Am Rande des Zusammenbruchs

Deutschlands Zukunft wird wieder romantisch

Der linkspopulistische Winkelzug der CDU, mit der unüberlegten und unorganisierten Abschaltung deutscher Kernkraftwerke verblödete Wähler zum Kreuzchen zu bewegen, ist fehlgeschlagen. Die Wahlerfolge solcher Maßnahmen kassieren die GRÜNEN, denn der Wähler kommt zum naheliegenden Schluss, dass diese wohl immer schon Recht gehabt haben. Dagegen sind die nachteiligen Folgen für alle spürbar. Auch in diesem Winter lebt Deutschland am Rande des Netzzusammenbruches, denn der innere Feind gibt sich mit einem Teilerfolg nicht zufrieden. Um Deutschland zu schädigen behindern die Kernkraftgegner von gestern jetzt den Bau von Leitungen, die nötig wären, um die von ihnen propagierte Energie aus Kohleverbrennung und Windmühlen zu den Verbrauchern zu bringen. Wann die CDU sich den Protesten anschließen wird, ist noch nicht bekannt.

Die WELT berichtet:

Das Stromnetz in Deutschland befindet sich wegen der Energiewende und der Abschaltung von acht Atomkraftwerken in einer kritischen Lage. Zwar sei die Versorgungsqualität weiter hoch, aber die Zahl kurzfristiger Abschaltungen und Eingriffe in das Netz habe sich stark erhöht, heißt es im Monitoring-Bericht der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamtes.

Das Netz müsse dringend ausgebaut werden, wichtige Projekte hätten erheblichen Zeitverzug. „Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Menge an Ausfallarbeit auf den verschiedenen Netzebenen mehr als verdreifacht“, heißt es in dem Bericht.

Erneuerbare Energien verschlimmern die Lage

Zudem seien auch mehr Gebiete betroffen gewesen. Als Grund für die wachsende Unsicherheit nennt die Untersuchung den stetig steigenden Anteil erneuerbarer Energien wie Wind oder Sonne, deren Leistung mitunter stark schwankt. Die Netzbetreiber müssten Kraftwerke entsprechend hoch und herunter fahren, um Stromengpässe zu vermeiden. Ein Problem sei auch der schleppende Ausbau der Netze.

Als ein Beispiel für eklatante Schwächen in den deutschen Stromnetzen führt der Bericht einen Abschnitt zwischen dem niedersächsischen Sottrum und dem hessischen Borken an. Dort hätten sich 2011 die kritischen Situationen auf 319 Stunden summiert, eine Steigerung von 1242 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zwischen dem thüringischen Remptendorf und dem bayerischen Redwitz wurden demnach sogar 1727 brenzlige Stunden registriert.

  1. #1 von Heimchen am Herd am 28/11/2012 - 18:41

    Tja, übermorgen sitze ich im Zug…. und fahre von Düsseldorf nach Hamburg…

    Hoffentlich reicht der Strom! 🙄

    STROMMIX DER BAHN
    ICE unter Dampf
    Die Deutsche Bahn AG wirbt damit, dass sie mehr Energie aus Wasserkraft bezieht. Dabei verbrennt sie vor allem weiter Kohle

    BERLIN taz/dpa | Im Prinzip ist der ICE zur Hälfte eine Dampflok, zumindest wenn man den Strommix der Deutschen BahnAG betrachtet. Er fährt immer noch mit viel zu viel fossiler Energie. Künftig will Deutschlands größter Stromverbraucher nun etwas weniger dreckig qualmen: Von 2015 an bezieht die DB AG jährlich zusätzlich 600 Gigawattstunden Strom aus Wasserkraft, etwa fünf Prozent dessen, was die Züge im Inland verbrauchen. Lieferant ist der Energiekonzern Eon.
    Nach Angaben der Bahn vom August 2011 stammt mit 48 Prozent fast die Hälfte ihres Stroms aus Kohlekraft, 19,7 Prozent kommt aus Atomkraft, 8,7 Prozent macht Erdgas aus – und 21 Prozent ist Strom aus erneuerbaren Quellen, hauptsächlich Wasserkraft. Diese letztgenannte Zahl soll nun mit dem neuen Vertrag auf 26 Prozent steigen, bis 2020 sollen der Anteil von erneuerbarer Energie mindestens 35 Prozent betragen.

    http://www.taz.de/!105250/

  2. #2 von Heinz Ketchup am 28/11/2012 - 20:38

    #1 von Heimchen am Herd am 28/11/2012 – 18:41

    Da wir ja nun (fast) Winter haben, dürfte das im Sommer bei großer Hitze bestehende Problem der ausgefallenen Klimaanlagen im Zug jetzt nicht auftauchen.

    Dafür könnte aber der Strom so knapp werden, dass er gerade noch für die E-Lok reicht und die Heizung kalt bleibt. 😯

    Deshalb gibt es nur eine Möglichkeit: warm anziehen!

    Bei der guten alten Dampflok gab es dieses Problem nicht, die hatte ja auch einen Heizer an Bord! 😉

  3. #3 von Heinz Ketchup am 28/11/2012 - 23:42

    Passend zum Thema Schilda lässt grüßen:

    Staat zwingt Bürger zur Ökostrom-Verschwendung

    Für den nicht genutzten Ökostrom muss der Verbraucher trotzdem zahlen. Denn das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist ein staatlich verordneter Kaufzwang. Es lässt den Bürgern keine andere Wahl.

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article111621719/Staat-zwingt-Buerger-zur-Oekostrom-Verschwendung.html

  4. #4 von Martin1 am 29/11/2012 - 02:21

    Zur CDU: Erst heißt es von der Stiefmutter (eigene Kinder hat Merkel nicht): „Multikulti ist gescheitert, und nun das:

    http://m.focus.de/politik/deutschland/tid-28318/cdu-oeffnet-sich-fuer-migranten-drei-frauen-und-ein-mann-wollen-ganz-vorn-mitreden_aid_870315.html

    „Christliche“ Migranten im CDU-Vorstand. Ich könnt k…….

  5. #5 von s.Braun am 29/11/2012 - 10:10

    Was dieser Öko – Faschismus für seltsame Blüten bringt, zweigt sich gerade in meinem Heimatort.
    Unsere rot(z)grüne Gemeindevertretung will unbedingt Windräder stellen, gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit, in einen gemeindeeigenen uralten Buchenwald und nicht weiter als 1,5 KM von den Ortschaften entfernt. Ob sich das auf den Hügelchen im Vorspessart rentiert ist mehr als fraglich. Trotzdem beharren Rot(z)grün auf ihrem Vorhaben. Zum Glück gibt es jetzt hier eine Bürgerinitiative die dem ganzen Unsinn den Riegel vorschieben wird Dieser Ökovandalismus ist leider in vielen Regionen zu beobachten.