Reden über höhere Strompreise ist „unseriös“

Aha. Steigende Strompreise (Vattenfall spricht von 30% bis 2020) sind also spekulativ. Spielchen mit einer imaginären Globaltemperatur in 50, 100 oder 1000 Jahren dagegen nicht. So interpretiert Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) die heutige Aussage von Vattenfall-Europa-Chef Tuomo Hatakka. Natürlich spricht man nicht gerne über steigende Preise im Jahr vor der Wahl, verursacht auch noch durch eigene Blödheit und populistisches Handeln (auch „Energiewende“ genannt).

  1. #1 von tyrannosaurus rex am 27/08/2012 - 18:44

    Was hat die „Energiewende“ mit den 3 Wünschen der Prinzessin aus dem Märchen gemeinsam? Beides ist unerfüllbar. Immer wenn der Heiratsanwärter die äußerst schwierigen Bedingungen erfüllt hatte wurden neue noch schwierigere Aufgaben gestellt. Sodaß niemand am Ende die Bedingungen erfüllen konnte. Wird bei der selbstgestellten Aufgabe die Welt (durch Deutschland) zu retten ein minimaler „Fortschritt“ erzielt, erhöhen die Bessergrünroten sogleich sogleich die Anforderungen und der Bürger steht wieder am Fuße der unersteigbaren Berges. Und die CDU lässt sich willig von den Ökofanatikern durchs Dorf treiben. Am Ende wird wohl das Ziel der Energieeinsparung erreicht werden. Dann wenn die letzte Firma bei uns dicht gemacht hat und die Bürger ihren Hausrat zum Heizen in Blechfässern auf der Strasse verbrennen um nicht zu erfrieren. Die lautesten Schreier nach einer Ökodiktatur sind die Sozialschmarotzer und Nichtsnutze. Man kann sie beim Schanzenfest,am 1. Mai und am Castor bewundern.

  2. #2 von Gudrun Eussner am 27/08/2012 - 18:55

    Wer starke Nerven hat, der kann sich zu diesen Themen, vom Abschmelzen der Pole bis zum Zuschneien des Verstandes unserer Politiker, bei EIKE informieren. Es sind aber wirklich Steher gefragt, denn nirgends liest frau auf dichterem Raum über den Wahnsinn deutscher Umweltpolitik. :mrgreen:

  3. #3 von rob567 am 27/08/2012 - 19:12

    Hausdachbesitzer mit Solarzellen bekommen 50 Cent pro Kilowattstunde und das 20 Jahre lang. Zumindest diejenigen, die rechtzeitig investiert haben.

  4. #4 von johnny am 28/08/2012 - 03:29

    Es war zu lesen das viele Anlagen nach 8 Jahren schon viel Leistung einbüßen oder Teile kaputt gehen.Man kann nur hoffen das es bei vielen so ist.Daas spart uns dann Milliarden.Aber wahrscheinlich werden sie noch eine Entschädigung vom Staat verlangen.

  5. #5 von ComebAck am 28/08/2012 - 09:49

    genau alles unseriös …. so wie die Spritpreise ja auch immer günstiger werden …und so unseriös wie das hier:

    http://www.reuters.com/article/2012/01/17/us-siemens-energy-idUSTRE80G10920120117

    (Reuters) – Germany’s exit from nuclear power could cost the country as much as 1.7 trillion euros ($2.15 trillion) by 2030, or two thirds of the country’s GDP in 2011, according to Siemens (SIEGn.DE), which built all of Germany’s 17 nuclear plants.

    Rest siehe link btw:

    seltsam daß es den Bericht (bisher ?) nur auf english gibt,ich hatte hier ja schon einmal zum Thema was geschrieben und mir hoch gerechnet das wenn die „Entwicklung“ so weiter geht die kw/h wohl anfang 2021 um die 2€ kosten dürfte … Ich spinne ? jap bestimmt… man Stelle sich das Jahr 1985 vor (Liter um die 1DM) und ich hätte gesagt im Jahre 2012 kostet der Liter etwa 3 Mark und 43 Pfenning was wäre dann ?

    Und die 1.700.000.000.000 wird sich Siemens schon noch „erstreiten“ so oder so denn die „Energiewende“ ist meiner Meinung nach auf rechtlich töneren wie wackeligen Füssen mit der sehr heissen Nadel gestrickt worden aber den die es zu Verantworten haben passiert eh nichts denn es darf ja wieder gewählt werden 2013.

    ComebAck

  6. #6 von tyrannosaurus rex am 28/08/2012 - 10:25

    Freuen wir uns über die vielen windstillen Tage! Denn wenn eine „Mühle“ läuft kostet sie den Verbraucher 500 € pro Tag. Wenn sie wegen unzureichendem Wind steht nur 200€ pro Tag. Das noch keiner auf die Idee gekommen ist mit dem viel billigerem Netzstrom einen Ventilator zu betreiben der Wind für die Mühle erzeugt um dann ein mehrfaches an € für die Einspeisung zu kassieren. Übrigen löscht die Feuerwehr bei einem Brand Häuser mit Solardächer wegen der akuten Stromschlaggefahr nicht mehr. Was sich in den Versicherungsprämien auswirken dürfte!

  7. #7 von Gudrun Eussner am 28/08/2012 - 14:00

    Der Star aller französischen Linken und Linksradikalen Arnaud Montebourg, Minister für die „Wiederbelebung der Produktivität“, hat doch tatsächlich vor einigen Tagen gemeint, die Produktion von Atomstrom sei weiterhin die Zukunft Frankreichs. Nun sind darob einige Linkenfunktionäre, Abgeordnete und selbsternannte Volksvertreter von sogenannten Nichtregierungsorganisationen, derart entsetzt, daß sie sich kaum einkriegen.

    Kaum äußert ein Politiker in Frankreich unverhofft einen vernünftigen Gedanken, bricht das ideologische System zusammen, Linke und Rechte (!) verstehen die Welt nicht mehr . :mrgreen: