Merkel bemerkt Antisemitismus

Als erste deutsche Kanzler_In hat Angela Merkel die Ratsversammlung des Zentralrates der Juden in Deutschland besucht. Das wurde auch höchste Zeit, nach 63 Jahren BRD. Sie verbindet das sogar mit einem klaren Bekenntnis zu Israel und seinem Selbstverteidigungsrecht, was in Deutschland schon eine Art politisches Selbstmordattentat ist. Auch den immer noch, oder immer mehr verbreiteten Antisemitismus in Deutschland spricht sie an. Leider lassen die genannten Beispiele befürchten, dass sie an diesem Punkt wieder einmal nur politisch korrekt in eine Richtung schaut und das, was sich im mohammedanischen Immigrantenmilieu und bei den immer linker werdenden Deutschen mit Zeitungsleserhintergrund zusammenbraut, lieber nicht anspricht. Und gerade das zeigt, wo das Problem liegt und dass es schlimmer ist, als befürchtet.

Die WELT berichtet:

Eine Dreiviertelstunde lang tauscht sich die Kanzlerin in geschlossener Sitzung mit den rund 200 Delegierten der jüdischen Gemeinden aus, um dann zusammen mit Graumann zu einem kurzen Statement vor die Presse zu treten.

Und sie darf sich von dem Zentralratschef in solch hohen Tönen loben lassen, dass dieser selbst darauf hinweist, er wolle sich keinesfalls als ihr neuer Pressesprecher bewerben. Es sei besonders wichtig, so Graumann, dass Merkel mit ihrem Besuch gerade zu diesem Zeitpunkt ein „wichtiges Signal gesetzt“ habe. Denn hinter den deutschen Juden liege ein „schwieriger Sommer“.

Gewalttätige Übergriffe und eine Welle antisemitischer Ausfälle vor allem im Internet sowie „besessener Belehrungen“ anlässlich der Debatte über die Beschneidung hätten eine Situation geschaffen, in der es umso bedeutsamer sei, dass die deutsche Politik sofort im Sinne des Rechts auf Beschneidung gehandelt habe.

Insbesondere Merkel habe sich stets fü r die Belange der jüdischen Bevölkerung eingesetzt, und zwar „auch dann, wenn es politisch schwierig war“. Man merke ihr an, dass ihr „Engagement aus dem Herzen kommt“, und so sei sie, sagt Graumann, von der Ratsversammlung „mit Wärme und Herzlichkeit, ja, für unsere Verhältnisse geradezu mit Ekstase“ empfangen worden.

Eine etwas müde wirkende Bundeskanzlerin erwidert dem Zentralratsvorsitzenden nüchterner, aber nicht weniger verbindlich. Einmal mehr betont sie ihre Freude darüber, dass es in Deutschland wieder ein so reichhaltiges jüdisches Leben gebe.

Es gelte, der jüdischen Bevölkerung die Sicherheit zu geben, in diesem Land „so unbeschwert leben zu können“ wie alle anderen auch. In diesem Sinne habe man sich aber auch über „komplizierte Fragen“ austauschen müssen – so darüber, dass es, wie die Kanzlerin bemerkenswerter Deutlichkeit sagte, in Deutschland „ein hohes Maß an Antisemitismus“ gebe.

Die Auseinandersetzung über die Beschneidung gebe Anlass zum Nachdenken, was die Toleranz gegenüber Religionen betreffe. Neben dem Kindeswohl sei auch die Lebbarkeit religiöser Rituale ein hohes Gut. Sie zeigt sich zuversichtlich, dass die im Bundestag vorgelegte gesetzliche Regelung der Beschneidung noch vor Weihnachten verabschiedet werden kann.

Ausdrücklich erwähnt Merkel auch den Nahostkonflikt, der durch die Gaza-Krise wieder dramatisch in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit gerückt ist.

Noch einmal betont die Kanzlerin, dass Israel das Recht auf Selbstverteidigung habe, ja, dass diese sogar die Pflicht einer jeden Regierung sei – eine deutsche Regierung könne in einer vergleichbaren Situation auch nicht anders handeln als die israelische es getan hat.

So spricht die Kanzlerin, bedankt sich bei dem Zentralrat für den „spannenden Austausch“ und verabschiedet sich nach knapp einstündigem Aufenthalt in dem Bewusstsein, dass das Vertrauen der Repräsentanten des deutschen Judentums wie wohl auch der jüdischen Gemeinden insgesamt kaum größer sein könnte.

  1. #1 von Meckerer am 26/11/2012 - 18:19

    Es sind nicht die Biodeutschen die Anisemiten sind sondern ihre Schätze und Bereicherer aus muslimischen Ländern die uns ohnehin für Kuffars halten, als „unwertes Leben“ das man wie die Juden abschlachten darf und muß. Den Begriff unwerte leben hatten wir ja schon mal… und solche Migranten mit Schundrelifion-ideologie heißen und die Buntespräsidenten und andere Dummklöpfe aller Gutmenschenparteien willkommen Frau Merkel. Der Koren gehört weltweit von der UNO verboten und bekämpft. Er ist voller Rassismus und Menschenverachtung die eben den Biodeutschen dank Holo angelastet wird.

  2. #2 von Harald am 26/11/2012 - 19:45

    Auf dem Antisemitismus fokussierenden Auge sind so manche betriebsblind,
    ich muss dazu nicht lange suchen.
    „Zweckblind“ trifft es besser.

    Zweckblindheit ist eine temporäre,
    (unterbewusstes) Wissen darum wirkt augenscheinlich verstärkend.

    Akut temporär.

  3. #3 von mike hammer am 26/11/2012 - 19:49

    also mit antisemitismus wurde ich direkt
    noch nicht konfrontiert, in sueden deutschlands komme ich recht viel herun,
    was mir aber auffael ist die etablierung von
    JUDE als schimpfwort, eine sache die vom
    sogenannten Kanack (muruck-sprech) entlehnt worden ist und immer oefter zu hoeren ist.

    ansomsten gibts echte probleme niur mit
    mueslis und linken. ich bekomme aber die
    tuepen die man so als rechte bezeichnet kaum zu sehen. in der oefentlichkeit skins
    oder aehnliches habe ich sicher 5 jahre nicht gesehen.

  4. #4 von Harald am 26/11/2012 - 20:21

    Mit „Zweckblindheit “ gegenüber dem Antisemitismus meinte ich die gegenüber dem Islam,
    „nicht lange suchen“ bezog und beziehe ich auf obiges Bild.
    Was Nazis und Konsorten betrifft:
    Sie sind überall.
    In den Medien.

    http://images.google.de/search?sourceid=navclient&ie=UTF-8&hl=de&rlz=1T4GGHP_deDE508DE508&q=Nazis%2c+Springerstiefel&biw=1024&bih=503&sei=2b-zUNyKKu7s0gWZuYAQ&tbm=isch

  5. #5 von mike hammer am 26/11/2012 - 20:44

    #QQ

    arabischer terrorangriff aus gasa, friedensvertrag am splitttern.

    ISRAELIN prügelt MESSER-MÜSLI in die flucht.

    Stabbed in the face and shoulder, woman fought off her Gazan attacker
    Yael of Sde Avraham, on the Gaza border, describes her altercation with armed Palestinian who broke into her home

    http://www.timesofisrael.com/stabbed-in-the-face-and-shoulder-woman-fought-off-her-gazan-attacker/

  6. #6 von Peter T. am 26/11/2012 - 21:45

    @ Meckerer
    Der Koran gehört verboten… Soweit würde ich nicht gehen. Ein Warnhinweis auf dem Buchdeckel würde genügen:
    „Achtung, dies ist ein historisches Schriftum. Wer sich gegenwärtig an den Inhalt als Lebensregel hält, verstößt gegen das GG und fügt sich und seinen Mitmenschen großen Schaden zu.“

  7. #7 von zweitesselbst am 26/11/2012 - 22:22

    naya, statt immer nur zu klagen, ohjeohje, sollte einfach mal geguckt werden, wie es überhaupt so weit kommen konnte. und das Problem dabei scheint mir , wo fängt man bei so einer Suche an?? der eine sagt, der hat angefangen, der andere sagt, nö, ich doch nicht, der wars.

    Aber Antisemitismus gibts ja nun wirklich schon seit ewigen Zeiten, wie ich grad wieder bei Wikipedia lese, und nicht erst seit grad bzw. gestern oder vorgestern. allerdings hat er unter dem Faschismus dann seine auch industrielle Perfektion erreicht. hm

    und eigentlich geht es auch nicht um links oder rechts, sondern gegen so einfache Schuldzuweisungen und rassistische Ausgrenzungen. leider hab ich inzwischen aber den Überblick verloren. vllt sollte mal jemand den Faden wieder aufnehmen und untersuchen, warum das denn überhaupt alles so ist wie es ist.

  8. #8 von Gästin am 26/11/2012 - 23:31

    Die hervorragendsten Kämpfer gegen den Antisemitismus waren nun einmal – geschichtlich betrachtet – Christen („Jesusmörder, Pogrome“), Nazis („Holokaust“), Moslems („wenn der Stein spricht“). Sie alle wollten/wollen die Ausrottung der Juden.

    Und nun folgt die Logik: wenn es keine Juden mehr gibt, kann es logischerweise auch keinen Antisemitismus mehr geben. Ist doch ganz einfach, oder?

    Es lebe der Kampf gegen den Antisemitismus!

  9. #9 von Martin1 am 26/11/2012 - 23:52

    Was mich wundert, ist, dass die jüdischen Spitzenverbände stets bei dem „Krampf gegen Rächtz“ mitmachen, anstelle auf die wirkliche Gefahr für sie, extreme Moslems, hinzuweisen. Deutschland hat wohl mehr antisemitische Allahjünger als echte Neo-Nazis.
    Die linksdrehjende Seuche hat wohl auch schon auf diese Verbände übergegriffen… Oder, wenn sie etwas entsprechendes sagen, wird’s in den Medien nicht wiedergegeben…

    Von der UNO ist keine Hilfe für ein (übrigens längst überfälliges!) Koranverbot zu erwarten! Die, und ihre Tochterorganisationen, kann man heutzutage durchaus im linken, islamfreundlichen Spektrum verordnen. Leider!