Rostocker „Friedenseiche“ gefällt

Das war ein kurzes Leben für eine langlebige Eiche: Die am Sonntag bei den Feiern zum 20-jährigen Mythos Lichtenhagen gepflanzte „Friedenseiche“ wurde in der Nacht zum Mittwoch gefällt. Eine Aktion von Neonazis? Keineswegs – die Linken selber waren es, denn Eichen sind die Nazis unter den Gewächsen, sie zum Gedenken zu pflanzen ein „Schlag ins Gesicht“ der Opfer.

Das Hamburger Abendblatt berichtet:

Die Baumfällung war in der Nacht von Anwohnern bemerkt worden, teilte ein Sprecher der Hansestadt Rostock mit. Im Internet bekannte sich unterdessen das linke Netzwerk indymedia zu der Tat. Die Eiche als Symbol für Deutschtümelei und Militarismus sei ein Schlag ins Gesicht der Menschen, die 1992 dem Mob in Lichtenhagen ausgesetzt waren, hieß es zur Begründung für die Sägeaktion.

Rostocks Senatorin für Soziales, Liane Melzer, sagte: „Das Absägen der Eiche ist ein Zeichen, dass der Aufarbeitungsprozess noch längst nicht beendet ist.“ Es werde ein neuer Baum gepflanzt, kündigte sie an. Die Hansestadt werde auch in Zukunft damit leben müssen, dass Lichtenhagen als Plattform für Diskussionen um Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Asylpolitik dient.

Im August 1992 hatten rechte Randalierer tagelang ein Asylbewerberheim belagert und unter dem Applaus von Rostockern Steine und Brandsätze auf das Ausländerwohnheim geworfen.

Die Polizei hatte in den vergangenen Tagen ihre Streifengänge um das Sonnenblumenhaus verstärkt. Dennoch erfuhr sie nach den Worten einer Sprecherin erst am Morgen von der Baumfällaktion. Die Stadt erstattete Anzeige. Kriminalisten sicherten daraufhin Spuren am Tatort. Die Polizei ermittelt wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung, wie die Sprecherin sagte. Noch gebe es keine Hinweise auf den oder die Täter.

Das Pflanzen einer Eiche als Gedenkbaum war in Rostock umstritten. Die Eiche sei seit dem Kaiserreich ein Symbol des deutschen Militarismus, hatte der Sprecher des antifaschistischen Bündnisses, Jochen Thelo, moniert.

  1. #1 von Heimchen am Herd am 29/08/2012 - 18:11

    Als wenn Neonazis eine deutsche Eiche fällen würden. 😉

  2. #2 von Heimchen am Herd am 29/08/2012 - 18:16

    Sie sollten lieber Sonnenblumen pflanzen. 😉

  3. #3 von krishna am 29/08/2012 - 18:18

    Die „deutsche Eiche“ ist schon lange gefällt……

  4. #4 von Saejerlaenner am 29/08/2012 - 18:31

    Das Pflanzen einer Eiche als Gedenkbaum war in Rostock umstritten. Die Eiche sei seit dem Kaiserreich ein Symbol des deutschen Militarismus, hatte der Sprecher des antifaschistischen Bündnisses, Jochen Thelo, moniert.

    Was für ein Vollidiot.

    Aber wer weiß, vielleicht verstehen diese Penner die Aktion ja als Startfanfare, um jetzt loszuziehen und jede verdammte deutsche Eiche in jedem beschissenen Park, Wald und Feldgehölz umzunieten. Aber auch gut, solange sie damit beschäftigt sind, halten sie wenigstens das Maul.

  5. #5 von Heimchen am Herd am 29/08/2012 - 18:32

    LOBO, was sagst Du dazu? Welchen Baum schlägst Du vor?

    Ahh.. Du bist ja maritim angehaucht…hmmm… vielleicht einen Segelmast? 😉

  6. #6 von Saejerlaenner am 29/08/2012 - 18:42

    Apropos Eiche fällen – da gabs doch schon mal einen. Wenn die Fritzlarer damals schlauer gewesen, hätten sie den heiligen Bonifaz im Anschluß auch gleich umgesägt – dann hätte jeder gesehen, daß auch dafür keiner vom Blitz erschlagen wird.

  7. #7 von Dr. Doornkaat am 29/08/2012 - 18:50

    Was ist mit den Autobahnen????

  8. #8 von Dr. Doornkaat am 29/08/2012 - 18:52

    Zitat: „Jetzt hat sich eine GRUPPE zu der Tat bekannt.“
    Ich werd nicht mehr…

  9. #9 von Heimchen am Herd am 29/08/2012 - 18:55

    Ein bisschen mehr Respekt, Herr Doornkaat… Das ist eine ernste Angelegenheit. 😉

  10. #10 von Jim Panse am 29/08/2012 - 19:11

    Selbst die taz-Leser finden den Vandalismus der linken Arschlöcher und Terroristen armselig, wie man in den Kommentaren lesen kann.

  11. #11 von Jaette am 29/08/2012 - 19:42

    „Das Absägen der Eiche ist ein Zeichen, dass der Aufarbeitungsprozess noch längst nicht beendet ist.“

    :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

    Also ich denke eher, das waren keine „Antifaschisten“! Es waren die Juden, die den sprechenden Baum gefällt haben! Ich erinnere mich an Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn! … Der Beweis dafür wäre erbracht, wenn nun auch noch alle sprechenden Felsen über Nacht gestohlen werden würden, damit sie nicht auch zu Verrätern werden! :mrgreen:

    (Satiremode off!)

  12. #12 von Heimchen am Herd am 29/08/2012 - 20:18

    Die deutsche Eiche, ein herrliches Exemplar und unverwüstlich! 😉

    http://www.youtube.com/watch?v=T12cx4UQ1TQ&feature=plcp .

  13. #13 von zweitesselbst am 29/08/2012 - 20:42

    ohja, und da fällt mir auch Alexandra bei ein. moment wie sang sie noch mal?? Mein Freund, der Baum ist tot. oh, als Teil des Waldsterbens, das so gesehn einen widersprüchlichen Ausdruck findet ???

    ah ich glaub, es gibt auch eine Erregung im Alter, wenn man sich selbst wieder daran erinnert. hehe

  14. #14 von Gast am 29/08/2012 - 21:10

    Gauck hätte als Gedenkpflanzen ein paar Cannabispflanzen mitbringen und dort einpflanzen sollen. Dann wären diese bestimmt von den Antifas liebevoll bewässert und gepflegt worden. Aber leider auch nur bis zur Ernte.

  15. #15 von Jeremias am 29/08/2012 - 23:00

    Ein NeoNazi fällt einen Nazi?!

    Nazis haben einen Nazi „gefällt“: Röhm!

  16. #16 von Jeremias am 29/08/2012 - 23:13

    In meiner Nachbarschaft stehen 60 Eichen mittleren Alters neben dem Feuerteich. Jedes ein Prachtexemplar. Noch keine einzige Spinnerraupe.
    Und hier am Rande meines Gartens steht eine Eiche, da können zwei Männer gerade die Fingerspitzen gegenseitig berühren, wenn sie den Stamm umfassen. Und die Eiche wirft
    Schatten. Die meiste Arbeit macht sie im Frühjahr, wenn der Blütenstaub rieselt und im Herbst, wenn sie Umengen von Laub abwirft.
    Aber der Rasen unter ihr hat ein sattes Gün. Kritisch ist, wenn der Blütenstaub fällt. Da heißt es gleich zu rechen und in den Müll damit.
    Der Boden unter den Eichen beim Feuerteich ist fast kahl.
    Die Eiche von 1992 war nicht mal geschlechtsreif. Das wird eine Eiche erst um die fünfzig.
    Das kümmert aber Linksideologen nicht. Die haben keine Geduld.

  17. #17 von Peter Pan am 30/08/2012 - 13:09

    Wir hätten sie „deutsche Aishe“ nennen sollen, dann hätte Indymedia bestimmt ein Einsehen mit dem pösen Baum gehabt?
    🙂

  18. #18 von His-real-light am 30/08/2012 - 16:07

    „Rostocker “Friedenseiche” gefällt“

    Ja, mir hat sie auch gefallen… 😦