Madame Dutroux wieder frei

Nach Verbüßung ihrer halben Strafe ist Michelle Dutroux, Ehefrau und Komplizin des Kindermörders Marc Dutroux gegen den Protest der Opferfamilien von den belgischen Behörden freigelassen worden. Die Mörderin, die mindestens zwei Mädchen selber verhungern ließ, lebt jetzt als freie Bürgerin in einem Kloster, das aus Angst vor Racheakten rund um die Uhr von 30 Polizisten bewacht wird. Zahlreiche tote Zeugen und Unregelmäßigkeiten bei der juristischen Aufklärung des Falles hatten immer wieder zu Spekulationen geführt, dass Dutroux Kopf eines Kinderschänderringes gewesen sei, der Kundschaft in höchsten Kreisen von Politik und Justiz bediente. Darüber berichtet auch die folgende ZDF-Doku aus der Zeit des Prozesses vor 15 Jahren:

  1. #1 von Gast am 29/08/2012 - 11:33

    W I D E R L I C H

    Folter zur Wahrheitsfindung ist in solch einem Fall absolut legitim.

    Nach 16 Jahren Freispruch für solch eine Bestie: das ist für die Hinterbliebenen ein unsäglicher zusätzlicher Schlag ins Gesicht.

    Nach Verurteilung kann es für solche Teufel nur die Todesstrafe geben.

    Das, was dort beschrieben wird, ist wirkliche Dekadenz.

    Täterschutz vor Opferschutz. Diese Richter machen sich damit zu Mittätern !!!

    Wahrscheinlich sind sie es wirklich !!!

    Wer hat eine solche Logistik um alle Zeugen umbringen zu können ???

    Was für Zeiten . . .

  2. #2 von Saejerlaenner am 29/08/2012 - 14:09

    30 Polizisten zur Bewachung aus Angst vor Racheakten? Schwer zu glauben… Wäre ich der belgische Staat, würde ich mich für keine 2 Pfennig darum scheren, ob sie vielleicht gelyncht wird. Es sei denn, ich hätte ein Interesse daran, daß sie am Leben bleibt. Nur – was könnte das wohl sein?

  3. #3 von Theo am 29/08/2012 - 23:13

    Erinnert mich irgendwie an den Film 96 Stunden.

  4. #4 von tyrannosaurus rex am 30/08/2012 - 14:01

    Es handelt sich nur um Kinder die gequält und umgebracht wurden. Das gilt z.B. in Deutschland als mindere Straftat. Das Töten des Nachwuchses weil die Selbstverwirklichung gestört werden könnte ist völlig straflos gestellt. Tötet eine Mutter ihr Kind aus „Verwirrung“ innerhalb einer Stunde nach der Entbindung ist auch das folgenlos. Schlägt und tritt ein türkischer Ehemann seiner hochschwangeren Frau aus „Notwehr“ in den Bauch und es kommt zu einem Abort. nennt das unsere Justiz „unerlaubtes Herbeiführen einer Abtreibung“ und es hagelt Sozialstunden. Vergewaltigen Ziehende Gauner ein 8 jähriges Kind aufs übelste lassen Gerichte sie gleich wieder laufen. Die belgische Kinderschänderin und Mörderin schafft wenigsten 30 gutbezahlte Arbeitsplätze Wie können die Eltern der mißbrauchten Kinder nur auf Rache sinnen?.

  5. #5 von Saejerlaenner am 30/08/2012 - 20:32

    27 tote Zeugen. Sowas will gut organisiert sein. Ist Michelle Martin vielleicht nur deswegen nicht geselbstmordet worden, weil das dann am Ende allzusehr aufgefallen wäre? Das würde aber erklären, daß sie einstweilen gut bewacht werden muß, bis daß sie dann irgendwann auf mysteriöse Art verschwindet…

    Wer kann überhaupt gut genug organisert sein, um 27 geheimnisvolle Todesfälle in einem solchen Zusammenhang mal einfach so unter den Teppich zu kehren, und das bei einem derart an die Öffentlichkeit gelangtem Fall? Zum Teil wurden Leute geselbstmordet, die schon längst im TV zu sehen waren, Äther über die Matratze gekippt und abgefackelt, während in der Küche die Kartoffeln kochen…

    No, Sir. No, it isn’t. Da stecken Leute mit Einfluß dahinter. Wirklich nachzugraben hat wohl keiner je gewagt, der TV-Bericht ist vermutlich das äußerste, was jemals den Weg an die Öffentlichkeit finden durfte.

    Für alle, die es nicht interessiert: Es hat sich in unserer unmittelbaren Nachbarschaft zugetragen. Belgien grenzt an Deutschland. Und für diejenigen, die Belgien für einen unbedeutenden Kleinstaat in Europa halten: Brüssel befindet sich in Belgien.