Vegetarier werden – für ein gutes Gewissen

Ich konnte schon als Kind nicht verstehen, wie die armen Kinder in Afrika davon satt werden, dass ich meinen Spinat aufesse – wie es meine Oma behauptete. Heute rätsele ich, warum die Wasserknappheit in manchen Weltregionen sich bessern sollte, wenn die Deutschen, die ständig im Regen stehen, Wasserbegrenzer in Duschen und Waschmaschinen einbauen, denn bekanntlich werden dadurch lediglich die Kanalisationen geschädigt, aber in der Sahelzone steht kein Tropfen Wasser mehr zu Verfügung. Ähnlich sinnlos die Schlagzeile bei Yahoo: „Wegen Wassermangel: Wir müssen alle Vegetarier werden“. Warum? Seit wann kommen unsere Schnitzel aus Äthiopien?

Yahoo berichtet:

Der Deutsche liebt sein Schnitzel. Seit Jahren zeigt sich der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch und Wurst hierzulande stabil. Doch möglicherweise müssen wir uns bald umstellen, denn laut einer Studie wird Fleisch bald zur Mangelware. Grund dafür sind die wachsende Weltbevölkerung und die zunehmende Wasserknappheit.

Wegen Wassermangel: Wir müssen alle Vegetarier werden (Symbolbild: thinkstock)
„Die Fleischproduktion eines Landes ist durch die Menge des Wasservorrats auf seinen landwirtschaftlichen Nutzflächen beschränkt“, erläutert das Forscherteam des „Stockholm International Water Institute“, kurz SIWI, in seiner Studie, die anlässlich der „World Water Week“ in Stockholm veröffentlicht wurde. Blickt man knapp 40 Jahre in die Zukunft, könnte es in manchen Teilen der Welt finster aussehen, so die Forscher: „Die Analyse zeigt, dass es nicht genügend Wasservorräte auf den aktuellen Landwirtschaftsflächen geben wird, um Lebensmittel für die voraussichtliche Bevölkerung im Jahr 2050 zu produzieren, wenn wir den gängigen Trends und Änderungen der in westlichen Nationen verbreiteten Ernährungsweise folgen.“

Aktuell ernährt sich die Weltbevölkerung zunehmend von Fleisch und nähert sich dem Ernährungsstil des Westens an. In der schwedischen Studie heißt es, dass in den 3.000 Kilokalorien, die eine Person pro Tag verzehrt, 20 Prozent aus fleischlicher Nahrung bestehen. Dessen Herstellung bedarf unglaublicher Mengen Trinkwasser – Einem im Juni veröffentlichten UN-Bericht zufolge verschlingt die Fleischproduktion den Löwenanteil des weltweiten Bedarfs. Nach Informationen der „WasserStiftung“ werden allein für die Herstellung eines Brathähnchens 3.500 Liter, für ein Kilogramm Schweinefleisch sogar 9.700 Liter Wasser benötigt.

  1. #1 von Dr. Doornkaat am 30/08/2012 - 10:33

    Wenn wir keine Schnitzel mehr züchten, gibt es auch keinen Grund mehr, Nutzvieh zu halten. Haben diese beknackten Vegetarier sich eigentlich schon mal Gedanken darüber gemacht, wie unsere Städte aussehen könnten, wenn das herrenlose Viehzeug sich ungehemmt vermehrt, den Rathausplatz vollkackt und sich irgendwann, wenn es unsere Stadtparks kahl gefressen hat, in ihren Blumenbeeten tummelt?

  2. #2 von Peter Blum am 30/08/2012 - 10:37

    Herrlicher Artikel!

    Ich habe auch nie verstanden wie die Kinder in Afrika von dem von mir verschmähen Salat oder Spinat satt werden sollen….

    Es ist irrwitzig, wie verbiestert die vegetarischen Gutmenschen Ihre Gemüseliebe anderen aufdrängen wollen, als ob nicht jedem rudimentär medizinisch/ernährungswissenschaftlich gebildetem Menschen klar ist das vegetarisch zu Leben gefährliche Konsequenzen üfür die Gesundheit hat!

    Eine Vegetarierin aus meinem Bekanntenkreis laborierte Monatelang an einem Knochenbruch, bis sie endlich den Rat des Arztes befolgte und Fleisch aß, was die Heilung erheblich beschleunigte. Eine andere vegetarische Bekannte versucht gerade Ihr Neugeborenes vegetarisch großzuziehen, mit der Folge das der bedauernswerte Kleine stark unterernährt war und jetzt zugefüttert werden muss.´

    Wie auch immer, ich werde mir heute Abend ein herrliches Entrecote auf den Grill hauen und den wunderbaren Geschmack eines argentinischen Rinderrückens mit einem bayrischen Weißbier hinunterspülen. Hmmmmmm……

  3. #3 von Tutnix am 30/08/2012 - 11:48

    Bei dem Blödsinn gehe ich mal wieder völlig kondom mit QQ. Schweinefleisch aus dem Supermarkt enthält sowieso zuviel Wasser und ich habe mir felsenfest vorgenommen, eines Tages meinen Fleischbedarf inklusive Schlachtung durch eigene Tierhaltung zu decken. Ich brauch unten nur 2m tief graben, bis Havelwasser durchbricht. Und bei der Regenmenge dieses Jahr, sorgte ich mich eher um Pilzbefall an Hufen als um Wassermangel.

  4. #4 von Jim Panse am 30/08/2012 - 11:51

    Die linksgrünen PISA-Idioten glauben, dass die Welt ein System kommunizierender Röhren ist. Wenn ich in Deutschland die Klospülung betätige, versiegt in Afrika eine Quelle. Wenn ich beim Zähneputzen den Wasserhahn zudrehe, sprudelt es in Afrika aus der Erde. Was für Trottel! Beziehungsweise Lügner. Oder beides.

  5. #5 von schweinsleber am 30/08/2012 - 11:57

    Die Katastrophenreligion benötigt mehr Ablass und auch einen neuen Volksfeind, an dem man sich abreagieren kann.

    Besonders lustig war hier ein Interview auf einem Lokalsender mit dem Kantonalen Wasserbauingenieur übers Wassersparen.
    Ständig hatte die Moderateuse darauf herum gehackt, bis sie dann darauf hinwies, das man doch hier Wassersparen muss, um den Menschen in den Wüstenregionen zu helfen.
    Einen Moment war es sehr still, dann erklärte ihr der sichtlich verdutzte Mann, das Wassersparen hier gar nichts bringt, da offensichtlich die hiesigen Grundwasserschichten nicht mit denen in der Wüste X in Verbindung stehen.

  6. #6 von Exploited am 30/08/2012 - 12:09

    #3 von Tutnix am 30/08/2012 – 11:48

    „Bei dem Blödsinn gehe ich mal wieder völlig kondom mit QQ. Schweinefleisch aus dem Supermarkt enthält sowieso zuviel Wasser und ich habe mir felsenfest vorgenommen, eines Tages meinen Fleischbedarf inklusive Schlachtung durch eigene Tierhaltung zu decken. Ich brauch unten nur 2m tief graben, bis Havelwasser durchbricht. Und bei der Regenmenge dieses Jahr, sorgte ich mich eher um Pilzbefall an Hufen als um Wassermangel.“

    Wenn du dich schon von QQ nicht fernhalten kannst, so halte dich bitte von den Tieren fern. So jemand wie richtet nur mehr Schaden an als er Nutzen bringt.

  7. #7 von simbo am 30/08/2012 - 12:26

    Ich war 10 Jahre lang Vegetarierin und habe nie…. niemals missionert. 😳 Mit einigen Einschränkungen: gegen Froschschenkel, Foie gras, Weinbergschnecken, etc. etc. 😆

    Mein Mann ass Fleisch wie üblich….

    Nun, ich habe dann mal selbstgemachte Schinkengipfel, die ich für meine Gäste machte, aus dem Ofen gezogen und das duftete so verführerisch, dass ich an einem Ende ein Stück abgeschnitten habe (ohne Schinken drin) … und schwupps, plötzlich war der ganze Gipfel weg 😆

    Ansonsten, jetzt werde ich doch noch etwas missionieren. 2 x pro Woche Fleisch genügt vollkommen. 🙂

    Und jetzt gehe ich in Deckung 😆 Denn Fleischesser, die tagtäglich ihre Ration brauchen werden mich jetzt bestimmt attackieren 😆

  8. #8 von schweinsleber am 30/08/2012 - 12:30

    #7 von simbo am 30/08/2012 – 12:26

    Du kannst beruhigt sein, denn ich bin schon mit der Keule auf Pirsch gewesen und habe mein Abendessen erschlagen. 😀

  9. #9 von Gyro Gearloose am 30/08/2012 - 14:45

    What the dickens is a Schinkengipfel?

  10. #10 von Sebastian am 30/08/2012 - 14:52

    Vorsicht liebes Gutvolk, Herr Hitler war auch Vegetarier !

    Ich denke, wir Deutschen sollten aus unserer Vergangenheit lernen und ein Bewußtsein entwickeln, daß wir ausschließlich Schweinefleisch verzehren .
    Möglichst voll mit allerlei Medikamenten, so hat die Tierindustrie etwas davon und im Krankheitsfall auch die hiesige Pharmaindustrie .
    Und wenn wir das Schnitzel vor dem braten etwas auswringen, und das gewonnene Wasser wieder der Umwelt zuführen, paßt es doch .
    Und politisch korrekt ist es, mit Augenmerk auf den Hintergrund, auch .

    Alles supi, würde das Fräulein Roth sagen .

    ….mir war irgendwie danach .

    : http://fc02.deviantart.net/fs70/f/2011/148/e/f/smileys_by_musty14-d3hfwjw.jpg :

  11. #11 von Heimchen am Herd am 30/08/2012 - 17:52

    Also, irgendwie bekomme ich gerade Appetit auf mein Lieblingsessen… 😉

    Und das ist mein Lieblings-Restaurant:

    http://www.primolopez.de/primo-lopez/primo-lopez.html

    Kann ich sehr empfehlen….

  12. #12 von Aktivposten am 30/08/2012 - 21:39

    Ich bin seit 15 Jahren auf Anraten meines Arztes Vegetarier. Seitdem: alle Werte top i.o, keine beginnende Arteriosklerose (obwohl Ü40), sehr schnelle Genesung bei Infektionen, keine Hauterkrankungen mehr.
    Fairerweise muß ich dazu sagen, daß ich erblich in diesen Dingen vorbelastet bin und die Folgen des Fleischkonsums nachweislich (!!!!) 3 meiner Verwandten väterlicherseits mit knapp 60 das Leben kostete.
    Originalzitat des Arztes nach Studium meiner Blut(druck)werte, EKG und den Krankenakten meiner Familie:“Wenn Sie älter als 60 werden wollen, dann werden Sie Vegetarier. Je früher, desto besser!“

  13. #13 von angelo am 30/08/2012 - 23:34

    In Äthiopien regnet es genug udn es wächst mehr als genug-das Problem ist das vieles vor sich hin schimmelt weil die Transportwege so schlecht sind.

  14. #14 von Jeremias am 31/08/2012 - 19:49

    #6 von Exploited am 30/08/2012 – 12:09

    Tutnix ist ein besserer Tierfreund als manch Hundehalter.
    Ich beobachte seit einigen Jahren einen Hundehalter in der Nachbarschaft. Er hat schon den
    vierten Hund. Zu mir jammerte er:“ Ich weiß nicht, warum meine Hunde immer so früh sterben!“

    Wenn ich ein Grobian wäre, könnte ich ihm folgende Beobachtung vertickern.
    Schon ab Sonnenaufgang rennt – gehen kann er anscheinend nicht – er schon mit dem Hund –
    an der Leine oder nicht, hier ist keine Konsequenz erkennbar – hier durch die Gegend. Und der
    Hund hat ständig die Ohren gespitzt, weil er nie weiß, wie sich sein Herrchen im nächsten
    Moment verhält. Ob Gehweg oder Straße, der Hund weiß nicht, wo er langgehen soll. Mich
    wundert schon, daß er nicht aus Verzweiflung einem Hinterbacken seines Herrchen einen
    „herzhaften“ Zähnegriff gönnt.