Türkei: Wachsender Judenhass

Mit Hitlergruß zu Mohammeds Geburtstag: Anhänger der türkischen DITIB vor der Lanxess Arena in Köln

Mit Hitlergruß zu Mohammeds Geburtstag: Anhänger der türkischen DITIB vor der Lanxess Arena in Köln

Die Türkei als gerne vorgeführtes islamisches Musterland, laizistisch und tolerant, und sogar befreundet mit Israel, das war einmal. Unter dem wachsenden Einfluss des Islam machen sich auch dessen furchtbare Begleiterscheinungen, vor allem der religiös induzierte Judenhass, immer mehr bemerkbar. Angesichts der engen Bindung hier lebender Türken an ihr Heimatland, seine Medien und Parteien, kann man davon ausgehen, dass sich dieselbe Entwicklung gerade in der mohammedanischen Parallelgesellschaft der Türken in Deutschland vollzieht.

Die WELT bringt die Übersetzung des Berichtes eines jungen türkischen Bloggers:

Judenhass ist in der Türkei ein Alltagsphänomen geworden. Obwohl ich in Izmir, der demokratischsten Stadt der Türkei, wohne, wächst auch hier der Antisemitismus. Überall treffe ich auf Judenhasser und Feinde Israels, lausche ihren Vorurteilen auf der täglichen Busfahrt oder beim Besuch eines populären Fast-Food-Restaurants.

Nicht wenige von ihnen bewundern Hitler, wünschen sich, er hätte seine „Mission“ zu Ende gebracht und nicht bei sechs Millionen ermordeter Juden aufgehört. Obwohl es mich anwidert, kann ich nichts dagegen unternehmen. Ich gehöre zu einer Minderheit in diesem Land und weiß, dass der Staat meine Rechte nicht schützen will und nicht schützen wird, weshalb es keine gute Idee wäre, darauf zu reagieren.

Ich besuche die zwölfte Klasse eines Gymnasiums. Um hier zu lernen, muss man eine Eintrittsprüfung bestehen. Die Lehrer sind deshalb ausgesprochen gebildet und anständig. Dieses Umfeld hebt sich von der türkischen Gesellschaft positiv ab. Dennoch musste ich diese Woche feststellen, dass sich selbst in diesem Umfeld etwas verändert hat.

In der Türkei muss jeder Schüler, egal ob Muslim oder andersgläubig, den islamischen Religionsunterricht besuchen. Um die Versetzung zu schaffen, muss dieser Kurs erfolgreich bestanden werden. Während einer Schulstunde begann nun der Religionslehrer, über die Operation „Wolkenbruch“ im Gazastreifen zu sprechen.

Einige Schüler fingen an, über Israel zu schimpfen. Sie wurden immer gewalttätiger, und der Lehrer, ein Beamter des türkischen Staates, meinte: „Macht euch keine Sorgen, Israel wird eines Tages zerstört werden, und dieser Tag ist nahe. Alle Juden werden dafür bezahlen!“ Nachdem der Lehrer die Schüler so aufgehetzt hatte, begannen einige Schüler, Hitler zu loben, während andere ihrer Bereitschaft Ausdruck verliehen, die Israelis ins Meer zu treiben.

Judenhass und der sich verbreitende Einfluss der Scharia haben die laizistische Gesellschaft selbst in den modernsten Gegenden der Türkei derart verändert, dass es nicht länger möglich ist, dies zu ignorieren, zumindest als Jude.

Ich habe keine Hoffnung, dass sich die Situation in Zukunft verbessern wird. Im Gegenteil, es wird jeden Tag schlimmer. Dies kommt nicht überraschend. Voreingenommene Medien und Politiker verbreiten diese manipulative Rhetorik, und die Schulbücher, die vom türkischen Staat herausgegeben werden, triefen vor Judenhass.

  1. #1 von Dr. Doornkaat am 29/12/2012 - 19:37

    Die Übersetzer sind heute auch nicht mehr das, was sie mal waren: Die „Eintrittsprüfung“ heißt wohl Aufnahmeprüfung, und dass man ein Land „zerstört“, klingt eher lächerlich: Hier geht’s wohl ums VERNICHTEN.

  2. #2 von mike hammer am 29/12/2012 - 20:32

    damit passt die türkei doch vorzüglich in die EU, ist schon so etwas wie ein vor reitter. :mrgreen:

    (kein sarkasmus)

  3. #3 von Harald am 29/12/2012 - 20:44

    Der

    bestellt sicherlich 4 Bier.

  4. #4 von mike hammer am 29/12/2012 - 20:48

    #3 von Harald
    die schaffen zu viert höchstens eins. 😉

  5. #5 von Harald am 29/12/2012 - 21:45

    @ mike
    …indoktriniert sind sie offensichtlich wie die „Großen“.

  6. #6 von mike hammer am 29/12/2012 - 22:19

    #5 von Harald

    geh mal auf nen kickplatz,
    das bekommen sie mit der muttermilch.
    überall gibt es ja genug judenhass batterien, auch moschee genannt.

  7. #7 von Olof am 30/12/2012 - 01:58

    Antideutsche und Türken sind Brüder, sie hassen Deutschland, aber leben hier.
    Pro Deutschland hassen sie auch, werden aber hier hofiert, pervers.

  8. #8 von Harald am 30/12/2012 - 07:44

    #6 von mike hammer

    „…überall gibt es ja genug judenhass batterien, auch moschee genannt.“

    So ist es, Mike.

  9. #9 von Harald am 30/12/2012 - 08:01

    „Moscheen“…

    …Zu „Gotteshäusern“ allgemein:

    Kirchen wie etwa der Kölner Dom müssen sofort von Waffen und Sprengstoff,
    insbesondere von panzerbrechenden, Kurz- und Mittelstreckenraketen, Mgs, Flugabwehrgeschützen etc.
    gesäubert werden.

  10. #10 von mike hammer am 30/12/2012 - 11:00

    #9 von Harald

    wenn du meinst, was meinst du eigentlich.
    🙄

  11. #11 von mike hammer am 30/12/2012 - 14:39

    #QQ – OT –

    Auszeichnung für Antisemitismus

    Jakob Augstein wurde vom SWC in die „Top Ten der antisemitischen Beschimpfungen“ gewählt. Journalist Broder findet Platz 9 sogar noch zu weit hinten.

    Jakob Augstein ist Herausgeber der linken Wochenzeitung Der Freitag, Buchautor, Journalist und Medienpreisträger. Zum Jahresende hat der 45-Jährige noch ein neues Alleinstellungsmerkmal dazu bekommen: Das Simon Wiesenthal Center (SWC) setzte Augstein auf Platz 9 der „2012 Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs“, also die „Top Ten der antisemitischen und antiisraelischen Beschimpfungen“.

    http://www.taz.de/!108179/#send-comment

  12. #12 von Heimchen am Herd am 30/12/2012 - 15:05

    2012 Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs

    Klicke, um auf TT_2012.PDF zuzugreifen

  13. #13 von Hans im Unglück am 30/12/2012 - 16:57

    Israel hat verschiedentlich auf die falsche Karte gesetzt. Noch Bush junior hat der Türkei den Beitritt zur EU versprochen, so als ob die Europäer sein Satellit wären (Bush hat sich immer an israelischen Wünschen orientiert).
    Die den nächsten 2 – 3 Jahren werden die Welt völlig neu ordnen. Je früher die Konflikte akut werden, desto besser die Überlebenschancen.

  14. #14 von mike hammer am 30/12/2012 - 17:02

    #13 von Hans im Unglück

    „Bush hat sich immer an israelischen Wünschen orientiert“

    nenn mal so ein wunsch.

  15. #15 von zrwd am 30/12/2012 - 18:05

    ‚Jakob Augstein wurde vom SWC in die „Top Ten der antisemitischen Beschimpfungen“ gewählt.‘

    na hat das verwöhnte Jingelchen wenigstens ein mal im Leben etwas aus eigener Kraft geschafft. 😉

  16. #16 von Hans im Unglück am 30/12/2012 - 22:54

    #Hammer
    Die Türkei war der wichtigste Verbündete für Israel im Nahen Osten. Zur Stabilisierung dieses immer labilen Landes bedurfte es u.a. 2er wichtiger Faktoren: Entlastung des Bevölkerungsüberschusses und vieler Euros. Beides sollte vor allem Deutschland leisten, ein für mich klar erkennbarer Wusnsch Israels.
    Eine gewisse Schwächung Deutschalnds war durchaus erwünscht. Jetzt haben wir eine schlagkräftige türkische Minderheit, die „Israels Sicherheit ist unsere Staatsraison“ zwar deklamiert, aber es an Taten fehlen lassen wird. Die Zerrüttung der Finanzen ist so gründlich, dass materielle Hilfen gar nicht mehr möglich sein werden. Wir sind selber ruiniert. Dann werden wir sehen, dass gut organisierte, gewaltfähige Clans den atomisierten Schrumpfgermanen den Marsch blasen werden.
    Die psychologische Entwaffnung der Deutschen nauch Auschwitz wäre noch ein weiteres Thema.

    Da ich kein Archiv pflege, kann ich die vielen kleinen Details der beziehungen zwischen Israel u. z.B. den Palästinensern, die oft sehr erhellend waren nicht abrufen. Ich entsinne mich aber beispielsweise, dass Israel in den Verhandlungen mit einem Arafat nur die USA als Schiedsrichter akzeptierten. Als dieser einmal anders pfiff (13% Land für die Palästinenser statt 9 % -Zahlen jetzt fiktiv), da stellten die Israeli ihren Schiedsrichter-Präsidenten schlicht vom Feld.

    Ich frage einmal anders herum: Wo hat Bush junior den israelischen Interessen nicht entsprochen?
    Israel sagt immer: Unsere Interessen sind gleich. Das trifft tatsächlich auch großteils zu, aber eben wahrlich nicht immer. Mich amüsiert es immer wieder, wie Israel Mowglis Zauberspruch verwendet: Du und ich und ich und du, wir sind vom gleichen Blute! Da muss man sich doch einfach einreihen!

    Ich habe den Eindruck, dass Juden den gleichen Fehler begehen wie die vermeintliche Freundschaft mit der Türkei, nur eben gerade anders herum: Die Piusbruderschaft ist verlässlich. Das kann man von den übrigen christlichen Kirchen nicht sagen. Sie gehen zur Eröffnung einer Fatih-Mosche am Tag des Falls von Konstantinopel!! Das würde die Bruderschaft nie tun.
    Wenn es um ein Gebet zur Bekehrung der Juden geht, würde ich mich freuen, wenn Juden um meine Bekerhrung beten würden! Übrigens würde ich nie verlangen, dass die Juden ihren Talmud christenfreundlich reinigen sollten!
    Wer zu bestimmten Spannungen nicht steht, der ist auch politisch nicht bindungsfähig. Da heißt es vielmehr: „Schwenkt herum der Eintagsherrscherschwarm, …“.

  17. #17 von Hans im Unglück am 30/12/2012 - 22:58

    Jetzt haben wir eine schlagkräftige türkische Minderheit, die “Israels Sicherheit ist unsere Staatsraison” zwar deklamiert,…
    Es muss heißen. Jetzt haben wir eine schlagkräftige türkische Minderheit. „Die Sicherheit Israels ist unsere Staatsraison” wird von der Regierung zwar noch deklamiert, aber es werden keine Taten folgen.

  18. #18 von mike hammer am 30/12/2012 - 23:19

    #16 von Hans im Unglück

    na das ist aber etwas mehr als paranja.

    die türkei war nie israels verbündeter, die ergreifung ötschalans war wunsch der NATO.
    die USA sorgten dafür das die türkei basis für gemeinsame manöver wurde.
    schließlich ist die strategische position der selben
    für die NATO wichtig, nicht für israel.

    für wie blöd hälst du israel, meinst du die IHH existiert erst seit der mavi marmara oder die exzessive geldwäscheaktionen der türkei für die hisbolla und die hamas sind in israel nicht bekannt? du reimst einen müll zusammen das es kracht.

    ausgerechnet eine schwächung deutschlands siehst du als israelischer wunsch.
    schau dir doch die EU an, ohne deutschland in der EU ist der laden sowas von propalestina
    das israel von augschweins, grass nur noch träumen kann.

    die USA wollen die Gürkei, nicht SPD, GRÜNE, LINKE……FRANKREICH, ENGLAND……?
    du hast dir da ja was schönes zusammenklabuschtert aber mit solcher logik gäbe es israel schon
    seit 1948 nicht mehr, wirf den juden nicht blödheit vor!

    wenn deine interessen nicht berücksichtigt werden von deinen poitikern ist nicht USA oder israel der ansprechpartner sondern deine politclowns. wenn du die 5. kolonne hier nicht möchtest wird dich nicht israel retten sondern du selber mußt den arsch bewegen, das tut weh
    aber ist ALTERNATIVLOS.

  19. #19 von mike hammer am 30/12/2012 - 23:21

    #16 von Hans im Unglück
    nicht paranja sondern paranoja.

  20. #20 von Hans im Unglück am 31/12/2012 - 12:04

    # hammer

    Da bin ich aber froh, dass ich nicht nach kreuz.net oder kewil-sprek als „Fettwanst“ tituliert werde.
    Ich möchte die ganze Thematik gar nicht vertiefen, da es unsere eigentlichen Themen nicht außen
    vorlässt und das ist Umwandlung Europas in Arabistan.
    Die Autoaggressionen unserer Politiker haben sehr wohl mit deren „Jugendtrauma“, verinnerlicht als „Tätervolk“, zu tun.
    Ich habe auch keinen Zweifel, dass Nethanjahu den Iran – mit unabsehbaren Folgen- nur deshalb
    nicht angegriffen hat, weil Obama nicht mitzog (ein Beweis, dass die USA ein souveräner Staat sind).
    Die Zukunft sehe ich aber trotzdem rabenschwarz. Wir bekommen in Europa Bürgerkrieg (wer Bekannte in Paris hat sollte sie mal fragen) und am Ende kommen sich die Großmächte in die Haare.

  21. #21 von Gerhard am 06/02/2013 - 23:31

    jo israel ist immer schuld.1..Israel hat sich das land nicht selber genommen! Die Juden bekamen dieses Land von 33 Länder zugesprochen (13 wahren dagegen).2 18 min nach der Gründung Israels wurde Israel angegriffen (10Länder gegen 1).Und wenn du dich ein bischen mit der Geschichte auskennen würdest dann wüsstest du das Israel nie die Chanze gehabt hat zu gewinnen es wahr unmöglich und doch haben sie jeden Krieg gewonnen selbst bei den Kriegen die durch Waffenstillstand beendet wurden. und im Zuge dieser Kriege haben sie noch weitere Städte erobert so wie es im Krieg nun mal ist und jetzt soll Israel die Städte wieder abgeben?? Macht die Augen auf Deutschland und schaut der schleichenden Islamisierung zu.Die Ungerechtigkeit die Israel widerfährt wird euch genauso treffen dann ist es aber zu spät.Wer seine Augen nicht zum Sehen benutzt, wird sie später zum weinen benutzen!!!

  22. #22 von Harald am 07/02/2013 - 10:16

    „Verfrachten“ Sie die Israelis zum Nordpol,
    die Pallis werden einige Jahre später dort siedeln,
    Gaza wird öde und leer sein,
    meint mein Bauch.

    Sagen Sie nichts gegen meinen Bauch. 😉

  23. #23 von Krokodil am 07/02/2013 - 10:17

    #16 von Hans im Unglück am 30/12/2012 – 22:54

    „Die psychologische Entwaffnung der Deutschen nauch Auschwitz wäre noch ein weiteres Thema.“

    Das haben die bösen Juden doch nur gemacht um uns zu diskreditieren, oder?
    Wären die damals einfach in die Sommerfrische statt in die Gaskammern gefahren wäre uns der ganze Schlamassel erspart geblieben, mit der ewigen Schuld und so.

    /sarc off, sonst kommt noch der Staatsanwalt

    „Wir“ können doch anderen nicht vorwerfen das wir mit „unserer“ Vergangenheit nicht leben können.

    Ich versuche mal Dir zu helfen.
    Lebe ein freies Leben, höre auf Dein Gewissen. Widerstehe dem billigen und oberflächlichen Zeitgeist. Erkenne das Gute und nutze Deine Fähigkeiten gutes zu tun.
    Verkürzte Sichtweisen zur „Weltpolitik“ verlieren ohne verwirrende (weil unehrliche, aufgrund zielführender Indoktrination) Schuldkomplexe (vgl Klimahysterie) ihre paralysierende Wirkung. Dann fällt einem evtl auch mehr ein als das übliche Geschrei vom grossen und kleinen Satan.
    Nichts ist schöner als der eigenen Dämlichkeit mit Vehemenz die Stirn zu bieten. Beleidigter Narzismus macht blind.