Todesstrafe für ägyptische Fanatiker

Bald werden diese Terroristen wissen,ob sie dem richtigen Buch vertraut haben

Was radikale Mohammedaner anrichten können, welche Gefahren von ihnen ausgehen und wie man diese wirksam bekämpft, das wissen am besten andere radikale Mohammedaner. Wann in Ägypten der „Volkszorn“ loszubrechen hat und gegen wen, das bestimmt immer noch die vom Westen gegen den eigenen Diktator an die Macht geputschte Muslimbruderschaft. Und weil es jetzt noch zu früh ist, den Terror auf der Sinai-Halbinsel loszulassen, werden 14 Frühstarter drastisch bestraft.

Die taz berichtet:

Ein Gericht in Ägypten hat am Montag ein Todesurteil gegen 14 radikalislamische Rebellen bestätigt. Die Männer waren Mitte August von einem Gericht der Stadt Ismailija zum Tod durch Erhängen verurteilt worden, weil sie 2011 auf der Halbinsel Sinai sieben Menschen getötet haben sollen.

Anschließend musste noch der Mufti des Landes das Strafmaß überprüfen und billigen. Sechs der Männer werden dem Urteil zufolge nun gehenkt, acht weitere waren in Abwesenheit verurteilt worden. Die 14 verurteilten Islamisten sollen der Organisation „Tawhid wal Dschihad“ (Monotheismus und Heiliger Krieg) angehören.

Bei zwei Angriffen auf einen Polizeiposten und eine Bank im Ort Al-Arisch wurden im Sommer 2011 sechs Sicherheitskräfte und ein Zivilist getötet. Im Zusammenhang mit den Taten müssen sechs weitere Männer lebenslänglich ins Gefängnis. Vier Angeklagte sprach der Richter frei.

Die Sicherheit auf dem Sinai hat sich in Folge des Aufstands gegen den langjährigen ägyptischen Machthaber Husni Mubarak im Februar 2011 deutlich verschlechtert. Anfang August dieses Jahres griffen Islamisten einen Wachposten an der Grenze zu Israel an und töteten 16 Sicherheitskräfte. Die Armee hat seitdem ihre Präsenz in der Region deutlich verstärkt.

  1. #1 von Pecos Bill am 26/09/2012 - 10:55

    Ah, die TAZ: „Rebellen“… „getötet haben SOLLEN.“
    Für Revolutionäre haben wir doch Verständnis, nicht wahr?

  2. #2 von Daniela Gask am 26/09/2012 - 13:37

    Tjaha, wieder mal billig-raffiniert von der Tatze. :mrgreen:

    Man nehme ein paar sympathische Moslems, die mehrere Menschen ermordet (äh getötet, morden tuen nur Unsympathen, die Einem politisch nicht in den Kram passen) haben, und flechte geschickt eine Möglichkeit zum In-Frage-stellen in die Formulierung, sei es auch nur, weil unsicher ist, wer von den Herzchen wieviele vom Leben zum Tod befördert hat.

    Und schon sind die unbedarften, immer noch auf linke Segnungen hoffenden Konsumenten ruhiggestellt.

  3. #3 von Gudrun Eussner am 26/09/2012 - 15:00

    Die wichtigste Lehre aus diesen Todesurteilen ist m.E. der erneute Beweis, daß es von Muslimen nur spontane Operationen geben darf, wenn sie den Interessen der herrschenden Muslimfunktionäre, in diesem Falle den MB, nicht entgegenstehen. Jetzt im Sinai loszuschlagen, gefährdet die US-Militärhilfe, die von Barack Obama und Hillary Clinton bislang weiter gern gegeben wird. In den USA könnten welche stutzig werden.

    Einzelkämpfer wie Mohamed Merah und Gruppen wie Tawhid wal Jihad werden nur dann gelobt und umjubelt, wenn sie der Strategie zur Islamisierung der Welt nicht schaden.

    Rückschläge für die Islamisierung des Westens sind allerdings dann nicht zu vermeiden, wenn islamische Herrscher ihrerseits gegeneinander antreten: Von Katar finanzierte MB gegen von Saudi-Arabien finanzierte Salafisten, al-Qaida u.ä., und die dann alle gemeinsam gegen die Schiiten des Iran und deren Verbündete.

    Bislang haben die Politiker des Westens aber noch viel Geduld, schließlich werden sie reich entlohnt auf ihrem „Weg zum Emir“. :mrgreen:

  4. #4 von Heimchen am Herd am 26/09/2012 - 15:39

    „Bald werden diese Terroristen wissen,ob sie dem richtigen Buch vertraut haben“

    Ich kann ihnen nur raten….traue KEINEM BUCH! :mrgreen:

    Aber wenigsten wissen SIE,…..was sie erwartet!

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