PRO-Demo findet wie geplant statt

Pressemitteilung von PRO-NRW 

Die PRO-NRW-Kundgebung vor der König-Fahd-Akademie in Bonn findet am Samstagmittag wie geplant statt.  Veranstaltungsort ist in unmittelbarer Nähe der umstrittenen saudi-arabischen Einrichtung, der Kontakte ins extremistisch-salafistische Milieu nachgesagt werden. “Gegen das derzeit noch gültige Karikaturenverbot werden im Laufe des Tages Rechtsmittel eingelegt werden”, so der PRO-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht zum aktuellen Stand der Dinge.

 

Das NRW-Innenministerium hatte, wie bereits im Landtagswahlkampf, ein Verbot der Mohammed-Karikaturen und anderer islamkritischer Karikaturen angeordnet. Im Landtagswahlkampf hatte der Skandal-Innenminister Jäger damit vor über einem Dutzend Verwaltungsgerichte peinlichen Schiffbruch erlitten. Trotzdem wurde nun erneut eine solch grundgesetzwidrige Einschränkung der Meinungs- und Kunstfreiheit obrigkeitsstaatlich angeordnet. “Der Sozialdemokrat Jäger scheint also weiter auf Kriegsfuß mit unserer Verfassung zu stehen”, meint dazu Markus Beisicht. “Ich kann deshalb nur sagen: Wenn wir einen unabhängigen und nicht weisungsgebundenen Verfassungsschutz hätten, müsste der sich vor allem auch mit Innenminister Jäger auseinandersetzen!”

PRO NRW werde dagegen weiter für Demokratie und Meinungsfreiheit und gegen die Islamisierung auf die Straße gehen. “Morgen in Bonn und am 27. Oktober wieder in Wuppertal”.

  1. #1 von Heinz Ketchup am 29/09/2012 - 00:30

    Alle Achtung für Herrn Beisicht, wo er doch auf der Abschussliste der Islamisten steht. Vielleicht sagt er sich ja auch wie unsere linksgrünen Politiker nur im umgekehrten Fall: 😉

    Das müssen wir aushalten

    Wer nachgibt hat schon verloren, also viel Erfolg für Pro NRW und Herrn Beisicht!

  2. #2 von Jeremias am 29/09/2012 - 00:31

    Viel Glück und Mut. Schien- und Bein-Bruch!

  3. #3 von Heimchen am Herd am 29/09/2012 - 11:31

    1000 Polizisten sollen bei Pro-NRW-Kundgebung für Sicherheit sorgen
    SAMSTAG, 29. SEPTEMBER 2012, 10:35 UHR

    Bonn (dpa/lnw) – Bei einer Demonstration der rechtsextremen Partei Pro-NRW sollen heute in Bonn rund 1000 Polizisten für Sicherheit sorgen. Auf Anordnung der Polizei wurde den rund 100 angemeldeten Demonstranten ein Kundgebungsort rund 150 Meter entfernt von der König-Fahd-Akademie zugewiesen, vor der ursprünglich demonstriert werden sollte. Pro-NRW hatte angekündigt, bei der Veranstaltung islamfeindliche Karikaturen zu zeigen. Dies hat die Polizei verboten. Die Ordnungskräfte wollen unbedingt eine Eskalation wie am 5. Mai verhindern. Damals waren bei einer Kundgebung von Pro-NRW salafistische Gegendemonstranten auf die Polizei losgegangen und hatten 18 Beamte verletzt. Zwei Polizisten waren von einem Salafisten mit einem Messer schwer verletzt worden.

    http://www.bild.de/regional/koeln/koeln-regional/1000-polizisten-sollen-bei-pronrwkundgebung-26470590.bild.html

    Respekt… soviel Polizisten für eine Handvoll Demontranten!

  4. #4 von Fiat iustitia am 29/09/2012 - 13:46

    Im Ergebnis war’s ein Nicht-Ereignis:

    http://fiat-iustitia-blog.blogspot.de/2012/09/live-ticker-aus-bonn.html

    Gewonnen haben die Salafisten, denn mit dem Verbot der Mohammed-Karikaturen hat man der Salafisten-Gewalt vom 5.Mai zu einem späten Sieg verholfen!

  5. #5 von andienen am 29/09/2012 - 23:41

    „Islamfeindlich…islamfeindlich…“ Liest man immer öfter das Wort. Als wolle die Journaille absichtlich Öl ins Feuer gießen. Wer vergangenenes Jahr noch als Islamkritiker bezeichnet wurde wie Thilo Sarrazin, ist heute ein Islamfeind, morgen vielleicht ein Verfassungsfeind und schon übermorgen ein Feind Allahs, der ausgemerzt gehört?