Wilders Buch erscheint in Deutschland

Die HJB Verlag KG veröffentlicht am 27. November 2012 die deutsche Ausgabe des Buches „Marked for Death“ von Geert Wilders unter dem Titel: „Zum Abschuss freigegeben – Die Wahrheit über den Krieg des Islam gegen den Westen“. Der pakistanische Minister Ghulam Ahmed Bilour verspricht demjenigen 100.000 Dollar, der den US-Produzenten des Films „Die Unschuld der Muslime“ tötet und lädt Taliban und Al-Kaida ein, sich der „noblen Sache“ anzuschließen. In der islamischen Welt breitet sich eine Welle der Gewalt aus. Botschaften werden gestürmt und Menschen getötet. Demonstrationen für die „Ehre des Propheten“ fordern etliche weitere Todesopfer und Hunderte von Verletzten.
Doch deutsche Politiker sind eifrig bemüht, Verständnis für die Gefühle der Täter zu bekunden. Die Parole „Nicht provozieren!“ führt zu der Überlegung, das Recht auf freie Meinungsäußerung weiter einzuschränken. Bundesinnenminister Friedrich spricht sich spontan für ein Aufführungsverbot des Films aus, und die Bundeskanzlerin signalisiert ihre Sympathie für diese Haltung.

Der niederländische Parlamentsabgeordnete Geert Wilders ist seit jeher ein scharfer Kritiker des Islams als solchem und dessen gewalttätigen Fanatikern im Besonderen. Deshalb zwingen ihn islamistische Morddrohungen zu einem Leben in Verstecken – genauso wie beispielsweise den Schriftsteller Salman Rushdie oder den Karikaturisten Kurt Westergaard.

In seinem Buch beschreibt Geert Wilders, dass nicht nur seine Person „zum Abschuss freigegeben“ wurde, sondern vielleicht unsere gesamte westliche Lebensweise.

Das Buch „Zum Abschuss freigegeben“ ist im Hardcover mit Schutzumschlag und 336 Seiten Umfang am 27.11.2012 zum Preis von EUR 19,90 überall im Buchhandel erhältlich.

Pressemitteilung des Verlages 

  1. #1 von Kebby am 30/09/2012 - 15:45

    Passt ja wunderbar in einen Sci-Fi Verlag 😀

    http://www.hjb-shop.de/

  2. #2 von Heimchen am Herd am 30/09/2012 - 16:03

    Es lebe die freie Meinungsäußerung!!!

    Schicken wir den Islam und ALLE, die ihn verherrlichen, zum Teufel!!! 👿

  3. #3 von Heimchen am Herd am 30/09/2012 - 16:24

    „Doch deutsche Politiker sind eifrig bemüht, Verständnis für die Gefühle der Täter zu bekunden. Die Parole „Nicht provozieren!“ führt zu der Überlegung, das Recht auf freie Meinungsäußerung weiter einzuschränken. “

    Und auch hier haben sie wieder den Schwanz eingezogen:

    Auch Koalition kritisiert „Vermisst“-Kampagne
    CDU-Politiker Ruprecht Polenz hält die „Vermisst“-Kampagne des Bundesinnenministeriums in der derzeitigen Form für nicht für fortsetzbar. Die heftige Kritik weitet sich auf die Regierungsparteien aus.

    Nach Migrantenverbänden und Opposition kommt jetzt auch aus den Regierungsparteien Kritik an der „Vermisst“-Kampagne des Bundesinnenministeriums. „In dieser Form sollte die Kampagne nicht fortgesetzt werden“, sagte der CDU-Politiker Ruprecht Polenz der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

    Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wies die Kritik im Berliner „Tagesspiegel“ zurück. Die Kampagne, deren Plakate Vermisstenanzeigen ähneln, richtet sich gegen eine Radikalisierung islamischer Jugendlicher.

    „Das Innenministerium muss erkennen, dass es so nicht geht“, sagte Polenz. Zwar seien Absicht und Ziel im Grundsatz richtig, aber die Kampagne werde durch die Art der Umsetzung verfehlt. „Durch die Plakate wird die gesamte muslimische Minderheit in die Nähe von Extremismus und Fundamentalismus gerückt“, so der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article109553282/Auch-Koalition-kritisiert-Vermisst-Kampagne.html

    Das Innenministerium will mit der „Vermisst“-Kampagne für eine Beratungsstelle werben, an die sich Angehörige und Freunde wenden können, wenn sie das Gefühl haben, ein Mensch in ihrem Umfeld gerate in die Fänge von Islamisten. Ende August wurde die Aktion im Internet gestartet.
    Auf das Kleben von Plakaten wurde bislang aus Sicherheitsgründen verzichtet

    So, so aus Sicherheitsgründen…. die sch…… sich doch schon wieder in die Hose!

    Wer von unseren Politikern, denkt eigentlich mal an die Sicherheit und die Gefühle der
    autochthonen Deutschen??? NIEMAND!!! 👿

  4. #4 von tyrannosaurus rex am 30/09/2012 - 17:05

    Gehört der ISLAM zu DEUTSCHLAND? Ja! Denn er beherrscht Deutschland. Kein Tag ohne Schreckensmeldungen über die Surensöhne! Wie wird man diese Krankheit ein für allemal los? UnserePolitiker (# 3) haben leider keine Zeit neben der dauerhaften Rettung der Pleitestaaten (Steinbrück: Griechenland braucht unsere Milliarden nur noch 7-8 Jahre) und der Verwaltung ihres Vermögens sich um das widerliche Wahlvolk zu kümmern!

  5. #5 von DMH am 30/09/2012 - 18:59

    Aus dem HJB-Programm empfehle ich abwechslungshungrigen SF-Freunden unbedingt die Kaiserfront-Romane – der erste Zyklus ist Kaiserfront 1949, gerade erschienen ist Band 3 des zweiten Zyklus, Kaiserfront 1953.

    Es ist zwar ebensowenig eine zwecks höchsten Realismus‘ detailliert recherchierte Ausarbeitung alternativer Geschichtsverläufe wie es in qualitativer Hinsicht Hoffnung auf den Literaturnobelpreis haben darf. Dafür handelt es sich aber um eine leichtverdauliche Unterhaltungslektüre, welche auf zwei Prämissen aufbaut: a) die Erde erhielt in jüngerer Vergangenheit Besuch von Außerirdischen, die in Band 11 zurückkehren, sowie b) daß die Oberste Heeresleitung Kaiser Wilhelm II. im Jahre 1917 davon überzeugte, zugunsten seines Sohnes abzudanken. Noch im gleichen Jahr gründete Wilhelm III. die „Kaiserliche Schutztruppe“ (Kastrup), bestehend aus 10.000 Elitesoldaten, „zur internen Eindämmung des Sozialismus“.

    Trotz unverkennbarer Sympathie des – „natürlich“, wie man ja leider ergänzen muß – unter einem Pseudonym schreibenden Autors „Heinrich von Stahl“ für einen unter deutscher Hegemonie vereinten Bund europäischer Monarchien ist die Handlung, bei freilich umgekehrten Vorzeichen, zumindest nicht ganz so schwarz-weiß wie in einem Hollywood-Schinken. Dies macht denn auch gleich der nächste Eintrag in der fiktiven Zeittafel deutlich:

    Im Januar 1918, als mehr als eine Million deutsche Arbeiter vor dem Hintergrund der Oktoberrevolution in Rußland streiken, geht ebendiese Kastrup mit nie dagewesener Härte gegen die Streikenden vor. Mehr als 12.000 als Rädelsführer identifizierte Sozialisten werden standrechtlich erschossen oder auf Marktplätzen erhängt. Im Zuge der Auseinandersetzungen sterben weitere 30.000 Aufständische im Kugelhagel der Kastrup. Selbiges widerfährt im Herbst jenes Jahres den meuternden Matrosen sowie den sich in mehreren deutschen Großstädten formierenden Räteregierungen, welche die Beendigung des Krieges forden. Diese Exekutionswelle ist ohne Beispiel in der Geschichte der Menschheit: Mehr als hunderttausend Sozialisten verlieren ihr Leben an einem einzigen Tag, dem 9. November. Dieser Tag geht als „Bluttag“ in die Geschichte ein.

    In der Folge entscheidet das Reich mit der Frühjahrsoffensive 1919 und der Besetzung von Paris den Weltkrieg für sich. Während die Ostgrenze daher dem Frieden von Brest-Litowsk entspricht, sieht im Westen der Friedensvertrag von Bellevue keinerlei Gebietsabtretungen oder Reparationszahlungen vor. Die einzige Forderung des Kaisers ist die Wiedereinführung der Monarchie in Frankreich und die Loyalität des französischen Königs.

    Da es somit kein Versailler Diktat und in der Folge keinen Nationalsozialismus mit seinen Millionen Toten gab, erfuhr auch die deutsche Blüte der Naturwissenschaften des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts keinen Abbruch. Somit verwundert es nicht weiter, wenn zu Beginn der eigentlichen Handlung des ersten Buches im Jahre 1949 (!) ein deutscher Satellit den Hinweis auf Urananreicherungsanlagen erbringt, die der „Schurkenstaat“ USA in der kalifornischen Wüste errichtet. Um die Verbreitung von Nuklearwaffen, über welche bis dato einzig das Kaiserreich verfügt, zu verhindern, befiehlt der inzwischen regierende Friedrich IV. eine gezielte Bombardierung des Militärkomplexes – welches Unternehmen am Anfang einer Entwicklung steht, die schon bald zum Ausbruch eines zweiten Weltkrieges führt.

    Die etwa 190 Seiten starken Bände konzentrieren sich im ersten Zyklus im wesentlichen auf Kommandounternehmen sowie den Kriegsverlauf, weshalb sich bspw. in den Bänden 3 bis 5 die jeweils aktuelle Frontlinie als Illustration auf den Innenseiten des Buchdeckels findet. Insoweit als „Military Fiction“ bezeichnet, hält das Science-Fiction-Element zur Freude des Lesers erst sehr allmählich Einzug in die Handlung. Genaueres erfährt man nicht vor Band 3, und auch hernach widersteht der Autor der Versuchung, allzu platt einfach die deutsche Seite mit Alien-Technologie auszurüsten, um der erdrückenden Übermacht von Stalins Soldaten die Stirn zu bieten und eine Wende des Krieges herbeizuführen. Zur Erde zurück kehren die Außerirdischen denn auch erst in der zweiten Staffel, „Kaiserfront 1953“.

    Insgesamt stellt der „Nordische Bund“ unter Führung Friedrichs IV. einen meritokratischen Gegenentwurf zum angloamerikanischen Westen mit all seinen Schattenseiten dar, die auch viele von uns hier kritisieren (Bankenmacht, Werteverfall, etc.). Was ich persönlich ebenfalls sehr gut finde ist, daß sich alles erst langsam entwickelt, die 1949er Bände quasi als Vorgeschichte die einzelnen Romanhelden sich zunächst unter den Kriegsbedingungen der Mitte des 20. Jahrhunderts bewähren lassen, bevor sie dann später mit der sich allmählich entwickelnden SF-Komponente konfrontiert werden – also der vorgefundenen außerirdischen Technologie und deren Nutzbarmachung hinter den Kulissen, um zumindest einem Bruchteil der Menschheit bei Rückkehr der „Vegalier“ das Überleben zu sichern zu versuchen.

    Darüber hinaus ließe sich nun zwar noch manch weiterer interessante Ausblick vermitteln, aber ich möchte möglichen Interessenten diverse „Spoiler“ ersparen. Überhaupt sollte man die offizielle Netzseite zur Buchreihe ebenso meiden wie die Lektüre der Inhaltsangaben auf den Buchrücken und sich stattdessen von der Handlung überraschen lassen.

    Fazit jedenfalls ist: Wer einmal etwas andere Zukunftsromane lesen möchte, dabei nicht mehr als etwas Zerstreuung erwartet und beim beschriebenen politisch unkorrekten Hintergrund der Handlung nicht vor Empörung nach Luft ringt, der sollte ruhig beherzt zugreifen. Alternativ zum Bezug über den Buchhandel ist der erste Band auch kostenlos als PDF-Datei herunterladbar (siehe Links am Ende). Das einzig wirkliche Ärgernis, das ungenügende Lektorat, sollte mit der bevorstehenden zweiten Auflage hoffentlich behoben werden, da ich dem Verlag nach Lektüre jedes Bandes noch verbliebene Tippfehler übermittele.

    Links:

    Band 1 als PDF-Datei:
    http://www.kaiserfront.de/kaiserfront1.pdf

    Fiktive Zeittafel der Ereignisse vor Handlungsbeginn:
    http://www.kaiserfront.de/zeittafel.pdf

    Interview mit dem Kaiserfront-Autor:
    http://www.hjb-news.de/cgi-bin/track.pl/2010/05.html