Komafressen bei Olympia

Die WELT macht sich Sorgen um das Dilemma der Muslime. Mohammedanische Olympiateilnehmer seien benachteiligt, weil gerade der Fastenmonat Ramadan angefangen habe. Was bedeutet: Tagsüber übellaunige Unterzuckerung und über die Nacht Komafressen bis zum Umfallen. Als ob das Dilemma nicht viel ernster wäre. natürlich sind auch Schüler in dieser Zeit beeinträchtigt, oder die so zahlreichen dringend benötigten Fachkräfte, deren Leistung deutlich nachlässt. Generell kann man sagen, es ist eben ein Dilemma, in der modernen Welt nach den 1400 Jahre alten Vorschriften  eines Karawanenräubers zu leben.

Die WELT menschelt:

Zuerst werden sich Safwan Khalil und Carmen Marton etwas zu essen besorgen, wenn sie am Dienstag im olympischen Dorf eintreffen. Das australische Taekwondo-Ehepaar wird nämlich ziemlich ausgehungert und durstig in London ankommen.

Denn am Freitag hat der islamische Fastenmonat Ramadan begonnen, und seit 2009, als der im Libanon geborene Muslim Khalil und die katholisch erzogene Marton geheiratet haben, fasten beide einmal im Jahr gemeinsam.

Normalerweise plant das Ehepaar seine Trainingszeiten und Wettkämpfe während des Ramadan so, dass sie als gläubige Muslime zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang keine Speisen und Getränke zu sich nehmen können, genau wie es das islamische Gebot verlangt. Doch unglücklicherweise fällt der Fastenmonat in diesem Jahr ausgerechnet auf eines der wichtigste Ereignisse ihrer Sportlerkarriere: die olympischen Sommerspiele.

„Das ist ein Problem, das wir bereits in der Vergangenheit hatten“, sagt Safwan Khalil, der im vergangenen Jahr bei der Universiade 2011, den Weltspielen der Studenten, Gold gewann. Schon den Großteil seiner Vorbereitung auf die Universiade musste er während des Ramadan im vergangenen Jahr absolvieren. Es mache die Dinge eben sehr viel schwieriger für die Athleten mit muslimischem Glauben, sagt Khalil.

Genau wie der 25-Jährige und seine zum Islam konvertierte Frau stehen in diesem Jahr bei Olympia rund 3000 Muslime der insgesamt etwa 11.000 Sportler vor einem Dilemma: Befolge ich die Gebote meines Glaubens, oder sind mir meine eigenen sportlichen Ziele wichtiger? Glaube oder Sieg?

Denn das Fasten während des Ramadan ist eine der fünf Säulen des Islam – die Hauptpflichten eines jeden Moslems – und wird von den Gläubigen als Gottesdienst verstanden, bei dem sich Körper und Seele reinigen. Allerdings beeinträchtigt es eben auch die sportliche Leistungsfähigkeit der Athleten. Wer Topleistung bringen will, um am Ende mitunter sogar eine Medaille zu gewinnen, kann während des Tages nicht auf Nahrung verzichten.

Zwar wandte Ronald Maughan, Sportwissenschaftler und Vorsitzender der Arbeitsgruppe für Ernährung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ein, dass manche muslimischen Athleten während des Ramadan sogar bessere Leistungen abrufen könnten, „weil es eine sehr spirituelle Zeit für sie ist“.

Doch eine im Jahr 2010 veröffentlichte Studie im „British Journal of Sports Medicine“ kam zu dem Schluss, dass „das Fasten im Ramadan einen nachteiligen, wenn auch kleinen Effekt auf die Leistung hat“.

Das ist der Grund, warum nach der Bekanntgabe des Zeitraums für die olympischen Wettkämpfe im Jahr 2006 eine Reihe muslimisch geprägter Länder wie die Türkei, Ägypten und Marokko ebenso für eine Verlegung plädierten, wie die in London ansässige Islamic Human Rights Commission (IHRC). Dieser Termin sei ein Nachteil für alle muslimischen Athleten und zeige nur „die fehlende Sensibilität“ der Organisatoren, hieß es von der IHRC.

Die Macher der Spiele wollen diesen Vorwurf nicht auf sich sitzen lassen: „Wir haben uns sehr bemüht, jedem Wunsch der religiösen Gruppen gerecht zu werden. Ihnen wird es an nichts fehlen“, sagte Sebastian Coe, Londons Organisationschef, kürzlich.

Während der Wettkämpfe werde es überall Nahrungsmittel geben und die Restaurants im olympischen Dorf hätten bis Mitternacht geöffnet, sodass Muslime auch nach Einbruch der Dunkelheit essen gehen könnten.

  1. #1 von susi bibelmaus am 28/07/2012 - 10:37

    Geld regiert die Welt und fremde Gebräuche sind verführerisch. Viele wissen um die Herkunft der Olympischen Spiele aber kaum jemand weiß, dass sie vom Schöpfer eben nicht als das verstanden werden was uns deren Profiteure gern vermitteln: harmlos völkerübergreifende Sportfestspiele. Das der Götterkult der Antiken Griechen, ihre Philosophie und kulturelle Mystik, auf viele einen nicht unerheblichen Einfluss hat ist keine Neuigkeit.

    So kommen im Mantel eines vorgeblich wissenschaftlichen Anspruches nicht wenige Inhalte daher auch heut noch in psychologisch- psychoanalytischen oder der gesamten Bandbreite psychiatrischer (siehe Freud u.a.) Berufsbilder vor. Es ist auch keine Überraschung das damals wie heut diese psycho-philosophische Lehre zwar eine verführerische Faszination nie verloren hat, aber hauptsächlich eben doch mehr voluminös umschreibend erzählerische Anforderungen an seine Jünger stellt als wirklich fundamentierte gesicherte Erkenntnisse über das, was Mitmenschen und die Welt im Innersten bewegt (Apostelgeschichte 17).

    So hat der Antike Kult der alten Griechen nicht nur ein Heer moderner „Menschenversteher“ hervorgebracht, sondern auch den sportlichen Wettstreit um Ruhm und Ehre bis ins heut getragen.
    .
    Die Bibel spricht übrigens hinsichtlich der okkulten Mythologie olympischer Sportwettbewerbe eine deutliche Sprache: Bleibt ihnen fern! „Absichtlich ließ er unmittelbar unterhalb der Burg eine Sportschule errichten, und die Söhne der besten Familien brachte er dazu, den griechischen Hut aufzusetzen. So kam das Griechentum in Mode; man fiel ab zu der fremden Art. […] Dafür gingen sie eilig auf den Sportplatz, sobald die Aufforderung zum Diskuswerfen erging, um an dem Spiel, das vom Gesetz verboten war, teilzunehmen. Die Ehren ihres Vaterlandes achteten sie gering, auf griechische Auszeichnungen dagegen waren sie ganz versessen. Darum sollten sie auch in große Not geraten. (2 Makkabäer 4)“
    .
    Olympia hat weit über den banalen Sportgedanken hinaus ein zu tiefst okkulten Hintergrund bei dem die alten Götzen von einst, heut der puren Gier nach Profit abgelöst wurden. Recht- Anstand und Moral.. haben hier keinen Platz mehr! Und wenn es um Geld geht, dann würden IOC und FIFA auch einen Vertrag mit dem schlimmsten aller schlimmen schließen, wenn sie es denn nicht schon haben!
    .
    .
    susi

  2. #2 von Milli Gyros am 28/07/2012 - 10:43

    Der Bonner General-Anzeiger machte zum Thema Ramadan eine Umfrage bei muslimischen Schülern. Alle fanden das Fasten toll. Ein Schüler merkte allerdings kleinlaut an, es sei vorteilhaft, wenn es während des Ramadans nicht so heiß wäre, denn dann hätte er immer so viel Durst. Ob er jetzt den Zorn seiner Moscheegemeinde auf sich gezogen hat? Wie unmenschlich und grausam ist diese religiöse Sekte nur selbst Kindern gegenüber – denen man leider noch nicht mal helfen kann …

  3. #3 von Andz am 28/07/2012 - 11:53

    Ich mag mich irren, aber gibt es nicht auch in anderen Religionen eine „Fastenzeit“? Die ist zwar weniger streng als die muslimische, trieb aber auch bereits ihre jeweiligen Gläubigen dazu an, kreativ zu werden. „Biber sind Fische!“.

  4. #4 von Hans am 28/07/2012 - 11:53

    #1 von susi bibelmaus am 28/07/2012 – 10:37

    Ich hoffe trotz allem, was Sie da von sich geben, inständig, dass Sie sich bei guter Gesundheit befinden.

  5. #5 von Heimchen am Herd am 28/07/2012 - 12:05

    #4 von Hans

    😆 😆 😆

  6. #6 von Martin Schrödl am 28/07/2012 - 16:11

    @Andz

    Ja! Biber sind Fische, und es entwickelten sich ganz absonderliche „Herrgottsb’scheißerl“ wie die berühmte Maultasche. Fleisch? Wo seht ihr da Fleisch? 😆

  7. #7 von Pecos Bill am 28/07/2012 - 17:29

    Ja, ja, ja, die sollen ihren Glauben ernst nehmen und zu Hause bleiben. Sowas Behämmertes! Als gäbe des den Islam erst seit diesem Jahr! Haben die Muselmanen denn schon mal auf sportlichem (oder einem anderen) Gebiet etwas geleistet, dass man sich Sorgen um sie machen müsste? Und wieso nennt man vom Tag in die Nacht verlagerte Völlerei jetzt Fasten? Sind diese Presseheinis denn alle verrückt geworden?

  8. #8 von Martin Schrödl am 28/07/2012 - 17:31

    Tja generell kann festgehalten werden, daß das Einhalten von jahrtausendealten religiösen Vorschriften, die aus irgendwelchen Mythen heraus entstanden sind, natürlich in der modernen globalisierten Welt nicht ohne Reibungspunkte bleiben kann. Hat man ja nach dem Beschneidungsurteil gesehen.

  9. #9 von kurt am 29/07/2012 - 06:04

    Ich hab letztens gelesen das der Tag für Muslime Anfängt wenn die Sonne untergeht.Wohl noch ein Hinweis auf den Mondgott Al Ilah der schon in vorislamischer Zeit zu Allah abgekürzt wurde.

    Aber Allah hat sich anscheinend nicht im Norden ausgekannt.Was macht der Moslem im Norden wo die Sonne manchmal Monatelang nicht untergeht?

  10. #10 von Andz am 30/07/2012 - 07:29

    @Bill: Da war was mit Zahlen glaub ich. Und das Zweistromland war bereits eine Hochkultur als die Germanen noch auf den Bäumen hockten.

  11. #11 von Martin Schrödl am 30/07/2012 - 13:42

    @Andz

    Geht’s genauer? Was war denn mit Zahlen? Sind die Muslime die Könige der Zechpreller?

  12. #12 von Andz am 30/07/2012 - 14:26

    Vermutlich auch, ja. Denn um eine Zeche zu prellen, bedarf es eines Systems, um die Zeche zu berechnen. Das entsprechende System basiert auf Zahlen von 0-9, und die sind dem arabischen Kulturraum entsprungen und wurden um einige Zeit später in unseren Breiten von dort übernommen.

  13. #13 von Martin Schrödl am 30/07/2012 - 15:24

    Najaaa, Zahlen gab es in Europa ja schon lange vorher. Man kann beispielsweise auch nicht einem Araber seinen rechtmäßig erworbenen Benz wegnehmen, nur weil es sich um ein deutsches Fabrikat handelt. So international sind wir dann schon.

  14. #14 von Andz am 30/07/2012 - 15:56

    Richtig. Den Benz hat er erworben, auch wenn er in Deutschland „erfunden“ wurde. In Beitrag 7 wurde aber gefragt, was die „Muselmanen“ je erfunden oder hervorgebracht hätten. Meine Antwort: Unter anderem unser Zahlensystem. Natürlich gab es vorher auch andere Zahlensysteme, das bekannteste ist wohl das römische. Sportlich dürfte die „Muselmanen übrigens im Marathon recht weit vorne sein.

  15. #15 von Nächstenliebe am 30/07/2012 - 16:22

    Glaub´ ich im Leben nicht, dass Mohammedaner im Marathon recht weit vorne liegen.
    Die besten Anlagen haben Schwarzafrikaner aus der Kante Kenia/Äthiopien, und die sind vorwiegend christlich.
    Das einzige moslemische Land, welches aus Versehen ein paar Olympia-Medaillen ergattert hat, ist die Türkei. Bei einer Einwohnerzahl von über 70 Mio. sind das reine Zufallstreffer.

  16. #16 von stm am 30/07/2012 - 18:37

    #12 von Andz am 30/07/2012 – 14:26

    Die „arabischen“ Zahlen stammen ursprünglich aus Indien und haben sich lediglich in der arabisch adaptierten Variante nach Europa verbreitet.

    Die Inder rechneten im 10er System. Sie hatten schon ähnliche Zahlen wie wir heute. Als die Araber Indien eroberten, übernahmen sie das indische Zahlensystem und damit auch die bis dahin noch unbekannte Null.

    http://www.topolewski.de/pascal/jufo2003/entwicklung-der-zahl.htm

    http://de.wikipedia.org/wiki/Indische_Zahlendarstellung

  17. #17 von Andz am 31/07/2012 - 06:11

    @16 Na immerhin haben sie es weiterentwickelt und dem europäischen Raum zugänglich gemacht.

  18. #18 von Andz am 31/07/2012 - 06:15

    Im übrigen sehe ich gerade, dass Indonesien beim Badminton wohl relativ kontinuierlich Medaillien abräumt.

  19. #19 von aronia am 31/07/2012 - 07:32

    .#12 von Andz am 30/07/2012 – 14:26
    ….basiert auf Zahlen von 0-9, und die sind dem arabischen Kulturraum entsprungen und wurden um einige Zeit später in unseren Breiten von dort übernommen.
    Leider weit verbreiteter Unsinn. Wenn man Zahlen erfindet, will man damit auch rechnen. Wieviel kommt in dieser Hinsicht aus der arabischen Ecke?
    Das sind altgriechische Buchstaben z.B epsilon= 3, iota=1.
    Oder wie haben die alten Helenen ( Pythagoras , Euklid u.s.w.) gerechnet ?

  20. #20 von Nächstenliebe am 31/07/2012 - 10:03

    #18 von Andz

    Indonesien (237 Millionen Einwohner) hat bislang in London 1x Bronze im Gewichtheben erreicht. Im ewigen olympischen Medaillenspiegel von Wiki hat Indonesien insgesamt 6x Gold, Deutschland 528x Gold, gewonnen.

    Christlich geprägte Länder haben über 4.000 Goldmedaillen, mohammedanische Länder weniger als 100 Goldmedaillen nach deinen Worten „abgeräumt“.
    Ich fürchte, dass sich dieses Verhältnis nicht ändert, solange Steinigen und Kalaschnikow-Jonglieren nicht olympisch wird.

  21. #21 von Bernhardine am 31/07/2012 - 12:32

    @ #10 von Andz am 30/07/2012 – 07:29

    @Bill: Da war was mit Zahlen glaub ich. Und das Zweistromland war bereits eine Hochkultur als die Germanen noch auf den Bäumen hockten.

    +++

    Aber Mohammed selbst stammt eben nicht aus einer Hochkultur! Hochkulturen gab es wohl um ihn herum.
    Sondern aus einem reichen arabischen Karawanenstamm(Weihrauchhändler) mit einem Vielgötzenglaube, dem, u.a., seine ärmere Sippe anhing. Mohammed warf später 363 kleinere Götzen aus der Kaaba und behielt nur den allergrößten, jenen Allah, das Idol aus rotem Karneol.
    Schon Mohammeds Vater, er hieß Abdullah(Diener Allahs) diente diesem obersten Mondgötzen der Kaaba.
    Mohammeds Herkunftsstamm regelte und verdiente bestens an den Wallfahrten zur 364-Götzen-Kaaba.
    Mohammeds Sippe selbst war weniger wohlhabend bis arm. Durch frühen Tod seiner Mutter, später seines Vaters und weiterer Verwandtschaft war Mohammed völlig abgebrannt. Gerne wurde er Ehemann und Erbschleicher einer reichen Kaufmannswitwe, 20 Jahre älter als er…
    Mohammed selbst war nicht seßhaft, teilweise halbseßhaft, sondern scharte um sich Banditen als Raubkrieger und ging mit ihnen auf Raubzüge. Seinen Ein-Götzenglauben verbreiteten sie nomadisch kriegerisch von Anbeginn.

    „“Zur Lebzeit des Propheten gliederte sich die Gesellschaft in verschiedene Stämme. Mohammeds Familie gehörte zum Stamm der Kuraisch und dort wiederum zur Sippe der Haschemiten. Die Haschemiten waren zwar Teil der Herrscherkaste, aber nicht besonders reich. Die Sippe bot dem Einzelnen Schutz.““ planet-wissen.de


    Anmerken möchte ich, daß dieses Video in protestantisch-sektiererischer Manier(Bilderstürmerei) die Muttergottes bzw. den Katholizismus verunglimpft mit einem Gemälde, wo Maria mit Jesukind auf der Mondsichel hockt und hier in den Zusammenhang einer Mondgötzin gebracht wird.
    ABER das soll doch bedeuten, daß die Gottesgebärerin über den Mondgötzen triumphiert, daher wird sie auch oft auf der Mondsichel stehend, eine Schlange zertretend dargestellt!!!
    Ansonsten erklärt dieses Video den islamischen Mondgötzen Allah.

    Auch dieses Video und andere sollte man sich gemütlich anschauen zum Thema altarabische Mondgötzen und Mondgötze Allah:

    Wer schnell lesen kann erfährt hier Bedeutendes, z.B. daß es damals viele Kaabas gab und Mekka erst im 4. Jh. entstand, sehr empfehlenswert:

  1. Eurabia-Olympiade-London:Der Kampf der Sportler mit der islamischen Religion « dolomitengeistblog