Anonymous: Cyber-Kriminelle im Dienst der Hamas

Es sind dieselben Cyberkriminellen, die in Deutschland oppositionelle Blogs lahmlegen und der Dumontpresse gestohlene Daten über unliebsame Bürger verkaufen. Die im Kampf gegen Rechts als paralegale Kämpfer für eine schwammige Gerechtigkeit schön geschwätzte kriminelle Vereinigung Anonymous, die für ihre Straftaten tausende durch linke Lehrer systematisch verblödete Schulkinder instrumentalisiert, bezieht im Nahostkonflikt klar Position: Für die menschenverachtende Terrororganisation Hamas und gegen die gehässig bekämpfte einzige Demokratie im Nahen Osten, Israel. Zwei Generationen nach den Nationalsozialisten entscheiden sich dabei auch wieder junge Deutsche, die sich ihren Vorfahren so moralisch überlegen fühlen, als virtuelle Flakhelfer freiwillig und mit Fanatismus für das Böse.

Die ZEIT berichtet vom moralischen Versagen der Linken:

Zuvor hatte die Hackergruppe Anonymous behauptet, wegen der israelischen Luftoffensive im Gazastreifen Dutzende Websites lahmgelegt zu haben. In einer Erklärung der Hacker hieß es, „viel zu lang“ habe sich Anonymous darauf beschränkt, „verzweifelt die barbarische, brutale und verabscheuungswürdige Behandlung des palästinensischen Volkes“ durch Israel zu betrachten.

Der Protest richte sich auch gegen das angebliche Vorhaben Israels, Internet-Verbindungen im Gazastreifen zu kappen. Sollte die israelische Regierung Telekommunikationsverbindungen im Gazastreifen unterbrechen, werde „grenzenloser Zorn“ von Anonymous die Folge sein.

Israel und die Hamas begleiten die Kämpfe im Gazastreifen mit einer groß angelegten Offensive im Netz. Die Streitkräfte beider Seiten verkünden regelmäßig Meldungen über Raketenangriffe und Opferzahlen via Twitter. Man werde „eine groß angelegte Offensive“ im Gazastreifen starten, hieß es beispielsweise auf dem Twitter-Profil des israelischen Militärs. In einem weiteren Tweet empfahl man allen Hamas-Führern „ihre Gesichter in den nächsten Tagen nicht bei Tageslicht zu zeigen“.

Die direkte Antwort der Hamas folgte prompt. „Unsere gesegneten Hände werden eure Anführer und Soldaten greifen, egal wo sie sind. Ihr habt die Tore der Hölle selbst aufgestoßen“, hieß es von einem Profil unter dem Namen „AlQassam Brigade“, das als offizielle Twitterpräsenz des militärischen Flügels der Hamas gilt.

Seit dem letzten Krieg vor vier Jahren hätten sich soziale Netzwerke zu „einer zusätzlichen Kriegszone“ entwickelt, wie eine Sprecherin des israelischen Militärs sagte. Seit zwei Monaten unterhält die Armee eine eigene Abteilung für interaktive Medien mit 30 Soldaten. Sie betreuen Profile auf Facebook, dem Fotodienst Flickr und der Videoplattform YouTube. Auch die Hamas unterhält eine Facebook-Seite und eine mehrsprachige Website.

Spürnase: Sebastian

» Die israelische Armee bei Twitter

  1. #1 von dummland am 19/11/2012 - 10:18

    Irgendwann wird Israel auch diese Internetgestapo ausschalten.

  2. #2 von Aktivposten am 19/11/2012 - 10:24

    Es heißt „Flakhelfer“, nicht „“Flaghelfer“; das sind „Kanonen“, keine „Flaggen“ 😉 …

    Es ist schon erstaunlich, mit welcher Präzision Claudio Casula von SoE in http://spiritofentebbe.wordpress.com/2010/12/29/neulich-in-der-redaktion/ das Geschehen beschreibt. Gerhard Wisniewski folgt bei Kopp dem Leitfaden: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/gaza-konflikt-hamas-hilft-israel-beim-kampf-gegen-palaestinenserstaat.html;jsessionid=13F06067B0A059F180BB0F8C51F37BFB
    O.K., den kann man nicht wirklich ernst nehmen, aber manchmal hat Kopp echt gute Artikel, zumal sie ja z.B. in Syrien auch aus der anderen Sicht berichten: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/redaktion/assad-erdo-an-haelt-sich-fuer-den-kalifen-oder-neuen-sultan-des-osmanischen-reiches.html

  3. #3 von schweinsleber am 19/11/2012 - 11:20

    die gutmenschen setzen sich an allen fronten nach kräften für die hamas ein:

    „Israel macht Hamas salonfähig“

    http://www.bernerzeitung.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Israel-macht-Hamas-salonfaehig/story/13671316

    wenn ich schon nur einen solchen titel lese, dann fühle ich mich in die zeit von wehrmachtsberichten und wochenschau zurück versetzt.

    da wird ein land permanent mit raketen und granaten eingedeckt.
    setzt es sich dann zur wehr, dann wird so getan, als sei es an der eskalation schuld!

    typische tatsachenverdrehung der aller übelsten sorte!

  4. #4 von Aktivposten am 19/11/2012 - 12:23

    Es heißt “Flakhelfer”, nicht “”Flaghelfer”; das sind “Kanonen”, keine “Flaggen” 😉 …

  5. #5 von Heimchen am Herd am 19/11/2012 - 12:55

    Alles was man wissen muß, findet man bei IHM….. 😉

    Amud Anan, 5. Tag (18.11.2012)
    19. November 2012 um 6:30 | Veröffentlicht in Geschichte, Israel, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
    Schlagwörter: Gaza-Krieg, Gazastreifen, Raketenterror
    – liveblogging der Kämpfe: Muqata
    – liveblogging des Medienkriegs: HonestReporting.com
    – auch Arutz-7 versucht sich an einem Liveblog.

    Es geht los: Nach den großen Worten der Unterstützung kommen jetzt die, dass Israel sich doch nicht konsequent wehren soll. Obama „drängt“ Netanyahu die Bodenoffensive auf keinen Fall zu machen. Aber er behauptet, er stütze Israels Recht auf Selbstverteidigung voll und ganz. (So lange es seiner Vorstellung entspricht, wie Israel vorgeht, nicht wahr?)
    Auch David Cameron von Little Britain drängt Netanyahu „alles zu tun, um eine Bodenoffensive zu vermeiden“. (Inzwischen gibt es Stimmen in Israel, die waren, Netanyahu würde „einknicken“.) Sein Außenminister Hague drohte Israel, der Preis einer Bodenoffensive werde der Verlust der Unterstützung Israels sein. Ein solches Handeln (die Offensive) würde den Konflikt in die Länge ziehen. (Noch mehr? Och, ist doch erst rund 70 Jahre alt!)

    Warum wohl fangen die Terroristen mit ihren Raketen morgens um halb acht an? Nun, da machen sich die Schulkinder auf den Weg, die Läden machen bald auf und viele Leute sind auf dem Weg zur Arbeit. NICHT das Militär, Zivilisten. Noch Fragen?

    http://heplev.wordpress.com/2012/11/19/amud-anan-5-tag-18-11-2012/#respond

    Er schreibt sich seine Wut von der Seele…. herrlich! 🙂

  6. #6 von quotenschreiber am 19/11/2012 - 12:58

    Flakhelfer: Wir hatten sogar noch überlegt und uns für „g“ entschieden, weil es sich um Geschütze handelt. Kanonen sind doch aus der Mode gekommen? Egal – wir beugen uns dem Duden und haben es korrigiert.

  7. #7 von Heimchen am Herd am 19/11/2012 - 13:22

    http://de.wikipedia.org/wiki/Flakhelfer

    So… etwas Nachhilfeunterricht! 😀

    Analysen hatten ergeben, dass trotz moderner Luftabwehrsysteme auf beiden Seiten etwa 90 % der feindlichen Bomber ihr Ziel erreichten. Während des Krieges war dies schlecht, aber durch die Verbreitung der Atombombe war es nun bereits inakzeptabel, wenn auch nur ein einziger Bomber zu seinem Ziel gelangte.
    Eine kurze Zeit lang wurden auch nach dem Krieg die Luftabwehrgeschütze verbessert. Besonders die Streitkräfte der Vereinigten Staaten richteten ein großes Luftabwehr-Netzwerk um die größeren Städte ein, das aus radargesteuerten 90- und 120-mm-Geschützen bestand. Da Flakgeschütze aber selbst gegen propellergetriebene Bomber wenig erfolgreich waren, verließ man sich zur Flugabwehr bald fast ausschließlich auf Abfangjäger.

    Im Nachkriegs-Deutschland wurden bis Mitte der 1990er-Jahre zum aktiven Flugplatz- und Objektschutz 20-mm-Maschinenkanonen Rheinmetall in ein- und doppelläufigen Ausführungen eingesetzt.
    Dies änderte sich mit der Einführung der Flugabwehrrakete. Obwohl die Deutschen bereits während des Krieges in dieser Richtung geforscht hatten, kamen keine einsatzbereiten Exemplare zustande – mit Ausnahme der „Jagdfaust“-Raketen, die auf Maschinen vom Typ Me-163 „Komet“ montiert waren, sowie der von Me-262 eingesetzten ungelenkten R4M-Raketen. Selbst wenn die vorhandenen bodengestützten Luftabwehrraketen praktisch verwendbar gewesen wären, hätten sie durch vorhandene britische Gegenmaßnahmen wohl leicht abgelenkt werden können. Nach einigen weiteren Jahren der Entwicklung reiften diese Systeme jedoch zu wichtigen Waffen heran. Die USA ersetzten ihre Flugabwehrgeschütze bald durch die Nike-Ajax-Rakete.
    Eine weitere Entwicklungsrichtung der Geschütze sind Nahbereichsverteidigungssysteme, die automatisch Flugkörper bis hin zu Raketen und Artilleriegeschossen abfangen sollen. Als Vertreter können das US-amerikanische Phalanx CIWS oder das deutsche in der Entwicklung befindliche Nächstbereichschutzsystem MANTIS genannt werden.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Flak

  8. #8 von Heimchen am Herd am 19/11/2012 - 13:27

    A10 – Thunderbolt in Action! 😉

  9. #9 von Gudrun Eussner am 19/11/2012 - 17:48

    #2 Aktivposten betreffend Claudio Casula „Neulich in der Redaktion“:

    Heute auf Seite 18 meiner Lokalzeitung L’Indépendant zum Thema „Gaza : 26 Palestiniens tués par les raids d’Israel“. Gaza: 26 Palästinenser durch Luftangriffe Israels getötet. Es gibt 27 gleichlautende Überschriften bei Google.fr. Alle scheinen vom Fernsehsender BFMTV abgekupfert zu haben, und die von AFP.

    Getötet hauptsächlich Frauen und Kinder. Im Anreißer: Die Hamas ruft nach Vergeltung (!), crie vengenace. Die Offensive wurde eingeleitet (!), déclenché, durch Israel. Andere ringen derweil um einen Waffenstillstand. Kein Wort, was das im Arabischen heißt: Hudna. Benjamin Netanyahu spricht von den Möglichkeiten der „signifikativen Ausweitung“ des Einsatzes. Gemeint seien Bodentruppen.

    Die Einleitung (!) der Feindseligkeiten geschieht durch Israel, durch die Ermordung (!) von Ahmed Jaabari, Chef der militärischen Operationen der Hamas (!).

    71 Palästinenser, davon die Hälfte Zivilisten, wurden getötet, „und drei israelische Zivilisten“.

    „Israel, was haben die Kinder und die Neugeborenen getan?“ fragt ein Palästinenser. Dies auch so in der Zwischenüberschrift. An der Familie Dallou wurde ein Massaker verübt. Das werde gerächt, sagen die Ezzeddin al-Qassam Brigaden (eben diejenigen, die durch den Raketenbeschuß alles verursachen, was da aber nicht steht).

    Acht palästinensische Journalisten seien verletzt worden. Von den 22 ausländischen Journalisten, die als menschliche Schutzschilde dienen sollen und von der Hamas an der Ausreise aus Gaza gehindert werden, kein Wort.

    Die Agenten der Agentur AFP braucht man nicht so anzuleiten wie den Praktikanten des Claudio Casula, sondern die schreiben von ganz allein so. :mrgreen:

  10. #10 von Martin Schrödl am 19/11/2012 - 18:25

    Anonymous…

    das sind doch diese Gernegroße, die, ganz in schwarz und die Gesichter hinter Grinsemasken versteckt, in deutschen Innenstädten Flugblätter verteilen. Vor wenigen Monaten geriet ich mal auf der Zeil an diese. Sie stürmten überraschend von der Seite auf uns zu und drückten uns stumm einen neuen Hetzflyer in die Hand, in dem über die Hochfinanz gewettert wurde. Anschließend waren sie im Nu in der Menschenmenge verschwunden. Ein anonymoustypischer Auftritt, wie ich mir sagen ließ.

    Da fragt man sich doch, ob es nicht langsam mal eine rechtliche Handhabe gegen diese Leute gibt. Allein der grobe Verstoß gegen das Vermummungsverbot müßte doch schon ausreichen, um sie auf’s Revier mitnehmen zu können.

    Problem aus meiner Sicht: In den Fußgängerzonen wimmelt es von skurrilen Typen. Und sooo bekannt sind die besonderen Kennzeichen von Anonymous halt noch nicht bei Jedem. Ich wette, die Mehrheit der Vorübergehenden hält diese Aktivisten für irgendwelche Gaukler.

  11. #11 von zrwd am 19/11/2012 - 18:25

    anonymous GE hat selbstverständlich viel mit den sich ‚Antiimperialisten‘ schimpfenden GenossInnen zu tun. Allen voran die der SED nahestehenden GenossInnen. Wie sollte es auch anders sein?

  12. #13 von Anonymous am 27/11/2012 - 22:07

    Oh mann-o-mann. Jetzt dachte ich Quotenqueen lese ich nun täglich, aber nach diesem schlecht recherchierten Artikel gibts von mir nur einen „Faust-über-IP-in’s-Gesicht“-Schlag und zwar ausschliesslich demjenigen, der den Artikel verfasst hat. Wenn du dich erkundigt hättest, wüsstest du, dass Anonymous ein Kollektiv, bestehend aus Menschen aus aller Welt, ist. Um es genauer zu definieren, wir haben ALLE unsere eigene Meinung. Schwafeln nichts nach und lassen uns von NIEMANDEM instrumentalisieren. Wenn es Anfragen gibt, ob wir jemanden „hacken“ können (ja wir könnten), dann gibt es nur eine Antwort und zwar: „GTFO, we’re not your personal army“! Was es wohl auf Deutsch bedeutet, weisst du bestimmt… Damit ist ausgeschlossen, dass hinter den Aktionen die zur Zeit im Netz kursieren nicht ausschliesslich wir dahinter stecken, sondern die Hamas. Was für ein Witz.. Seid froh gibt es uns, wir haben die Dokumente über die falsche Klimaerwärmung „besorgt“. Ansonsten würdet ihr bestimmt noch daran glauben, lol. Weil ja ausser den Dokumenten alles so plausibel ist, lol. Heute Abend gehört mein ganzer Hass nur dir, mein geliebter Artikelverfasser. Ach, ihr seid Pro-Israel, ja dann gute Nacht. Pfff…

  13. #14 von Anonymous am 27/11/2012 - 22:18

    Ach und Martin du Volldepp, was ist mit all den Burkas, den unterbeliechteten Linken die vermummt an Demos gehen? Übrigens mögen wir unsere „Genossen“ und „Genossinnen“ auf der Strasse mit VENDETTA-Maske überhaupt nicht. Jede verkaufte Maske geht zum Teil an Warner Brothers… Ich muss anhand von den Kommentaren und dem Beitrag feststellen, dass ihr immer noch bescheuerte Gutmenschen seid. Obwohl ihr diese immer attackiert. Naja, nicht jeder idiot weiss, dass er einer ist. Ich wäre gerne einer, dann müsste ich mich nicht so oft aufregen. Ach und wäret ihr ein grösseres Medienunternehmen könntet ihr euch darauf einstellen, dass ihr das nächste Ziel unserer Attacken wäret, denn niemand unterstellt uns solchen schwachsinn.

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