Amazon boykottiert Wilder’s Buch

In seinem neuesten Buch kritisiert Wilders den Islam. Er ermahnt uns, unsere Kultur als überlegen anzusehen und zu lieben, und sie vor weiterer Islamisierung zu schützen. Denn genau das passiert hier, ob es denLink_Innen nun passt oder nicht: Immer mehr Kopftücher, immer mehr geschächtete Tiere, immer mehr Sonderrechte für Moslems. Dass der Mann von der erbarmungslosen „Religion des Friedens“ zum Töten freigegeben ist, weiß jeder. Trotzdem boykottiert Amazon das Buch des Liberalen. Angst vor der „Religion des Friedens“? „In dem Buch geht es um die Frage, warum der Islam eher eine totalitäre Ideologie sei und keine Religion. Es deckt auf, wie der Islam Europa in den letzten Jahrzehnten schon grundlegend verändert hat und wie er es noch verändern wird. Es wird der Kulturrelativismus als „schwerste Krankheit“ entlarvt, die Europa tiefgreifend betroffen hat, und gezeigt, dass viele Menschen in Europa sich weigern, für die Freiheit aufzustehen und lieber den Islam befrieden. „Weiter hier…

  1. #1 von Gudrun Eussner am 28/07/2012 - 19:08

    Amazon hat seinerzeit auch meine Rezension des Pamphlets von Stéphane Hessel : „Indignez-vous ! /Empört Euch!“ einfach entfernt, nachdem darauf von einigen Kommentatoren üble Anwürfe gegen mich gepostet worden waren, u.a. der gravierende Vorwurf, ich schriebe auch auf PI. Einer fing seine Rede etwa an, man meine zunächst, es handle sich bei meinen Artikeln um sachlich fundierte Recherchen, aber dann … Sinnig dabei war, daß ich von Amazon hin&wieder aufgefordert worden war, von dort erworbene Bücher zu rezensieren. „Indignez-vous !“ hatte ich dort erworben, weil es in meinem Kaff nicht erhältlich war, bevor dann die große Schwemme anfing.

    Die Antwort auf solches ist einfach: Nie mehr kaufe ich bei Amazon. Deren Verhalten gegenüber dem Buch von Geert Wilders zeigt mir, daß es kein Fehler war. Es gibt andere Firmen die Bücher versenden. :mrgreen:

  2. #2 von Martin Schrödl am 28/07/2012 - 19:30

    Ja Amazon verhält sich da manchmal seltsam. Wer „macht“ da die Unterscheidungen? Vor allem, wenn man bedenkt, daß das Unternehmen keinerlei Skrupel hat, selbst so obskure Machwerke wie die eines L. Ron Hubbard und seiner Nachfolger anzubieten.

  3. #3 von Feldheld am 28/07/2012 - 22:06

    Nach längerem Suchen finde ich als einzigen Hinweis auf einen tatsächlichen Boykott durch Amazon im verlinkten Artikel die Aussage „Auf den europäischen Seiten des Internet-Versandhändlers Amazon ist zudem nur die Hörbuch-Version des ausschließlich englischsprachigen Werkes erhältlich. Kritiker VERMUTEN, es handle sich um einen Boykott.“

    Wenn mir zwei Dinge bei PI und Co auf den Senkel gehen, dann dies:
    1. das permanente selbstmitleidige Gezeter über die bösen anderen
    2. die häufigen groben Verletzungen journalistischer Standards

    So sehr ich in der Ablehnung, ja Feindschaft gegenüber dem Islam mit PI und Co konform gehe, so wenig stimme ich in der Wahl der Haltung überein.

  4. #4 von mike hammer am 28/07/2012 - 22:18

    ich kaufe bücher in meinem buchladen, wenn sie es bestellen müssen ist mir das wurscht!
    es arbeiten einige leute darin, wenn alle alles bei amazoo kauffen verlieren die leute
    ihren job, ich hab keinen buchladen zum stöbern und anstelle das buchladens
    entsteht wieder einer diese elendigen 1euro/döner/handy buden.
    die leute bezahlt dann der staat durch meine steuern,
    die immobilienpreise in der stadt fallen und
    die zahal der in meiner umgebung
    lebenden deppen steigt.
    VIVA LA BUCHLADEN!
    – 😉 –

  5. #5 von Gudrun Eussner am 28/07/2012 - 22:21

    Marked for Death

    Das ändert nichts an der Tatsache, daß bei Amazon zensur ausgeübt wird. :mrgreen:

  6. #6 von Gudrun Eussner am 28/07/2012 - 22:23

    #4 mike, dann darfst Du aber nicht in Deinem Buchladen in Frankreichs Provinz gesagt kriegen: „Tut uns leid, aber Bücher aus dem Ausland bestellen wir nicht.“

  7. #7 von mike hammer am 28/07/2012 - 22:44

    #6 von Gudrun Eussner
    ich bin ein stadtmensch, auf dem land findest du mich nur wenn ich von einer stadt zur nächsten unterwegs bin. da sind so wenig menschen auf dem land, wenn die in meine einflußsphäre geraten, du kennst doch kischons „fuchs im hünerstall“ ich bin für das land total
    ungeeignet, löse noch nen krieg aus, oder so was. 😉

  8. #8 von mike hammer am 28/07/2012 - 22:59

    #quotenqueen
    schaut euch das n bevor kemil s tut.
    http://www.haolam.de/?site=artikeldetail&id=9847
    den sozialismus in seinem lauf…… 😦

  9. #9 von Gudrun Eussner am 29/07/2012 - 02:18

    Nun, die Stadt, von der ich schreibe, hat 150 000 Einwohner, die Vororte nicht gerechnet. Und was die Uni Rostock angeht: Vielleicht das nächste Mal beim Antrag auf einen Saal unter „Grund des Antrages“ einsetzen: Veranstaltung zum Thema Boycott Disinvestment Sanctions (BDS), dann wird der Antrag sicher genehmigt. Kurzfristig wird das Thema so geändert, wie die DIG-Studigruppe das eh vorhatte. :mrgreen:

  10. #10 von mike hammer am 29/07/2012 - 09:19

    #9 von Gudrun Eussner
    150.000, keine bücher aus dem ausland?
    typisch fronkerich,
    la grande nation!
    äh also keine biebel, kein, hegel oder kant, kein macjavelli oder dosojewski, kein sun zu oder
    lao ze, kein hemingway oder mikey maus???????
    dafür dann aber auch kein kloran! 🙄
    also wenn ich nicht gnug
    scherereien mit den
    lokalen hier hätte, würd ich bei dir nen buchladn eröffnen. das ist wie ein monopol. 😉

  11. #11 von Gudrun Eussner am 29/07/2012 - 14:30

    Keine Bücher, die aus dem Ausland bestellt werden müssen, in französischen Buchhandlungen gibt es französischsprachige Bücher, also aus Frankreich, Kanada, der Schweiz und ins Französische übersetzte Bücher, und damit basta! Die Buchhandlung, von der ich hier handle, ist DIE Buchhandlung am Platze. Du kriegst nicht nur um die Ohren, daß Bücher aus dem Ausland nicht bestellt werden, sondern Du heimst auch noch den abfälligen Blick ein, solches Ansinnen gestellt zu haben. Ich muß mal am Bahnhof schauen, ob es dort englischsprachige Bücher gibt, ich erinnere mich nicht, welche gesehen zu haben. Es gibt aber internationale Zeitungen, sogar BILD. Unser Bahnhof heißt „Le Centre du monde“, so getauft von Salvador Dalí. :mrgreen:

  12. #12 von mike hammer am 29/07/2012 - 14:56

    das hab ich mir in etwa so vorgestellt.
    die franzosen geben sich gern dem vergnügen hin mein schlechtes französisch zu
    korrigieren, sind aber entsetzt wenn ich zur flexibilität ihnen deutsch, russisch oder
    englisch anbiete.
    natürlich muß der bahnhof dort mindestens “Le Centre du monde” heisen, mit etwas
    demut hätte die „grand nacion“ ein besseres bild abgegeben.
    wie du oben schreibst, es gibt auch andere als amazon. 😉