“ usw.) zu trauern, sondern auch den Davongekommenen die Ehre zu erweisen? Sie genauso in die Erinnerung an das Grauen einzubeziehen, wie man es mit den Toten tut? Ist es nicht an der Zeit, dass man sich auch vor ihnen verbeugt wie vor den Toten?

    Herrn Ban kann man wohl nicht vorwerfen, dass er daran nicht denkt. Vielleicht nicht einmal, dass er so gedankenlos ist von Menschen, die „ihr Leben verloren“ zu sprechen. Was man ihm aber vorwerfen muss: Er wirft den Juden vor, sie seien die Ursache zahlreicher Konflikte:

    Die Entwicklung in der arabischen Region ist auch von langwierigem Konflikt, Ungerechtigkeit und Besatzung gebremst worden. Der Stillstand im Friedensprozess zwischen den Palästinensern und den Israelis ist besonders beunruhigend.

    Was ist das? Die Araber können nicht anders, weil Israel existiert? Deshalb sind sie nicht in der Lage in ihren Ländern eine positive Entwicklung zu bewerkstelligen? Weil Israel sich nicht vernichten lässt und nicht bereit ist zu Bedingungen „Frieden“ zu schließen, die seine Vernichtung sicherstellen, haben die anderen Staaten der Region keine Chance auf wirtschaftliche, politische und demokratische Entwicklung? Die Ägypter sind in einer so katastrophalen Lage, weil Israel die „Westbank“ „besetzt“? Die Jordanier kommen wirtschaftlich nicht voran, weil sie nicht in Lage sind etwas anderes zu tun als auf Israel zu starren wie das Kaninchen auf die Schlange? Und die syrischen Rebellen wie der Gewaltherrscher und seine Handlanger ermorden sich, weil Israel seine Truppen im Jordantal stehen hat?

    Wie krank muss man sein, um das von sich zu geben? Wenn es so wäre, wie Ban behauptet, warum ist Israel dann so erfolgreich? Warum gibt es in Israel Demokratie, Wirtschaftswachstum, Start-ups ohne Ende und eine Unmenge nobelpreisverdächtiger Wissenschaftler? Israel ist auch von diesem langwierigen Konflikt betroffen, hat einen Militärhaushalt, der über den anderer deutlich hinaus geht, Menschen, die Jahr für Jahr Reservedienst leisten müssen und in dieser Zeit der Wirtschaft fehlen; Menschen, die drei Jahre Militärdienst leisten müssen und dazu ihre Ausbildung unterbrechen und dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen. Es hat nicht die Ressourcen aus Ölvorkommen, das die arabischen Staaten rundherum haben. Und dennoch blüht dieses Land, ist der Beweis dafür, dass es anders geht als bei den Nachbarn.

    Aber Herr Ban macht die Israelis, nicht die Gewaltherrscher, nicht die Muslim-Extremisten, nicht die islamische bzw. totalitäre Ordnung bei den Arabern mit ihrer unsäglichen Unterdrückung verantwortlich. Auch nicht den Terror gegen die Juden. Ihn beunruhigen besonders die Besatzung und der Stillstand im „Friedensprozess“. Das ist es, was zählt. Die Juden als die Bösen.

    Dafür gibt es ein Wort. Das sich der Typ mit Sicherheit verbitten wird. Wie fast alle, auf die es zutrifft.

    Lese-Empfehlung zum Thema:
    Bei der Audiatur-Stiftung beschreibt Manfred Gerstenfeld, wie der Holocaust-Gedenktag im Westen missbraucht wird, um Judenhass zu verbreiten und Israel zu verunglimpfen.

    http://heplev.wordpress.com/2013/01/27/holocaust-gedenktag/

  2. #2 von Heimchen am Herd am 28/01/2013 - 18:21

    Und auch dieser Artikel ist besser!

    Anspannung im Norden – nach mysterioesen Explosionen im Iran und in Libanon hat Israel mindestens zwei Kipat Barsel Batterien an die Nordgrenze geschickt…

    Nach mysteriösen Explosionen in Iranischer Atomanlage bei Fordo und Hisb’Allah Raketenlagern , und Höhle anhaltenden Warnungen, dass. syrische Chemiewaffen in Würfel Haende der Hisb’Allah gefallenen koennten, Hut Israel gerade at least two einsatzbereite kipat Barsel Batterien An die Nordgrenze Verlegt …

    Unverwundbar wollten sterben iranischen Endzeitfanatiker sterben Unterirdische Urananreicherungsanlage bei Fordo Machen. Nun wurde IHNEN offenbar Genau sterben Tiefe und Unzugaegnlichkeit der Anlage zum Verhaengnis. Es WIRD von Einer massiven Explosion berichtet und von hunderten Arbeitern, sterben seit Tagen in Den Bombensicheren zurueck, eingeschlossen seien sollen. Achmadinedschad soll Eine Notsitzung der Sicherheitsorgane eingerufen Haben.

    Und Verdrahtung Erinnern UNS der Worte Boogie Yaalons, auf sterben Zweifel, dass. Israel Höhle Iran und seins Atomwaffenprogramm ueberhaupt EFFEKTIV Treffen koennte, wonach JEDE von Menschen Gebaute Schutzeinrichtung Auch von Menschen zu durchbrechen sei.

    Es Bleibt abzuwarten, ob der Iran es jetzt riskieren WIRD sterben Spannungen zu Israel und über Syrien zum Westen Noch weiter zu entfachen, oder einfach alles zu vertuschen versucht und klein weitermacht.

    Ich wuerde Eher vermuten, dass. der Iran Eine Terroraktion startet bzw. befehligt, von der Allen klar seins WIRD, Wo Sie ihr kommt, Aber Offenen Krieg Noch vermeiden WIRD. Wir sollten vor groesseren Terroranschlaegen auf der Hut seins.

    Auch in Sachen Hisb’Allah Scheint Israel Einer der Lehren des 2. Libanonkrieges umzusetzten: Nicht mal zuschauen, waehrend Sich der Feind fuer den naechsten Schlag aufruestet. Und so gehen In Ueber die Letzten Jahre Immer wieder hier und dort In grosse Munitionsdepots in die luft, ohne dass. sterben Hisb’Allah es Sich trauen wuerde, Israel direkt dafuer anzugreiffen.

    Wir Werden weiter SEHEN …

    http://aro1.com/anspannung-im-norden-nach-mysterioesen-explosionen/

  3. #3 von Heimchen am Herd am 28/01/2013 - 18:24

    So….. das fehlt noch…. perfekt!! 😉

  4. #4 von quotenschreiber am 28/01/2013 - 20:29

    Kommentare, die Artikel besser machen, sind immer willkommen!

  5. #5 von Heimchen am Herd am 28/01/2013 - 20:35

    DANKE!

    Heplev ist ein Juwel! 🙂 Ich liebe ihn! 😉

  6. #6 von gogo am 28/01/2013 - 20:37

    Obwohl ich kein FC Bayern Fan bin, aber das haben sie gestern gut gemacht!
    http://medforth.wordpress.com/2013/01/28/jahrestag-der-befreiung-bayernfans-erninnern-an-richard-kohn/

  7. #7 von mike hammer am 28/01/2013 - 21:10

    #QQ euer artikel ist völlig OK, jede unterstützung ist sehr nötig und die erwähnten websites sind
    durchaus etwas für spezialisten, für drüber lesende viel zu umpfangreich.
    Haaretz zu legitimieren ist aber absolutes tabu. 😉

  8. #8 von WahrerSozialDemokrat am 29/01/2013 - 00:16

    Zum Thema Antisemitismus ein Link von nem israelischen Freund:

    „u have to write about this“
    http://www.jpost.com/JewishWorld/JewishNews/Article.aspx?id=301128

  9. #9 von Heimchen am Herd am 29/01/2013 - 13:34

    Iran vs Israel – Zurück in die Zukunft

  10. #10 von Heimchen am Herd am 29/01/2013 - 17:17

    Es muss mächtig geknallt haben im Iran
    Die ersten Nachrichten kamen aus amerikanischen Geheimdienstkreisen: Offenbar hat es eine Explosion in der iranischen Atomanlage Fordo gegeben. Ein erfolgreicher Anschlag wäre ein großer Erfolg.

    Fordo ist der Name einer Anlage im Iran, die Uran bis zur Waffenfähigkeit anreichern kann – was gegen alle internationalen Abkommen des Iran mit der Außenwelt verstößt und rundum, von Riad bis Tel Aviv, Moskau bis Washington mit Sorge registriert wird.

    Ihre Existenz wurde dem Westen, Israel und der Wiener UN-Behörde IAEA (International Atomic Energy Agency) vor etwa 10 Jahren aus dem iranischen Widerstand verraten. Sie ist an die 100 Meter tief im Berg verbunkert und unangreifbar – jedenfalls glaubten dies die Betreiber, bis es anders kam.

    Schwachpunkt war immer der Zugang zur Anlage: Tore, Aufzüge, Versorgungsleitungen. Die hat es jetzt getroffen. „Sabotage“ jaulten die Offiziellen in Teheran, bis sie begriffen, dass es nicht klug wäre zuzugeben, dass der Feind es bis in den Kern des Atomprogramms geschafft hatte. „Unfall“ wurde die weniger verfängliche Erklärung. Es muss mächtig geknallt haben, das Gelände wurde weiträumig abgesperrt.

    Die ersten Nachrichten kamen aus amerikanischen Geheimdienstkreisen. Dann berichteten israelische Medien ausführlicher. Denn nirgendwo auf der Welt wird, was im Iran nuklear geschieht, mit mehr Misstrauen und Abwehrbereitschaft beobachtet. Ein hochrangiger Israeli wurde mit dem Satz zitiert: „Wir versuchen immer noch zu verstehen, was genau passiert ist… Wir wissen nicht, ob Sabotage oder Unfall“. Das Weiße Haus hält sich bedeckt.

    http://www.welt.de/debatte/article113209523/Es-muss-maechtig-geknallt-haben-im-Iran.html

    Präsident Obama und Verteidigungsminister Panetta rieten den Israelis ab. Unterdessen zeigten die Israelis durch einen Geschwaderflug vom Negev nach Sardinien und zurück, was ihre Luftwaffe kann. Wer weiß? Vielleicht war das alles eine falsche Spur, während in Fordo eine Überraschung in Vorbereitung war.

  1. Explosion macht den Frieden sicherer « quotenqueen